Einträge von Andrea Löck

Kommen 4,6 Prozent der Pirelli-Aktien auf den Markt?

Mehrere Medien berichten zumeist unter Berufung auf Reuters, dass die Mediobanca sich von ihren größeren strategischen Beteiligungen – außer der am Versicherungskonzern Generali – trennen und dies am Freitag verkünden wolle. Am Reifenhersteller Pirelli ist die italienische Großbank mit 4,6 Prozent beteiligt. Spekuliert wird, dass sich die Trennung von Aktienpaketen auch über einen gewissen Zeitraum hinziehen könnte.

Goodyear kürt Held der Straße des Monats Juni

Am 12. März 2013 kommt es auf der A 45 bei Münzenberg zu einem der größten Verkehrsunfälle in Hessen, bei dem über hundert Fahrzeuge ineinander krachen und 38 Personen verletzt werden. Inmitten der Massenkarambolage befindet sich auch Lkw-Fahrer Michael Duttine (27) aus Großostheim (Kreis Aschaffenburg), der selbstlos zahlreichen Verunglückten hilft.

Für sein vorbildhaftes Handeln haben ihn Goodyear und der Automobilclub von Deutschland (AvD) nun zum “Held der Straße” des Monats Juni gekürt. Im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion werden das ganze Jahr Menschen ausgezeichnet, die besonnen, mutig und selbstlos andere Verkehrsteilnehmer vor Schaden bewahrt und so für mehr Sicherheit im Straßenverkehr gesorgt haben.

.

“Hamster”-Bonus bei Reifen Krupp

Reifen Krupp (Schifferstadt, ein Unternehmen der Reiff-Gruppe) belohnt seine Kunden mit einem sogenannten “Hamster”-Bonus. Wenn mit einem Auftrag 40 Reifen oder mehr bestellt werden, gibt Krupp eine Stückprämie von einem Euro pro bestelltem Reifen. Dieses Angebot gilt für alle Pkw-/SUV- oder Llkw-Reifen.

Voraussetzung ist lediglich ein Auftrag und eine Lieferadresse. Da lohnt es sich vielleicht auch mal, zwei, drei Aufträge zusammenkommen zu lassen. Diese Bündelung reduziert ja nicht nur den Aufwand beim Großhändler Krupp, sondern auch beim Auftraggeber.

Transportunternehmen sparen mit professionellem Reifenmanagement

Von Alexander Murad, Geschäftsführer der efleetcon gmbh

Die Transportbranche ist hart: Die Margen sind gering, die Zeitpläne eng. Nur wer auf Achse ist, verdient Geld. Stillstand kostet.

Speditionen, Busunternehmen und sonstige Transportunternehmen betreiben großen Aufwand, um ihre Kosten zu minimieren: Sie schaffen modernere und sparsamere Fahrzeuge an, investieren in Telematik- und Informationssysteme, verbessern ihr Logistik- und Fuhrparkmanagement und trainieren ihre Fahrer. Doch vielerorts ist das Sparpotenzial dieser Maßnahmen inzwischen weitgehend ausgereizt. Eine sehr effiziente und kostengünstige Optimierungsmaßnahme rückt dadurch immer stärker in den Fokus: professionelles Reifenmanagement.

Michelin will jetzt mit Kapazitätsserweiterung in Serbien beginnen

Zeitungsberichten zufolge will Michelin noch im Laufe dieses Sommers mit der Erweiterung seiner Reifenfabrik im serbischen Pirot beginnen. Angekündigt hatte der französische Hersteller eine entsprechende Investition schon vor mehreren Jahren und hatte die Höhe des Investments vor gut einem Jahr mit 170 Millionen Euro angegeben. Nun berichten lokale Medien unter Berufung auf den Bürgermeister der Stadt Pirot, dass Michelin eben den Baubeginn am Standort für August plane.

Es handele sich dabei um eine “neue Fabrik”, ist dort zu lesen, in der einmal 700 Arbeitsplätze entstehen sollen. Michelin war 2005 bei Tigar Tyres in Serbien eingestiegen und hatte den Reifenhersteller dann 2009 komplett übernommen. Seinerzeit hatten Analysten hauptsächlich moniert, eine Investition in die bestehende Fabrik, in der vorwiegend Einstiegsmodelle der Marken “Tigar”, “Kormoran” und “Riken” für die Märkte in Russland, Osteuropa, Afrika und dem Mittleren Osten produziert werden, passe einfach nicht zur Stärke des französischen Unternehmen: Marke und Technologie.

Die bestehende Fabrik in Pirot hat eine Kapazität von rund acht Millionen Pkw-Reifen; mit der neuen bzw. erweiterten Reifenfabrik sollen dann zwölf Millionen Reifen jährlich möglich sein. Michelin kommentierte die Veröffentlichung unterdessen nicht, so dass weitere Details zur Nutzung der neu geschaffenen Kapazitäten nicht vorliegen.

