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Beiträge

Michelin größter Reifenhersteller

Alljährlich erstellt die US-Zeitschrift „Tire Business“ (TB) eine Aufstellung, wie die Reifenhersteller im globalen Rahmen platziert sind. Für das Jahr 2002 hat TB einen knappen Vorsprung von Michelin vor Bridgestone errechnet, auf Platz 3 folgt Goodyear..

Anlegermagazin: „Conti wird es nicht so ergehen wie MLP“

„Focus Money“ empfiehlt erneut ein Engagement in die Aktien von Continental. Dem Anlegermagazin zufolge sei es gekommen wie erwartet: MLP muss den Dax wieder verlassen. Dafür rückt Continental am 22.

September auf. Vorausschauende Anleger hätten mit Continental fast 80 Prozent einstreichen können. Einige Börsianer fürchteten jetzt aber, dass es dem Autozulieferer genauso ergehe wie dem Finanzdienstleister MLP.

Dessen Kurs war bis zum Dax-Eintritt kräftig gestiegen und nach der Aufnahme jäh abgestürzt. MLP sei damals heillos überbewertet gewesen, urteilt das Anlegermagazin. Mit einem 2004er-Kurs-Gewinn-Verhältnis von acht habe Continental aber noch 160 Prozent Luft bis zum Durchschnitt der Dax-Titel.

Continental sei zudem noch um etwa ein Drittel billiger als seine internationalen Wettbewerber. Fondsmanager dürften froh sein, solch eine Perle im DAX zu finden, so Focus Money..

ATU-Rabattaktion auf Sommerreifen

Die Läger sollen offensichtlich fürs M+S-Geschäft geleert werden: Zehn Prozent Rabatt gewährt ATU auf Marken-Sommerreifen der Fabrikate Michelin, Continental, Fulda, Uniroyal und Barum. Bei einzelnen Leichtmetallfelgen sind die Preisnachlässe sogar noch höher..

Längere Arbeitszeiten im Conti-Werk Stöcken?

In einem kurzen Fernsehbericht des Norddeutschen Rundfunks (NDR 3) beklagt Continental die nicht ausreichende Wettbewerbsfähigkeit des Stammwerkes Stöcken. Wenn es nicht gelinge, den Standortnachteil gegenüber Fabriken in Niedriglohnländern auszugleichen, könnte Produktion dorthin verlagert werden. Eine Möglichkeit wird darin gesehen, die Wochenarbeitszeit (derzeit 37,5 Stunden) in Stöcken anzuheben.

Niedersachsens Ministerpräsident Wulff gratuliert Conti

Die Niedersächsische Landesregierung gratuliert der Continental AG zur Wiederaufnahme in den Deutschen Aktienindex (Dax). Ministerpräsident Christian Wulff: „Die Entscheidung der Deutschen Börse war konsequent und hat den geschäftlichen Erfolg eines Global Players aus Niedersachsen entsprechend honoriert. Kaum ein anderes Unternehmen hat in den zurückliegenden Jahren durch eine intelligente Mischung aus Sparkurs und überzeugender Wachstumsstrategie einen derartigen Erfolg erzielt.

Die Niedersächsische Landesregierung freut sich über diesen großartigen Erfolg, der dem Unternehmen, seinen Mitarbeitern und damit auch dem Industriestandort Hannover und Niedersachsen zugute kommt. Conti hat mit dem eingeschlagenen Weg die Mobilitätswirtschaft im umfassenden Sinne in Niedersachsen ausgebaut und etabliert.“.

Continental kehrt in den Dax zurück

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Die Continental AG, Hannover, kehrt nach sieben Jahren in den Dax zurück: Der internationale Automobilzulieferer rückt am 22. September in das Top-Segment der deutschen Börse auf. Diese Entscheidung hat die Deutsche Börse AG in Frankfurt/Main gestern bekannt gegeben.

Wennemer: Dax-Aufstieg verringert Übernahmerisiko

Nach der gestrigen Entscheidung der Deutschen Börse, die Continental AG nach siebenjähriger Abwesenheit wieder in den Aktienindex Dax aufzunehmen, rechnet Conti-Vorsitzender Manfred Wennemer nun mit einem kontinuierlichen Kursanstieg, wie er heute auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz in Hannover mitteilte. Finanzvorstand Alan Hippe erkennt sogar 30 bis 40 Prozent Kurspotenzial in den kommenden Jahren, und verweist auf die deutlich höheren Kurse vergleichbarer Reifen- und Zulieferkonzerne. Der Conti-Vorstandschef sieht die Rückkehr in den Dax auch als hilfreiches Mittel gegen eine feindliche Übernahme: „Mit jedem Cent, den der Kurs steigt, wird das Übernahmerisiko geringer“, so Wennemer.

