Die deutschen Studenten rechnen mit teils erheblichen weiteren Änderungen des Rentensystems zu ihren Lasten, sie zeigen aber gleichzeitig klar weniger Interesse am Thema Alterssicherung als noch vor drei Jahren. Die Hochschulabsolventen schätzen außerdem das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland und ihre beruflichen Zukunftsaussichten so optimistisch ein wie seit fünf Jahren nicht. Dieser Optimismus drückt aber im Gegenzug die Bereitschaft zu Mobilität und Flexibilität deutlich.
Das sind einige Ergebnisse der repräsentativen fünften „Continental-Studentenumfrage“, die der internationale Automobilzulieferer nun in Berlin in Kooperation mit der TU Darmstadt präsentiert hat. Continental stellt jährlich mehr als 1.300 Hochschulabsolventen ein, davon mehrere Hundert in Deutschland.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/42908_129581.jpg90150Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svgChristian Marx2008-06-03 00:00:002023-05-17 11:17:02Continental legt Ergebnisse der Studentenumfrage vor
Nach der Pilotphase in Niedersachsen ist der zusammen mit der Leibniz Universität Hannover und der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel entwickelte „SchulwegPlaner“ (www.schulwegplaner.de) der Continental AG nunmehr auch deutschlandweit gestartet.
Mit diesem Internetwerkzeug können Eltern und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Schul- und Verkehrsbehörden ab sofort kostenlos den individuell sichersten Weg zur Schule ermitteln und festlegen. Der webbasierte „SchulwegPlaner“ soll die Schulwegpläne ergänzen bzw. möglicherweise sogar ablösen, die Grundschulen in Deutschland seit Jahren für Schulanfänger – meist in Form von Stadtplankopien und mit per Filzstift eingezeichneter Route – erstellen.
„Der internetbasierte ‚SchulwegPlaner’ von Continental und Verkehrswacht ermöglicht ab sofort eine systematische Erfassung von Gehwegen, Fußgängerüberwegen, Ampeln oder auch Unfallschwerpunkten und eine entsprechend genaue Planung eines möglichst sicheren Schulwegs. Der fertige Plan lässt sich ganz einfach am PC ausdrucken“, erläutert Continental-Personalvorstand Heinz-Gerhard Wente das Konzept..
Die Continental AG hat die Verantwortlichkeiten im Vorstand neu geordnet. Demnach wird Finanzvorstand Dr. Alan Hippe (41) zum 01.
April 2008 die Leitung der Pkw-Reifendivision übernehmen, die bisher vom Vorstandsvorsitzenden Manfred Wennemer (60) in Personalunion geführt wurde. Nach dem altersbedingten Ausscheiden von Gerhard Lerch (64) zum 30. September 2008 wird Dr.
Hippe zusätzlich die Division ContiTech führen. Bis zur Regelung einer Nachfolge im Finanzressort, wird Dr. Hippe dieses weiter mit verantworten.
Manfred Wennemer wird als Vorstandsvorsitzender – wie bisher – zusätzlich für die Division Interior zuständig sein. Unverändert bleiben die Verantwortlichkeiten von Dr. Karl-Thomas Neumann (46) für die Divisionen Chassis & Safety sowie Powertrain, von Dr.
Hans-Joachim Nikolin (51) für die Division Nutzfahrzeugreifen und für Heinz-Gerhard Wente (56) für das Ressort Personal und die Funktion des Arbeitsdirektors der Continental AG. Bill Kozyra (50) wird als stellvertretendes Vorstandsmitglied weiterhin für die Region NAFTA zuständig sein..
Nach Heinz-Gerhard Wente, Arbeitsdirektor und Personalvorstand bei der Continental AG, nennt nun auch der Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer betriebsbedingte Kündigungen bei der von Siemens übernommenen Sparte VDO als „allerletzten Ausweg“. Es ergebe „keinen Sinn, sie ganz auszuschließen“, so Wennemer gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Er fügte hinzu: „Ich kann doch nicht Mitarbeiter mit irgendetwas beschäftigen, wenn es nicht wirtschaftlich ist.
