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Continental: Dividende nicht unter Vorjahresniveau

Conti-Chef Manfred Wennemer prognostizierte gegenüber „Börse-Online“ eine nicht unter dem Vorjahresniveau liegende Dividendenzahlung an. Eine Aufgabe der amerikanischen äußerst defizitären Reifenaktivitäten verbiete sich aus strategischen Gründen. Besonderes Augenmerk legt Wennemer auf China; dort könne sogar ein Alleingang in Betracht kommen.

Conti sieht in Deutschland „keine wettbewerbsfähige Kostenbasis“

Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 29.12. berichtet, hat die Continental AG eine weitere Verlagerung nicht nur von Produktion, sondern darüber hinaus auch von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ins Ausland angekündigt.

„Wir haben in Deutschland keine wettbewerbsfähige Kostenbasis“, zitiert das Blatt die Begründung des Vorstandsvorsitzenden Manfred Wennemer für eine verstärkte Ausrichtung des Konzerns in Richtung Niedrigkostenländer. „Wir werden aber auch künftig Entwicklung in Deutschland haben. Vor allem die Grundlagenforschung sehe ich auf absehbare Zeit in Deutschland.

Aber wenn man ein elektronisches Bremssystem in Grundzügen entwickelt hat und an ein bestimmtes Fahrzeug adaptieren muss, kann man das auch in Rumänien, China oder auf den Philippinen“, so Wennemer gegenüber der FAZ. Die konkrete Frage der Tageszeitung nach Schließungen in Deutschland ließ der Conti-Vorstandsvorsitzende unbeantwortet, gleichwohl sehe er hinsichtlich der Verlagerung von Kapazitäten in Billiglohnländer noch „sehr viel Potenzial“ bei dem Konzern. Vor allem ContiTech habe diesbezüglich noch den größten Nachholbedarf – konkrete Planungen gebe es zurzeit jedoch nicht.

„Wir müssen unsere Kostenposition verbessern, der Druck aus der Autoindustrie nimmt ja nicht ab. Je nach Ergebnis sind wir gezwungen, in low cost zu gehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagte Wennemer der FAZ..

Aktienrallye zum Jahresende

Lagen die Aktien aller Reifenhersteller und Automobilfirmen im Frühjahr auf einem völlig frustrierenden Jahrestief, so setzte zum Spätsommer hin eine regelrechte Rallye ein. Gegenüber dem Tiefsstand des Jahres gewannen bis Weihnachten BMW (+83%), DaimlerChrysler (57%), Ford (126%), General Motors (56%), Renault (101%) und Volkswagen (64%) stark hinzu. Aber auch die Reifenhersteller können sich sehen lassen.

Allen voran Continental (+154%), Bridgestone (+40%), Cooper (+60%),Goodyear (+130%) und Michelin (+47%). Während die Continental-Aktie nunmehr auf einem historischen Höchststand angelangt ist, liegen Goodyear-Aktien trotz des Zugewinns von 130 % gegenüber dem diesjährigen Tiefststand auf dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten..

Conti lädt Werder-Profis ins Contidrom

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Im Rahmen des Sponsoring für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hatte die Continental jetzt zum ersten Lauf von „Profis testen mit Profis“ zum Contidrom geladen. Mit dabei waren die beiden Fußball-Profis Ailton und Frank Baumann von Werder Bremen, die mit Ex-Formel-1-Pilot Christian Danner im Porsche 911 Turbo über den Asphalt des Ovals fahren durften.

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Reifen Schwarz: Fortgesetztes Rätselraten

Wie sich inzwischen herauskristallisiert, verlief die Schwarz-Gläubigerversammlung letzten Donnerstag noch weitaus frustrierender als bisher bekannt geworden ist. Und insbesondere der in der Gläubigerversammlung von Theres Schwarz indirekt erhobene Vorwurf mangelnder Unterstützung durch die großen Reifenlieferanten erweist sich im Nachhinein als schwerer taktischer Fehler und zwar deshalb, „weil gerade dieses Unternehmen in der Vergangenheit bereits“ –so ein Großgläubiger- „mit unserer Hilfe nun wirklich mehr als nur ein einziges Mal vom Schlingerkurs in ruhigeres Fahrwasser gezogen worden ist.“ Wie schon berichtet, behauptete Schwarz-Anwalt Sallek zwar, ein Sanierungskonzept zu haben, doch könne er dies zur Zeit noch nicht vorlegen, weil es ansonsten anderentags in der Presse stünde.

