Beiträge

Kraiburg Austria veröffentlicht überarbeitet Profilliste

“Übersichtlich, anwenderfreundlich, praktisch” – unter dieser Prämisse hat der Spezialist für Runderneuerung, Kraiburg Austria seine neue “Profilliste 2011/2012” optimiert. Die aktuelle Auflage zeigt auf einen Blick die Verfügbarkeit der einzelnen Produktlinien “K_base”, “K_plus” oder “K_tech”. Eine farbliche Kennzeichnung erlaube zudem eine direkte und schnelle Zuordnung der Profile – auch für den Fall, dass sie in zwei unterschiedlichen Linien erhältlich sind.

Blau steht wie immer für die Allround-Linie “K_base”. Grün symbolisiert die Technologielinie K_tech. Und gelb weist auf die Dauerläufer-Premiumlinie “K_plus” hin.

Neu: Gleich rechts neben der Profilbezeichnung findet man selbsterklärende Piktogramme, die über die unterschiedlichen Achspositionen und Einsatzempfehlungen informieren. Die Tabelle darunter zeigt, in welchen Breiten und Ablängmaßen die Profile erhältlich sind. Im Sinne des Anwenders sei auch das “Application Information System”, das parallel zur Profilliste neu aufgelegt wurde.

Im hinteren Teil der Profilliste findet der Runderneuerungspartner zudem Informationen über die umfangreiche Kraiburg-Produktpalette im Bereich EM-Erneuerung sowie die “K_side Technology”: Diese individuell gestaltbare Seitenwandmatrize soll den kalterneuerten Reifen durch eine mit dem Neureifen vergleichbare Optik deutlich aufwerten. “Mit unserer neuen Profilliste geben wir den Runderneuerungsbetrieben ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie ab sofort noch einfacher und effektiver arbeiten können als bisher”, kommentiert Vertriebs- und Marketingleiter Holger Düx. In wenigen Wochen, wenn Kraiburg Austria mit seiner überarbeiteten Internetseite online geht, wird die Profilliste 2011/2012 auch dort als Download verfügbar sein – unter www.

kraiburg-retreading.com. ab

.

Das Aus der Runderneuerung? BRV will aufklären und lädt zur Konferenz

Aus gegebenem Anlass will der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk am 1. Juli in Zusammenarbeit mit dem europäischen Runderneuerungsverband BIPAVER eine “Runderneuerungskonferenz” in Frankfurt am Main veranstalten. Dort wollen die Verbände insbesondere darüber informieren, wie sich die aktuellen Gesetzgebungsprozesse auf die deutsche Runderneuerungsbranche auswirken.

Zentral geht es – wie des Öfteren berichtet – um die sich ändernden Anforderungen an Lkw-Neureifen, und zwar was deren Typengenehmigungsverfahren wie auch deren zukünftige Kennzeichnung durch das sogenannte Reifenlabel betrifft. Während runderneuerte Reifen noch bis 2015 von entsprechenden Regelungen ausgenommen sind, sehen die Verbände die Gefahr, dass die entsprechenden neuen Gesetzgebungen – wenn sie mangels Alternativvorschlägen 1:1 auf die Runderneuerungsbranche übertragen würden – “das Aus für die mittelständische Runderneuerung in Europa” bedeuten könnten, so der BRV in einer seiner jüngsten Veröffentlichungen..

Weitere Preiserhöhungen in Nordamerika

, ,

Wenig überraschend werden auch für den nordamerikanischen Markt weitere Reifenpreiserhöhungen angekündigt, die mit steigenden Rohmaterialkosten begründet werden. So hat beispielsweise Michelin North America, nachdem man zuletzt bereits entsprechende Schritte für neue und runderneuerte Lkw-Reifen bekannt gegeben hatte, nun mitgeteilt, auch die Preise für Landwirtschaftsreifen in den USA und Kanada anheben zu wollen – um bis zu sechs Prozent und mit Wirkung zum 1. Juli.

Zum selben Stichtag wird Yokohama Tire Canada die Preise für Lkw-, OTR- und Industriereifen um bis zu fünf Prozent erhöhen. Die Preise für Pkw- und Llkw-/SUV-Reifen hatte das Unternehmen bereits zum 1. Mai nach oben korrigiert.

