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Russisches Interesse an Telecom Italia, Pirelli zieht sich zurück

Der russische Mischkonzern Sistema hat am Freitag Interesse an einer Übernahme der Telecom Italia signalisiert. „Wir haben in der Tat Interesse an dem Unternehmen, aber bisher wurde noch nichts vereinbart“, sagte Sistema-Präsident Alexander Gontscharuk der russischen Zeitung Kommersant. Um die Telecom Italia ranken sich seit einigen Monaten Übernahmegerüchte.

Sistema hatte sich im vergangenen Jahr auch um einen Einstieg bei der Deutschen Telekom bemüht, war allerdings gescheitert. Unterdessen bestätigte der italienische Mischkonzern Pirelli in Mailand, dass das Unternehmen einen Teil seiner 80-prozentigen Beteiligung an der Holding-Gesellschaft Olimpia verkaufen werde, die ihrerseits einen 18-prozentigen Anteil an der Telecom Italia kontrolliert. Erst im September war Pirelli-Vorstandsvorsitzender Marco Tronchetti Provera als Chef der Telecom Italia zurückgetreten.

Seinem Rücktritt war ein monatelanger Streit mit der italienischen Regierung über den Kurs des Unternehmens vorausgegangen. Tronchetti Provera hatte unter anderem Festnetz- und Mobilgeschäft des größten italienischen Telekommunikationsunternehmens trennen wollen. Pirelli gab an, mit „interessierten Investoren“ bezüglich der Olimpia-Anteile in Kontakt zu stehen.

Im November 2006 hatte auch die US-Investmentfirma Blackstone öffentlich Interesse an der Telecom Italia gezeigt. Blackstone ist unter anderem mit 4,5 Prozent an der Deutschen Telekom AG beteiligt..

Im Mai zweiter IPF-Reifenworkshop in Dresden

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Nach der Premiere Mitte 2005, lädt das Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF) für den 11.

Mai 2007 zum zweiten Mal zu seinem Reifenworkshop in der ostdeutschen Elbmetropole. Schwerpunktmäßig soll es diesmal um Grip, Abrieb und Haltbarkeit von Reifen gehen. Als Referenten konnte unter anderem Conti-Reifenentwickler Dr.

Burkhard Wies, aber auch Vertreter anderer Hersteller wie Cooper, Goodyear, Michelin oder Pirelli gewonnen werden. Für Anmeldungen, Rückfragen oder weitergehenden Informationen zu der Veranstaltung können Prof. Dr.

Gert Heinrich oder Gudrun Schwarz via E-Mail (gheinrich@ipfdd.de bzw. schwarz@ipfdd.

de), telefonisch (0351/4658-360) oder per Fax (0351/4658-214) kontaktiert werden – Anmeldeschluss ist der 20. April.

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Pirelli-Kernaktionäre verlängern Pakt bis April 2010

Die Hauptaktionäre der Pirelli & C. S.p.

A. haben ihren so genannten Aktionärspakt bis zum 15. April 2010 verlängert.

Dies teilte das Unternehmen jetzt mit. Die in dem Pakt vertretenen Aktionäre repräsentieren 46,2 Prozent der Aktien von Pirelli. Keiner der Mitglieder des Paktes habe sich für einen Ausstieg bei Ablauf der Vereinbarung am 15.

Januar 2007 entschieden. Größter Anteilseigner in dem Pakt sei die Camfin mit 19,63 Prozent vor der Mediobanca und der Edizione Holding mit je 4,45 Prozent. Camfin wird vom Pirelli-Chairman Marco Tronchetti Provera kontrolliert.

Pirelli glänzt im NAIAS-Showroom in Detroit

Dass Pirelli-Reifen in Nordamerika vielleicht einen noch größeren Status als Premium-UHP-Reifen haben, als dies andernorts der Fall ist, ist nichts Neues. Nun kann der Hersteller etwa darauf verweisen, auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit auf wenigstens „50 Sportwagen“ montiert zu sein. Die große Mehrheit dieser Fahrzeuge stehe dabei wenigstens auf 18 Zoll großen Reifen des italienischen Herstellers, der auch in den USA fertigt.

Zu den außergewöhnlichsten Fahrzeugen, die in Detroit von sich reden machen und eben auf Pirelli-Reifen die Showrooms zieren, gehört auch der Jaguar C-XF – der offenkundige „Star der Detroit Auto Show“. Beide Unternehmen verbinde dabei eine langjährige gemeinsame Vergangenheit, heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Reifenherstellers. Der C-XF stehe auf Pirelli-Reifen in 21 Zoll.

