Einträge von Andrea Löck

,

Kumho Tires stattet alle Reifen weltweit mit RFID-Tags aus

Kumho Tires will zukünftig alle seine produzierten Reifen – also auch Pkw-Reifen – mit RFID-Tags ausstatten. Wie der koreanische Hersteller mitteilt, habe man in diesem Jahr begonnen, Lkw-Reifen aus den beiden Fabriken im Heimatland (Gwangju und Gokseong) sowie Pkw-Reifen für Erstausrüstungskunden mit entsprechenden Sendern auszustatten. Im weiteren Verlauf dieses Jahres sollen dann alle Reifen für den Heimatmarkt entsprechend ausgestattet werden, während Kumho Tires dann im kommenden Jahr alle acht Fabriken weltweit – das sind vier in China, eine in Vietnam sowie drei in Korea – umstellen und somit jeden einzelnen Reifen mit einem RFID-Tag ausstatten will.

Kumho Tires sei damit eigenen Aussagen zufolgen der erste Reifenhersteller weltweit, der diesen Schritt unternehme. Er biete große Vorteile, betont das Unternehmen.

Kumho Tires stattet ab dem kommenden Jahr jeden einzelnen Reifen mit einem RFID-Sender aus und will dadurch Kosteneinsparungen und Prozessrationalisierungen bewirken.

,

Bandenmarkt zieht um und heißt zukünftig HBI

Zum 1. August will Bandenmarkt Tyres & Wheels an einen neuen, größeren Standort innerhalb seiner niederländischen Heimatstadt RZ Tholen umziehen. Von einem Mehr an Lagerfläche und den moderneren Büros soll vor allem der Kundenservice profitieren.

Für das Unternehmen ist all dies zugleich Anlass genug, zum 1. Juli und damit einen Monat zuvor in HBI Tyres & Wheels umzufirmieren. Das Kürzel HBI steht dabei für den früheren Firmennamen Hollandse Bandenmarkt Internationaal BV.

,

Weitere AMG-Freigaben für Contis „SportContact 5 P“

Nachdem Mercedes AMG etwa schon beim SL auf den “SportContact 5 P” aus dem Hause Continental zurückgreift, hat der Fahrzeughersteller für diesen Reifen jetzt noch weitere Freigaben erteilt: Sowohl die A- wie auch die C-Klasse werden nun mit dem aktuellen Spitzenmodell des deutschen Reifenherstellers/Automobilzulieferers bestückt. Für die A-Klasse hat AMG die Reifendimension 235/35 ZR19 freigegeben, für die C-Klasse die beiden Größen 235/35 ZR19 sowie 255/30 ZR19 – versehen jeweils mit der Kennung “MO” (Mercedes-Originalteil) auf der Seitenwand. Die Reifen werden demnach ab Werk montiert und sind in Mercedes-Autohäusern sowie auch im Reifenfachhandel erhältlich.

“Das Modell ‚ContiSportContact 5 P’ bietet besonders hohen Grip fürs Bremsen und Anfahren sowie beste Haftung in Kurven, sichere Handlingeigenschaften bis in den Grenzbereich sowie eine schnelle Wasserableitung bei Regenfahrten. Gleichzeitig bietet der Hightech-Reifen einen für Sportreifen komfortablen Abrollkomfort und passt daher perfekt zu den sportlich abgestimmten Wagen von Mercedes-Benz”, findet der Reifenhersteller, der mit den neuen Freigaben einmal mehr seine führende Marktposition in der europäischen Erstausrüstung mit Pkw-Reifen bestätigt sieht. Nach eigenen Angaben reklamiert das Unternehmen mit Sitz in Hannover mit Blick auf das vergangene Jahr in Europa einen Marktanteil von mehr als 30 Prozent in der Pkw-Reifenerstausrüstung und will seine diesbezügliche Stellung auch in den kommenden Jahren verteidigen.

