Einträge von Andrea Löck

Finale des ATR-Trainingscamps

Sie haben sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt und sind die drei besten Mechatroniker-Auszubildenden: Marius Trost aus Korbach in Hessen von Franke Automobile, Thomas Steer aus Roth bei Nürnberg vom Autohaus Zückner und Georg Börner vom Auto-Center Nussbaumweg aus der Lutherstadt Wittenberg sind die Final-Gewinner des ATR-Trainingscamps 2013. Auch in diesem Jahr ging es zur Endausscheidung […]

Fortschritte beim Conti-Erweiterungsprojekt Lkw-Reifen Mt. Vernon

Seit dem Jahr 2006 hat Continental in die Produktionsstätte Mt. Vernon (Illinois/USA) bereits mehr als 615 Millionen US-Dollar investiert und seit 2010 insgesamt 770 neue Vollzeitarbeitsplätze geschaffen. Das Einsetzen eines Stahlträgers für ein aktuelles Expansionsprojekt in der Nutzfahrzeugreifenproduktion (CVT = Commercial Vehicle Tire) wurde für ein Zwischenfazit genutzt.

Während die 2011 angekündigte Expansion in der Pkw- und LLkw-Reifenproduktion bereits zu etwa 95 Prozent abgeschlossen ist, wird die CVT-Produktion im Jahre 2015 auf eine Gesamtkapazität von drei Millionen Lkw-Reifen hochgefahren und erreicht damit das bereits größte Konzernwerk in diesem Segment eine neue Dimension. Continental Tire the Americas investiert dafür 95 Millionen Dollar und wird weitere mehr als 80 neue Arbeitsplätze schaffen. dv.

Maxxis-Hersteller Cheng Shin plant siebte Reifenfabrik in China

Die Aktionäre von Cheng Shin Rubber Industry konnte gestern auf ihrer Hauptversammlung in Taiwan erfahren, dass der Reifenhersteller demnächst eine weitere, dann siebte Reifenfabrik in China bauen will. Man wolle Anfang des kommenden Jahres konkrete Pläne für den Bau dieser Fabrik vorlegen, die aller Voraussicht nach im Norden Chinas angesiedelt sein wird, wie die Zeitung “Taipei Times” schreibt. Derzeit laste man die sechs Fabriken in China bereits zu rund 90 Prozent aus, Tendenz: steigend.

VDA: Wachstum in USA und China, Westeuropa ohne Impulse

Die internationalen Automobilmärkte entwickelten sich im Mai weiterhin unterschiedlich, hat der VDA (Verband der Automobilindustrie) beobachtet: In den USA stieg die Nachfrage nach Neufahrzeugen um 8 Prozent, in China sogar um gut 14 Prozent. In Brasilien erhöhte sich der Absatz von Light Vehicles um fast 10 Prozent. In Westeuropa hingegen musste im Mai ein Rückgang von knapp 6 Prozent hingenommen werden, wobei vor allem Deutschland, Frankreich und Italien mit einer schwachen Nachfrage zu kämpfen hatten.

Logistikstandort von Michelin in Landau erweitert

Michelin hat in Landau/Pfalz eine neue 13.800 Quadratmeter große Lagerhalle in Betrieb genommen. Damit erweitert der Reifenhersteller an seinem größten deutschen Logistikstandort seine Lagerkapazitäten um etwa 200.

000 Reifen und erhöht die Ausliefergeschwindigkeit. “Mit der achten Halle entstehen rund 20 weitere Arbeitsplätze und wir übernehmen neue Aufgaben. Ab sofort liefern wir von Landau aus direkt an Reifenhändler in Deutschland und Österreich.

So sind wir mit unseren Reifen noch schneller beim Kunden”, erläutert Dr. Erika Rothfuss, Leiterin des Logistikzentrums.

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Lkw-Reifen aus China: „Immense“ Überkapazitäten

Anlässlich einer Tagung in Kanada schilderte Bekaerts Global Marketing Manager Boudewijn De Loose China als Markt mit “immensen” Überkapazitäten bei Lkw-Reifen. Außerdem gebe es in dem Land nahezu keinen Runderneuerungssektor. Im vergangenen Jahr seien in China 88 Millionen Lkw-Reifen produziert worden, die Kapazitäten lägen indes bei wenigstens 120 Millionen Reifen.

Der durchschnittliche Auslastungsgrad der entsprechenden Fabriken liegt De Loose zufolge demnach bei über 70 Prozent. Immerhin. Michelin hatte erst kürzlich die Restrukturierung seiner Lkw-Reifenfabriken in Frankreich angekündigt (Schließung der Fabrik in Joué-lès-Tours) und in diesem Zusammenhang gemeldet, die hiesigen Lkw-Reifenfabriken seien derzeit nur zu 50 bis 60 Prozent ausgelastet.

