Einträge von Andrea Löck

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SRI nimmt neues Produktionssystem „NEO-T01“ in Betrieb

Sumitomo Rubber Industries (SRI) hat jetzt in Japan ein neues hochmodernes Produktionssystem namens “NEO-T01” in Betrieb genommen. Ziel der Entwicklungsarbeit beim zweitgrößten japanischen Reifenhersteller, der in Europa mit der Marke Falken präsent ist, sei nicht weniger als eine “ultrahochmoderne Präzisionsreifenproduktionstechnologie”. Wie der Hersteller ankündigt, wolle man damit nicht zuletzt die Leistungsfähigkeit der Reifen aus dem SRI-Konzern weiter steigern.

Bereits 1996 hatte Sumitomo Rubber Industries das vollautomatische und platzsparende Produktionssystem namens “Taiyo” in Japan installiert, mit dem in den Jahren danach insgesamt 36 Millionen Reifen gefertigt wurden. Die kontinuierliche Weiterentwicklung von “Taiyo” mündete 2008 in einem neuen Entwicklungsprojekt, als dessen Ergebnis SRI jetzt “NEO-T01” präsentiert: das Reifenproduktionssystem der nächsten Generation.

 Wenn Sie wissen wollen, wie ein Reifen auf konventionelle Weise per Wickeltrommel gefertigt wird, dann klicken Sie hier.

“Drift United” lässt auch Team Falken Europe in Essen vorfahren

Die Essen Motor Show ist nicht nur Messe, bei der “Motorsport und automobile Individualität” ganz oben stehen. Sie ist auch Event und bietet für das Publikum, das unterhalten werden will, etliche Zerstreuungsmöglichkeiten. So etwa beim Driften.

Zum Ende der Essen Motor Show zeigte sich “Drift United” vollauf zufrieden “mit zahlreichen interessierten Standbesuchern, vielen Gesprächen, jeder Menge Fotos, massenhaft Reifenqualm und noch mehr Spaß”. Bei dem Projekt mit dabei auch Europameister Remmo Niezen vom Team Falken Europe. ab

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Wissen über Winterreifen soll in britische Fahrschultests aufgenommen werden

Die größte britische Reifenhandelskette Kwik-Fit hat bei der Regierung angeregt, bei einer Überarbeitung des Fragenkataloges zur theoretischen Führerscheinprüfung doch Wissensfragen zu Winterreifen aufzunehmen, denn schließlich habe sich der Absatz dieses Reifentyps in den letzten drei Jahren in Großbritannien vervierfacht. Trotz der wachsenden Marktdurchdringung ist das Wissen über Winterreifen im Lande spärlich: 68 Prozent der Autofahrer wissen gar nichts über die Unterschiede von Sommer- und Winterreifen, 23 Prozent haben noch nicht einmal davon gehört, dass es so etwas wie Winterreifen gibt. Mit einem Anteil von 75 Prozent ist das Wissen über Winterreifen in Wales überproportional schlecht, im rauen Schottland mit 64 Prozent immerhin nicht ganz so kläglich.

ContiTech errichtet neues Werk in Russland

ContiTech investiert rund 13 Millionen Euro in ein neues Werk für Klima- und Servoleitungen im russischen Kaluga. Baubeginn ist voraussichtlich im Februar kommenden Jahres, die Produktion der ersten Serienteile ist für Dezember 2013 geplant. Errichtet wird die Produktionsstätte auf dem 60 ha großen Gelände eines ebenfalls gerade entstehenden Continental-Reifenwerkes, wodurch die bereits vorhandene Infrastruktur gemeinsam genutzt werden kann.

BlitzRotary mit neuem Geschäftsfeld

Die BlitzRotary GmbH (Bräunlingen) ist mit den Marken Blitz, Rotary und Chief vor allem in den Bereichen Fahrzeughebe-, Druckluft-, Reifenfüll- und Messtechnik aktiv, hat jetzt mit der Übernahme der Vermögenswerte von Elektron Bremen GmbH das Angebotsportfolio allerdings erweitert. Die neue Zweigniederlassung in Bremen entwickelt, produziert und der vertreibt weltweit Schweiß- und Batterieservicegeräte. dv.

Fußballvereinsmannschaften in Südamerika bekommen Bridgestone-Unterstützung

Bridgestone und die South American Football Confederation haben einen Sponsoringvertrag für den Zeitraum 2013 bis 2017 geschlossen. Der bedeutendste Wettbewerb der Fußballvereinsmannschaften aus Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Mexiko, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela heißt in den nächsten Jahren “Bridgestone Libertadores Cup”. Der Reifenhersteller hatte in der Vergangenheit bereits den South American Football Cup und den U-20 Libertadores Cup unterstützt.

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Reifenmarkt 2012 „besch …“ – und „bescheiden“ ist nicht gemeint

Das Reifenjahr 2012 lässt mit Blick auf den deutschen Ersatzmarkt – vorsichtig formuliert – doch erheblich zu wünschen übrig. Klarer sind da schon die Worte, die ein langjähriger Fahrensmann der Branche für die aktuelle Situation findet: Es ist/war in diesem Jahr einfach “besch ..

.”, und wohl kaum jemand mit Bezug zum Reifengeschäft wird dabei auf die Idee kommen, es könnte “bescheiden” gemeint sein. Dazu genügt allein ein Blick auf die Absatzentwicklung bei Pkw-Reifen.