, ,

“Signifikante Investitionen” in Contis CST-Sparte angekündigt

Der Bereich Commercial Specialty Tires (CST) der Continental AG hat für die kommenden zehn Jahre “signifikante Investitionen” in die Produktentwicklung und den Vertrieb angekündigt. Darüber hinaus sollen außerdem noch das Produkt- sowie das Serviceportfolio erweitert werden mit Fokus auf drei Kernbereiche: Industrial Material Handling, OTR Material Handling und Underground Mining. Ziel der neuen Geschäftsstrategie samt verbesserter Produkte und Dienstleistungen sei es, künftig den individuellen Anforderungen der Kunden noch besser gerecht werden, so das Unternehmen.

Als erste Maßnahme will man Ende Juni bereits eine neue Reifenproduktlinie für das Hafengeschäft auf den Markt bringen. Als weiteres Kernprojekt sieht das Unternehmen einen umweltfreundlichen Vollgummireifen namens “Continental LifeCycle”, bei dem durch die Wiederverwendung ausgewählter Karkassen der Einsatz von Energie und Rohstoffen im Herstellungsprozess reduziert wird. Mit dieser Art von Runderneuerung will sich der Reifenhersteller einen Vorsprung sichern, um den Anforderungen der Kunden sowie des Marktes für Industriereifen besser gerecht zu werden.

, ,

Spezielle RDKS-Website unter www.reifendrucksensor.info im Netz

Mit – wie es heißt – tatkräftiger Unterstützung seines Fördermitgliedes Alligator Ventilfabrik GmbH hat der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) eine spezielle Website rund um Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) auf die Beine bzw.

ins weltweite Datennetz gestellt. Das Ganze soll unter anderem als Informationsquelle dafür dienen, welche Fahrzeuge serienmäßig oder optional mit einem direkt messenden, also auf entsprechenden Drucksensoren im Reifeninneren basierenden System ausgestattet sind. “Sie geben dort zuerst das Baujahr des gesuchten Fahrzeuges, dann die Fahrzeugmarke, das Fahrzeugmodell und die Fahrzeugvariante ein und erhalten dann die entsprechende Information zum OE-Sensor”, erklärt BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler.

Gleichzeitig verweist er darauf, dass der BRV über seine Homepage unter www.bundesverband-reifenhandel.de zudem Zugriff auf diverse weitere Unterlagen zum Thema RDKS ermöglicht wie etwa auf die Kurzübersicht “Der Start in das RDKS-Geschäft”, die REFA-Studie betreffend den höheren Zeitaufwand beim Reifenservice an Fahrzeugen mit direktem RDKS, das Kalkulations-Tool “Dienstleistungspreise inklusive RDKS” sowie verschiedene Schulungsunterlagen von Alligator oder Tecma.

Freilich ist die Verbandswebsite auch mit www.reifendrucksensor.info verlinkt.

,

Übersicht europäischer Lkw-Teilegroßhändler bei Wolk erhältlich

Mit dem Handbuch “Truck parts distributors in Europe” hat die Wolk After Sales Experts GmbH (Bergisch Gladbach) eine Übersicht über europäische Lkw-Teilegroßhändler aufgelegt. Das mehr als 170 Seiten umfassende englischsprachige Werk enthält 107 Unternehmensprofile und soll Informationen zu den größten und wichtigsten Lkw-Teilegroßhändlern im freien Truck-Aftermarket in Europa liefern. Unterteilt ist das Ganze dabei demnach in internationale Anbieter sowie 33 Länderreporte.

“Im ersten Kapitel werden die internationalen Lkw-Teilegroßhändler vorgestellt und verglichen (belieferte Länder, Anzahl Filialen, Einkaufskooperation und Firmensitz). In den jeweiligen Länderreporten werden die wichtigsten Lkw-Teilegroßhändler in detaillierten Unternehmensprofilen dargestellt”, so die Bergisch Gladbacher, die ihr Werk sowohl als sogenanntes Online-Flippingbook wie als gedruckte Version vertreiben. cm

.

,

Vulkaniseurmeisterkurs der Stahlgruber-Stiftung erfolgreich beendet

Anfang Juni endete nach 20-wöchigem Vollzeitkurs der diesjährige Meistervorbereitungslehrgang der Stahlgruber-Stiftung in München. Und das mit einem erfreulichen Ergebnis, denn alle 15 Kursteilnehmer haben die beiden fachbezogenen Teile der Meisterprüfung bestanden – drei von ihnen sogar mit gutem Erfolg sowohl im praktischen als auch im fachtheoretischen Teil. Angesichts der hohen Anforderungen eine beachtenswerte Leistung, findet Martin Kiechl von der Stahlgruber-Stiftung.

