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„AutoSwiat“ kürt Barum „Polaris 2“ zum Testsieger

Der erst vor kurzem neu vorgestellte „Polaris 2“ der zum Continental-Konzern gehörenden Marke Barum landete beim Winterreifenvergleichstest der polnischen Automobilzeitschrift „AutoSwiat“ – ein Schwesterblatt der „AutoBild“ – auf dem ersten Platz. In dem Test, der die Disziplinen Schneetraktion, Aquaplaning (längs und quer), Nässeigenschaften, Handling (auf Schnee, nasser und trockener Fahrbahn), Bremsweg sowie Abrollgeräusch und Rollwiderstand umfasste, behauptete sich der Reifen aus dem tschechischen Otrokovice gegen die beiden gegen ihn angetretenen Wettbewerbsfabrikate Debica „Frigo Directional“ und Kormoran „Snowpro“ aus polnischer Fabrikation..

ContiEuroService um 3 Prozent teurer

Beratung, maßgeschneiderte Konzepte für kosteneffizientes Reifenmanagement und ein europaweiter Pannendienst: Der ContiEuroService bietet als Partner für europäische Spediteure kundenorientierte Lösungen an. Aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung, der nachhaltigen Währungskursschwankungen und massiver Rohstoffpreissteigerungen erhöht die Continental AG für den Bereich ContiEuroService seine Reifen- und Servicepreise zum 1. Januar 2004 um durchschnittlich 3 Prozent.

Ist alles schon „in trockenen Tüchern?“ (Update)

Die im August 2003 von Thomas Schwarz gegründete Reifen Schwarz Vertriebs GmbH soll das 77 Jahre alte und derzeit in Zahlungsnöten befindliche Familienunternehmen in wesentlichen Teilen übernehmen und fortführen, das ist der Passauer Neue Presse zu entnehmen. Das ist der wesentliche Inhalt des ziemlich überraschenden Ergebnisses, das der Presse am Freitag übermittelt worden ist. Die Fortführung sei möglich durch die Zusammenarbeit der Lieferanten Continental, Dunlop und Michelin sowie durch die Gründung einer Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt.

Diese Entwicklung überrascht, denn zum Ende der Woche hin hatte sich der Eindruck immer mehr verstärkt, dass zwei von drei Reifenherstellern das so bezeichnete Sanierungskonzept doch nicht mittragen würden, denn es geht nicht nur um die Frage der erneuten Belieferung, sondern um Einräumung neuer nicht unerheblicher Lieferantenkredite auf nicht abzusichernder Basis. Zudem ist das Timing ungünstig, weil der Branche nun eine saisonal bedingte Durststrecke von drei Monaten bevorsteht. Theres und Thomas Schwarz kündigten das Einbringen erheblicher finanzieller Eigenmittel durch die Familie Schwarz an.

Nach Erkenntnissen der Neue Reifenzeitung müssen dies mindestens 500.000 Euro in bar sein. Doch damit allein wäre auch noch nicht viel gewonnen.

Als grober Erfahrungssatz gilt, dass für eine Niederlassung jeweils 100.000 Euro in Geld- oder Sachwerten einzubringen sind, wenn der Geschäftsbetrieb Aussicht auf Erfolg haben soll. Diese Zeitschrift hat nach wie vor aber weiter Anlass zu zweifeln, dass eine Zusammenarbeit der drei oben genannten Reifenhersteller abgesprochen und gesichert ist.

Thomas Schwarz hatte in der vergangenen Woche bereits gesagt, sein Konzept lehne sich an das der Firma Bridgestone, das allerdings nicht förderungsfähig gewesen sei, an. Selbst wenn das so richtig wäre, hätte es Gläubigern und Belegschaft letztlich egal sein können, weil ein Weltkonzern wie Bridgestone Zusagen so oder so einhalten kann. Allerdings wurde nicht ausdrücklich erwähnt, dass ein solch ähnliches Konzept nun schon als förderungsfähig anerkannt ist.

Offenbar laufen Gespräche und Verhandlungen zwischen denen, die es angeht, immer noch. Über den Verlauf der Mitarbeiterversammlung am Samstag Vormittag –die Presse war ausgeschlossen- gibt es unterschiedliche Aussagen. Die Zeitung „Am Sonntag“ schreibt, einzelne Mitarbeiter hätten von einem „Affenzirkus“ gesprochen.

