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Reifenhersteller kommen ohne Verkaufsempfehlung davon

Analysten empfehlen Anlegern derzeit Aktien der großen internationalen Reifenhersteller zu kaufen oder zu halten. Die Deutsche Bank spricht für Anteilsscheine von Cooper, Continental, Michelin und Bridgestone ein „Buy-Rating“ aus; Goodyear und Nokian Tires sollten hingegen lediglich gehalten werden („Hold-Rating“). Die Continental AG befindet sich unter den genannten Reifenherstellern als einzige derzeit auf ihrem Jahreshoch, alle anderen haben gegenüber ihrem jeweiligen Jahreshoch bis zu 72,1 Prozent (Goodyear) verloren.

Michelin will F1-Erfolgsserie fortsetzen

Für die Michelin-Partnerteams BMW WilliamsF1, McLaren-Mercedes, Renault und Jaguar stellt der elfte Lauf zur Formel 1-Weltmeisterschaft 2003 in Silverstone ein Heimrennen dar – ihre Workshops befinden sich in unmittelbarer Nähe des britischen Traditionskurses (auch Toyota montiert Rennreifen aus Clermont-Ferrand). Nach ausgiebigen Testfahrten in Barcelona zeigt sich Michelin-Motorsportdirektor Pierre Dupasquier zuversichtlich, die Erfolgsserie nach zwei Doppelsiegen bei den vergangenen beiden Rennen fortsetzen zu können und wieder nach der Führung in der Konstrukteurs-WM zu greifen, die noch Bridgestone inne hat.

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Bridgestone schließt Vertriebsumstellung in den USA ab

Bridgestone/Firestone North American Tire wird dieser Tage die seit Jahren laufenden Umstellungen in seiner Vertriebsstruktur in den USA abschließen. Wie Tire Business berichtet, soll bis Ende September das letzte der ehemals 18 verhältnismäßig kleinen Lagerhäuser geschlossen werden. Parallel zu den Schließungen der alten hat das Unternehmen aus Nashville, Tennessee, sieben neue Vertriebszentren eingerichtet, die aktuellen Designansprüchen genügen und einer besseren Koordinierung des Vertriebs dienen sollen, heißt es weiter.

Bridgestone hat einen Partner bei der Rußherstellung in Indien

Der Reifenhersteller Bridgestone widmet sich verstärkt dem indischen Markt und kooperiert eng mit der Philips Carbon Black Ltd. (PCBL)..

Dunlop stärkt Presseabteilung

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Hildegard von Lonski (35) verstärkt seit Anfang Juni das Presse-Team der Dunlop GmbH & Co. KG in Hanau. Als Pressereferentin soll sie zukünftig an der Seite von Peter Schmidt die Pressearbeit in den Schwerpunkten Produkt- und Marken-PR intensivieren und widmet sich damit auch Themen wie DTM (Deutsche Tourenwagen-Masters) und Dunlop Drivers Cup.

Michelin siegte, Bridgestone bleibt in Führung

Das BMW-Williams/Michelin-Duo Ralf Schumacher und Juan-Pablo Montoya hatte bereits im Qualifying die ersten beiden Plätze belegt und verteidigte diese auch souverän beim Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours. Dennoch: Ferrari und Reifenlieferant bleiben in Führung bei der Formel 1-Teamwertung und stellen mit Michael Schumacher auch weiterhin den WM-Führenden..

Bridgestone erwartet neue Rekorde im Exportgeschäft

Die Reifenhersteller von Bridgestone können für das laufende Geschäftsjahr neue Rekorde erwarten. Analysten zufolge werden die japanischen Exporte an Reifen die Schwelle von 300 Milliarden Yen erstmalig überschreiten und somit sogar das bisherige Rekordjahr 1998 (288,9 Mrd. Yen) einstellen.

Im Vergleich zum Vorjahr werde der Reifenexport aus Japan insgesamt um rund 15 Prozent wachsen. Exporte in die USA nehmen allerdings um 20 Prozent zu, Exporte nach Europa und in andere asiatische Länder sogar um 30 Prozent. Bereits vor kurzem meldete das japanische Unternehmen, seine Gewinne würden im laufenden Jahr gegenüber dem Vorjahr um 70 Prozent ansteigen.

Kinting nach Botswana

Hanns-Eberhard Kinting (62), langjähriger PR-Manager bei den deutschen Tochtergesellschaften der Reifenhersteller Bridgestone (1981 bis 1991) und Pirelli (1993 bis 1999), geht erneut in einen mehrmonatigen ehrenamtlichen Auslandseinsatz. Zwischen August und Dezember d. J.

berät er im Auftrag des deutschen „Senior Experten Service“ (SES) die halbstaatliche Organisation für berufliche Aus- und Weiterbildung in Botswana beim Ausbau deren landesweiten Informations- und Kommunikations-Konzeptes. In den vergangenen zwei Jahren war Kinting in ähnlichen Missionen für die Industrie- und Handelskammern in Malawi/Südostafrika (2001) bzw. in Nepal (2002) tätig.

Michelin und Bridgestone rangieren unter den „Global 1.000“

In der Rangfolge der großen internationalen Konzerne hat Michelin seit vergangenem Jahr einen großen Sprung nach vorne gemacht. Wie die Zeitschrift BusinessWeek in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, steht der französische Reifenhersteller mit einem Marktwert in Höhe von 5.170 Milliarden US-Dollar mittlerweile auf Rang 728 der „BusinessWeek Global 1.

000″. Noch vor einem Jahr stand Michelin auf Platz 802 des regelmäßig ergänzten Rankings. In Frankreich wird Michelin als Nummer 40 in der BusinessWeek-Rangliste geführt.

Weiter oben in der internationalen Rangfolge findet sich der japanische Bridgestone-Konzern wieder, der sich von Platz 354 auf Platz 352 vorarbeitete. Bridgestones Marktwert wird mit 11.161 Milliarden US-Dollar angegeben (Marktkapitalisierung); in seinem Mutterland landet der Konzern auf Platz 28.

Magny-Cours – Heimspiel für Michelin?

Der Rennkurs von Magny-Cours, auf dem an diesem Wochenende der zehnte Lauf zur diesjährigen Formel 1-Meisterschaft ausgetragen wird, gilt als Heimstrecke für Michelin, weil die Franzosen die Rennpiste – ursprünglich als Teststrecke konzipiert – aus dem Effeff kennen. Der Asphalt bietet relativ wenig Grip, was die Teams veranlasst, eher zu weicheren Gummimischungen zu greifen. Allerdings ändern sich die Streckenbedingungen auf kaum einem F1-Areal so schnell wie auf dem Kurs 260 Kilometer südlich von Paris, so dass es durchaus auch zu Überraschungen kommen kann: Michelin-Rivale Bridgestone und Ferrari sind also nicht chancenlos – schließlich hat Schumacher auch 2002 in Magny-Cours gewonnen, weil kurz vor Rennende der damals Führende Kimi Räikkönen auf einer Ölspur ausrutschte.