Einträge von Andrea Löck

Koreanischer Spieler weg, Ende des Kumho-Sponsorings beim HSV?

Der koreanische Fußballnationalspieler Heung-min Son wechselt vom Hamburger SV zu Bayer Leverkusen. Grund genug für die Medien in der Hansestadt, darin auch ein Aus für das Sponsoring koreanischer Unternehmen beim HSV zu vermuten. Der vor zwei Jahren abgeschlossene Vertrag zwischen dem Reifenhersteller Kumho Tires hat dem HSV jährlich etwa eine Dreiviertelmillion Euro in die Kassen gespült.

Bei Vertragsabschluss war tatsächlich von einem 2-Jahres-Vertrag die Rede, der dann zum 30. Juni auslaufen würde. Zwischenzeitlich hatte allerdings ein Sportinformationsdienst von einer dreijährigen Vereinbarung zwischen dem Reifenhersteller und Fußballbundesligisten berichtet.

Pirelli und Mercedes nur „verwarnt“

Dem “International Tribunal” des Automobil-Weltverbandes FIA haben die Beweise zum umstrittenen Test in Barcelona wohl nicht ausgereicht. In Ihrem Urteil und der Begründung (liegen dieser Zeitschrift vor) werden zwar Verfehlungen Pirellis und von Mercedes identifiziert, einen unfairen Vorteil allerdings habe Mercedes nicht erlangen wollen, Pirelli und Mercedes hätten keine bösen Absichten im Schilde geführt. Reifenhersteller und Rennstall wurden verwarnt, vom kommenden Young Driver Tests im Juli in Silverstone wurde Mercedes ausgeschlossen.

Pirelli und Borbet vom Volkswagen-Konzern ausgezeichnet

Der Group Award ist eine Auszeichnung des Volkswagen-Konzerns für die unternehmerische Gesamtleistung von Zuliefererunternehmen. Die Preisträger erfüllen in besonderem Maße die hohen Anforderungen des Konzerns an die Entwicklungskompetenz, Produktqualität, Wettbewerbsfähigkeit sowie an das Projektmanagement. Der Group Award, den Volkswagen bereits seit 2003 an die besten Lieferanten verleiht, ging in diesem Jahr an 20 Unternehmen, darunter der Reifenhersteller Pirelli und der Felgenhersteller Borbet.

,

Bei Stichprobe korrekter Reifenfülldruck bei der Hälfte der Fahrzeuge

Anlässlich der bevorstehenden Ferienreisezeit hat die Zeitschrift AutoBild Anfang Juni mit Unterstützung von Lanxess als Partner einen Reifenluftdrucktest auf deutschen Autobahnrastplätzen durchgeführt. Dabei wurde an mehr als 100 Fahrzeugen – viele davon demnach offenbar mit voll beladen auf dem Weg in den Urlaub – der Fülldruck in den Reifen nachgemessen. Auf der positiven Seite verbucht das Magazin eine Quote von über 50 Prozent der Autofahrer, bei denen ein korrekt eingestellter Reifenluftdruck festgestellt wurde.

,

Für die Wintersaison: BBS-Rad „SR“

“Sportlich schick durch Schnee und Regen” – so in etwa lautet der Gedanke, den Räderhersteller BBS bei seiner jüngsten Produktkreation im Hinterkopf gehabt hat. Denn die “SR” genannte Neuentwicklung ist vor allem für die Wintersaison gedacht. Mit ihr will das Unternehmen außerdem unter Beweis stellen, man werde dem “selbst auferlegten Anspruch gerecht, ganzjährig mit innovativen Produkten am Markt vertreten zu sein”.

Bei alldem soll das neue Winterrad, das laut BBS wie alle anderen Modelle des Herstellers auch komplett und ausschließlich in Deutschland produziert wird, elegante Sportlichkeit mit höchster Funktionalität verbinden. Mit weichen Radien und Konturen von der Nabe bis zum Horn wird jedenfalls eine einfache Reinigung assoziiert, während durchgezogene Speichen bis hin zur Nabenbohrung dafür zuständig sind, dass das Modell “SR” optisch größer wirkt und selbst in der kleinsten verfügbaren Größe (16 Zoll) einen ebenso “stattlichen Eindruck” macht wie in den darüber hinaus erhältlichen 17- und 18-Zoll-Dimensionen. Das im Niederdruckgussverfahren produzierte Rad wird dabei für eine Vielzahl gängiger Fahrzeugmodelle mit einer Oberflächengestaltung in Himalajagrau mit seidenmattem Finish angeboten.

Demnächst hat Interstates neuer „Tracer A/T“ seine offizielle Premiere

Im Rahmen der vom 24. bis zum 27. Juli in Panama stattfindenden “Latin American & Carribean Tyre Expo 2013” will Interstate Tires einen neuen All-Terrain-Reifen vorstellen.