Nach Einschätzung von Thomas Schwarz „stehen 90 Prozent der Mitarbeiter hinter der Firma.“ Mitarbeitersprecher Hubert Stockmayer bestätigt, dass „die Mehrheit der Mitarbeiter hinter der Geschäftsführung“ steht. Thomas Schwarz konnte allerdings auch dieses Mal noch nicht konkreter werden.

Das noch ausstehende Novembergehalt werde „so schnell wie möglich“ bezahlt und die Firmenleitung sei außerdem bemüht, „so schnell wie möglich wieder lieferfähig zu werden.“ Einstweilen werde die alte Gesellschaft Schwarz eine Einigung mit den Gläubigern anstreben dergestalt, dass es zunächst zu einer Stundung der Forderungen käme und diese dann über Jahre hinweg abgetragen würden. Es dürfte allerdings schwer sein, dafür auch Gläubiger gewinnen zu können, deren Forderungen versichert sind.

Ohnehin sind Vergleichsverhandlungen früher schon geführt worden und an der ablehnenden Haltung von Gläubigern gescheitert. Äußerst überraschend kam auch die Zusage, den Mitarbeitern das Novembergehalt nunmehr zahlen zu wollen. Das würde einen Insolvenzantrag der Reifen Schwarz voraussetzen, so dass es zur Zahlung von Konkursausfallgeld kommen könnte.

Theoretisch besteht auch die Möglichkeit, das Geld aus dem Geschäftsbetrieb der schlingernden Firma Reifen Schwarz zu nehmen; ob das aber die Gläubiger einfach so hinnehmen, muss bezweifelt werden. Der Neustart ist, um es mit den Worten von Thomas Schwarz zu sagen, leider doch noch nicht „in trockenen Tüchern.“ Sollte der Plan mit der Vertriebs GmbH aber wirklich umgesetzt werden können, so dürfte sich Theres Schwarz einen solchen Erfolg anheften.

Sie habe, darin sind sich die Gläubigervertreter einig, nie aufgegeben und sich dadurch viel Respekt und Anerkennung verschaffen können, so dass die Gläubiger stets noch einmal neu und nachverhandelt hätten. Es bleibt nun abzuwarten, ob die entstandenen Hoffnungen auch erfüllt werden können..

Berufskraftfahrerkalender 2004 von Conti ab sofort erhältlich

Ab sofort ist der Continental-Berufskraftfahrerkalender für das kommende Jahr erhältlich. Im DIN A6-Format finden sich darin auf rund 160 Seiten eine ganze Reihe von Tipps für Lkw- und Busfahrer: Wissenswertes über die Maut, der Bußgeldkatalog in Euro, Ferientermine, Ratschläge zum richtigen Umgang mit Reifen, zur Ladungssicherung, zu Lenk- und Ruhezeiten sowie natürlich selbstverständlich Informationen rund um die aktuelle Continental-Produktpalette. Erhältlich ist der kostenlose Berufskraftfahrerkalender 2004 – solange der Vorrat reicht – über den örtlichen Lkw-Reifenhandel oder per Postkarte an die Continental AG, Öffentlichkeitsarbeit Reifen, Büttnerstraße 25, 30165 Hannover.

Niedriglohnländer weiter interessant für Conti – Werk in Südamerika?

Conti-Vorstandschef Manfred Wennemer kündigt in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „Capital“ an, neue Kapazitäten in Niedriglohnländern in Europa und Amerika aufbauen zu wollen. In Europa kämen bereits 50 Prozent der Reifen aus Tschechien oder Rumänien – in zwei bis drei Jahren solle die Quote auf 60 Prozent steigen. Die US-Sparte will der Conti-Vorstandschef dem Blatt zufolge bis Ende 2005 rentabel machen.

Man strebe aus diesem Grund – so Wennemer gegenüber der Zeitschrift – einen Niedriglohnanteil wie in Europa an: statt aktuell zehn mehr als 50 Prozent. Conti werde neue Fabriken aufbauen, allerdings „definitiv nicht in Mexiko, wahrscheinlich in Südamerika“..

RWTÜV und TÜV Nord vor Fusion

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Die Aufsichtsgremien der RWTÜV- und der TÜV Nord-Gruppe wollen sich – vorbehaltlich der Zustimmungen durch die Kartellbehörden und der Mitgliederversammlungen – zur TÜVNord AG zusammenschließen, die dann ca. 7.000 Mitarbeiter zählen, einen Umsatz von etwa 600 Millionen Euro jährlich ausweisen und den Unternehmenssitz in Hannover haben wird.