“ Konkrete Zahlen verböten sich aber zu einem jetzigen Zeitpunkt. Erst in zwei bis drei Monaten werde man sagen können, was an den einzelnen Standorten passieren werde. Wennemer gab als Zielmarke aus, dass VDO seine Rendite der entsprechender Conti-Sparten angleichen müsse.
Statt der bislang erzielten Rendite in Höhe von sechs Prozent sei ein Korridor zwischen zehn und zwölf Prozent das Ziel. Dieses solle bis 2010 erreicht werden..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svgDetlef Vogt2007-12-03 00:00:002023-05-17 11:05:48Wennemer: Noch keine konkreten Zahlen
Die IG Metall verlange vom Autozulieferer Continental, dass es beim anstehenden Zusammenschluss mit dem Konkurrenten Siemens VDO in den nächsten fünf Jahren keine betriebsbedingten Kündigungen und keine Werksschließungen geben wird. „Wir wollen nicht, dass die Standorte untereinander ausgespielt werden“, zitiert die „Hannover Zeitung“ den IG-Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine. Ein gemeinsames Vorgehen der Betriebsräte von Continental und Siemens VDO solle helfen, Arbeitsplätze und Standorte zu sichern.
Der Umfang der Konflikte mit Continental sei noch nicht absehbar, aber man habe Strukturen geschaffen, um gemeinsam handeln zu können. Der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen müsse tarifvertraglich geregelt werden. Conti-Personalvorstand Heinz-Gerhard Wente wies diese Forderungen im „Handelsblatt“ zurück: Grundsätzlich bemühe man sich bei Continental immer, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svgDetlef Vogt2007-11-21 00:00:002023-05-17 11:06:13IG Metall sieht Konfliktpotenzial mit Continental
Im Zusammenhang mit der noch ausstehenden Entscheidung der EU-Kommission hinsichtlich der Übernahme der Siemens-Sparte VDO durch Conti, meint Heinz-Gerhard Wente, Arbeitsdirektor und Personalvorstand bei der Continental AG, grundsätzlich positive Signale bei den Wettbewerbshütern ausmachen zu können. In diesem Sinne zitiert ihn zumindest das Handelsblatt in einem am 12. November erschienenen Beitrag.
Und wenn Brüssel dann – wie erwartet – grünes Licht gebe, solle alles möglichst schnell gehen: „Innerhalb weniger Monate“ will Wente dann einen Detailplan zur VDO-Integration vorlegen. Die Restrukturierungen würden zwar an manchen Stellen nicht einfach sein, hat Wente im Gespräch mit der Tageszeitung durchblicken lassen. „Aber jetzt Tausende von Arbeitsplätzen als gefährdet hinzustellen, schürt aus unserer Sicht nur die Angst.
Betriebsbedingte Kündigungen sind für uns immer nur das allerletzte Mittel“, tritt er den schon des Öfteren im Zusammenhang mit der VDO-Übernahme von Arbeitnehmervertretern geäußerten Befürchtungen möglicher Stellenstreichungen bzw. sogar komplette Standortschließungen entgegen. Nichtsdestotrotz könne er „eine gewisse Verunsicherung bei den Mitarbeitern“ verstehen.
Zumal der Conti-Vorstand offenbar bereits erhebliche Einsparpotenziale bei der Zusammenlegung zweier Verwaltungen ausgemacht hat und zudem gewillt ist, die sich dadurch bietenden Synergien zu nutzen. „Deshalb wollen wir schnell ein Konzept vorlegen, sobald das Closing abgeschlossen ist“, hat Wente gegenüber dem Blatt zu Protokoll gegeben..
