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Reifenhersteller kommen ohne Verkaufsempfehlung davon

Analysten empfehlen Anlegern derzeit Aktien der großen internationalen Reifenhersteller zu kaufen oder zu halten. Die Deutsche Bank spricht für Anteilsscheine von Cooper, Continental, Michelin und Bridgestone ein „Buy-Rating“ aus; Goodyear und Nokian Tires sollten hingegen lediglich gehalten werden („Hold-Rating“). Die Continental AG befindet sich unter den genannten Reifenherstellern als einzige derzeit auf ihrem Jahreshoch, alle anderen haben gegenüber ihrem jeweiligen Jahreshoch bis zu 72,1 Prozent (Goodyear) verloren.

Alain Prost „Botschafter“ der Marke Uniroyal

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Seit mehr als dreißig Jahren wird bei der mit Ausnahme von Nordamerika zum Continental-Konzern gehörenden Marke Uniroyal an dem Image des „Regenspezialisten in Europa“ gefeilt. In diesem Jahr will man der Entwicklung nach Unternehmensaussagen „eine neue Dynamik“ verleihen. Im Zuge dessen hat die Continental AG im Rahmen ihrer Multi-Marken-Strategie entschieden, markenspezifische Marketingabteilungen zu gründen und Pierre Guirard aus Frankreich zum Verantwortlichen der Marke Uniroyal in Europa zu ernennen.

Seine Aufgaben umfassen die Koordination der Produktaktivitäten, des Marketings, Vertriebs und der Kommunikation in den verschiedenen Ländern und die Dynamisierung von Uniroyal bei den Partnerhändlern. Darüber hinaus hat der Conti-Konzern mit Alain Prost einen „Botschafter“ für die Marke Uniroyal gewinnen können, der zukünftig an verschiedenen Produktvorstellungen und anderen Veranstaltungen des Herstellers teilnehmen oder technisches Feedback in der Endabstimmung neuer Produkte und deren Positionierung im Markt beisteuern wird. Aufgrund seines technischen und professionellen Images und seiner Kompetenz kann er nach Überzeugung des Reifenherstellers außerdem zur Mitarbeitermotivation beitragen, den Handelspartnern Impulse vermitteln und dazu beitragen, dass das Image eines Champions mit der Marke Uniroyal assoziiert wird.

Continental schließt Verkauf eigener Aktien ab

Die Continental AG hat alle ihre im Eigenbesitz befindlichen Aktien über die Börse veräußert. Ende Juni waren von den ursprünglich 4,3 Millionen Aktien noch 2,7 Millionen eigene Aktien im Bestand. Insgesamt betrug der Liquiditätszufluss aus dem Aktienverkauf nach Aussagen des Reifenherstellers mehr als 80 Millionen Euro, dabei wurde ein Durchschnittskurs von 18,79 Euro erzielt.

Bereits am 10. Juni diesen Jahres hatte die Allianz AG (München) mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Continental Aktiengesellschaft die Schwelle von fünf Prozent unterschritten hat. Der Free Float der Continental-Aktie ist damit demzufolge auf 100 Prozent gestiegen.

Continental-Serienreifen beim Tuner-GP erfolgreich

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Eindrucksvolle sportliche Erfolge beim Tuner-GP auf dem Hockenheimring konnten Continental-serienbereifte Sportwagen feiern: 20 der insgesamt 65 Teams starteten bei extrem heißem Sommerwetter auf dem Hightech-Sportreifen ContiSportContact 2. In den neun Klassen des Starterfeldes konnten die Boliden mit den Serienreifen aus Hannover gegen eine starke Konkurrenz vier erste und drei zweite Plätze einfahren. Zur besonderen Herausforderung für Fahrer, Motor und Reifen wurden dabei die hohen Temperaturen: Das Thermometer zeigte bis zu 35 Grad Celsius.