Vorstandsvorsitzender der TÜV Nord in Hannover ist seit 1997 Dr. rer. nat.

Klaus-D. Röker (58), vormals Vorstandsmitglied der Continental AG.

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Sanierungskonzept für Reifen Schwarz fertig?

Theres Schwarz hat Redakteuren der Passauer Neue Presse mitgeteilt, am kommenden Samstag um 10.00 Uhr werde im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung Klarheit geschaffen. Die Firma Reifen Schwarz wird, so bestätigt Frau Schwarz, derzeit von keinem Lieferanten beliefert, auch nicht von Continental, Dunlop und Michelin, die das Sanierungskonzept tragen sollen.

Das sei begründet durch das Erfordernis einer umfassenden Inventur nach den voraufgegangenen turbulenten Vorwochen. Im übrigen arbeite man verstärkt daran, der Belegschaft die November-Löhne noch vor Weihnachten auszahlen zu können. Wie die Neue Reifenzeitung hörte, werden sich die drei in Rede stehenden Reifenhersteller wohl darauf verständigen, eine neue Gesellschaft in sehr beschränkter Form zu beliefern, nicht aber die ohnehin schon konkursreife und nun von Gotthard Schwarz geführte alte Gesellschaft.

Eine neue Gesellschaft würde Reifen ausschließlich für das Hofgeschäft erhalten und gezwungen sein, diese Lieferungen binnen zwei Wochen zu bezahlen. Es gehört nicht viel Phantasie dazu sich auszumalen, dass die dann gewährten Einkaufspreise im Wettbewerb eher bescheiden ausfallen werden. Ferner ist unklar, was mit den von Reifen Schwarz angemieteten Niederlassungen nach Eröffnung der Insolvenz wird.

Erster Deutscher Nutzfahrzeugsicherheitstag im Januar in Berlin

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Unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Dr. Manfred Stolpe, veranstalten der Auto Club Europa e.V.

(ACE) und die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) am 26. Januar 2004 in Berlin den ersten Deutschen Nutzfahrzeugsicherheitstag. Referenten beispielsweise von der DaimlerChrysler AG, dem Bundesamt für Güterverkehr, der Gewerkschaft ver.

di oder auch des Verkehrtechnischen Institutes der Deutschen Versicherer wollen im Rahmen des unter anderem von der Continental AG und der ZF Friedrichshafen AG gesponserten Events einen Überblick über die relevanten Entwicklungen des Jahres 2004 im Themenbereich „Nutzfahrzeugsicherheit“ geben. Weitere Informationen zum Programm und den Vorträgen sind unter der Internet-Adresse www.nutzfahrzeugsicherheit.

Passau sieht schwarz

Der zeitliche Ablauf ist schon eine einzigartige Katastrophe. Während sich andere Reifenhandelsunternehmen in Bayern durch ein gutes Wintergeschäft „gesund stoßen“ konnten, bleibt das große Reifenhandelshaus Schwarz weiter nahezu gelähmt und sieht sich täglich wachsenden Schulden gegenüber. Selbst für den Fall, dass es doch noch zur Gründung einer Auffanggesellschaft durch die Familie Schwarz kommen sollte, könnten dieser kaum gute Zukunftschancen eingeräumt werden.

Die Reifenhersteller Continental, Dunlop und Michelin würden zwar liefern, aber nur in verhaltenem Umfang. Eine solche Gesellschaft bekäme vermutlich von keinem Hersteller die besten Preise und erst recht kein längeres Zahlungsziel. Einer Auffanggesellschaft ohne kapitalkräftigen Investor sind keine guten Prognosen zu stellen.

Neuer Insolvenzantrag gegen Reifen Schwarz – Alle Filialen geöffnet

Die Commerzbank Nürnberg hat wegen einer Forderung von mehr als 700.000 Euro einen Insolvenzantrag gegen die Firma Reifen Schwarz gestellt. Aufgenommen hatte den Kredit, mit dem Löhne und Gehälter für den Monat Oktober gezahlt wurden, die Reifen Schwarz GmbH, vertreten durch den Generalbevollmächtigten und Rechtsanwalt Christian Reidel und mit Zustimmung der Insolvenzverwalterin Hasenöhrl.

Ob dieser neuerliche Insolvenzantrag, von dem sie „auch überrascht“ worden sei „gültig“ ist, müsse erst noch geprüft werden, teilt Theres Schwarz mit.Einstweilen bleiben die Filialen geöffnet. Ob auch Neureifen verkauft werden, bleibt unklar.