Audi und Schaeffler haben ihre Zusammenarbeit rund um die DTM (Deutsche Tourenwagenmasters) um weitere drei Jahre verlängert. Das bedeutet, dass Audi-Pilot Mike Rockenfeller vom Team Phoenix Racing, der sich dieses Jahr den ersten Platz in der Fahrerwertung sichern konnte, die „Mission Titelverteidigung“ kommendes Jahr mit einem Fahrzeug angehen wird, an dem auch wieder die grün-gelben Schaeffler-Farben zu sehen sein werden. „Schaeffler, Audi, Phoenix Racing und Mike Rockenfeller – diese Verbindung passt einfach perfekt. Daher freuen wir uns, dass diese Erfolgsgeschichte eine Fortsetzung findet“, sagt Prof. Dr. Peter Gutzmer. Der Schaeffler-Entwicklungsvorstand betont in diesem Zusammenhang, dass das Engagement nicht nur eine starke Außenwirkung habe, sondern auch unternehmensintern eine positive Resonanz hervorrufe. cm
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2013-12-16 11:28:072013-12-16 11:28:07Verlängerte DTM-Partnerschaft von Audi und Schaeffler
Schon Wochen bevor sich die Wege von Dr. Jürgen Geißinger und der Schaeffler-Gruppe dann tatsächlich mehr oder weniger (un-)erwartet trennten, hatte das Manager-Magazin bereits den Namen eines möglichen Nachfolgers für den Chefposten bei dem Unternehmen, das Großaktionär bei Conti ist, ins Spiel gebracht. Wie es damals hieß, seien sich Maria-Elisabeth und Georg Schaeffler mit ihrem Wunschkandidaten Klaus Deller, der derzeit noch bei Knorr Bremse im Vorstand sitzt und dort innerhalb des Konzerns das Geschäft mit Nutzfahrzeugsystemen verantwortet, schon einig. Wie es scheint, könnte das Blatt den richtigen Riecher bzw. die richtigen Informanten gehabt haben, denn in einem aktuellen Interview mit der Wirtschaftswoche sprach zumindest Heinz Hermann Thiele, Aufsichtsratsvorsitzender und Großaktionär von Knorr-Bremse, unlängst davon, dass man Deller im Falle eines Falles durchaus vorzeitig ziehen lassen bzw. ihm keine Steine in den Weg legen würde, sollte er denn tatsächlich Schaeffler-Vorstandschef werden können. „Wenn er die große Chance bei Schaeffler bekommt, werde ich ihn nicht blockieren“, so Thiele gegenüber der Wirtschaftswoche. Fix scheint aber nach wie vor noch nichts zu sein – jedenfalls nicht offiziell. cm
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2013-12-05 13:17:202013-12-05 13:17:20Klaus Deller wird als Geißinger-Nachfolger bei Schaeffler gehandelt
Vor etwa vier Jahren haben die Continental AG und deren Großaktionär Schaeffler eine Einkaufskooperation gebildet. Nun haben die beiden Zulieferunternehmen für Automobilhersteller und Industrie ihren zweiten gemeinsamen „Premium Supplier Day“ veranstaltet, zu dem sie 41 Lieferanten aus zwölf Ländern nach Würzburg einluden. Diese beliefern zahlreiche Continental- und Schaeffler-Standorte weltweit.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/11/PSC.jpg352600Arno Borchershttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgArno Borchers2013-11-29 16:35:582013-11-29 16:35:58Einkaufskooperation von Conti und Schaeffler wächst
Die Schaeffler AG hat eigenen Worten zufolge im Rahmen einer Transaktion Zinsderivate mit einem Volumen in Höhe von 3,5 Milliarden Euro vorzeitig abgelöst. Dadurch – so heißt es vonseiten des Conti-Großaktionärs – würden sich die von dem Unternehmen zu leistenden Zinszahlungen im Jahr 2014 um rund 60 Millionen Euro reduzieren. Die Zinsderivate resultierten demnach noch aus der im Jahre 2008 aufgenommenen Akquisitionsfinanzierung für den Erwerb der Anteile an der Continental AG und dienten der Absicherung von variabel verzinsten Finanzverbindlichkeiten. „Mit der vorzeitigen Ablösung der Zinsderivate unternehmen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um die Kapitalstruktur der Schaeffler Gruppe zu optimieren und die zukünftigen Zinszahlungen zu reduzieren“, ist der Schaeffler-Vorstandsvorsitzende Klaus Rosenfeld überzeugt. cm