ACEA: Pkw-Neuzulassungen sinken EU-weit auf 20-Jahres-Tief

In einem Monat Mai wurden in der Europäischen Union zuletzt 1993 noch weniger Autos erstmals zugelassen als in diesem Mai. Wie der Herstellerverband ACEA meldet, fielen die Neuzulassungen für Pkw damit auf ein neues Tief. Insgesamt wurden in Europa (EU inkl.

der vier EFTA-Staaten) im Mai 1.083.430 Autos erstmals zugelassen.

Dies entspricht einem Rückgang um 5,9 Prozent. In der Zeit von Januar bis Mai gingen die Neuzulassungen europaweit sogar um 6,8 Prozent zurück. Stärker als den Gesamtmarkt traf es unterdessen Deutschland.

Hierzulande wurden im Mai 261.316 Autos erstmals zugelassen, was einem Rückgang um 9,9 Prozent entspricht. Aufs gesamte bisherige Jahr gerechnet verlor der deutsche Automobilmarkt 8,8 Prozent.

Auch die Märkte Österreich und Schweiz brachen entsprechend ein; der Verband ACEA meldete 10,2 resp. 7,4 Prozent als Rückgang bei den Neuzulassungen. ab.

,

Neuer OEM-Vertriebsdirektor bei Wegmann Automotive in den USA

Für die Marke “Perfect Equipment” gibt es in den USA einen neuen OEM-Vertriebsdirektor. Zuständig für die Schlüsselkunden in der Automobilindustrie ist demnach künftig John Palacios, der zuletzt bei Federal Mogul arbeitete. Perfect Equipment ist Marktführer in den USA und eine Marke von Wegmann Automotive; das deutsche Unternehmen führt die Marke gerade auf dem hiesigen Markt ein.

Polizei nimmt Reifendiebe auf dem Weg nach Tschechien fest

Aufmerksame Polizisten hat in Schirnding an der Grenze zu Tschechien nun eine Bande aus vier Reifendieben festgenommen. Wie es dazu heißt, hatten die Beamten zwei verdächtige Kleintransporter kontrolliert. Wie sich herausstellte, waren die 60 Komplettradsätze im Wert rund 70.

000 Euro allesamt gestohlen. Was sich indes noch nicht klären ließ ist allerdings deren Herkunft. Die Polizei ermittelt.

Vredestein stellt seinen neuen Wintrac Xtreme S vor

Apollo Vredestein führt einen neuen UHP-Winterreifen ein. Der “Vredestein Wintrac Xtreme S” wurde wieder in Zusammenarbeit mit Italdesign Giugiaro entwickelt. Da Vredestein bereits seit 15 Jahren mit dem italienischen Designhaus kooperiert, das etwa auch an der Entwicklung von Produkten wie dem Ultrac Sessanta oder dem Ultrac Vorti beteiligt war, findet die Produktvorstellung heute mit Großkunden in Turin statt, am Sitz des Partnerunternehmens.

Als Nachfolgemodell des Wintrac Xtreme sei der Wintrac Xtreme S auf die rauen Bedingungen der kalten Jahreszeit ausgelegt, heißt es dazu in einer Mitteilung. “Durch seine hervorragende Straßenhaftung und sein unübertroffenes Lenkverhalten wird der Wintrac Xtreme S zum außergewöhnlichen Sicherheitsfaktor auf Schnee, Eis und Schneematsch. Und dies gilt auch für trockene und feucht-kalte Fahrbahnen”, so der Hersteller weiter.

Die “Internal Sipe Locking Technology” (ISLT, Technik der internen Lamellen) soll den neuen Reifen gegenüber seinem Vorgänger noch weiter verbessern. “Mit dieser Technik kann sichergestellt werden, dass der Wintrac Xtreme S auch bei Höchstgeschwindigkeiten eine hohe Stabilität aufweist, und mit seiner Geschwindigkeitsklasse Y ist dieser Reifen auch für die schnellsten Autos dieser Welt zugelassen.” Zusätzlich zu seiner als “exzellent” beschriebenen Performance auf Schnee und Schneematsch und seiner Eignung für Geschwindigkeiten bis 300 km/h biete der von Giugiaro gestaltete Winterreifen “einen hohen Grad an Stil”.

Interstate-Reifen in Deutschland künftig exklusiv über Hämmerling

Interstate-Reifen werden in Deutschland künftig durch die Hämmerling Group vertrieben. Wie das Paderborner Unternehmen mitteilt, habe man die exklusiven Vermarktungsrechte übertragen bekommen. “Mit diesem Produkt ergänzen wir die Palette unserer Eigenmarken um einen Pkw-Reifen höchster Qualität.

Ebenso wie Athos-Lkw-Reifen und Talas-Stahlfelgen sind Interstate-Reifen vom TÜV geprüft und mit besten Ergebnissen bewertet. Ein gutes Marketingkonzept und eine Vierjahresgarantie unterstreichen den hohen Anspruch an dieses Produkt”, betont Ralf Hämmerling dazu. Auch für die Vermarktung der Marke Interstate wolle Hämmerling Stützpunktpartner suchen, “die sich mit diesem Fabrikat der Vergleichbarkeit im Markt entziehen können”, heißt es dazu in einer Mitteilung.