Gericht urteilt erneut über Conti-Werksschließung in Mexiko

Das dritte Bundesbezirksgericht in Mexiko-Stadt hat der Revision der Gewerkschaft SNRTE mit Datum vom 24. Juni recht gegeben. Das Gericht hat also festgestellt, dass ein Streik im von der Continental 1999 erworbenen und später geschlossenen Werk des Reifenherstellers Hulera Euzkadi, S.

A. de C.V.

, in Guadalajara eben nicht „unzulässig“ sei, wie die mexikanische Bundesschiedsstelle im März noch geurteilt hatte. In dem Werk, das die Continental vor rund 18 Monaten wegen „der mit Abstand schlechtesten“ Produktivität im Konzern geschlossen hatte, kämpfen seither 1.164 Mitarbeiter des Reifenherstellers für die Wiederaufnahme der Produktion und um ihre Arbeitsplätze.

Semperit-Equipment versteigert

Ein Teil der Maschinen zur Reifenfertigung ist im Traiskirchener Continental-Werk versteigert worden, was Erlöse in der Größenordnung von zwei Millionen US-Dollar brachte. Die meisten Semperit-Maschinen gingen an die israelische Firma Pelmar Engineering..

Wennemer spricht in Akron vor der Tire Society

Auf dem diesjährigen 22. Treffen der amerikanischen Tire Society wird der Vorstandsvorsitzende der Continental AG, Manfred Wennemer, als Hauptredner auftreten. Auf der Veranstaltung, die am 22.

und 23. September in Akron, Ohio, stattfindet, geht es im Wesentlichen um sechs Themenschwerpunkte, darunter etwa Reifendesign, Reifenmaterial oder Reifengeräusche..

Michelin Reifenwerke haben größte Umsatzrendite

Die Jahresmitte ist traditionell die Zeit der Zwischenbilanzen. So hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) auch in diesem Jahr wieder – zum mittlerweile 45. Mal – ihre Liste der „100 größten Unternehmen“ zusammengetragen.

Aus der Reifenindustrie finden sich lediglich die Michelin Reifenwerke und Continental in der Aufstellung wieder. Die Continental AG etwa ist mit ihren 64.400 Mitarbeitern die Nummer 28 unter den großen deutschen Arbeitgebern (Platz 1: Siemens mit 445.

100). Die Anzahl der Conti-Mitarbeiter ist laut FAZ allerdings um 1,4 Prozent zurückgegangen. Unter den deutschen Unternehmen mit der höchsten Umsatzrendite stehen die Michelin Reifenwerke KgaA auf Rang 23.

Die FAZ gibt Michelins Nettorendite mit 4,4 Prozent an. Kein anderer Reifenhersteller ist in dieser Aufstellung gelistet..

DAX-Aufnahme: Continental wird das Nachsehen haben

Dass der Finanzdienstleister MLP im August aus dem renommierten Club der DAX-Unternehmen fliegt, gilt unter Analysten mittlerweile als sehr sicher. Dass aber die Continental AG den Aufstieg vom M-DAX in den DAX schafft scheint unterdessen immer unwahrscheinlicher, obwohl allgemein eine knappe Entscheidung erwartet wird. Als Nachfolger für MLP sind derzeit neben der Continental AG noch Beiersdorf und T-Online im Gespräch, wobei dem Mobilfunkunternehmen die größten Chancen eingeräumt werden.

Cooper Tire hebt Preise und hofft auf mehr Gewinn

Mit Wirkung zum 1. August wird nun auch Cooper Tire & Rubber seine Reifenpreise für Händler anheben, und zwar um zwei bis vier Prozent. Bereits vor kurzem hatten Michelin (3-5% für Uniroyal zum 1.

Juli) und Continental (1,5-3%) ähnliche Schritte angekündigt. Analysten rechnen damit, dass Cooper Tire während der zweiten Jahreshälfte beim Gewinn noch zulegen wird, da die Absätze bei sinkenden Rohmaterialkosten steigen..