Laut dem Bekaert-Global-Marketing-Manager werden die Überkapazitäten in der chinesischen Lkw-Reifenproduktion vorerst anhalten. Dies – so darf geschlussfolgert werden – sollte sich wiederum negativ auf das Angebot in Europa und Nordamerika auswirken, müssen Hersteller sich doch neue Absatzmärkte für ihre Produkte suchen. Einer der Gründe für die großen Überkapazitäten sei das Fehlen eines funktionierenden Runderneuerungssektors im Land.

Nahezu der komplette Bedarf müsse demnach über Neureifen abgedeckt werden. Folglich litten die Fabriken uneingeschränkt unter Veränderungen am Markt und müssen Nachfragerückgänge nicht mit den Runderneuerern ‚teilen’. ab.

Gemengelage in Nordamerika: Nachlassende Preisdisziplin

Auch in Nordamerika hat der Ersatzreifenmarkt aktuell seine Probleme. Wie die Deutsche Bank in einem aktuellen Report schreibt, litten Hersteller unter insgesamt schwachen Absätzen, unter dem seit dem Auslaufen der Strafzölle gegen chinesische Pkw-Reifen wieder steigenden Angebot entsprechender Reifen zu günstigeren Preisen sowie unter rückläufigen Marktanteilen der etablierten Hersteller. Diese Gemengelage, für die sich Parallelen auch in Europa und in Deutschland finden lassen, könnte “den Unterschied für die Industrie machen”, die sich letztendlich mit einer nachlassenden Preisdisziplin und folglich sinkenden Margen herumschlagen müsse.

Ecclestone beendet Spekulationen: Nur Pirelli auf der Short-List

Während kürzlich die Spekulationen ins Kraut schossen, welcher Hersteller ab der kommenden Saison Reifen für die Formel 1 liefern könnte, beendet Formel-1-Chef Bernie Ecclestone diese nun zumindest in Bezug auf Michelin. Der französische Reifenhersteller war Medienberichten zufolge dabei beobachtet worden – was auch immer dies genau bedeutete, wurde nie klar –, wie Gespräche mit Ecclestone stattfanden. Darauf angesprochen, antwortete Ecclestone nun lapidar: “Keine Ahnung.

Ich weiß es nicht. Ich habe mit niemandem gesprochen. Wir haben einen langfristigen Vertrag mit Pirelli, genauso wie die FIA.

Und ich glaube, die meisten Teams haben ihn auch. Ich denke sie [Pirelli] haben Abmachungen mit allen Teams, mit denen sie Abmachungen machen wollen.” Mit anderen Worten: Auf der Short-List möglicher Reifenhersteller steht nach wie vor ausschließlich Pirelli, und der italienische Reifenhersteller hat wiederholt bekundet, gerne den Vertrag verlängern zu wollen, wenn auch nicht bedingungslos.

Michelin stellt neue Flugzeugreifen mit NZG-Technologie in Le Bourget vor

Die “Paris Air Show” in Le Bourget ist nicht nur für Flugzeugbauer ein wichtiger Termin, auch Zulieferer und Ausrüster präsentieren auf der internationalen Luftfahrtmesse in der französischen Hauptstadt ihre Produkte. Michelin stellt auf der noch bis Sonntag stattfindenden Messe gleich vier neue Flugzeugreifen vor und will damit das Spektrum an Linien- über Regional- und Zivil- sowie Militärmaschinen komplett abdecken. Die neuen Radialreifen der Linie “Michelin Air X” sind in den entsprechenden verschiedenen Größen erhältlich, enthalten indes alle dieselbe NZG-Technolgie.

Das Akronym steht dabei für “Near Zero Growth”; zu Deutsch: Die Karkasse des Radialreifens wird dabei mit Aramidfäden verstärkt, wodurch die Vergrößerung des Reifenumfangs durch Zentrifugalkräfte oder den Luftdruck weitestgehend unterbunden wird. In Summe bedeute dies Michelin zufolge eine beträchtlich verlängert Lebenserwartung für den Reifen, einen geringeren Rollwiderstand und verringerte Wartungskosten; unterm Strich verringerten sich die “Total Costs of Ownership” (TCO). Die neuen Michelin-Air-X-Reifen seien bereits bei namhaften Erstausrüstern wie Airbus, Bombardier, Cessna oder Lockheed Martin als OE-Bereifung für neue Flugzeuge homologiert.