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Cooper meldet Rekordumsätze fürs erste Quartal 2011

Die Cooper Tire & Rubber Co. konnte ihre Umsätze im ersten Quartal des neuen Jahres deutlich steigern, und zwar um 20,1 Prozent auf 906 Millionen Dollar (643 Millionen Euro). Dies war der höchste Quartalsumsatz, den der zweitgrößte US-amerikanische Reifenhersteller jemals melden konnte.

Den größten Umsatzanstieg verzeichnete Cooper dabei in seiner Sparte “International Tire Operations”. Das Plus von 24 Prozent auf 363 Millionen Dollar (257 Millionen Euro) sei durch einen deutlich verbesserten Produkt-Preis-Mix zu erklären; die Stückzahlenverkäufe hingegen gingen im ersten Quartal in dieser Sparte um 4,2 Prozent zurück. Auch der Nettogewinn konnte im ersten Quartal 2011 gesteigert werden und lag bei 18,5 Millionen Dollar (13 Millionen Euro; +7,6 Prozent).

Unterdessen fiel der operative Gewinn mit 2,3 Prozent leicht zurück, was Cooper vor allem mit den deutlich gestiegenen Rohstoffkosten erklärt, und lag bei 32,2 Millionen Dollar (23 Millionen Euro). Die OP-Marge lag demnach bei 3,6 Prozent. Für das laufende Jahr will Cooper zehn Prozent mehr Reifen fertigen als im Vorjahr.

Neuer Cooper-Chefsyndikus

Der US-Konzern “Cooper Tire & Rubber Company” (Akron/Ohio) hat Stephen Zamansky mit Wirkung 4. April zum Vizepräsidenten und Leiter der Rechtsabteilung berufen. Er folgt auf Jim Kline, der den Posten acht Jahre ausgefüllt hatte und zum 31.

Mai in den Ruhestand tritt. Zamansky berichtet direkt an Cooper-Chef Roy Armes, er kommt von der Essar Minerals Americas Inc. dv.

Cooper: Nigel Hampson mit Europa-Verantwortung

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Im Rahmen seiner 15-jährigen Karriere bei der “Cooper Tire & Rubber Company Europe” hatte Nigel Hampson unter anderem auch als Marketingserviceverantwortlicher in den nationalen Märkten von Frankreich, der Schweiz und Deutschland gearbeitet. Seit einigen Wochen ist er Marketing- und Verkaufsdirektor mit eurapaweiter Verantwortung. dv

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Cooper will Output 2011 um zehn Prozent steigern

Die Nachfrage für Reifen der Cooper Tire & Rubber Company (Akron/Ohio) sei dermaßen stark, dass das Unternehmen im Jahre 2011 die Produktion bezogen auf Stückzahlen um zehn Prozent steigern wolle, sagt CEO Roy Armes. Von der vollständigen Übernahme der Anteile Kenda Tires am bisherigen Gemeinschaftsunternehmen Cooper Kenda Tire im chinesischen Kunshan kann Cooper in dieser Hinsicht allerdings nicht profitieren: Denn dort werden überhaupt keine Kenda-, sondern – wie ohnehin vertraglich bis Ende 2012 fixiert – ausschließlich Reifen der Marke Cooper bzw. Konzernmarken gefertigt.

Cooper und Kenda gehen jetzt auch in China getrennte Wege

Die Cooper Tire & Rubber Co. will ihren Anteil an dem chinesischen Joint-Venture-Unternehmen Cooper Kenda Tire von aktuell 50 auf 100 Prozent verdoppeln. Wie es dazu in einem Bankreport heißt, könne die Transaktion bereits im Laufe dieses Quartals vollzogen werden und würde den zweitgrößten US-Reifenhersteller 116,5 Millionen Dollar kosten.

Die Fabrik in Kunshan (Jiangsu-Provinz; bei Shanghai) fertigt aktuell etwa vier bis fünf Millionen Pkw-/LLkw-Reifen pro Jahr; eine Erhöhung der Kapazitäten auf rund sieben Millionen Reifen in naher Zukunft sei bereits beschlossen. Ein Großteil der Produktion wird nach Nordamerika exportiert..

Deutlich mehr Umsätze bei Cooper Tire & Rubber – Europa schwächer

Cooper konnte sich im vergangenen weiter von den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise erholen. Wie der zweitgrößte US-Reifenhersteller meldet, stiegen Umsätze und Gewinne gleichermaßen an. In 2010 setzte Cooper Tire & Rubber insgesamt 3,36 Milliarden Dollar (2,54 Milliarden Euro) um, was einer Steigerung von 20,9 Prozent entspricht.

Während der Umsatz auf dem nordamerikanischem Heimatmarkt entsprechend der allgemeinen Entwicklung um 20,8 Prozent auf 2,42 Milliarden Dollar (1,83 Milliarden Euro) anstieg, konnte Cooper insbesondere auf den internationalen Märkten seine Umsätze überdurchschnittlich steigern, und zwar auf 1,27 Milliarden Dollar (960 Millionen Euro). Auf dem europäischen Markt, so meldet Cooper, stiegen die Umsätze indes nur um sechs Prozent an. Der operative Gewinn lag dabei bei 188,4 Millionen Dollar (142 Millionen Euro) und somit bei einer OP-Marge von 5,6 Prozent.

