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Continental eröffnet neues europäisches Distributionszentrum

Die Continental AG hat in Straubing ihr zweites „European Distribution Center“ (EDC-II) für Lkw-Reifen eröffnet. Betreiber ist die Honold Logistik Gruppe, die für den Automobilzulieferer bereits an den Standorten in Ulm und Isernhagen als Dienstleister tätig ist. Für die 34.

000 Quadratmeter große Halle des EDC-II ist ein Lagerbestand von etwa 150.000 Lkw-Reifen geplant – rund 6.000 Lkw sollen jährlich abgefertigt werden.

Deshalb verfügt das Gebäude, mit dem zugleich 50 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, über 24 Lkw-Verladetore für einen möglichst reibungslosen Warenein-/Warenausgang rund um die Uhr. Hinzu kommt außerdem ein eigener Bahnanschluss mit zwei Gleisen..

Uniroyal unterstützt den „Reisepavillon 2004“

Der „Reisepavillon“ versteht sich als Plattform für gesellschafts- und umweltverträgliches Reisen. Die diesjährige Veranstaltung findet vom 6. bis zum 8.

Februar parallel zur Verbrauchermesse „ABF“ (Auto, Boot, Freizeit) auf dem Messegelände Hannover statt und wird von der Reifenmarke Uniroyal aus dem Continental-Konzern unterstützt. Denn der Hersteller von Regenreifen für Pkw, Transporter und Lkw will eigenen Aussagen zufolge nicht nur die Sicherheit auf dem Weg in die Ferien fördern, sondern setzt auch auf umweltbewusstes Reisen. Schließlich sei es nicht zuletzt dank der Entwicklung rollwiderstandsoptimierter Reifen umweltverträglicher mit dem Auto in den Urlaub zu fahren als per Flugzeug.

Dabei bezieht man sich auf eine Untersuchung des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz), nach der Reisen mit dem Bus – gefolgt von solchen mit einem Kleinbus – umweltfreundlicher sind als die Fahrt mit der Bahn. Auf dem vierten Platz folgt dahinter das Auto vor dem Flugzeug mit dem höchsten Energieaufwand bei Urlaubsreisen..

Autofahrer im Harz sehr reifenbewusst

Rund 1.800 Autofahrer hat Continental in Zusammenarbeit mit Polizei und Verkehrswacht auf der B4 zwischen Bad Harzburg und Torfhaus gestoppt, um sich ein Bild von der Bereifung zu machen und ggf. über Missstände zu informieren.

Erfreulich die Bereifungsquote von 80 Prozent mit M+S-Reifen, noch erfreulicher, dass die Reifen zumeist in einem neuwertigen Zustand und die Autofahrer, die u. a. per Radio auf die Aktion aufmerksam gemacht worden waren, viel aufgeklärter über die Bedeutung von Winterreifen waren als allgemein erwartet.

Am 25.1. und 8.

2. soll die Aktion nochmals an gleicher Stelle erfolgen; darauf aufmerksam geworden, wird auch im Raum Halberstadt/Wernigerode ein entsprechendes Projekt gestartet, das gar nicht vom Reifenhersteller initiiert worden war..

Landet Conti-EBIT bei 852 Millionen Euro?

Während der Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer anlässlich des Neujahrsempfangs der Continental am Dienstagabend sagte, das EBIT für das zurückliegende Geschäftsjahr werde deutlich über 800 Millionen Euro liegen, werden Analysten der Deutschen Bank konkreter. Sie gehen von einem EBIT von 852 Millionen Euro aus. Im vierten Quartal werde ein EBIT von 191 Millionen Euro erreicht, während im selben Vorjahreszeitraum 147 Millionen EBIT erzielt werden konnten.

Neue Betriebsversammlungen bei Reifen Schwarz

Nachdem gleich drei Staatsanwälte und 29 Kripobeamte die Geschäftsräume von Reifen Schwarz und die Privaträume der Familie Schwarz am Dienstag dieser Woche im Beisein der Rechtsanwältin Hasenöhrl, die seinerzeit als vorläufige Insolvenzverwalterin tätig war, durchsucht hatten, kommt es nun heute und morgen nochmals zu weiteren Betriebsversammlungen. Es wird vermutet, dass diese Versammlungen in Verbindung mit der Berufsqualifizierungsgesellschaft stehen und dass sich noch nicht genug Mitarbeiter entschieden haben, den angebotenen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen. Aber auch nach dem gestrigen Treffen mit den Hauptgläubigern Continental, Dunlop und Michelin ist immer noch nichts entschieden.

Insbesondere ist es zu der von Theres Schwarz avisierten Aufnahme von Lieferungen noch nicht gekommen. Unübersehbar wird nun jedoch, dass sich die Geduld der Hauptgläubiger einem Ende zuneigt, weil das um Thomas Schwarz herum tätige Sanierungsteam bis heute einfach keine schlüssigen Vorlagen auf den Tisch zu legen wusste, die von Gläubigern abgenickt werden könnten. In Gläubigerkreisen wird darauf hingewiesen, dass man zwar sehr wohl an der Begleitung eines glaubwürdig und schlüssig erscheinenden Sanierungskonzeptes immer noch interessiert sei, allerdings müsse erkennbar werden, dass –so wörtlich- „wir dem schlechten Geld nicht noch einmal gutes Geld nachwerfen.