So ist es mit den Spekulanten: Kleine hängt man, Große lässt man laufen. Notgedrungen. Da kauft ein kleiner Spekulant Aktien für 20.000 Euro – zur Hälfte mithilfe eines Bankkredites. Wehe aber, wenn sich die Aktienkurse gen Süden bewegen oder sich gar, so im Fall des Lehman-Konkurses, im freien Fall nach unten befinden. Sofort fragt die Bank nach weiteren Sicherheiten, Geld muss auf die Konten oder aber, so sind die Regeln, der Schuldner muss sich von seinen Aktien trennen und so weit erforderlich auch andere Dinge zu Geld machen. Koste es, was es wolle. Dass die Kurse schon in wenigen Monaten wieder den umgekehrten Weg einschlagen, kümmert nicht weiter. Der Problemfall ist eingetreten, er muss gelöst werden, und zwar jetzt. Mit salbungsvollen Worten erklärt man dem Kleinen, dass die Bank Geld ja nur treuhänderisch verwalte. Banker warten nicht, der nächste Deal lockt. Für 20.000 Euro hätte man vor Lehman 250 Conti-Aktien bekommen. Nach Lehman waren diese weniger als 5.000 Euro wert. Wer zum Verkauf gezwungen wurde, verlor nicht allein sein eingesetztes Eigenkapital von 10.000 Euro voll, sondern schuldet der Bank immer noch 5.000 Euro, die abzustottern sind. Die Spekulation ist fehlgeschlagen. klaus.haddenbrock@reifenpresse.de
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Arndt Haddenbrockhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgArndt Haddenbrock2013-11-21 10:38:152013-11-21 11:42:52Wundersame Schaeffler-Rettung: Vollgas Richtung Pleite und zurück
Der Vorstand des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) hat Arndt G. Kirchhoff, Geschäftsführender Gesellschafter & CEO der Kirchhoff Holding GmbH & Co. KG, für die Herstellergruppe III (Teile und Zubehör) in das Präsidium des VDA gewählt. Kirchhoff folgt auf Dr. Jürgen Geißinger, der mit seinem Ausscheiden als Vorstandsvorsitzender der Schaeffler AG, wo er maßgeblich am Einstieg bei Continental mitgewirkt hatte, seine Funktion als Vorsitzender der Herstellergruppe III und VDA-Vizepräsident niedergelegt hatte. VDA-Vizepräsident Kirchhoff ist damit auch neuer Vorsitzender der Herstellergruppe III.
Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler, Großaktionär der Continental AG, hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres 8,4 Milliarden Euro umgesetzt und damit das Niveau des Vorjahreszeitraums erreicht, ohne Währungseffekte stieg der Umsatz um rund zwei Prozent. „Unser Geschäft hat sich im dritten Quartal weiter sehr robust entwickelt. Das Automotive-Geschäft wuchs erneut deutlich stärker als der Markt. Im Industrie-Geschäft sehen wir eine leichte Stabilisierung, allerdings noch keine Trendwende“, so der neue Vorstandsvorsitzende der Schaeffler AG Klaus Rosenfeld
Erst vor wenigen Tagen hatte der Automobilzulieferer und Conti-Großaktionär Schaeffler angekündigt, am Standort Schweinfurt etwa 400 Arbeitsplätze zu streichen. Jetzt kommt es für die Kollegen in Wuppertal noch dicker: Man wolle bis Ende 2015 rund 500 Arbeitsplätze abbauen. Der Standort für die Fertigung von Großlagern vor allem für die Windkraft und die Schwerindustrie soll mit dann etwa tausend Mitarbeitern aber gesichert werden. dv
Für Interviews oder intensive Pressearbeit war die Schaeffler-Gruppe jahrzehntelang nicht bekannt, denn – so die Begründung von Mitinhaberin Elisabeth Schaeffler – „selbst mit der besten Werbung und der besten Öffentlichkeitsarbeit kaufen Sie mir nun mal kein Wälzlager ab“. Recht hat sie. Als Sie dann doch öffentlich in Erscheinung trat, ging’s gleich fürchterlich schief. Schon die Erwägung allein, sich in höchster Not um Staatsbürgschaften bemühen zu wollen, stieß selbst in Wirtschaftskreisen auf scharfe Kritik. Dass sie sich alsdann auch noch im Pelzmantel ablichten ließ, bot Politikern bis hinauf in höhere Etagen eine wunderbare Gelegenheit, sich endlich mal so richtig echauffieren und primitiver Häme freien Lauf lassen zu können.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Arndt Haddenbrockhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgArndt Haddenbrock2013-10-23 14:18:172013-10-23 14:18:17Elisabeth Schaeffler und die BILD-Zeitung
Die Schaeffler Technologies AG & Co. KG verlagert die Radlagerproduktion vom Standort Schweinfurt bis Ende 2016 auf kostengünstigere Standorte und wird in diesem Zusammenhang ca. 400 Arbeitsplätze abbauen. Gleichzeitig werden die Automotive-Aktivitäten in Schweinfurt in den Bereichen Radlager und Sonderlager sowie durch den Aufbau neuer Produkte mit ca. 430 Beschäftigten langfristig fortgeführt bzw. werden die Arbeitsplätze in Entwicklung, Konstruktion und Vertrieb erhalten. Zusätzlich will Schaeffler in den kommenden Jahren Arbeitsplätze für neue, zukunftsweisende Automotive-Produkte in Schweinfurt aufbauen, für konkrete Projekte sind hierfür bereits rund 85 Arbeitsplätze in Planung. dv
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Arno Borchershttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgArno Borchers2013-10-16 15:59:442013-10-16 15:59:44400 Arbeitsplätze gibt Schaeffler in Schweinfurt auf, 85 werden neu geschaffen