Gleichzeitig erzielte der US-Hersteller einen Nettogewinn in 2010 in Höhe von 116 Millionen Dollar (87,8 Millionen Euro). ab

 Weitere Details zu diesen Kennzahlen finden Sie hier in unserem Geschäftsberichte-Archiv.

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Kautschuk aus Löwenzahn als Zukunftsidee ausgezeichnet

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Dass verschiedenen Institutionen wie etwa die Ohio State University oder das Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie IME in Aachen sowie auch Reifenhersteller wie etwa Cooper daran forschen, wie der von Löwenzahn produzierte Kautschuk für Produkte aus Gummi eingesetzt werden kann, hatte die NEUE REIFENZEITUNG in der Vergangenheit bereits mehrfach berichtet. Auch Continental gehört eigenen Aussagen zufolge zu einem Konsortium aus Forschungsinstituten und Industriepartnern, das die Idee zur Marktreife führen will. Beim bundesweiten Wettbewerb “Land der Ideen” wurde das Projekt sogar als Zukunftsidee ausgezeichnet.

Denn als alternativer Rohstofflieferant für Kautschuk wird Löwenzahn als ein möglicher Problemlöser der Industrie gesehen: Laut Conti übersteigt einerseits die weltweite Nachfrage nach herkömmlichem, vor allem in Südostasien aus dem Saft des Gummibaums gewonnenen Naturkautschuk das Angebot, und andererseits sei der Kautschukbaum zudem vom Pilzbefall bedroht sowie synthetisch hergestellter Kautschuk als Erdölprodukt wiederum abhängig von den Rohstoffvorkommen, was zu entsprechend starken Preisschwankungen auf den Weltmärkten führe. “Die ersten Forschungsergebnisse belegen eindeutig, dass der russische Löwenzahn einen hochqualitativen Naturkautschuk produziert. Seine physikochemischen Eigenschaften entsprechen denen des brasilianischen Gummibaums”, sagt Professor Dr.

Auch Pirelli und Toyo heben US-Reifenpreise an

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Nachdem Conti, Goodyear und Ohtsu/Falken sowie Hankook, Cooper und Michelin bereits entsprechende Schritte angekündigt haben, wollen nun auch Pirelli und Toyo ihre Reifenpreise im US-amerikanischen Markt anheben. Zum 1. März werden Pirelli-Motorradreifen in den Vereinigten Staaten um drei Prozent teurer, und zum 1.

April folgt dann noch eine fünfprozentige Anhebung der Preise für Pkw- und Llkw-Reifen der Italiener. Als Begründung dafür werden steigende Rohmaterialkosten genannt, wobei insbesondere diejenigen für Naturkautschuk hervorgehoben werden. Aus dem gleichen Grund sieht sich eigenen Worten zufolge auch die Toyo Tire USA Corp.

zu Preiserhöhungen im US-Markt gezwungen: Betroffen davon seien Pkw-, Llkw-/SUV- sowie OTR-Reifen ebenso wie Bereifung für mittelschwere Lkw, heißt es. Die Preiserhöhung soll zum 1. März umgesetzt werden und wird mit durchschnittlich acht Prozent beziffert.

Weitere Reifenpreiserhöhungen in Nordamerika

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Für den nordamerikanischen Markt haben nach zuletzt Continental, Goodyear und Falken/Ohtsu nun noch weitere Hersteller Reifenpreiserhöhungen angekündigt. Die Hankook Tire America Corp. will demnach ab Mitte März bzw.

Anfang April im Mittel neun Prozent mehr für die Bereifungen mittelschwerer Lkw verlangen respektive durchschnittlich sieben Prozent mehr für Pkw- und Llkw-Reifen. Und die Cooper Tire & Rubber Co. wird zum 15.

März ihre Preise für Reifen von sogenannten Light Vehicles um acht bis neun Prozent erhöhen. Im Fall von Cooper ist dies schon die zweite Preisrunde in diesem Jahr, hatte man doch schon zum 1. Februar die Pkw- und Llkw-Reifenpreise im US-Markt um 2,5 Prozent erhöht.

Dritter im Bunde bei der aktuellen Preisrunde in Nordamerika ist übrigens Michelin: Ähnlich wie im europäischen Markt hebt das Unternehmen dort die Preise für Motorrad- sowie für neue und runderneuerte Lkw-Reifen an. Erstere sollen ab 1. April in Kanada, Mexiko und den USA acht Prozent mehr kosten, während die Nutzfahrzeugneureifen der Marken Michelin und BFGoodrich sowie die von Michelin Retread Technologies bzw.

angebotenen Runderneuerungen jeweils schon zum 1. März um sogar zwölf Prozent teurer werden. tr/cm.

Marcus Hancock welchselt von Cooper zu Dunlop Aircraft Tyre

Dunlop Aircraft Tyres hat mit Marcus Hancock einen neuen Technischen Direktor. Hancock wechselt zum Flugzeugreifenspezialisten mit Sitz in Birmingham von Cooper Tire & Rubber Europa, wo er zuletzt als General Manager für das European Technical Center in Melksham (Wiltshire, Großbritannien) zuständig war. ab.