„Gute Fahrt“ testete Allroad-Reifen

„Gute Fahrt“, das Autospecial für VW und Audi, unterzog sechs Offroad-Reifen auf einem Audi Allroad V6 2.5 TDI einem Direktvergleich. Goodyears Wrangler F1 Allroad und der Pirelli P6 Allroad wurden in 225/55 R17 97W speziell für dieses Modell entwickelt und hatten darum einen gewissen Vorteil: Ersterer wurde im Urteil der Tester als sehr komfortabel empfunden, was ihm allerdings Punkte in der Disziplin Handling kostete.

Der P6 erwies sich im Straßeneinsatz als sehr ausgewogen und recht gut im leichten Offroad-Einsatz. Lob heimsen als M+S-Reifen der Conti 4×4 WinterContact und der Dunlop SP Wintersport M2 in 215/65 R16 H ein. Pirellis Scorpion S/T in der gleichen Größe und sein Nachfolger STR mit dem höheren Speedindex V sind zwar Spezialisten für Lehm, Matsch und Schlamm, machen aber wie der Dunlop Grandtrek TG 31, der seine Stärken auf losem Untergrund ausspielt, auch onroad eine gute Figur.

Uniroyal: „Spyro“ ist Nachfolger von Jürgen Drack

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Jürgen Drack, zum Urgestein Marke Uniroyal gehörend, zieht sich im Januar in der Freistellungsphase der Altersteilzeit zurück. Sein Nachfolger heißt Spyridon Spyridonu und stellt sich gerne salopp als „Spyro“ vor. „Spyro“, 28, ist seit 1997 bei der Continental AG und war zuletzt im Vertrieb als Bezirksleiter erfolgreich tätig.

Geld für die Schwarz-Belegschaft – Rettung dennoch ungewiss

Das Arbeitsamt wird noch vor Weihnachten allen 380 Schwarz-Mitarbeitern rückständigen Lohn auszahlen. Dies sei möglich geworden, nachdem ein Insolvenzantrag der Commerzbank Nürnberg, gerichtet an die Reifen Schwarz GmbH Co. KG, vom Insolvenzgericht in Passau mangels Masse abgewiesen worden sei, schreibt die Passauer Neue Presse.

Die Zeitung behauptet auch unter Bezug auf Thomas Schwarz, dass die Gläubiger Bereitschaft angedeutet hätten, den Sanierungskurs mitzutragen und mittels Lieferungen und Zahlungsmodalitäten an die neue Gesellschaft Entgegenkommen zeigen zu wollen. Das scheint eine sehr optimistische Beschreibung des Ist-Zustandes zu sein, denn bis zum heutigen Tage waren weder die Familie Schwarz noch ihr Anwalt in der Lage, ein detailliertes Konzept unterbreiten zu können. Aus Kreisen der Reifenindustrie waren bisher recht unterschiedliche Informationen zu bekommen.

Die Passauer Neue Presse beruft sich auf Informationen, dass Bridgestone-Geschäftsführer Unterhauser sehr emotional(„stinksauer“) gewesen sei, aber es wird mit keinem Wort erwähnt, wie denn die Position der Gläubiger Dunlop und Continental (von diesem Hersteller war dem Vernehmen nach erst gar kein Vertreter erschienen) aussieht und ob beide Hersteller tatsächlich noch immer zu dem Sanierungskonzept stehen. Nach dieser Zeitschrift vorliegenden Informationen ist das längst noch nicht sicher. Klar ist somit: Nichts ist geklärt.

Reifen Schwarz: Vorsicht Presse

Die gestrige Gläubigerversammlung entpuppte sich als ein Schlag ins Wasser. Schwarz-Anwalt Sallek war nicht in der Lage ein Konzept zu unterbreiten. Er war nach dem Eindruck von Gläubigern relativ unvorbereitet und seine Behauptung, über ein Konzept zu verfügen, wurde konterkariert durch den Hinweis, dies nicht ausbreiten zu können, da es dann sofort über die Presse an die Öffentlichkeit käme.

Continental verstärkt Team für Reifen-PR

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Die Continental AG hat ihr Team der Öffentlichkeitsarbeit Reifen verstärkt. Schon seit dem 1. Oktober ist Alexander Lührs (32) für die Betreuung und das Coaching der europäischen Marktorganisationen sowie für den Ausbau der Kontakte zur internationalen Automobil- und Reifenpresse zuständig.

Der gebürtige Hannoveraner war in den vergangenen vier Jahren bei der DEWB AG (Jena) tätig, die zu der im TecDAX gelisteten Jenoptik-Gruppe gehört. Während dieser Tätigkeit war der Diplom-Ökonom neben dem Aufbau der Pressearbeit und der quartalsweisen Berichterstattung auch für das PR-Coaching der Beteiligungsgesellschaften sowie die Weiterentwicklung der Website verantwortlich. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hannover hat Lührs an der Steinbeis Hochschule Berlin in einem internationalen Aufbaustudium den Master of Business and Engineering erworben.