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Conti fehlen noch einige Prozentpunkte zur Phoenix-Übernahme

Nur noch bis morgen, 24.00 Uhr, hat Continental Zeit, die angekündigten 75 Prozent an Phoenix zusammenzubekommen, um wie gewünscht 75 Prozent der Anteile an dem Hamburger Zulieferer kontrollieren zu können. Bis zum Freitag hatte Continental Zugriff auf 58,75 Prozent, der Preis von 15 Euro je Aktie darf nach den gesetzlichen Vorschriften jetzt nicht mehr nachgebessert werden.

Keine Zukunft mehr für Reifenfabriken in Deutschland?

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In einem Aufmerksamkeit erregenden Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT im Mai 2004 hat sich Continentals Vorstandsvorsitzender Manfred Wennemer zur Verlagerung von Arbeitsplätzen seines Konzerns nach Osteuropa geäußert und sich zugleich wegen eines nahezu unerträglich gewordenen Übermaßes an Bürokratie in Deutschland Luft verschafft. Die breite Leserschaft verstand aber nur eine Botschaft. Über kurz oder lang – Wennemer nennt einen Zeitraum von dreißig Jahren – werde es in Deutschland keine Reifenfabriken mehr geben.

Continental kooperiert mit ADAC Fahrsicherheitszentrum

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Die Continental AG und die ADAC Fahrsicherheitszentrum Hannover-Messe/Laatzen GmbH haben heute eine langfristige Kooperation für das neue ADAC Fahrsicherheitszentrum Hannover-Messe bekannt gegeben. Continental wird ab Herbst 2004 und mindestens bis Ende 2009 exklusiver Premium-Partner für Reifen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, auch weitere Continental-Produkte in die Partnerschaft einzubeziehen.

Keine Erhöhung der Phoenix-Offerte

Der Autozulieferer Continental will sein Übernahmeangebot für den Hamburger Konkurrenten Phoenix auf keinen Fall nachbessern. „Wir gehen unverändert von einem erfolgreichen Abschluss der Offerte aus. Der von uns gebotene Preis von 15 Euro je Aktie ist absolut fair und gerechtfertigt“, sagte Finanzvorstand Alan Hippe der Deutschen Presseagentur.

„Wir werden das Angebot nicht erhöhen und schließen im Falle des Falles auch nicht aus, die Übernahme platzen zu lassen, wenn sie sich für uns und für die Conti-Aktionäre nicht darstellen lässt“, sagte Hippe. Eine Reduzierung der Übernahmequote schloss Hippe ebenfalls aus. Derzeit habe bereits 52,65 Prozent des Phoenix-Kapitals dem Angebot zugestimmt.

Conti hält bereits die Phoenix-Mehrheit, braucht aber für eine erfolgreiche Übernahme 75 Prozent. „Es ist ganz klar: Die bloße Mehrheit reicht uns nicht aus“, sagte Hippe. Er gehe aber davon aus, dass die fehlenden gut 20 Prozent der Übernahme in den kommenden Tagen zustimmen werden.

Geht ContiTech an die Börse?

Nachdem bereits vor drei Jahren intensiv nach einem Käufer für ContiTech gesucht wurde, erwägt der Mutterkonzern Continental offenbar erneut die Trennung vom Hersteller von Kautschuk- und Kunststofftechnologie. Zunächst solle aber die Phoenix-Übernahme die Position der Continental stärken, erklärte Vorstandschef Manfred Wennemer in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters, das durch die Financial Times Deutschland veröffentlicht wurde..

Conti erwartet gutes zweites Quartal

Gute Ergebnisse im zweiten Quartal könnten bei den Aktionären der Continental dafür sorgen, dass die Gewinne je Aktie um zehn Prozent steigen. Das jedenfalls schätzen Analysten der Deutschen Bank. Allerdings seien die durchaus guten Vorhersagen für den Hannoveraner Reifenhersteller bereits in früheren Reports berücksichtigt worden, so dass kein weiterer „Upgrade“ nötig sei, heißt es in dem Analystenbericht.

EU-Behörde vertagt Phoenix-Entscheidung

Die Continental AG muss sich zunächst zwei Wochen länger gedulden, ob die Europäische Kommission der geplanten Übernahme der Phoenix AG aus Wettbewerbssicht zustimmt. Die EU-Behörde teilte jetzt mit, die fusionsrechtliche Prüfung der Übernahme sei bis zum 29. Juni verlängert worden.

Den Grund gab die Brüsseler Behörde wie in solchen Fällen üblich nicht bekannt. Continental hatte Ende April ein Übernahmeangebot für ihre Konkurrentin abgegeben. Die Aktionäre des Hamburger Automobilzulieferers Phoenix können das Angebot von 15 Euro je Aktie bis zum 28.

Juni annehmen. Mitte vergangener Woche hatte Conti mitgeteilt, knapp drei Wochen vor Ende der Übernahmefrist die Mehrheit der Phoenix-Aktien angedient bekommen zu haben..

Continental hat bereits Phoenix-Mehrheit

Die Continental AG hat bei der geplanten Übernahme der Phoenix AG ein wichtiges Etappenziel erreicht. Die Phoenix-Aktionäre haben dem internationalen Automobilzulieferer bereits mehr als die Hälfte der Aktien übertragen. „Mit 50,02 Prozent haben wir jetzt die Mehrheit erreicht und sehen uns in unserer Zuversicht bestätigt, die angestrebten mehr als 75 Prozent der Aktien zu erhalten“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Manfred Wennemer am letzten Donnerstag.

Continental hebt Preise für Pkw-Reifen an

Die Continental AG reagiert auf gestiegene Rohstoffpreise mit einer Anhebung der Preise für Pkw-Reifen der Marken Continental, Uniroyal, Semperit und Barum. Die Pneus kosten in Deutschland künftig durchschnittlich drei Prozent mehr. Die Winterreifen-Preise werden zur Winterreifensaison 2004 (effektiv ab 1.

Juni) angepasst, die Sommerreifen bekommen vom 1. August an neue Preise..

Kauf der Conti-Agrarreifensparte durch die CGS-Gruppe bestätigt

Die Continental AG (Hannover) und die CGS-Gruppe (Prag, unter anderem Hersteller von Reifen der Marke Mitas) wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen, meldet Continental. Als „Teil dieses Konzepts“ – so Conti – wird der Geschäftsbereich Landwirtschaftsreifen von der CGS-Gruppe, die Reifenwerke in Prag und Zlin hat, akquiriert und als separate Business Unit in die Reifen-Division von CGS integriert..