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Amtlich: Goodyear findet keinen Käufer für Amiens-Nord

Das Ergebnis hatte sich bereits in den vergangenen Wochen abgezeichnet. Seit Goodyear Ende Januar die Schließung seines Pkw-Reifenwerkes in Amiens-Nord angekündigt hatte, war immer wieder über mögliche Investoren und Investorenmodelle berichtet worden. Selbst den 1.

173 Arbeitnehmern hatte man die Übernahme zugetraut. Gestern nun hat die Geschäftsleitung von Goodyear France den Beschäftigten offiziell mitgeteilt, dass man keinen Käufer für das Werk gefunden habe und dass man folglich keine andere Option mehr sehe, als das Werk zu schließen..

Lohnkosten in Westeuropas Reifenproduktion ein Wettbewerbsnachteil?

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Gemäß Analysten der Deutschen Bank ist das Schicksal des französischen Goodyear-Werkes Amiens-Nord endgültig besiegelt – soll heißen: Es wird nach Informationen des Finanzinstitutes definitiv geschlossen. Insofern verliere Westeuropa eine jährliche Produktionskapazität in Höhe von rund 5,5 Millionen Einheiten, wozu noch einmal sieben Millionen durch das Aus für das Bridgestone-Werk in Bari (Italien) hinzukämen. Wie weiter vorgerechnet wird, sollen die fünf Hersteller Michelin, Continental, Pirelli, Bridgestone und nun eben Goodyear durch entsprechende Fabrikschließungen ihre westeuropäischen Fertigungskapazitäten in den zurückliegenden fünf Jahren um in Summe 34 Millionen Einheiten reduziert haben, während gleichzeitig neue Kapazitäten von rund 33 Millionen Stück pro Jahr in Zentraleuropa (Polen, Rumänien, Tschechische Republik, Serbien, .

..) entstanden seien.

In diesem Zusammenhang weist die Deutsche Bank darauf hin, dass sich die Industrie bei einem in dieser Zeitspanne mehr oder weniger stabilen Volumen des westeuropäischen Pkw-Reifenmarktes mit um die 275 Millionen Einheiten – 65 Millionen Erstausrüstung, 210 Millionen Ersatzgeschäft – mit einer starken Zunahme billiger Importe aus China konfrontiert sieht. Demnach hat die Zahl der aus China nach Europa gelieferten Reifen mittlerweile die Marke von 50 Millionen erreicht, was einer Verdoppelung gegenüber von vor fünf Jahren entspreche. Vor dem Hintergrund des daraus resultierenden (Preis-)Druckes auf die hiesigen Hersteller vermutet man als ein Treiber hinter der Produktionsverlagerung von West- nach Osteuropa offenbar niedrigere Lohnkosten in letzterer Region.

Held der Straße im Mai: Lkw-Fahrer rettet Frau von der Autobahn

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Alexander Böhm (40) aus Karlsdorf (Kreis Karlsruhe) ist am 26. Februar 2013 mit seinem 7,5-Tonner auf der A6 unterwegs. Als er gegen Mitternacht die Ausfahrt Wiesloch passiert, entdeckt er einen verunfallten Kleinwagen, dessen Fahrerin mitten auf der Autobahn steht.

Sofort erkennt der 40-Jährige die Gefahr und bringt sie unter hohem Risiko in Sicherheit. Keine Minute zu früh, denn in kurzem Abstand krachen gleich zwei Pkw in die Unfallstelle. Für sein mutiges Handeln haben Goodyear und der Automobilclub von Deutschland (AvD) Alexander Böhm zum “Held der Straße” des Monats Mai gekürt.

Thomson Reuters kürt Michelin und Goodyear

Der Medienkonzern Thomson Reuters veröffentlicht alljährlich eine aus hundert Unternehmen bestehende Liste sogenannter “Top Global Innovators”. Auf dieser Liste fürs Jahr 2012 befinden sich auch zwei Reifenhersteller: Michelin und Goodyear. dv.

Neues Goodyear-Hauptquartier eingeweiht

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Große Einweihungszeremonie des neuen Hauptquartiers gestern beim drittgrößten Reifenhersteller der Welt The Goodyear Tire & Rubber Company in Akron (Ohio/USA). Goodyear-Chairman and -CEO Richard J. Kramer konnte die Polit-Prominenz des Bundesstaates sowie zahlreiche Repräsentanten des öffentlichen Lebens begrüßen.

Paul Sandstrom, der dem Unternehmen seit 1967 angehört, nahm stellvertretend für die 69.000 Mitarbeiter des Unternehmens an der Einweihungszeremonie teil. Annähernd 2.

