Einträge von Andrea Löck

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Antosch-Unternehmensgruppe feiert 60-jähriges Bestehen

“60 Jahre Erfolg mit Verantwortung”, das ist das, worauf die Unternehmensgruppe Antosch dieser Tage zurückblickt. Das österreichische Familienunternehmen mit Sitz in Hallein (Bundesland Salzburg) an der Grenze zu Deutschland hat sich in den vergangenen sechs Jahrzehnten zu einem der führenden Marktteilnehmer im österreichischen und süddeutschen Reifenmarkt entwickelt und ist vielen in der Branche insbesondere durch sein Vulkoplast-Runderneuerungswerk ein Begriff. Darüber hinaus gehört Antosch seit 1998 zur damals neugegründeten Top-Reifen-Team-Kooperation, Österreichs größtem Reifenhandelsverbund; Antosch selbst betreibt heute drei Reifenservicebetriebe.

Die Antosch-Gruppe gehört aber auch bei der Herstellung und dem Vertrieb von technischen (Gummi-)Artikeln wie Fördergurte, Walzenbeläge etc. sowie von Korrosionsschutzsystemen (“Tegum”) in die Riege führender Anbieter.

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Das gibt’s auch: luftlose Fahrradreifen

Luftlose Reifen haben schon mehrere Reifenhersteller vorgestellt. Bekannteste Beispiele dürften Michelins “Tweel”-Konzept oder Goodyears “Lunar Wheel” sein, aber vor nicht allzu langer Zeit haben etwa auch Bridgestone oder Yokohama ähnliche Ansätze präsentiert. In die Liste entsprechender Hersteller gehört das 2002 in Colorado (USA) gegründete Unternehmen Britek Tire and Rubber allerdings ebenfalls aufgenommen.

Denn unter der Bezeichnung “Energy Return Wheel” hat man ein vergleichbares Konzept am Start, bei dem die Lauffläche über elastische Streben mit einem inneren, auf der Felge sitzenden Ring verbunden ist und dass somit ohne Schlauch und Luft auskommt. Als Besonderheit gibt es nun sogar eine Variante als Bereifung für Fahrräder – zumindest kursiert auf der YouTube-Plattform ein entsprechendes Video. cm 

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Reifenratgeber von Lanxess klärt über „grüne“ Reifen auf

Vor dem Hintergrund des Reifenlabelings hat Lanxess einen Ratgeber zum Thema “grüne” Reifen herausgegeben. “Als Erfinder und weltgrößter Hersteller synthetischer Hochleistungskautschuke sind wir bei Lanxess ein starker Partner der Reifenindustrie. Wir machen es möglich, dass sogenannte ‚grüne’ Reifen hergestellt werden.

Um die Zusammenhänge beim Thema ‚grüne’ Reifen zu verdeutlichen, haben wir passend zum neuen EU-Reifenlabel diesen Ratgeber erstellt. Wir haben versucht, die manchmal sehr komplexen Sachverhalte informativ und leicht verständlich darzustellen”, erklärt Christoph Sieder von der Konzernkommunikation des Spezialchemieunternehmens und Zulieferers der Reifenindustrie. Das rund 130 Seiten umfassende Werk im DIN-A5-Format versteht sich demnach aber auch als generelle Einführung in die Reifenthematik.

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Direkt messende RDKS werden sich Conti zufolge durchsetzen

Seit dem 1. November dieses Jahres müssen für den europäischen Markt neu homologierte Pkw bekanntlich mit einem Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgestattet sein, und in zwei Jahren dann alle Neufahrzeuge in der EU. Ob dabei sogenannte direkte Systeme zum Einsatz kommen, die mittels Sensoren in den Reifen den Fülldruck tatsächlich messen und die Daten in der Regel per Funk an ein Steuergerät übermitteln, oder indirekte Systeme, die auf der Auswertung der Raddrehzahlen mithilfe der ABS-Sensoren basieren, ist den Fahrzeugherstellern freigestellt.

