Auch das neue Jahr startet die Werkstattkette ATU – mal wieder – mit dem Ausrufen von Niedrig(st)preisen für seine Dienstleistungen. Aktuell wird versprochen, Vertragswerkstätten bezüglich ihrer Preise von Werkstattleistungen inklusive Material um wenigstens 30 Prozent zu unterbieten. „Wir liegen mit unseren Preisen nicht mindestens 30 Prozent unter Ihrer Vertragswerkstatt? Kein Problem, legen Sie uns ein […]
Als auf der Reifenmesse 2008 die ersten Reifenmontagemaschinen zu sehen waren, denen der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (WdK) in Form eines damals neu eingeführten Zertifikates bescheinigte, dass sie den besonderen Anforderungen hinsichtlich der (De-)Montage von UHP- und sogenannter Runflat- bzw. Notlaufreifen mit steiferer Seitenwand genügen, haben die Werkstattausrüster große Hoffnungen in diesen neuen „Standard“ gesetzt. Schließlich wurde daran die Erwartung geknüpft, die Branche würde verstärkt in modernes Montage-Equipment investieren, um für den weiter steigenden Marktanteil von UHP-Reifen und Runflats gerüstet zu sein. Haben sich diese Hoffnungen erfüllt? Die Frage könnte man mit einem klaren Jein beantworten. Denn im Interview mit der Zeitschrift Kfz-Betrieb sagt Bernhard Hoffmann vom Bundesverband der Hersteller und Importeure von Automobilserviceausrüstungen e.V. (ASA), dass der größte Teil der seit 2009 in Deutschland verkauften Reifenmontagemaschinen zwar WdK-zertifiziert sei. Doch die Zahl von pro Jahr durchschnittlich etwa 3.500 von ASA-Mitgliedern hierzulande verkauften Geräten ist demnach insgesamt nicht gestiegen, sondern es gab offenbar lediglich eine Verschiebung von nicht zertifizierten hin zu WdK-zertifizierten Maschinen. „Dies allerdings bei einem erhöhten Aufwand und Kosten für die Mitglieder im ASA-Verband und mit höheren Anschaffungskosten für die Werkstätten“, so Hoffmann. Zugleich konstatiert er, dass viele Werkstätten noch „kein ausreichendes Bewusstsein zum Thema WdK-Zertifizierung“ hätten. Und mit Blick auf den Reifenfachhandel ist nach Ansicht des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) eine Steigerung gegenüber früheren Bestandsaufnahmen zwar positiv, aber eine entsprechende Quote von 50,6 Prozent bezogen auf die Filialen seiner Mitgliedsbetriebe trotzdem „noch lange nicht genug“. christian.marx@reifenpresse.de
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2015/01/WdK-Zertifizierung.jpg795600Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2015-01-06 15:00:282015-01-07 09:07:24Nicht mehr Reifenmontiermaschinen, aber mehr WdK-zertifizierte gefragt
„Menschen mit Profil!“ – Unter diesem Motto standen 2014 die Marketingaktionen von Reifen Stiebling aus Herne. Den Schlusspunkt setzte die Unterstützung des „Herner Silvesterlaufs“, eine der drei größten Laufveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen am letzten Tag eines jeden Jahres. Begleitet von einem E-Mobil des Reifenfachhändlers und angefeuert von über 1.000 Zuschauern überquerte der Kieler Steffen Uliczka, Deutscher […]
Vor dem Hintergrund der Pflicht zur Ausrüstung aller nach dem 1. November 2014 neu zugelassenen Fahrzeuge der Klasse M1 mit Reifendruckkontrollsystemen (RDKS) betreibt Schrader als einer der maßgeblichen Anbieter entsprechender Sensoren für direkt messende Systeme schon seit vergangenem Oktober eine technische Hotline an seinem deutschen Standort in Altomünster. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist mit […]
Laut der Überwachungsorganisation Dekra prüfen deutsche Autofahrer den Fülldruck der Reifen ihres Fahrzeuges „viel zu selten“. Eine aktuelle Umfrage hat demnach ergeben, dass nur jeder fünfte Autofahrer (20 Prozent) den Reifendruck regelmäßig bei jedem Tankstopp kontrolliert, während umgekehrt jeder Vierte (25 Prozent) angab, dies nur einmal pro Halbjahr beim Reifenwechsel zu tun, und leicht mehr als jeder zweite Fahrer (57 Prozent) nur vor längeren Fahrten zum Reifenfüllgerät greift. Auffällig im negativen Sinne sind Dekra zufolge dabei vor allem Frauen und junge Autofahrer. Von ihnen prüft rund jeder Dritte (Frauen: 31 Prozent/Fahrer bis 25 Jahre: 35 Prozent) den Reifendruck nur halbjährlich oder gar nur jährlich. Doch die Umfrage hat darüber hinaus noch mehr zutage gefördert. Denn 84 Prozent der Befragten bewerteten Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) positiv, und immerhin jeder Zweite (51 Prozent) gab an, schon einmal eine Reifenpanne gehabt zu haben. Beim Thema Reifenkauf sollen sich die befragten Autofahrer qualitätsbewusst gezeigt haben: Vier von fünf (82 Prozent) sagten, für gute Fahreigenschaften tiefer in die Tasche zu greifen. Lediglich für 18 Prozent spiele ein niedriger Preis beim Reifenkauf die Schlüsselrolle, heißt es. Als auffallend hoch wird bezüglich Letzterem jedoch der Anteil der jungen Autofahrer bis 25 Jahre mit 27 Prozent beschrieben. cm