War schon das vorangegangene Jahr diesbezüglich alles andere als ein “Burner”, so ging es bis einschließlich Oktober 2012 noch weiter bergab. In den ersten zehn Monaten des laufenden Jahres wurden laut dem sogenannten Sell-out-Panel des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (WdK) immerhin 14,2 Prozent weniger Pkw-Sommerreifen abgesetzt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Und selbst wenn pünktlich zum Nikolaustag bundesweit Schnee und Kälte Einzug in Deutschland hielten, ist kaum vorstellbar, dass das bisher aufgelaufene Minus bei Pkw-Winterreifen in Höhe von 1,9 Prozent bis Jahresende noch wird wettgemacht werden können.

Zumal eine vom BRV bei BBE Automotive in Auftrag gegebene und an entsprechende Erhebungen im Rahmen des Betriebsvergleiches angelehnte Schnellumfrage bei 520 Reifenfachhandelsverkaufsstellen für den Zeitraum Januar bis November bei Pkw-Winterreifen (inklusive SUV-Reifen) einen im Schnitt um 15,6 Prozent gesunkenen Stückabsatz und ein 19,5-prozentiges Minus bei den damit erzielten Umsätzen ergab. Wobei Letzteres nicht wirklich verwundert, hatte ja eine Erhebung der NEUE REIFENZEITUNG jüngst gezeigt, dass die Winterreifenpreise Mitte November dieses Jahres deutlich unter denen des Vorjahresmonats lagen. christian.

Onlinerechnungen für Euromaster-Firmenkunden möglich

Seinen Firmenkunden bietet Euromaster ab sofort die Möglichkeit, die gesamte kaufmännische Korrespondenz elektronisch abzuwickeln. Damit will die Reifen- und Autoservicekette – eine Michelin-Tochter mit mehr als 2.000 Servicecentern in 17 Ländern und über 350 Filialen davon in Deutschland – nicht zuletzt auch zum Umweltschutz beitragen.

“Unsere Firmenkunden sparen jetzt viel Zeit und Aufwand. Bei einer Million Dokumente im Jahr, die ab sofort nicht mehr auf Papier gedruckt und transportiert werden müssen, leisten wir gemeinsam mit unseren Kunden einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt”, sagt Euromaster-Verkaufsdirektor Axel Vögele. Fuhrparkmanager können sich demnach ab sofort unter https://kundenservice.

euromaster.de für das neue Zahlungssystem registrieren und über alle Details informieren. Bei der Entwicklung des dahinter stehenden Systems wurde auf eine gesetzeskonforme Dokumentation geachtet, heißt es weiter.

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Sommersaison 2013 wirft ihren Schatten voraus

Selbst wenn im Handel derzeit noch das Winterreifengeschäft im Fokus stehen sollte, so wirft dennoch die Sommersaison 2013 bereits ihren Schatten voraus. Denn der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V.

(BRV) hat – wie gewohnt in Zusammenarbeit mit Continental – wieder einmal umfangreiches Informationsmaterial zur Pkw-, 4×4- und Van-Sommerreifendisposition für die nächste Frühjahrssaison zusammengestellt. “Die Erfahrungen der letzten beiden Jahre unterstreichen eindrucksvoll, dass eine professionelle und ausreichende Vororder – gleichfalls sehr wohl auch eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Bevorratung vor einer Saison – immer mehr an substanzieller Bedeutung gewinnt”, sagt BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler. Vor dem Hintergrund eher ernüchternder Ergebnisse im Sommerreifengeschäft 2012 falle es zwar schwer, seriöse Prognosen für 2013 abzugeben.

Dennoch hofft der BRV, dass sich das Marktvolumen wieder stabilisieren und eine Steigerung von sechs Prozent zum Vorjahr möglich sein wird. Dies entspräche dem Niveau des Jahres 2009, so Drechsler weiter. “Darüber hinaus wird im Jahr 2013 – insbesondere bei Sommerreifen – sicherlich auch das Reifenlabel deutlich mehr Bedeutung haben als im vergangen Winterreifengeschäft.

Teils düstere Prognosen zum deutschen und europäischen Automobilmarkt

Nach Schätzungen des Verbandes der internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) wird der deutsche Automobilmarkt in diesem Jahr mit knapp 3,1 Millionen Pkw-Neuzulassungen deutlich schwächer ausfallen, als vor Jahresfrist angenommen.

Und für das kommende Jahr geht man bestenfalls von einem stabilen Markt in Deutschland aus. “Eine positive wirtschaftliche Entwicklung und die Nachfrage nach neuen Pkw werden auch 2013 entscheidend vom Erfolg bei der Bewältigung der Schuldenkrise in Europa abhängen. Wenn eine Stabilisierung gelingt und sich die bestehende Konsumneigung auch auf den Pkw-Markt überträgt, dann hält der VDIK für das Jahr 2013 über drei Millionen Pkw-Neuzulassungen bis hin zum Ergebnis 2012 für möglich”, meint VDIK-Präsident Volker Lange.

Das wäre immerhin mehr als das, was das Center of Automotive Management (CAM) für den westeuropäischen Markt insgesamt erwartet. Laut einem entsprechenden Autohaus-Online-Bericht rechnet man demnach für 2013 nämlich damit, dass sich der Pkw-Markt das sechste Jahr in Folge rückläufig entwickeln wird: Seien 2011 noch gut 12,8 Millionen Autos neu auf westeuropäische Straßen gekommen, werden es nach CAM-Prognose dieses Jahr mit 11,8 Millionen Einheiten voraussichtlich 7,9 Prozent weniger sein, um 2013 dann noch einmal um 3,4 Prozent auf 11,4 Millionen Pkw abzusinken. cm

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