Daher koexistieren im hiesigen Markt beide Lösungen, aber bei Continental ist man davon überzeugt, dass sich langfristig wohl eher die unmittelbare bzw. aktive Druckmessung im Gegensatz zu den indirekten Verfahren durchsetzen wird. Dass die direkte Reifendruckmessung die Erfolg versprechende Variante ist, zeige ein Blick in die USA, argumentiert das Unternehmen.

Dort seien direkte Reifendruckkontrollsysteme seit 2005 fest auf dem Markt etabliert. Dass der Automobilzulieferer in diesem Zusammenhang auf seine sensorbasierten RDKS-Lösungen verweist, dürfte niemanden wirklich verwundern. Laut Conti ist übrigens geplant, den bisher schon im nordamerikanischen Markt angebotenen “REDI”-Sensor der Konzernmarke VDO in vergleichbarer Form auch in Europa einzuführen.

Bridgestone-Zahlen in Europa brechen deutlich ein

Der Bridgestone-Konzern konnte seine Umsätze im Verlauf der vergangenen drei Quartal konstant halten. Wie der größte Reifenhersteller der Welt jetzt mitteilte, lagen die Umsätze insgesamt bei 2,23 Billionen Yen (21,68 Milliarden Euro). Unterdessen musste das Unternehmen mit seinem Reifengeschäft selber weltweit einen leichten Rückgang beim Umsatz um einen Prozent auf jetzt 1,86 Billionen Yen (18,12 Milliarden Euro) hinnehmen.

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Zu optimistische Reifenlabelangaben laut TÜV Süd nicht auszuschließen

Nach Meinung des TÜV Süd gibt das Reifenlabeling Verbrauchern mit Angaben in Bezug auf die Energieeffizienz, das Nassbremsen sowie das externe Abrollgeräusch der schwarzen Rundlinge zwar drei Basisinformationen an die Hand, dennoch wird geraten, auch zukünftig Reifentests und die Beratung bei guten Reifendiensten in die Kaufentscheidung mit einzubeziehen. “Dies gilt vor allem für Winterreifen”, so das Unternehmen, das in diesem Zusammenhang zudem darauf verweist, dass die Kategorisierung bezüglich der drei Kriterien von den Reifenherstellern im Rahmen einer sogenannten Selbstzertifizierung auf eigenen Tests basiert. “Auf die Angaben der bekannten Reifenhersteller kann man sich wohl verlassen.

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Trotz Quartalsrückgängen bei Umsatz/EBITDA bestätigt Lanxess Jahresziel

Ungeachtet eines – wie der Spezialchemiekonzern selbst sagt – schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes sowie Rückgängen im dritten Quartal bei Umsatz und EBITDA bekräftigt Lanxess sein Ziel für das Gesamtjahr: Das Unternehmen erwartet demnach weiterhin ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen und Sondereinflüssen, nunmehr aber offensichtlich eher am unteren Ende der angekündigten Bandbreite von plus fünf bis zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im dritten Quartal sank der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011 jedenfalls um acht Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, das EBIT vor Sondereinflüssen sogar um 18 Prozent auf 255 Millionen Euro. Verantwortlich dafür sei einerseits eine schwache Nachfrage aus der Reifen- und Automobilindustrie, die durch eine unverändert hohe Nachfrage nach Lanxess-Agrochemikalien nicht vollständig ausgeglichen werden konnte.

Zusätzlich zu geringeren Absatzmengen hätten zudem an rückläufige Rohstoffkosten angepasste (geringere) Verkaufspreise zum Umsatzminus beigetragen. Das verringerte EBITDA wird darüber hinaus mit zusätzlich noch Aufwendungen für geplante Wartungsarbeiten und damit verbundenen Leerstandskosten erklärt. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen sank von 13,3 Prozent im Vorjahresquartal auf 11,8 Prozent.

“Dieses Quartalsergebnis liegt im Rahmen unserer Erwartungen und steht im Vergleich zu einem sehr starken Vorjahresquartal”, sagt der Lanxess-Vorstandsvorsitzende Axel C. Heitmann. Auf die veränderten Marktbedingungen reagiere man mit Maßnahmen wie einem flexiblen Anlagenmanagement und einer strikten Kostendisziplin.