Siegerfahrzeug bei Premios „Tuning Car Award 2013“ gekürt

Jedes Jahr sucht Premio Tuning das beeindruckendste veredelte Fahrzeug. Für den diesjährigen “Tuning Car Award” wurden die Bewerber darum den ganzen April über auf der Website unter www.premio-tuning.

de vorgestellt und von Besuchern der Internetseite bewertet. Gewonnen hat letztlich Pascal Feldmann mit einem Kia Pro Cee’d, weil der Grevener mit seinem Auto die Netzgemeinde offenbar ebenso zu überzeugen wusste wie die Fachjuroren. In die Bewertung eingegangen sind dabei neben dem Umbauumfang auch die Harmonie der Komponenten und der gewählten Produkte sowie die Stimmigkeit des Gesamtkonzeptes.

Als Belohnung kann sich Feldmann über einen Einkaufsgutschein im Wert von 1.000 Euro von Premio Tuning freuen. Außerdem wird sein Siegerfahrzeug, das auf Goodyear-Reifen vom Typ “Asymmetric 2” der Größe 225/35 R19 bzw.

ASA-Rädern des Typs “GT1” steht, unter anderem auf der Tuning World Bodensee präsentiert. Als Zweitplatzierter kam bei Premios “Tuning Car Award 2013” übrigens ein vom Premio Reifen & Autoservice Bergner aus Kretzschau individualisierter Mazda 323 F ins Ziel, Dritter wurde Patrick Heczendorfer mit seinem VW Scirocco, bei dessen Tuning ihn Premio Reifen Becker (Bremen) unterstützte. Alle Fahrzeuge werden in Kürze professionell fotografiert und im Szenemagazin Tuning sowie im Premio-Tuningkalender 2014 und Premio-Tuningkatalog 2014 zu sehen sein.

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In den „Fortune 500“ der USA ist Goodyear 137.

Im letzten Jahr hatte The Goodyear Tire & Rubber Company in der Fortune-Liste der 500 größten US-Unternehmen noch Rang 126 belegt. Nachdem es damals nach vorne ging (von Platz 139), geht es in der aktuellen Liste retour auf 137. In der Unterkategorie “Motor Vehicles and Parts” ist Goodyear hinter General Motors, Ford und Johnson Controls und vor TRW auf Platz 4 in den USA, weitere Reifenhersteller tauchen unter den “Top 500” nicht auf.

Populäre US-Fahrzeuge auf Goodyear

Chevrolet Silverado und GMC Sierra gehören zu den populärsten Light Trucks in Nordamerika. Für den Modelljahrgang 2014 hat General Motors einigen Goodyear-Reifentypen den Erstausrüstungszuschlag erteilt: Montiert werden auf den diversen Modellen von Silverado und Sierra Wrangler SR-A in den beiden Größen P275/55 R20 und P265/65 R18, Eagle GT II in P285/50 R20, Eagle LS2 in P275/55 R20 und Assurance CS Fuel Max in P265/65 R18. dv.

Quartalsbericht: Europa bleibt Goodyears Sorgenkind

Trotz zum Teil deutlicher Absatz- und Umsatzrückgänge konnte die Goodyear Tire & Rubber Co. im zurückliegenden Quartal ihren Betriebsgewinn weltweit leicht steigern. In Nordamerika erreichte der Hersteller sogar einen neuen Rekordgewinn in einem ersten Quartal.

Sorgenkind ist und bleibt dabei aber das Geschäft in Europa, wo Goodyear auf Basis eines Umsatzes von 1,61 Milliarden Doller (1,23 Milliarden Euro) lediglich noch 31 Millionen Dollar (24 Millionen Euro) verdient hat, was einer Umsatzrendite von 1,9 Prozent entspricht. Im Vorjahresquartal lag der Betriebsgewinn hier noch bei 90 Millionen Dollar und die Marge bei 4,6 Prozent. Goodyear will der anhaltenden Schwäche in Europa mit einem Drei-Punkte-Plan begegnen, kündigte Chairman und CEO Richard J.

Kramer an.

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“Insel der Glückseligen” – Bauma-Aussteller erwarten Wachstum

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Bauma Start tb

Die alle drei Jahre in München stattfindende Bauma – die weltweit größte internationale Fachmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte – ist seit jeher auch Anziehungspunkt für Reifenhersteller, Großhändler und Ausrüster. Auch wenn es vielen in der Reifenbranche in Europa derzeit nicht gerade grandios geht, waren die meisten Aussteller auf der Bauma doch durchaus positiv gestimmt und sahen sich mit ihrem OTR-Reifenmarkt auf einer “Insel der Glückseligen”, entsprechend positiv kontrastiert das Bild des OTR-Reifenmarktes mit dem des Pkw- oder gar Lkw-Reifenmarktes. Viele hoffen sogar darauf, 2013 in einigen Marktsegmenten wieder ein vernünftiges Wachstum zu erleben, so etwa im Baubereich und beim Containerhandling.