Nach den – wie es vonseiten des Unternehmens heißt – „sehr erfolgreichen Messeauftritten 2011 und 2013“ will sich Tyre24 bei der kommenden „AutoZum“ vom 21. bis zum 24. Januar 2015 in Salzburg mit einem im Vergleich zu den Vorjahren nochmals vergrößerten Stand bei der österreichischen Messe präsentieren. Fast 100 Quadratmeter stehen Besuchern der Ausstellung für […]
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2014/12/Tyre24-Tab1.jpg619450Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2014-12-19 11:44:532014-12-19 11:47:03Premiere der „Tab1“-Serienversion bei kommender „AutoZum“
Vor dem Hintergrund der seit 1. November geltenden Pflicht zur Ausrüstung aller ab da neu zugelassenenen Fahrzeuge der Klasse M1 mit Reifendruckkontrollsystemen (RDKS) hatte sich die Schrader International GmbH als einer der Spezialisten auf diesem Gebiet dieses Jahr erstmals als Aussteller bei der Automechanika in Frankfurt/Main engagiert. Gleich zu Beginn des kommenden Jahres steht aus […]
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2014/12/Schrader-AutoZum.jpg344500Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2014-12-18 12:20:522014-12-18 12:22:18Nächste Messepremiere: Schrader erstmals bei „AutoZum“ dabei
Am 25. und 26. April 2015 veranstaltet Trost Auto Service Technik SE zusammen mit seinen Industriepartnern wieder die sogenannte „Trost-Schau“. Dazu werden nach derzeitigem Planungsstand über 250 Aussteller erwartet, die auf mehr als 26.000 Quadratmetern Fläche neueste Werkstattausrüstung, Pkw-/Nfz-Teile und Werkzeuge, aktuelle Diagnosetechnik sowie ihre Dienstleistungen und Services rund um die Kfz-Werkstatt in Halle 1 […]
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2014-12-18 11:59:302014-12-18 11:59:30Ende April „Trost-Schau 2015“ in Stuttgart
Nicht nur im Reifenfachhandel ist die Stimmung gedrückt, auch die Kfz-Betriebe in Deutschland sehen die Zukunft offenbar nicht allzu rosig und rechnen beispielsweise mit einem eher verhaltenen Start ins Jahr 2015. Laut dem aktuellen Geschäftsklimaindex des Zentralverbandes Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) haben sie ihre Erwartungen hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung mit Blick auf die ersten drei Monate […]
Die Zeitschrift Auto Motor und Sport (AMS) ist im Rahmen eines vergleichenden Tests der Frage nachgegangen, ob über entsprechende Sensoren in den Reifen direkt messende Reifendruckkontrollsysteme (RDKS) und solche, die Abweichungen vom Sollfülldruck indirekt über die ABS-Infrastruktur erkennen können, gleichwertig sind bzw. wo gegebenenfalls Unterschiede bestehen. Unter anderem wurde dabei außerdem noch untersucht, welchen Einfluss die prinzipiell steiferen Seitenwände von Niederquerschnittsreifen auf die Leistungsfähigkeit eines indirekten RDKS haben. Die Versuche wurden mit einer C-Klasse von Mercedes-Benz mit Reifen der Dimension 225/50 R17 und direktem RDKS gefahren sowie mit einem VW Golf mit indirektem RDKS, an dem zum einen Reifen der Größe 235/35 R19 sowie zum anderen in der Dimension 205/55 R16 montiert wurden. Ergebnis: Alle Systeme sollen zuverlässig eine Warnmeldung angezeigt haben, wobei das indirekte Golf-System nach einer Absenkung um 0,4 bar angesprochen habe und das direkte im Mercedes bei 0,6 bar. „Das indirekte System des Golf gibt sich dabei keine Blöße, nicht mal mit den schwierig erfassbaren Niederquerschnittsreifen. Doch während der Mercedes Druckverlust auch bei Langsamfahrt in der Stadt sicher anzuzeigen vermag, machen häufige Richtungswechsel und geringe Fahrgeschwindigkeiten dem indirekt messenden System des Golf das Erkennen von Minderluftdruck schwer, die Meldung kommt in dieser Situation deutlich verzögert“, schreibt AMS. cm