Im Rahmen der Messe bzw. bei einer im Vorfeld vor Ort stattfindenden Händlerveranstaltung soll das “Tracer A/T” genannte Modell seine offizielle Premiere haben und gleichzeitig auch in zehn Llkw-/SUV-Größen verfügbar sein. “Der Interstate ‚Tracer A/T’ ist der ideale Reifen für den Einsatz auf und abseits befestigter Straßen.

Er ist außergewöhnlich robust und haltbar – selbst unter schwierigen Einsatzbedingungen”, erklärt Theo de Vries Vice President der Interstate Tire & Rubber Co. “Händler, die Erfahrung mit unserer ‚Sport-SUV-G/T’-Produktfamilie haben, werden den ‚Tracer A/T’ als exzellente Erweiterung des Line-ups und als wertvolles Angebot für ihre Kunden empfinden”, ist er sich sicher. Dank seiner robusten Konstruktion eigne sich der neue Reifen jedenfalls bestens unter anderem beispielsweise für Fahrzeuge im landwirtschaftlichen Einsatz oder auf Baustellen.

Mit ihm sollen aber gleichwohl auch “normale” Fahrer angesprochen werden, die vielleicht nur gelegentlich ihrer Vorliebe für das Trekking im Gelände nachgehen. Anbieteraussagen zufolge kann der “Tracer A/T” bei alldem mit einer großen Bodenaufstandsfläche ebenso aufwarten wie mit einem gleichmäßigen Abrieb, Stabilität und einer allen Bodenverhältnissen gerecht werdenden Laufflächenmischung. Zudem sei seine Seitenwand so ausgelegt, dass der Reifen in diesem Bereich möglichst gut vor Verletzungen geschützt ist, heißt es darüber hinaus.

,

Spezielle Schmidt-Revolution-Räder für zwei spezielle Ferraris

Wenn ein Fahrzeugbesitzer in Sachen Räder ganz individuelle Vorstellungen für seinen fahrbaren Untersatz hat, dann ist so etwas meist in keinem Produktkatalog zu finden. Von so einem Fall oder eigentlich gleich zweien berichtet aktuell der Räderanbieter Schmidt Revolution mit Sitz im schleswig-holsteinischen Bad Segeberg. Denn an ihn war man herangetreten, um zwei von WF-Tuning veredelte Ferraris entsprechend auszurüsten.

Da an den zugrunde liegenden Modellen 360 und F575 M des italienischen Sportwagenherstellers aus Maranello allerdings keinerlei Änderungen an den Radläufen oder dem Fahrwerk vorgenommen werden sollten, war folglich der Felgenhersteller gefragt, Räder in exakt passenden Breiten und Einpresstiefen zu fertigen: in “Stückzahlen” von je zwei Exemplaren für die Vorder- und die Hinterachse. Schmidt Revolution hat die Räder entsprechend der Kundenanforderung konstruiert, als Protoptyp angefertigt und letztlich dann an WF-Tuning geliefert. cm

.

Falken Tyre Europe weitet seine Strukturen aus

Trotz der allgemeinen Marktschwäche setzt die Falken Tyre Europe GmbH weiter auf Wachstum. Wie das Unternehmen mit Sitz in Offenbach bei Frankfurt gegenüber der NEUE REIFENZEITUNG erklärt, habe man im vergangenen Jahr die Anzahl der Accounts in Deutschland und darüber hinaus weiter ausbauen können. Und der japanische Reifenhersteller, der derzeit weltweit ein Expansionsstrategie verfolgt, will in Europa weiter wachsen.

So soll etwa die Verkaufsmannschaft für Deutschland in diesem Jahr noch einmal deutlich verstärkt werden. Während das Team um Geschäftsführer Isamu Ishida bis 2020 einen Marktanteil in Europa von rund fünf Prozent anpeilt, untermauert Sumitomo Rubber Industries, zu denen Falken gehört, seine Ambitionen durch den Bau einer Reifenfabrik in der Türkei – die Aussichten auf ein langfristiges Wachstum in Europa scheinen demnach nicht schlecht zu stehen und die dazu notwendigen Strukturen entwickeln sich.

.

Cordiant konzentriert sich jetzt auf Pkw- und Lkw-Reifen

Durch das Abkommen, das der russische Reifenhersteller Cordiant nun mit Titan International und dessen Partnern geschlossen hat, schreitet nicht nur der internationale Strukturwandel auf dem Markt für Landwirtschaftsreifen voran. Auch entsteht dadurch ein neuer, reiner Pkw-und Landwirtschaftsreifenanbieter. “Das Abkommen mit dem Konsortium wird Cordiant dazu befähigen, sich auf den Pkw- und Lkw-Reifenmarkt zu konzentrieren”, kommentierte Cordiant-CEO Dmitry Sokov.

Als Teil des Abkommens werde Cordiant für drei Jahr Pkw-, LLkw- und Lkw-Reifen aus der Voltyre-Prom-Fabrik vermarkten. Cordiant will bis 2018 rund 550 Millionen US-Dollar (415 Millionen Euro) in die Modernisierung und Erweiterung seiner Produktionskapazitäten für Pkw- und Lkw-Reifen investieren, die dann rund 18 Millionen Einheiten umfassen sollten. ab.