Bereits letzte Woche war über einen Weiterverkauf von Teilen der VDO an Brose Fahrzeugteile spekuliert worden, noch bevor der Kauf der Siemens-Sparte durch Continental überhaupt abgeschlossen ist. Dass es großes Interesse am Geschäftsbereich „Electric Motor Drives“ gebe, hat jetzt auch Continentals Personalvorstand und Arbeitsdirektor Heinz-Gerhard Wente gegenüber Medien geäußert und spricht dabei von einem deutschen und einem japanischen Zulieferer. Und ein möglicher Kaufpreis wird auch schon genannt: um die 500 Millionen Euro.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svgChristian Marx2007-11-05 00:00:002023-05-17 11:03:40Interesse an Teilen von Siemens VDO
Die Continental AG hat in diesem Jahr zum dritten Mal ihren so genannten „Auto-motivated Student Award“ für die besten Studienarbeiten mit Bezug zur Automobilzulieferindustrie aus dem Bereich Elektrotechnik der Universität Karlsruhe verliehen. Die Urkunden und Geldpreise von je 500 Euro übergab Conti-Personalvorstand Heinz-Gerhard Wente, im Rahmen einer Exkursion von 25 Studenten zur Hauptverwaltung der Konzerndivision Automotive Systems Division in Frankfurt an die diesjährigen Preisträger Stefan Kreuz, Haiyan Lu und Johannes Kolb. „Mit dieser Auszeichnung unterstützen wir als internationales Technologieunternehmen die Förderung von hoch qualifiziertem Ingenieurnachwuchs an unseren Partneruniversitäten.
Den Ansporn zur Auseinandersetzung mit anspruchsvollen Fragestellungen während der Ausbildung und die Honorierung exzellenter Leistungen gehören elementar zu unserem speziell auf Hochschulabsolventen ausgerichteten Programm“, erläutert Wente. Weitere Bestandteile dieses so bezeichneten „Conti-Ambassador-Programms“ sind Vorträge, Workshops, Exkursionen und Vorlesungsreihen durch Mitarbeiter des Unternehmens an Hochschuleinrichtungen. Angaben des Automobilzulieferers zufolge ist es das Ziel des 2004 initiierten Projektes, langfristig ausgelegte strategische Partnerschaften an Schlüsseluniversitäten aufzubauen.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/40200_115401.jpg190150Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svgChristian Marx2007-10-18 00:00:002023-05-17 11:04:12Forschungsarbeiten im Ingenieurbereich durch Conti ausgezeichnet
Die Continental AG hat am Standort Calamba auf den Philippinen in Kooperation mit dem Don Bosco College den „Continental University Campus Calamba“ gegründet. Nach Manila ist dies die zweite „Continental University“ des Automobilzulieferers auf den Philippinen, wo er mit den Gesellschaften Continental Temic Automotive (Phils.) Inc.
(Manila) und Continental Temic Electronics Philippines Inc. (Calamba) vertreten ist und dort Bremssysteme, Komfortelektronik und Sensorcluster produziert. „Exzellente Aus- und Weiterbildung sind ein Schlüsselfaktor für unternehmerischen Erfolg, gerade von Hightech-Unternehmen“, so Continental-Personalvorstand Heinz-Gerhard Wente anlässlich der Eröffnungszeremonie in den Räumen des Don Bosco College in Calamba.
„Mit Hilfe der Continental University werden wir die Produktivität und die Qualität am Standort Calamba mit Sicherheit weiter ausbauen“, ist er überzeugt. Mit solchen Hochschulkooperation verfolge man das Ziel, weltweit breit gefächerte und tief greifende Qualifizierungs- und Fördermöglichkeiten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Hochschulabschluss zu schaffen. „Mitarbeiter sollen so ihre persönlichen Potenziale ausschöpfen, und mit der dadurch verbundenen Produktivitätssteigerung tragen sie in noch stärkerem Maße zum Erreichen der Unternehmensziele bei“, heißt es vonseiten des Konzerns.
Erst zwei bis drei Monate, nachdem die EU-Kommission ihre Entscheidung zur Übernahme von Siemens VDO durch Continental bekannt gegeben hat (soll am 15.11. erfolgen) und die Akquisition rechtlich abgeschlossen ist, wird – die Zustimmung der Kartellbehörden vorausgesetzt – der Vorstand der Continental AG über etwaige Überschneidungen bei den beiden Unternehmen befinden und ob diese zu Kündigungen führen, berichtet heute das Handelsblatt unter Berufung auf Conti-Personalvorstand Heinz-Gerhard Wente.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2017/10/Reifenpresse-Logo.svgChristian Marx2007-10-15 00:00:002023-05-17 11:04:26Erst Anfang 2008 Klarheit um Conti-/VDO-Jobs