Bridgestone testet bereits MotoGP-Reifen für die Saison 2010

Die MotoGP-Saison 2009 hat noch gar nicht begonnen, da hat Exklusivausrüster Bridgestone zur Testsession, die dieser Tage in Katar stattfand, den Teams bereits Reifenentwicklungen für die Saison 2010 zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, den Fahrern im nächsten Jahr Reifen mit einem breiteren Anforderungsprofil zur Verfügung zu stellen..

delta4x4 mit Designrädern für Pick-up-Fahrer

Beadlock

Eine der auffälligsten Alufelgen für einen Pick-up ist sicher die “Beadlock” von Mickey Thompson. Das Felgendesign kommt aus der amerikanischen Offroad-Racing-Szene. Bei den “Original Racing Beadlock-Felgen” wird mit Hilfe eines Lock-Rings der Reifen auf der Felge festgeklemmt und verhindert damit, dass sich der Reifen bei zu hoher Belastung auf der Felge dreht.

Mickey Thompson hat diese Optik für seine neuartige Felgenlinie übernommen. Bei der Beadlock-Felge dient der Ring in erster Linie als Anfahrschutz und kann bei einer Beschädigung leicht ausgetauscht werden. Die Ringe gibt es wahlweise in schwarz, rot, gold, blau und poliert.

MotoGP: Keine Intermediates mehr

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In der Saison 2009 fällt der Intermediatereifen in der MotoGP weg. Dieser Reifentyp für feuchte – weder richtig nasse, noch richtig trockene – Bedingungen kam in der Vergangenheit kaum zum Einsatz. Die Produktion von Intermediates war für den jetzigen Exklusivausrüster Bridgestone aber kosten- und zeitintensiv.

Autec erteilt Sabine Monschau und Thomas Geis Prokura

Sabine Monschau (Leitung Finanzen) und Thomas Geis (Leitung Vertrieb) sind von Geschäftsführer Bernhard Ellerböck zu Prokuristen des Aluminiumrädervermarkters Autec GmbH & Co. KG (Schifferstadt) ernannt worden. Sabine Monschau ist seit Januar 2002 im Unternehmen beschäftigt und für die Bereiche Finanzbuchhaltung und Controlling zuständig.

Hankook löst Bridgestone in japanischer F3-Serie ab

In den Jahren 2009 und 2010 wird die renommierte Rennserie “All Japan F3 Championship” nicht mehr von Bridgestone, sondern von Hankook mit Reifen ausgestattet, wie nun auf dem Tokyo Auto Salon bekanntgegeben wurde. Darüber hinaus werde der koreanische Reifenhersteller auch als Titelsponsor auftreten. Bridgestone war zuvor zwei Jahrzehnte lang exklusiver Lieferant der Serie, die mit einem Kick-off Anfang April beginnt.

Pirelli wähnt sich auf Weg zum „Green Performer“

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Nach Ansicht des italienischen Reifenherstellers steht der Name Pirelli zunehmend für umweltfreundliche Leistung bzw. Technologien, bei denen neben der Leistung auch nachhaltige Mobilität und der Sicherheitsaspekt ebenso wie die Senkung des Verbrauchs und der Schadstoffemissionen, größere Laufleistung, Einsatz umweltfreundlicher Materialien, Verbesserung des Kurvenverhaltens und Verkürzung des Bremsweges im Mittelpunkt stehen. “In diese Richtung gehen alle Innovationen, die in den Forschungszentren der Pirelli-Gruppe entwickelt wurden und auf den Markt gebracht werden bzw.

bereit für die Markteinführung in den kommenden Monaten sind”, so das Unternehmen, das sich daher verstärkt auf dem Weg hin zu einem “Green Performer” bzw. einem zunehmend umweltorientierten Hersteller wähnt. In diesem Zusammenhang wird auf das “ökologische Programm von Pirelli” verwiesen, das angefangen bei Reifen, bei denen der Umweltgedanke eine immer größere Rolle spiele, über den Einsatz neuer Materialien, die frei von Erdölderivaten sind, bis hin zu integrierten Lösungen für die Automobilindustrie und immer umweltfreundlicheren Produktionsprozessen reiche.

Folglich will man die eigene Messepräsenz im Rahmen des Genfer Autosalons denn auch ganz in das Zeichen der Umwelt bzw. der “Green Performance” stellen. Schwerpunkte werden dabei in Form der Reifen “Cinturato P4” und “P6”, der “PZero”-Bereifung des Rinspeed-Konzeptfahrzeuges iChange (die NEUE REIFENZEITUNG berichtete) oder des sogenannten intelligenten Reifens “Cyber Tyre” aus dem italienischen Konzern gesetzt.

