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BeitrÀge

Gelungener Moto2-/Moto3-Einstand fĂŒr Pirelli – neue Rundenrekorde in Valencia

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Bei den gestrigen offiziellen Tests auf dem Circuit Ricardo Tormo im spanischen Valencia hat Daniel Holgado vom Team Red Bull KTM Tech3 mit Pirelli-Reifen an seiner Maschine den Moto3-Rundenrekord auf dieser Strecke um nicht weniger als eine ganze Sekunde verbessern können (Bild: Pirelli)

Nach dem ersten offiziellen Test fĂŒr die in der 2024er-Saison im Moto2- und Moto3-Klassement des Motorrad-Grand-Prix startenden Fahrer und Teams zieht Pirelli als ab kommendem Jahr neuer ReifenausrĂŒster beider Serien ein sehr positives Fazit. Denn bei den gestrigen Sessions, die am Montag nach den finalen LĂ€ufen der diesjĂ€hrigen Saison auf dem Circuit Ricardo Tormo im spanischen Valencia auf demselben Kurs stattfanden, sind gleich neue Rundenrekorde aufgestellt worden. So hat Alonso Lopez vom Team Beta Tools SpeedUp bei den Moto2-Maschinen mit einer Minute und 33,061 Sekunden eine neue Allzeitbestmarke gesetzt auf „Diablo-Superbike“-Slicks in 125/70 R17 am Vorder- und 200/65 R17 am Hinterrad. Ebenfalls auf Pirelli-Slicks – allerdings in der GrĂ¶ĂŸe 100/70 R17 an der Front und in der Dimension 20/70 R17 hinten – konnte darĂŒber hinaus Daniel Holgado (Red Bull KTM Tech3) mit einer Minute und 37,300 Sekunden den bisherigen Rundenrekord im Moto3-Klassement auf dieser Strecke um eine ganze Sekunde unterbieten.

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Ende der Dunlop-Ära im Motorrad-Grand-Prix

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Auch im MotoGP-Klassement rĂŒstete Dunlop in den Jahren noch ohne Einheitsreifenregel das eine oder andere Team mit seinen Renngummis aus (Bild: NRZ/Christian Marx)

Mit dem Saisonfinale am vergangenen Wochenende ist nicht nur die diesjĂ€hrige Saison 2023 im Motorrad-Grand-Prix zu Ende gegangen. Zugleich damit endete die Dunlop-Ära rund um diese Motorsportveranstaltung. Seit 1949 war die in hiesigen Regionen (noch?) zu Goodyear zĂ€hlende Reifenmarke in den Wettbewerben vertreten, zuletzt als AusrĂŒster des Moto2- und Moto3-Klassements, in denen ab 2024 auf Pirelli-Gummis gefahren wird. Angesichts dessen zieht Dunlop eine Bilanz, in der allein mehr als 100 Siege in der 125er-Klasse vermerkt sind wĂ€hrend der Zeit, als es anders als im Nachfolger Moto3 noch einen Wettbewerb zwischen verschiedenen Reifenherstellern gab. Im 250er-Klassement ging seit 1996 bis zu EinfĂŒhrung der Moto2-Klasse (ebenfalls mit Einheitsreifenregel) als ihr Ersatz jeder Sieg an Fahrer/Teams auf Dunlop-Reifen, wobei Marco Simoncelli 2008 fĂŒr die Marke den 200. Sieg in Folge in der Viertelliterklasse einfahren konnte. Doch selbst wenn sie im Motorrad-Grand-Prix (vorerst?) nicht mehr dabei ist, bleibt Dunlop weiterhin im zweirĂ€drigen Motorsport aktiv

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Alle neuen Goodyear-Ersatzmarktreifen mit EV-Logo, EDT/EDR in der OE

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Ab Anfang 2024 will Goodyear alle seine neuen Reifen fĂŒr den Ersatzmarkt mit einem EV-Logo auf der Seitenwand kennzeichnen (Bild: Goodyear)

Nach Herstellern wie unter anderem Continental will auch Goodyear ab Anfang 2024 alle neuen Reifen fĂŒr den Ersatzmarkt auf der Seitenwand mit einem EV-Logo kennzeichnen, bei dem das KĂŒrzel fĂŒr Electric Vehicle steht. Denn nach den Worten des Anbieters sind alle seine neuen und aktuell im Markt erhĂ€ltlichen Reifen „so optimiert, dass sie sowohl fĂŒr Elektrofahrzeuge als auch fĂŒr Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor eine hervorragende Leistung erbringen“. Er spricht insofern davon, sie seien „EV Ready“, wobei diese Terminologie etwa auch seitens Michelin verwendet wird und andere Reifenhersteller analoge Bezeichnungen/Kennzeichnungen wie untere anderem „Elect“ (Pirelli) oder „E+“ (Yokohama) nutzen. Mit der EinfĂŒhrung des neuen EV-Logos will Goodyear letztlich die KompatibilitĂ€t seiner Profile mit Elektrofahrzeugen und Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeugen hervorheben. Gleichzeitig will man damit HĂ€ndlern helfen, ihre Verkaufsprozesse zu verbessern und die KomplexitĂ€t der Lagerhaltung zu verringern. Das Label wird nicht zuletzt im Preiskatalog PriCat und dem herstellereigenen System „MyWay“ integriert sein, um Kunden deren Identifizierung zu erleichtern.