Immerhin haben sich die erfolgreichen Jungmeister Stephan Behnke, ?m?r Cakir, Georg Eckl, Stefan Hechler, Steffen Hummel, Heinrich Krieger, Thomas Lippold, Sebastian Mamerow, Felix Messerschmidt, Philipp Pöschl, Björn Rosenke, Eugen Schulezko, Michael Thiermann, Mathias Wolff und Daniel Zawadzki zuvor 800 Stunden auf die Prüfung vorbereitet. Die Mitglieder des Prüfungsausschusses der Handwerkskammer für München und Oberbayern waren jedenfalls sichtlich zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Und die Kursteilnehmer selbst empfanden das gemeinsame Lernen in der Gruppe als große Hilfe, wobei dieser Zusammenhalt bzw.

Aus AuDaCon wird TecRMI

Die AuDaCon AG, europaweiter Anbieter von kalkulatorischen und technischen Informationen für die Automobilbranche, firmiert künftig unter dem Namen TecRMI. Zusammen mit den Partnern TecCom und TecDoc agiert das Unternehmen dann unter dem Dach der TecAlliance. Bereits 2012 hatten sich die AuDaCon AG und TecCom, führende B2B-Plattform für den freien Ersatzteilmarkt, zusammengeschlossen.

,

Reiff-Gruppe kann sich den Branchentrends nicht entziehen

Die Reiff-Gruppe konnte für das laufende Jahr eigenen Aussagen zufolge “ihre gesteckten Ziele bisher nicht erfüllen”. Das in Reutlingen ansässige Unternehmen habe sich Branchentrends und verschiedener Markteinflüsse nicht entziehen können, heißt es dazu in einer Mitteilung. Die Gruppe erzielte bis Mai 2013 einen Umsatz von 189,5 Millionen Euro, das sind 11,2 Prozent unter Vorjahr (Vorjahr: 213,4 Mio.

Euro). Die Absatzrückgänge und der Preisverfall in der Reifenbranche in Deutschland und Europa hielten nach wie vor an. Darüber hinaus habe der lange und kalte Winter dafür gesorgt, dass die Umbereifungssaison stark verzögert begonnen habe.

“Von dieser Entwicklung sind auch die Reifenvertriebskanäle innerhalb der Reiff-Gruppe betroffen. Auf Grund des verzögerten Saisonbeginns konnte das Vorjahresniveau im Großhandel und im Einzelhandel nicht erreicht werden”, bilanziert die Reiff-Gruppe die ersten fünf Monate des laufenden Geschäftsjahres. Unterdessen griffen aber die frühzeitig eingeleiteten Maßnahmen zur Lagerreduktion.

“Sowohl im Groß-, als auch im Einzelhandel wurden die Bestände gesenkt, parallel zeigen die Kostenreduktionsprogramme erste Erfolge”, heißt es dazu weiter. Der Geschäftsbereich Technische Produkte erweise sich in der Reiff-Gruppe derweil erneut als “stabiler Anker auf hohem Niveau. Die Geschäftsentwicklung läuft gemäß der Konjunktur im Maschinenbau und verarbeitenden Gewerbe und ist im Vergleich zum Vorjahr nur leicht rückläufig”.

Reifenschonend und schnell zugleich bei der Rallye Sardinien

Die Rallye Sardinien am kommenden Wochenende ist der vierte Schotterlauf der Saison. Wie bereits in Mexiko, Argentinien und Griechenland vertrauen die Top-Teams der Rallye-Weltmeisterschaft dabei auf die aktuelle Evolutionsstufe des Schotterreifens Latitude Cross von Michelin. Der robuste Pneu verfügt über eine neue Laufflächenmischung, Resultat: Die Ingenieure konnten die Haltbarkeit nochmals optimieren, die Performance des Reifens blieb aber – so das Unternehmen – gleichzeitig in vollem Umfang erhalten.