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17,5-Zoll-Nutzfahrzeugreifen „HTL2“ und „HTR2“ für Volumentransporte

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Conti HTL2 und HTR2

Laut Continental eignet sich die jüngste von dem Unternehmen angebotene 17,5-Zoll-Nutzfahrzeugreifengeneration besonders für volumenoptimierte Trailer mit bis zu drei Metern lichter Laderauminnenhöhe und für Tieflader. Als neuester Spross der Zweier-Serie des Herstellers wird der “HTL2” dabei als Spezialist für lange Strecken charakterisiert, dessen Profil über enge Längsrillen und breite geschlossene Schultern für einen niedrigen Rollwiderstand sorge. “Ein tiefer Profilgrund, die hohe Seitenstabilität der Karkasse und eine eigens für diesen Einsatz entwickelte Gummimischung tragen zusätzlich dazu bei, die Kraftstoffverbrauchswerte im täglichen Einsatz maßgeblich zu verringern.

Die gegenüber seinem Vorgänger deutlich verlängerte Lebensdauer macht den neuen Niederquerschnittsreifen zu einer der wirtschaftlichsten Komplettlösungen seiner Klasse”, verspricht Continental und hat in Form des “HTR2” zugleich ein entsprechendes Pendant für den Regionaleinsatz im Lieferprogramm. Dem ebenfalls neuen “HTR2” werden dabei eine besonders hohe Tragfähigkeit beim Einsatz auf unterschiedlichen Untergründen ebenso wie eine sehr gute Seitenführung selbst auf losem Untergrund attestiert, wofür man vor allem sein spezielles Profildesign mit Blockprofilen und schmalen Rillen verantwortlich macht. Dieses soll zugleich noch das Einfangen von Steinen verhindern, und die Form der Profilrillen sei für hohe Laufruhe und geringen Abtrieb im härtesten Einsatz verantwortlich, heißt es weiter über den neuen universell einsetzbaren Tiefladerreifen “HTR2”.

Runderneuerer Mülot streckt Fühler in Richtung Syrien aus

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Einem Bericht der Schweriner Volkszeitung zufolge hat der in Lübz (Mecklenburg-Vorpommern) beheimate Runderneurer Mülot seine Fühler in Richtung Syrien ausgestreckt: Demnach soll das Unternehmen im Rahmen eines auf zwei Jahre befristeten Projektes nach dem Public-Private-Partnership-Konzept mittelständische Betriebe in dem arabischen Land fit machen für die Aufarbeitung von Nutzfahrzeugreifen, um dadurch die dortige Altreifenrecyclingquote zu erhöhen. Denn wie es in dem Bericht weiter heißt, würden ausgediente Pneus in Syrien bisher “einfach in die Landschaft geworfen”. Vor dem Hintergrund des Projektes soll erst kürzlich eine 25-köpfige Delegation des Landes von Vertretern der staatlichen Umwelt-, Wasser-/Abwasser- und Abfallwirtschaftsbehörden zu Gast bei Mülot gewesen.

In Syrien sei die Entsorgung von Altreifen gesetzlich nicht geregelt, sondern laufe vollkommen willkürlich ab, wird Jens-Uwe Mülot in diesem Zusammenhang von dem Blatt zitiert. Dabei – werden weitere Aussagen von ihm wiedergegeben – wisse mittlerweile “doch jedes Kind, dass die Runderneuerung von Reifen wertvolle Rohstoffe einspart und die Umwelt entlastet”. cm.

Vipal lädt Kunden zum Truck Racing ein

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Vipal laedt zum Truck Racing

Vipal hat Anfang Juli Kunden aus Deutschland, der Tschechischen Republik und Polen zum Truck-Grand-Prix auf den Nürburgring eingeladen. Schließlich sponsert der Materialanbieter für die Runderneuerung das in der Serie startende Buggyra-Team und nutzt eigenen Worten zufolge fünf der insgesamt zehn Rennen dieser Saison für derartige Kundenveranstaltungen. Dabei wird den Vipal-Gästen unter anderem Gelegenheit zu einem Besuch im Fahrerlager gegeben, sodass sie das Buggyra-Rennteam vor Ort jeweils hautnah miterleben können.