Conti: Rekordzahlen in voller Breite

Der Continental-Konzern hat im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr 2003 Rekordzahlen in allen Bereichen und Divisions erwirtschaften können. Der Ebit liege deutlich über 800 Millionen Euro, mehr könne und wolle er derzeit nicht sagen. Dies erklärte der Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer gestern während eines Treffens des gesamten Vorstandes mit Journalisten in Hannover.

Auch für das laufende Jahr zeigte sich Wennemer optimistisch, wenngleich eine zu erwartende wirtschaftliche Gesamtverbesserung wohl immer noch nicht als der große Schritt nach vorn betrachtet werde könne. Conti werde im laufenden Jahr die bestehenden Probleme im nordamerikanischen Reifengeschäft weiter Schritt für Schritt abbauen und insbesondere sich bietende Chancen im asiatischen Raum, insbesondere auch in China, zu nutzen versuchen..

Conti-Reifen wollen sich in Nordamerika behaupten

Continental Tire North America hat mit der Exel Inc. eine strategische Partnerschaft für die Logistik des Reifenvertriebs in Nordamerika bekannt gegeben. Exel übernimmt unter anderem das Management der CTNA-Auslieferungslager per 1.

April 2004. Die Zusammenarbeit rechtfertigt sich nach den Ausführungen des CTNA-Präsidenten Martien de Louw, weil der Service damit schneller, effizienter und auch kostengünstiger werde. Dieses Jahr wird für den Reifenhersteller in Nordamerika das Jahr der Wahrheit.

Man werde sehen, so de Louw, ob und dass die eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen greifen. Der Konzern schreibt mit Reifen in den USA tiefrote Zahlen. Wenngleich sich die Situation im letzten Jahr verbessert hat, dürften die Verluste aber weiter im dreistelligen Millionenbereich geblieben sein.

Continental werde jedenfalls weiter in Nordamerika bleiben und sich massiv bemühen, der Premium-Marke Continental stärker zum Durchbruch zu verhelfen. Als Hebel zum Erfolg sieht Continental starke Lieferungen ins Erstausrüstungsgeschäft, die sich durch einen sich wenige Jahre danach ergebenden Nachlauf im Ersatzgeschäft besonders rechtfertigen sollen. So ist der deutsche Reifenkonzern bei Ford in USA derzeit stärkster Lieferant von Pkw- und SUV-Reifen.

Sporttouringmotorradreifen „ContiRoadAttack“ ab Februar verfügbar

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Mit einem neu entwickelten 0°-Stahlgürtelreifen namens „ContiRoadAttack“ will Continental – in Ergänzung zu den Modellen „ContiForce“ und „ContiForce Max“ – das Sporttouringsegment für mittlere bis schwere Motorräder abdecken. Denn Angaben des Herstellers zufolge bringt der Reifen einerseits die Laufleistung eines Tourenreifens mit, zeige andererseits gleichzeitig aber auch das Leistungsspektrum eines Sportreifens und erfülle damit alle Ansprüche hinsichtlich Grip auf der Straße, Fahrkomfort sowie Sicherheitsreserven. Nachdem der Reifen schon während der Messe „Motorräder“ im Frühjahr 2003 angekündigt wurde, sollen die ersten populären Dimensionen (120/70 ZR17 M/C 58W TL, 180/55 ZR17 M/C 73W TL, 190/50 ZR17 M/C 73W TL) nun ab Februar diesen Jahres verfügbar sein.

Testerfolge für Continental-Motorradreifen

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Die Motorradfachzeitschriften „MO“ und „Motorradfahrer“ haben in ihren Januar-Ausgaben Tests von Sportreifen veröffentlicht, während der „Tourenfahrer“ für seine erste Ausgabe des Jahres 2004 Reifen für Tourensportler unter die Lupe nahm. Unter den Testteilnehmern waren unter anderem das Modell „ForceMax“ sowie auch der ganz neue „RoadAttack“ von Continental. Nach Aussagen des Herstellers haben beide Reifen dabei besonders gut abgeschnitten und seien als „ausgezeichnete Wahl für Fahrer von Sportlern und Tourern“ gewürdigt worden.

Standard & Poor’s würdigt positive Entwicklung bei Continental

Die Entwicklungstendenzen in der jüngsten Vergangenheit sowie die erwarteten weiteren günstigen Perspektiven für die Continental AG haben die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) dazu bewogen, ihre Bewertung des deutschen Automobilzulieferers nach oben – von „stabil“ auf „positiv“ – zu korrigieren. „Darin spiegelt sich die Möglichkeit einer anhaltenden Verbesserung des Konzerns wieder, wenn es diesem gelingt, den Absatz im Bereich Automotive Systems zu steigern und gleichzeitig die Kosteneffizienz im Reifengeschäft – vor allem in den USA – zu erhöhen“, begründet S&P-Analystin Virginie Casin diesen Schritt. Die „starke Marktposition der Continental AG bei bestimmten Fahrzeugkomponenten“ habe dabei aber ebenso eine Rolle gespielt wie die Tatsache, dass der Konzern zu den wenigen Zulieferern im Bereich Kfz-Elektronik gehöre, die schneller wachsen als die Produktion von Neuwagen.