Besonders leichter Dunlop-Konzeptreifen für Pininfarinas „BlueCar“

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Dunlop Pininfarina BlueCar

Im Rahmen des Genfer Autosalons (5. bis 15. März) wird ein besonders leichter Dunlop-Konzeptreifen zu sehen sein.

Zum Einsatz kommt er auf dem “BlueCar” genannten Elektrofahrzeug des Designers Pininfarina, der auch die Laufflächen- und Seitenwandgestaltung entworfen hat. Vor allem durch den Einsatz von Kevlar-Fasern soll sich der Dunlop-Reifen durch ein rund 25 Prozent geringeres Gewicht auszeichnen. “Er könnte damit zum Meilenstein und Prototypen einer neuen Reifengeneration werden, die durch niedrigeres Gewicht und verminderten Rollwiderstand energiesparend ist und trotzdem exzellente Fahreigenschaften auch für sportlich orientierte Fahrer bietet”, so der Reifenhersteller.

Wie schon beim im vergangenen Jahr vorgestellten “SP Sport Maxx TT” setzen die Dunlop-Ingenieure bei dem Konzeptreifen auf das Material Kevlar. Doch während beim “Sport Maxx TT” diese Kunstfaser erstmals bei einem frei verkäuflichen Pkw-Reifen im Kernreiter Verwendung findet, wurde Dunlop zufolge bei dem Reifen für das “Blue Car” gleich der größte Teil des normalerweise zum Einsatz kommenden Stahls durch Kevlar, aber auch Hybridmaterialien und andere Nylonfasern ersetzt. “Stahl ist seit Jahrzehnten ein bewährtes Material in der Reifenproduktion.

Weil er aber auch relativ schwer ist, konzentrieren wir uns auf die Erforschung neuer, stabiler und gleichzeitig leichterer Materialien”, erläutert Dr. Bernd Löwenhaupt, Leiter der Dunlop-Pkw-Reifenentwicklung. Dank gemeinsam mit dem Entwicklungsteam des Kevlar-Produzenten Du Pont vorangetriebener Forschungen habe der deutlich leichtere Reifen konzipiert werden können.

“Eine derart massive Gewichtsreduzierung führt zu niedrigerem Rollwiderstand und damit reduziertem Kraftstoffverbrauch”, so Löwenhaupt. Damit sei er wie geschaffen für das elektrogetriebene “BlueCar” von Pininfarina, für den der Reifen konzipiert wurde.

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BBS-Muttergesellschaft Punch von der Automobilkrise schwer getroffen

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Der belgische Mischkonzern Punch International nv (St-Martens-Latem) hat im letzten Jahr den Konzernumsatz um knapp drei Prozent auf 341,5 Millionen Euro und auch den Nettogewinn von 28,5 auf 43,3 Millionen Euro gesteigert, überschreibt die Bilanz des Jahres 2008 aber doch damit, ein schwieriges Jahr abgeschlossen zu haben und hart von der Automobilkrise getroffen worden zu sein. Die “Motive”-Sparte, zu der der Aluminiumräderhersteller BBS gehört, trug im letzten Jahr 41,7 Prozent zum Konzernumsatz bei. Innerhalb der “Motive”-Sparte stand BBS wiederum ziemlich genau für die Hälfte der Umsatzes.

Reifenfrage vor dem nächsten Lauf der Rallye-WM im Fokus

Schotterpneus auf Asphalt, das wird beim nächsten Lauf in der Rallye-WM zu einer spannenden Frage. Um die Haltbarkeit der Reifen zu prüfen, wurde deshalb intensiv getestet. Citroën war in Spanien unterwegs, Ford absolvierte einen Testmarathon auf Sardinien.

Nach diesen Tests sieht man bei Pirelli die Bedenken weitgehend zerstreut, berichtet AutoBild. Pirelli ist mit der FIA übereingekommen, den Teams für den ersten Tag vier zusätzliche Reifen mitzubringen. Jedes Auto bekommt zwei Extra-Reifen, berichtet Pirellis zuständiger Reifenmanager Mario Isola: “Wenn sie wollen, können sie uns ihre gebrauchten Reifen geben und sie bekommen von uns zwei neue.

Die neuen XXL-Felgen von AC Schnitzer

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Die Räder stellen nicht nur physikalisch, sondern auch optisch die Verbindung eines Autos zur Straße her. “Deshalb kommt es auf das richtige Verhältnis der Proportionen von Felgen und Karosserie extrem an”, erklärt AC Schnitzers Chefdesigner Michele Viandante. “Zu kleine Felgen lassen ein Fahrzeug schnell hochbeinig und instabil wirken.