Alain Prost „Botschafter“ der Marke Uniroyal

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Seit mehr als dreißig Jahren wird bei der mit Ausnahme von Nordamerika zum Continental-Konzern gehörenden Marke Uniroyal an dem Image des „Regenspezialisten in Europa“ gefeilt. In diesem Jahr will man der Entwicklung nach Unternehmensaussagen „eine neue Dynamik“ verleihen. Im Zuge dessen hat die Continental AG im Rahmen ihrer Multi-Marken-Strategie entschieden, markenspezifische Marketingabteilungen zu gründen und Pierre Guirard aus Frankreich zum Verantwortlichen der Marke Uniroyal in Europa zu ernennen.

Seine Aufgaben umfassen die Koordination der Produktaktivitäten, des Marketings, Vertriebs und der Kommunikation in den verschiedenen Ländern und die Dynamisierung von Uniroyal bei den Partnerhändlern. Um diesen Anspruch erfüllen zu können, will Uniroyal neue Produkte für Pkw und Transporter entwickeln, das Segment Regenreifen verstärken sowie parallel dazu die technologischen Kompetenzen der Marke vorantreiben und das „Fun-Image“ der Marke stärken. Mit dabei helfen soll nicht zuletzt auch der neue „Botschafter“ für die Marke Uniroyal, den der Conti-Konzern mit dem Ex-Formel 1-Fahrer und -Teamchef Alain Prost für diese Aufgabe verpflichten konnte.

Continental baut das Russland-Geschäft aus

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Continental will noch in diesem Jahr die ersten Reifen in den Moskauer Reifenwerken produzieren und nach einer Anlauf- und Aufbauphase über einige wenige Jahre die mögliche Produktionskapazität von rund vier Millionen Personenwagenreifen ausnutzen. Wie bisher bereits will der Konzern jährlich auch weiterhin etwa eine Million Pkw-Reifen nach Russland und in die ehemaligen GUS-Staaten liefern – dabei allerdings insbesondere solch hoch anspruchsvolle Dimensionen, die in Russland zunächst noch nicht produziert werden sollen. Zur Erreichung dieser ehrgeizigen Ziele ist der Aufbau einer eigenen Verkaufsorganisation bereits in vollem Gang, denn in diesem riesigen Land wird es nicht möglich sein, sich weiterhin auf relativ wenige Händler und Großhändler zu konzentrieren.

Die Basis muss deutlich verstärkt werden. Erst kürzlich wurde der Engländer Paul Hendry zum Generaldirektor ernannt, der seinen Dienst in Moskau in den nächsten Wochen antreten wird. Der ebenfalls erst vor einigen Wochen zum Verkaufsdirektor beförderte Jaron Wiedmaier (42) ist bereits seit einigen Monaten mit Frau und Kindern nach Moskau übergesiedelt.

Continental in den Dax – heute fällt die Entscheidung

Heute trifft sich der Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse und entscheidet über einen etwaigen Nachfolger des finanziell angeschlagenen Finanzdienstleisters MLP. Es wird allgemein erwartet, dass die Entscheidung über die Nachfolge zwischen Continental und T-Online fällt. Dabei wird die Aktie des Internetdienstanbieters bereits durch die Aktie der Muttergesellschaft Deutsche Telekom im Dax abgebildet, was für den erneuten Einzug der Continental in den Dax sprechen dürfte (Conti war 1996 aus dem Dax ausgeschieden).

Außerdem liegt Continental bei der Marktkapitalisierung mittlerweile vor T-Online. Der dritte Mitbewerber Beiersdorf wird wegen der unsicheren zukünftigen Eigentümerstruktur (Procter & Gamble ist derzeit sehr stark an einer Übernahme interessiert) wohl keine Rolle mehr bei der heutigen Entscheidung spielen. Auch ein Verbleib MLPs im Dax ist nach wie vor denkbar, da der Arbeitskreis Aktienindizes auch an einer Kontinuität bei den Dax-Mitgliedern Interesse hat.