Aber auch andere Spitzenmodelle seien mit Pirelli-Reifen ausgerüstet. Der Reifenhersteller dazu: „Pirelli setzt die Durchdringung des amerikanischen Erstausrüstungsmarktes fort.“.

Pirelli kooperiert in Großbritannien mit Vacu-Lug

Pirelli UK Tyres ist mit dem größten unabhängigen britischen Runderneuerer Vacu-Lug (Grantham) eine strategische Allianz eingegangen. Vacu-Lug verspricht sich durch den Einsatz der Novateck-Reifen – also den kaltrunderneuerten Pirelli-Lkw-Reifen – verbesserte Chancen bei den Flottenkunden. Die Runderneuerungsproduktion wird von Burton (Pirelli) nach Grantham transferiert, Vacu-Lug wird den Markennamen Novateck weiterhin verwenden und Pirelli-Materialien sowie -Laufflächendesigns nutzen.

Verkauft Pirelli Teile der Telecom-Beteiligung an Inder?

Der indische Mischkonzern Hinduja sei an einem Einstieg bei der Telecom Italia interessiert und in Gesprächen über den Teil der Beteiligung, den die italienische Pirelli-Gruppe hält. Pirelli kontrolliert bekanntlich 80 Prozent an der Holdinggesellschaft Olimpia, die ca. 18 Prozent an Telecom Italia hält.

Einzelne WRC-Läufe doch mit Pirelli-Beteiligung

Eigentlich hatte sich Pirelli für dieses Jahr aus der Rallye-Weltmeisterschaft verabschiedet. Jetzt melden verschiedene Motorsportdienste, dass Gigi Galli dieses Jahr mehrere Rallyes als Privatier mit einem Citroen Xsara WRC unterwegs sein werde, darunter in Schweden und Norwegen, und dabei von seinem langjährigen Partner Pirelli unterstützt wird. „Pirelli freut sich 2007 mit Gigi zusammenzuarbeiten“, wird Pirellis Rallyedirektor Paul Hembery zitiert.

Die zwei skandinavischen Rallyes werden vorerst die einzigen von Pirelli in diesem Jahr sein. Eine weitere Zusammenarbeit wird jedoch nicht ausgeschlossen, zumal Galli gerne acht Rallyes in 2007 bestreiten möchte..

Pirelli kauft weitere Immobilien in Deutschland

Die Pirelli-Sparte Real Estate hat über ihre Tochtergesellschaft „Tigotan“ die B&L Immobilien AG übernommen und damit auch die Mehrheit an der Deutschen Grundvermögen AG (DGAG), später soll die Beteiligung auf 100 Prozent aufgestockt werden. Die Wohn- und Gewerbeimmobilien (27.000 Wohnungen und 410.

000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche) repräsentieren einen Wert von etwa 1,4 Milliarden Euro. Deren Management will Pirelli Real Estate halten, die Wohnimmobilien aber in ein Jointventure mit einer Deutsche-Bank-Tochter, die Gewerbeimmobilien in ein Jointventure mit einer Morgan-Stanley-Tochter einbringen..

Pirelli will 500 Millionen Euro leihen

Im Vorfeld eines möglichen neuen Versuchs, die Reifensparte an die Börse zu bringen, will Pirelli Tyre S.p.A.

nun einen Kredit in Höhe von 500 Millionen Euro aufnehmen. Dieser Schritt solle die Finanzstruktur des Reifenherstellers sowie dessen Flexibilität verbessern, heißt es dazu vom Unternehmen. Eine Sprecherin Pirellis in Italien lehnte es indes ab Gerüchte zu kommentieren, wonach Pirelli Tyre die im vergangenen Jahr an ein Bankenkonsortium verkauften Firmenanteile zurückzukaufen.

Kundenzufriedenheitsstudie in Japan zu Erstausrüstungsreifen

Die Verbraucherorganisation J.D. Power hat in Japan eine Befragung zur Zufriedenheit von Neuwagenkäufern mit ihren Bereifungen durchgeführt.

Bei Kompaktfahrzeugen, konventionellen Pkw und SUVs belegt jeweils Michelin den ersten Rang, bei Minivans Bridgestone. Befragt wurden 6.010 Menschen, deren Fahrzeuge zwischen sieben und 18 Monaten alt waren.