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Zwei zu eins fĂŒr Michelin bei der aktuellen Sportauto-Leserwahl zu Reifen

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Sportauto-Leserwahl zu Reifen

Erneut hat das Magazin Sportauto seine Leser die aus ihrer Sicht besten Fahrzeuge in verschiedensten Klassen wĂ€hlen lassen. Im Zuge der jĂ€hrlich vergebenen Awards haben die diesmal gut 9.300 Teilnehmer außerdem auch wieder ihre Markenfavoriten in diversen Zubehörkategorien gekĂŒrt, darunter nicht zuletzt bei RĂ€dern und Reifen. Hinsichtlich letzterer Disziplin standen anders als im vergangenen Jahr statt in fĂŒnf diesmal „nur“ in drei Teildisziplinen (Sommer-, Winter-, Track-Reifen) Kandidaten zur Wahl, wobei die jeweiligen Sieger dieselben sind wie 2022. Heißt: Bei den Sommer- und Track-Reifen hat erneut Michelin die Nase vorn, wĂ€hrend Continental wieder Platz eins bei Winterreifen erobern konnte.

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NĂ€chste Woche erste offizielle Tests von Pirellis Moto2-/Moto3-Reifen

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Freuen sich auf die Saison 2024, in der Pirelli nicht nur weiter WSBK-ReifenausrĂŒster bleibt, sondern anstelle von Dunlop zusĂ€tzlich auch in den Moto2- und Moto3-Serien alle Maschinen bestĂŒckt: Aldo Nicotera (links), Senior Vice President & Head of Moto and Cycling bei dem Hersteller, mit Pirelli-Motorradrennmanager Giorgio Barbier (Bild: Pirelli)

War der finale Lauf der von Pirelli seit langen Jahren exklusiv mit seinen Reifen ausgerĂŒsteten Superbike-Weltmeisterschaft WSBK (World Superbike Championship) schon Ende Oktober und zieht der italienische Hersteller eine positive Saisonbilanz, stehen die letzten Rennen der Moto2- und Moto3-Klassements im Motorrad-Grand-Prix am kommenden Wochenende an. Da fahren die Maschinen in beiden Klassen zwar noch auf Dunlop-Reifen und in der MotoGP auf solchen von Michelin. Doch ab 2024 rĂŒstet Pirelli sĂ€mtliche Moto2-/Moto3-Teams aus. Daher sind fĂŒr nĂ€chsten Montag und damit einen Tag nach dem letzten Rennen auf dem Kurs im spanischen Valencia die ersten offiziellen Tests der Pirelli-Reifen fĂŒr die beiden Serien angesetzt, nachdem es zuvor nur einen privaten Test gegeben hatte.

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BMW setzt bei seiner neuen R 1300 GS auf Metzeler-Bereifung

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FĂŒr die neue R 1300 GS liefert Metzeler seinen „Tourance Next 2“ (Foto) als ErstausrĂŒstung zu BMW ans Band, wobei sich Kunden optional auch fĂŒr das Profil „Karoo 4” der zu Pirelli gehörenden Motorradreifenmarke entscheiden können (Bild: Pirelli)

FĂŒr dessen neue R 1300 GS wird Metzeler ErstausrĂŒstungsreifen zu BMW ans Band liefern. Demnach stellt der Fahrzeughersteller die Maschine ab Werk auf den „Tourance Next 2“ der zu Pirelli gehörenden deutschen Motorradreifenmarke. Montiert wird das Profil bei ihr in der Spezifikation „B“ in den GrĂ¶ĂŸen 120/70 R19 am Vorder- sowie 170/60 R17 am Hinterrad. Wie es weiter heißt, gelte dies fĂŒr alle AusfĂŒhrungen der neuen GS angefangen bei der Basisvariante ĂŒber die Trophy und Triple Black genannten Versionen bis hin zu der namens Option 719 Tramuntana. Optional sollen sich Kunden auch fĂŒr Metzelers „Karoo 4” als Erstbereifung der Maschine entscheiden können.

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Bei Autozubehör und -services ist Michelin „Marke des Jahres 2023“

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Marke des Jahres 2023

Gemeinsam mit dem Handelsblatt hat YouGov einmal mehr die „Marken des Jahres“ fĂŒr Deutschland gekĂŒrt und entsprechende Rankings zur Gesamtwertung sowie unterteilt nach diversen Branchen veröffentlicht. Das Ganze basiert demnach auf dem sogenannten „Index Score“, der mit dem „BrandIndex“ des auf Onlinedatenanalysen spezialisierten Unternehmen gemessenen wird. Wobei Letzterer laut YouGov „tagesaktuell und methodisch einheitlich die Einstellung von Verbraucherinnen und Verbrauchern auf 16 Metriken fĂŒr mehr als 1.600 auf dem deutschen Markt aktive Marken“ ermittelt. Der „Index Score“ wiederum werde aus den Durchschnittswerten von sechs der Metriken – QualitĂ€t, Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis, Allgemeiner Eindruck, Weiterempfehlungsbereitschaft, Arbeitgeberimage, Kundenzufriedenheit – gebildet und stelle eine KenngrĂ¶ĂŸe fĂŒr das Image einer Marke dar. WĂ€hrend die Score-Werte dieses Jahr insgesamt leicht unten denen von 2022 zu liegen scheinen, haben sie sich in der Kategorie Autozubehör und -services sogar beinahe halbiert.