Im dritten Quartal weitere Bridgestone-Preiserhöhungsrunde

, ,

Bridgestone Europe hat für das dritte Quartal dieses Jahres weitere Preiserhöhungen angekündigt. Je nach Region und Produktgruppe soll es ab 1. Juli losgehen: Radiale Lkw- und Busreifen werden demnach um zwölf Prozent teurer, Landwirtschafts-, EM- und runderneuerte Reifen um acht Prozent sowie Pkw-, Llkw-, 4×4- und Motorradreifen um fünf Prozent.

“Die derzeitigen Kosten für Rohstoffe wie Naturkautschuk sowie auf Erdöl basierender und anderer Materialien befinden sich nach wie vor auf einem historisch hohen Niveau”, sagt Mac Ohashi, CEO und President von Bridgestone Europe. “Wir beobachten die Entwicklung und die Fluktuationen der Rohstoffpreise sehr genau. Mit Blick auf das derzeitige Niveau haben wir selbst angesichts der letzten Preiserhöhungsrunde im zweiten Quartal immer noch eine signifikante Lücke zu schließen”, ergänzt er.

Während man weiterhin alle Anstrengungen unternehme, um Kostensteigerungen durch Verbesserungen aufseiten der Effizienz aufzufangen, hoffe Bridgestone gleichzeitig allerdings auch auf Verständnis und Unterstützung seiner Kunden für die Preiserhöhungen, heißt es weiter. Denn schließlich wolle man auch weiterhin Produkte höchster Qualität bzw. einem höchstmöglichen Gegenwert anbieten.

Marangoni baut Präsenz in Benelux mit Runderneuerten deutlich aus

,
Profile Tyrecenter Marangoni tb

Die Runderneuerungsindustrie hat sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Vor diesem Hintergrund habe aber auch Marangoni Retreading Systems große Schritte unternommen, um sein Angebot den Erfordernissen der Kunden anzupassen: “Beides hat dazu beigetragen, dass die Zahl der Marangoni-Partner weltweit gestiegen ist”, heißt es dazu in einer Mitteilung. Insbesondere freue man sich bei Marangoni Retreading Systems, nach einigen Jahren des Schattendaseins nun endlich entschlossener auf dem niederländischen und dem belgischen Markt auftreten zu können, was der neuen Partnerschaft mit Profile Tyrecenter zu verdanken sei, einem der größten Reifenhandelsverbände in den Benelux-Ländern.

Mit einigen kleinen Runderneuerungsbetrieben auf dem belgisch-niederländischen Markt seit über 20 Jahren vertreten, hat Marangoni Retreading Systems dank dieser neuen Partnerschaft seine Marktpräsenz nun deutlich ausgeweitet. Das Netzwerk des Profils Tyrecenter in den Benelux-Ländern besteht aus mehr als 200 Niederlassungen unabhängiger Reifenhändler. Profile Tyrecenter ist auch Teilnehmer in TEN (Tyre European Network), das in 14 Ländern mit einem Netzwerk von mehr als 3.

Marangoni stellt neuen „Marix MD Extra“ für Überlandbusse vor

Wirtschaftliches Handeln, ohne Kompromisse in Sachen Sicherheit zu machen, ist eine der Herausforderungen, die Busunternehmen insbesondere in Krisenzeiten meistern müssen. “Die im Überlandverkehr eingesetzten Busse mit einem qualitativ hochwertigen runderneuerten Reifen wie dem neuen ‚Marix MD Extra’ auszurüsten, ist sicher eine gewinnbringende Entscheidung, lassen sich damit doch die Kosten um circa 40 Prozent im Vergleich zu einem analogen Neureifen senken”, heißt es dazu in einer Mitteilung der Marangoni-Gruppe. Speziell für die Antriebsräder von Bussen entwickelt, die auf Strecken außerhalb der Städte zum Einsatz gelangen, sei der Marix MD Extra ein universeller Reifen der Größe 295/80 R22.

5; er sei in der Lage, “beste Leistungen zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter zu bringen”. Dies komme in einer Lauffläche mit fünf Kanälen zum Ausdruck, die dank Profilblockeinschnitten und Längsrillen maximale Bodenhaftung unter allen Bedingungen, gute Stabilität und schnelle Drainage über die gesamte Lebensdauer garantierten. Und all das, “ohne Abstriche in puncto Wirtschaftlichkeit machen zu müssen, denn der Marix MD Extra zeichnet sich durch eine hohe Kilometerleistung aus”.