RTA-Mitgliederzahl wächst und wächst

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Die Zahl der Mitglieder der erst im Herbst vergangenen Jahres gegründeten Retread Tire Association (RTA) wächst beständig weiter. Gerade erst wurde wieder eine Liste von Unternehmen veröffentlicht, die sich dem US-amerikanischen Runderneuerungsverband angeschlossen haben: darunter neben anderen beispielsweise auch Continental Tire the Americas oder Giti Tire (USA) Ltd. So sehr sich RTA-Geschäftsführer Harvey Brodsky über diese positive Entwicklung freuen mag, so muss er gleichzeitig doch verkünden, dass der Start der Verbandswebsite noch immer nicht erfolgt ist.

Eigentlich schon für Anfang 2011 geplant, heißt es diesbezüglich nach wie vor, sie werde “so schnell wie möglich” online gehen. Bis dahin sind unter www.retreadtire.

Höhere Bridgestone-Nutzfahrzeugreifenpreise in Japan und Nordamerika

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Bridgestone hat Preiserhöhungen für Nutzfahrzeugreifen sowohl im japanischen als auch im nordamerikanischen Markt angekündigt bzw. teilweise bereits umgesetzt. In seinem Heimatland Japan sollen die Lkw- und Busreifen des Herstellers im Ersatzgeschäft demnach zum 1.

September um durchschnittlich zehn Prozent teurer werden, sofern es sich um Neureifen handelt. Für runderneuerte Lkw- und Busreifen wird der Preisschritt mit im Mittel fünf Prozent beziffert. Die Differenz zwischen den beiden Produktgruppen erklärt das Unternehmen mit dem geringeren Materialeinsatz bei der Herstellung runderneuerter Reifen, zumal die Anhebung an sich mit gestiegenen Rohstoffkosten bzw.

“historisch hohen” Preisen etwa für Naturkautschuk oder auf Erdöl basierenden Materialien wie synthetischem Kautschuk und Rußen begründet. Bereits umgesetzt zum 1. Juli hat demgegenüber Bridgestone Commercial Solutions – ein Geschäftsbereich der Bridgestone Americas Tire Operations – Preiserhöhungen für Lkw- und Busreifen der Marken Bridgestone und Firestone sowie für Bandag-Runderneuerungen und -Runderneuerungsmaterialien im US-amerikanischen und kanadischen Markt.

Sie wurden um elf Prozent teurer. Unabhängig davon werden in gleichem Umfang noch Preiserhöhungen für Bridgestone-, Firestone- und Continuum-Produkte sowie Runderneuerungsmaterialien aus dem OTR- bzw. EM-Reifensegment angekündigt, die ab 1.

August Gültigkeit haben werden. “Unbeständige Marktsituationen stellen für die Transportindustrie eine große Herausforderung dar, und Bridgestone Commercial Solutions ist mit Blick auf seine Geschäftstätigkeit selbstverständlich nicht immun gegen steigende Kosten. Vor allem sehen wir uns mit besonders starken Versorgungsengpässen und eskalierenden Rohstoffkosten konfrontiert, sodass Preiserhöhungen zu diesem Zeitpunkt nötig werden”, erklärt Kurt Danielson, President Bridgestone Commercial Solutions.

Deutsche Runderneuerer tragen Finanzierung des „Re-Tyre“-Projektes mit

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Für den 1. Juli hatten der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V.

(BRV) bzw. der europäische Runderneuerungsverband BIPAVER gemeinsam die deutschen Lkw-Reifenrunderneuerer zu einer Konferenz nach Frankfurt eingeladen, bei der es – wie es in der Einladung dazu hieß – um nichts weniger als die Zukunft der mittelständischen Unternehmen gehen sollte. Als lebenserhaltende Maßnahme ruhen die Hoffnungen der Branche auf dem inzwischen in “Re Tyre” umbenannten Projekt, das im Rahmen der Zusammenkunft der deutschen Runderneuerer einerseits im Detail vorgestellt wurde und um dessen Mitfinanzierung durch die Unternehmen es andererseits aber auch ging.

Denn alles in allem sind 2,5 Millionen Euro sind für “Re Tyre” veranschlagt, von denen die EU allerdings 72 Prozent bzw. 1,8 Millionen trägt. Weitere 700.

000 Euro müssen also von der Branche zur Verfügung gestellt werden, wobei 460.000 Euro von einem Konsortium bestehend aus Verbänden (BIPAVER, Vaco, BRV, AIRP, AER, SVP), ausgewählten Runderneuerern (Banden Plan, Reifen Ihle, Insa Turbo, Carling, Bandvulk) sowie dem Laufstreifenhersteller Kraiburg und den Prüforganisationen Dekra bzw. Idiada beisteuert werden.