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Kartenvorverkauf fĂŒr Dortmunder Motorradmesse lĂ€uft

Selbst wenn die Messe „MotorrĂ€der“ erst vom 29. Februar bis zum 3. MĂ€rz kommenden Jahres wieder ihre Pforten in Dortmund öffnet: Der Kartenvorverkauf fĂŒr sie ist bereits gestartet (Bild: NRZ/Christian Marx)

Vom 29. Februar bis zum 3. MĂ€rz kommenden Jahres öffnet die „MotorrĂ€der“ wieder ihre Pforten in Dortmund. Doch auch wenn es bis dahin noch ein Weilchen dauert, ist der Kartenvorverkauf fĂŒr Deutschlands grĂ¶ĂŸte jĂ€hrlich stattfindende Motorradmesse bereits gestartet. Wie immer soll sich an den vier Veranstaltungstagen vor Ort wieder alles um motorisierte ZweirĂ€der, Zubehör, Veredelung, […]

WdK-PrĂ€sidium neu formiert – personelle Änderungen auch beim ETRMA

Dr. Ralf Holschumacher (links), PrÀsidiumsmitglied und von 2014 bis 2020 PrÀsident des WdK, ist zum neuen ETRMA-VizeprÀsidenten gewÀhlt worden, wÀhrend Goodyears Chris Delaney nunmehr als PrÀsident der Interessenvertretung der europÀischen Reifen- und Kautschukindustrie fungiert (Bilder: NRZ/Christian Marx, Goodyear)

Seit seiner Herbsttagung Anfang dieser Woche hat der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) nicht nur mit Michael Klein einen neuen PrĂ€sidenten. Im Zuge einer kurz zuvor am selben Tag in Frankfurt am Main abgehaltenen außerordentlichen Mitgliederversammlung ist zudem das erweiterte PrĂ€sidium der deutschen Interessenvertretung von mehr als 200 Branchenunternehmen mit knapp 70.000 BeschĂ€ftigten und einem Gesamtjahresumsatz von mehr als zehn Milliarden Euro neu gewĂ€hlt worden. Im alten wie im neuen PrĂ€sidium vertreten ist dabei der ehemalige WdK-PrĂ€sident (2014 bis 2020) Dr. Ralf Holschumacher, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der auf die Herstellung von Babycare- und Hygieneartikeln spezialisierten MAPA GmbH mit Sitz in Zeven bei Hamburg. Wobei Letzterer vom PrĂ€sidium des Verbandes der europĂ€ischen Reifen- und Kautschukindustrie ETRMA (European Tyre and Rubber Manufacturers‘ Association) jetzt auch zum Vice-Chairman/VizeprĂ€sidenten gewĂ€hlt worden ist. Zugleich fungiert Chris Delaney, Goodyear-PrĂ€sident mit Verantwortung fĂŒr die EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten, Afrika), nunmehr als neuer PrĂ€sident der Interessenvertretung der europĂ€ischen Reifen- und Kautschukindustrie.

Neben dem bisherigen VerbandsprĂ€sidenten Michael Wendt (von links) sind unter anderem auch Dr. Ralf Zellner und Dr. Torsten Bremer sowie weitere zwei WdK-PrĂ€sidiumsmitglieder verabschiedet worden und dafĂŒr fĂŒnf neue in das Gremium gewĂ€hlt worden (Bilder: NRZ/Christian Marx)

Neben dem bisherigen VerbandsprĂ€sidenten Michael Wendt (von links) sind unter anderem auch Dr. Ralf Zellner und Dr. Torsten Bremer sowie weitere zwei WdK-PrĂ€sidiumsmitglieder verabschiedet worden und dafĂŒr fĂŒnf neue in das Gremium gewĂ€hlt worden (Bilder: NRZ/Christian Marx)

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Pirelli legt Neunmonatszahlen vor: Alles im ‚grĂŒnen Bereich‘

Pirelli Q3 tb

Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen konnte Pirelli in den ersten drei Quartalen des Jahres bei den wichtigsten Kennziffern wachsen. WĂ€hrend der Umsatz um 2,5 Prozent auf jetzt 5,03 Milliarden Euro anstieg, stieg das EBIT sogar um 5,7 Prozent an. Folglich steigerte der italienische Reifenhersteller auch seine EBIT-Marge noch einmal deutlich, und zwar um 0,4 Prozentpunkte auf jetzt […]