Harvey Brodsky verteilt wieder Lob an Double Coin und Sailun

,

Der neugegründete US-amerikanische Runderneuerungsverband “Retread Tire Association” unterstreicht in einem aktuellen Newsletter die Qualität chinesischer Lkw-Reifen, die “gut und runderneuerungsfähig” seien. Wie Harvey Brodsky, Geschäftsführer des Verbands schreibt, treffe dies indes nicht auf alle chinesischen Lkw-Reifenmarken zu. Zwei Unternehmen, die mit ihren Produkten mittlerweile große Qualitätssteigerungen erzielt hätten und laut Brodsky “qualitativ hochwertige chinesische Lkw-Reifen” fertigten, seien Double Coin und Sailun.

Beide Hersteller seien in der Vergangenheit bereits einen weiten Weg gegangen, um mit ihren Lkw-Reifen auch im internationalen Wettbewerb außerhalb Chinas standzuhalten. Man dürfe chinesische Hersteller nicht unterschätzen, so Brodsky und erinnert an eine Zeit, als “Made in Japan” noch als Hinweis auf eine unterdurchschnittliche Qualität verstanden worden sei – dies habe sich auch geändert. Der RTA-Geschäftsführer hatte bereits vor zwei Jahren in seiner Funktion als Geschäftsführer des TRIB (Tire Retread & Repair Information Bureau) beide chinesischen Hersteller besonders hervorgehoben.

Kraiburg-Gruppe steigert Umsätze deutlich

Die Kraiburg-Gruppe konnte einer Veröffentlichung zufolge im vergangenen Geschäftsjahr ihre Umsätze weltweit um rund 25 Prozent auf jetzt 380 Millionen Euro steigern. Wie das Unternehmen, konnte das Geschäft mit Mischungen und Laufstreifen für die Runderneuerung überdurchschnittlich zum Umsatzwachstum beitragen. So meldete die Kraiburg Austria GmbH & Co.

KG mit Sitz im österreichischen Geretsberg eine Umsatzsteigerung in Höhe von 36,4 Prozent auf 77,5 Millionen Euro. Ein nicht unerheblicher Anteil dieses Wachstums dürfte in den deutlich angestiegenen Preisen begründet sein, die aufgrund der deutlich erhöhten Rohstoffkosten am Markt durchgesetzt werden mussten. Angaben zu Gewinnen macht die Gesellschaft nicht.

Ende 2010 arbeiteten knapp 1.800 Menschen in den Werken und Einrichtungen der Kraiburg-Gruppe weltweit (Vorjahr: 1.750).

Ab Juni/Juli höhere Michelin-Nutzfahrzeugreifenpreise in Europa

, ,

Wie entsprechenden Medienmeldungen zu entnehmen ist, plant Michelin im Nutzfahrzeugreifensegment weitere Preiserhöhungen in Europa, um steigenden Rohstoffkosten damit Rechnung zu tragen. Demnach sollen EM-Reifen zum 1. Juni in den meisten europäischen Märken um bis zu acht Prozent teurer werden.

In Bezug auf Lkw-Reifen der Marke Michelin sowie Remix-Runderneuerungen wird die Preiserhöhung ab 1. Juli mit sieben Prozent beziffert, für Lkw-Neureifen anderer Konzernmarken sollen ab dann sogar bis zu 13 Prozent mehr fällig werden. Ebenfalls zum 1.

Pirelli erhöht Reifenpreise

, ,

Für den 1. Juni hat Pirelli weitere Preiserhöhungen angekündigt. “Aufgrund stetig steigender Rohstoffkosten – insbesondere bei dem für die Lkw-Reifenproduktion in hohen Mengen benötigten Naturkautschuk – sowie eines Anstieges der Allgemeinkosten” werde zum genannten Zeitpunkt eine neue KB-Preisliste implementiert, teilt die Pirelli Deutschland GmbH mit.

Sie beinhaltet nach Unternehmensangaben eine strukturelle Anpassung gegenüber der bisherigen Preisliste in Höhe von 7,5 Prozent für Pirelli-Lkw-Reifen sowie jeweils zwölf Prozent für EM-Reifen, Ceat-Lkw-Reifen und Novateck-Runderneuerungen. Alle bisherigen Preisvereinbarungen verlieren einem entsprechenden Schreiben zufolge mit Ablauf des 31. Mai ihre Gültigkeit, sodass alle Lieferungen ab dem 1.

Juni automatisch mit der neuen Preisstruktur berechnet werden. Darüber hinaus wird Pirelli auch im US-amerikanischen Markt seine Preise erhöhen: Pkw- und Llkw-Reifen werden dort zum 1. Juni zwischen sechs und neun Prozent teurer.