Die verbleibenden 240.000 Euro müssen also die europäischen Runderneuerungsbetriebe selbst stemmen. Gemäß der Anzahl der jeweiligen Runderneuerer in den verschiedenen Ländern bzw.

dem Marktanteil in Europa wurde bei der BIPAVER-Tagung im Rahmen der Autopromotec in Bologna (Italien) ein Verteilerschlüssel erstellt, wonach rund 24,4 Prozent dieses Betrages bzw. etwa 60.000 auf die knapp 60 Runderneuerer in Deutschland entfallen.

Bei der BRV-/BIPAVER-Runderneuerungskonferenz in Frankfurt gaben die Teilnehmer ihre Zustimmung, die Finanzierung des “Re-Tyre”-Projektes mit je 1.000 Euro pro Betrieb mittragen zu wollen. Das Votum der etwa 35 bis 40 Anwesenden war einstimmig, sodass nach der Ende August bzw.

Anfang September geplanten Unterzeichnung der Verträge in Brüssel mit den Arbeiten an dem Projekt bzw. der Studie begonnen werden kann, für die etwa drei Jahre veranschlagt sind. christian.

Vipal reorganisiert internationale Vertriebsstruktur

Der brasilianische Hersteller von Runderneuerungsmaterialien Borrachas Vipal hat die Organisation seiner weltweiten Vertriebsstrukturen erneuert. Wie es dazu heißt, seien die globalen Märkten, die man bediene, künftig in fünf Regionalverwaltungen unterteilt. “Vipal Europa/Mittlerer Osten” kümmert sich dabei – neben den besagten Regionen – auch um Russland, die Türkei und Nordafrika.

Darüber hinaus gibt es noch die Regionen NAFTA, Pazifik/Süden, Mercosur/Ozeanien sowie Übersee. “Diese neue Struktur wird es dem Unternehmen erlauben, seine strategischen Aktionen noch effizienter auszuführen”, heißt es dazu in einem Newsletter von Borrachas Vipal. ab.

Continental UK ernennt Verantwortlichen für Runderneuerung

Willman Grant tb

Continental hat für den Markt Großbritannien/Irland erstmals einen Produktverantwortlichen für das Runderneuerungsgeschäft eingestellt. Als “Retread and Brand Manager” soll sich Grant Willman (31) um die Weiterentwicklung der Runderneuerungs- und Karkassenstrategie des deutschen Herstellers in den beiden Ländern kümmern. Willman war zuvor als Sales Manager für Lkw-Reifen im Unternehmen tätig.

B&J Rocket mit Autopromotec 2011 zufrieden

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BJ Bologna2011 tb

Nach einem Teilnahmeverzicht 2009 kehrte das Schweizer Unternehmen in diesem Jahr erfolgreich nach Bologna zur Autopromotec zurück. Für den Marktführer für Runderneuerungswerkzeuge sei ein dauerhafter Verzicht auf die italienische Autopromotec niemals ein Thema gewesen, heißt es dazu in einer Mitteilung. Und so freut sich Andreas Müller, Managing Director von B&J Rocket, gleich mehrfach über den diesjährigen Messeauftritt in Italien: “Wir hatten nicht nur intensive Gespräche mit unseren langjährigen treuen Händlern und Kunden, es besuchten uns darüber hinaus auch sehr viele potenzielle Neukunden, die in Zukunft auf das B&J-Produktsortiment setzen möchten.

" Hierzu trug auch der neue “Gesamtkatalog 2011/2012” des Unternehmens bei, der bereits in einer dritten, überarbeiteten Auflage erschienen ist. Der Katalog sei mittlerweile zu einem unverzichtbaren Vertriebs- und Kommunikationstool für die Kundenbindung geworden, betont Müller. ab

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HD Hybrid von Continental als Heißrunderneuerter erhältlich

Conti HD HYBRID 2011 tb

Der Multifunktionsreifen “HD Hybrid” von Continental ist ab sofort auch als ContiRe-Heißrunderneuerter erhältlich. Der Premiumreifen für den Einsatz im Regional- wie auch im Fernverkehr senke damit weiter die laufenden Einsatzkosten im Transportbetrieb. Wie es dazu in einer Meldung des Reifenherstellers heißt, seien die Dimensionen 295/60 R 22,5, 315/60 R 22,5, 295/80 R 22,5, 315/70 R 22,5 und 315/80 R 22,5 lieferbar.