Nächste „Tires & Rubber“ findet vom 23. bis zum 26. April 2013 statt

Der Termin für die nächste Ausgabe der “Tires & Rubber” steht fest: Die Messe findet vom 23. bis zum 26. April 2013 im Moskauer Expocentre statt.

Nachdem sich in diesem Jahr rund 200 Unternehmen aus über 20 Ländern auf einer Ausstellungsfläche von 4.700 Quadratmetern präsentierten, gehen die Organisatoren davon aus, auch im kommenden Jahr wieder mehr als 9.000 Besucher anlocken zu können.

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Reifenmarke Firestone zeigt auf Landwirtschaftsmesse EIMA Flagge

Die zum Bridgestone-Konzern gehörende Reifenmarke Firestone ist auf der heute startenden und noch bis zum 11. November laufenden Landwirtschaftsmesse EIMA in Bologna als Aussteller vertreten und legt den Schwerpunkt ihrer dortigen Präsenz auf die neuesten Innovationen im Bereich Landwirtschaftsreifen. Auf dem gut 200 Quadratmeter Fläche messenden Stand werden nicht nur Reifen wie die Modelle der “Performer”-Familie, der “R4000”, der “Duraforce” oder der “DT23” mit IF-Technologie (850/75 R42) und einem Durchmesser von 2,32 Metern gezeigt, sondern das europaweite Landwirtschaftsreifenhändlernetzwerk “Agri Point” ebenso vorgestellt wie Tools etwa in Form einer Smartphone-App zur Überprüfung des Reifendrucks, die dem Landwirt das Leben erleichtern sollen.

Als Highlight bei der Messe wird jedoch der neue “Maxi Traction IF” für leistungsstarke Traktoren bezeichnet. Dank der sogenannten “Increased-Flex”-Technologie, durch die er sich vom “Maxi Traction” unterscheidet, könne der Reifen entweder bei geringerem Reifendruck mit derselben Last und Geschwindigkeit eingesetzt werden oder aber dazu, um schwerere Lasten bei demselben Reifendruck zu transportieren. “Dadurch werden mehr Effizienz und ein höherer Ernteertrag erzielt”, so der Anbieter.

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Winterreifengeschäft auf RVO-Plattform offenbar gut angelaufen

Nach den Aussagen der Tyre24 GmbH lässt sich das diesjährige Winterreifengeschäft auf der von ihr betriebenen Endverbraucherplattform unter www.reifen-vor-ort.de (RVO) offenbar gut an.

Jedenfalls wird mit Blick auf den Oktober von einem neuen Bestellrekord berichtet: Gegenüber demselben Monat des Vorjahres wurde in Bezug auf die Stückzahlen demnach ein Plus von 20 Prozent registriert. Und das bis dato in diesem Jahr aufgelaufene Plus beim Umsatzvolumen der Verkäufe über RVO wird mit 13 Prozent beziffert. All dies führt das Unternehmen einerseits auf einen “frühen Wintereinbruch Ende Oktober” sowie andererseits auf ein gestiegenes mediales Interesse am aktiven Onlinereifenkauf durch den Markteintritt weiterer Anbieter zurück.

“Dass wir trotz der zunehmenden Konkurrenz ein solches Rekordergebnis erzielen konnten, zeigt uns, dass wir mit unserer Plattform die Entwicklung des E-Commerce richtig eingeschätzt haben und optimal dafür gerüstet sind. Das Phänomen des sogenannten ROPO-Effektes (research online, purchase offline) tritt auch in der Kategorie Reifen immer mehr in den Vordergrund. Der Internet-User möchte offline kaufen, aber online wissen, wie viel das Produkt in seiner Region kostet.

Unsere Plattform zeichnet aus, dass sie Ansprechpartner vor Ort vermittelt, die Service und Sicherheit bieten”, meint Sascha Namolnik, Marketingleiter der Tyre24-Gruppe. Endkunden sollen über die Plattform Zugriff auf einen Warenbestand von über zehn Millionen Produkten haben, die von rund 8.000 Reifenhändlern aus ganz Deutschland angeboten werden.