„Durchgefallen ist keiner“ – Ganzjahresreifentest von ACE, ARBÖ und GTÜ

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ACE Test neu

Der anhaltenden Beliebtheit von SUVs und der weiter steigenden Nachfrage nach Ganzjahresreifen Rechnung tragend, haben der Autoclub Europa (ACE), der Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs (ARBÖ) sowie die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) neun Profilen eben jener Produktgattung einer Prüfung unterzogen montiert in der Größe 215/50 R18 an einem T-Roc der Marke Volkswagen. Beweisen mussten sie sich wie in einem solchen Fall meist üblich auf Schnee genauso wie auf nasser und trockener Fahrbahn, wobei das Kapitel Wirtschaftlichkeit/Umwelt als vierte Disziplin noch hinzukommt. Die Wintertests fanden demnach auf dem Arctic-Falls-Testgelände in Schweden statt, die Sommertests auf dem ATP-Gelände im niedersächsischen Papenburg. „Durchgefallen ist keiner“, lautet das Fazit des Ganzen. Wobei die Spreizung der von den Probanden eingefahrenen Gesamtnoten mit drei Abstufungen von „empfehlenswert“ belegt, dass von den angetretenen „Alleskönnern“ nicht alle alles gleich gut können.

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Belgisches Bandag-Runderneuerungswerk vor dem Aus

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Bandag zufolge ist die Nachfrage nach runderneuerte Reifen auf dem europäischen Markt in den zurückliegenden zehn Jahren um 30 Prozent gesunken und damit der Absatz des Anbieters selbst auch, was zu Überkapazitäten in der Produktion und nicht wettbewerbsfähigen Produktionskosten geführt habe (Bild: NRZ/Christian Marx)

Angesichts einer im Gegensatz zu optimistischen Zukunftsprognosen für den weltweiten Markt in den vergangenen Jahren in Europa rückläufigen Nachfrage nach runderneuerten Reifen will der seit 2007 zu Bridgestone gehörende Anbieter von Runderneuerungslösungen Bandag seine Produktionsstätte entsprechender Materialien in Lanklaar (Belgien) schließen. Schon in der ersten Hälfte des Jahres des kommenden Jahres soll es so weit sein. Dementsprechend startet man nun den entsprechenden Informations- und Konsultationsprozess rund um das Werk, in dem derzeit 111 Mitarbeiter beschäftigt sind.

„Die Geschäftsführung von Bandag ist sich der möglichen Auswirkungen der geplanten Schließung bewusst. Wir beabsichtigen, den Prozess mit Respekt und Rücksicht auf die betroffenen Mitarbeiter zu gestalten“, sagt Werksleiter Jan Deneir. „Wir sind bestrebt, während des gesamten Informations- und Konsultationsprozesses einen konstruktiven und transparenten Dialog mit den Sozialpartnern und allen Beteiligten zu führen. Im Falle einer Schließung verpflichtet sich Bandag zur Ausarbeitung eines fairen Sozialplans und wird die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die betroffenen Mitarbeiter bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz zu unterstützen. Wir werden auch psychologische Unterstützung für alle anbieten, die dies benötigen“, ergänzt er.

In seiner Produktionsstätte für runderneuerte Reifen im belgischen Lanklaar beschäftigt Bandag nach eigenen Angaben derzeit 111 Mitarbeiter (Bild: NRZ/Arno Borchers)

In seiner Produktionsstätte für runderneuerte Reifen im belgischen Lanklaar beschäftigt Bandag nach eigenen Angaben derzeit 111 Mitarbeiter (Bild: NRZ/Arno Borchers)

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Werkstattausrüster ATH erweitert Portfolio

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Unter anderem hat ATH-Heinl von seiner mit Tragfähigkeiten von 5,5 und 8,5 Tonnen angebotenen Radgreiferanlage „RH WB“ beispielsweise für Lkw zwei Varianten mit den Namenszusätzen „Ford“ und „Trac“ speziell für Gabelstapler bzw. Traktoren neu in sein Portfolio aufgenommen (Bild: NRZ/Christian Marx)

Die ATH-Heinl GmbH & Co. KG hat ihren Kunden ihre neue, ab diesem Monat gültige Preisliste zukommen lassen. Sie enthält nach Angaben des Werkstattausrüsters, der seinen Sitz im gut 50 Kilometer westlich von Nürnberg gelegenen Illschwang hat, zwar keine Preiserhöhungen, dafür aber das eine oder andere neue Produkt. In diesem Zusammenhang verweist das Unternehmen etwa […]

Partnerschaft zwischen Anyline und Fleetback vereinbart

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Je mehr man über die Reifen der eigenen Kunden weiß, desto genauer kann laut Anyline vorhergesagt werden, wann sie ihre Reifen ersetzen müssen (Bild: Anyline)

Das auf die Erfassung und Auswertung von Reifendaten spezialisierte österreichische Unternehmen Anyline ist eine Partnerschaft mit Fleetback eingegangen. Der luxemburgische Anbieter von Digitalisierungslösungen für Autohändler wird im Rahmen dessen die mobile Datenerfassungssoftware der Österreicher in seine After-Sales-Lösung integrieren. Fleetback-Kunden können insofern die Informationen auf der Seitenwand von Reifen einlesen (Größe, Marke, DOT etc.) genauso wie deren Profiltiefe messen durch einfaches Einscannen mit einer Smartphone-Kamera. Ziel des Ganzen sei, das Fleetback nutzende Betriebe Reifeninspektionen besser in ihren aktuellen Arbeitsablauf einbinden und auf einen Blick erkennen können, ob und welche Reifenservices bis hin zu einer Neubereifung sie ihren Kunden im Sinne einer vorausschauenden Wartung anbieten/empfehlen können.

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„EnduRace“-Portfolio Apollos umfasst nun auch 19,5-Zoll-Größen

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Sowohl das Profil „EnduRace RA“ (von links) für alle Achspositionen als auch die Antriebsachs- und Anhängerreifen „EnduRace RD2“ respektive „EnduRace RT“ bringt Apollo Tyres nun alle zusätzlich in 265/70 R19.5 für Kunden in Europa auf den Markt (Bilder: Apollo Tyres)

Lkw-Reifen seiner „EnduRace“-Linie gehören zwar schon eine Weile zum Angebot des indischen Herstellers Apollo Tyres, aber jetzt hat er sein diesbezügliches Lieferprogramm über die bisher schon verfügbaren 22,5-Zoll-Größen hinaus um solche auch in 19,5 Zoll-Größen erweitert. Heißt: Sowohl das Profil „EnduRace RA“ für alle Achspositionen als auch die Antriebsachs- und Anhängerreifen „EnduRace RD2“ respektive „EnduRace […]

Neun zusätzliche Größen von Contis „Scoot“-Rollerreifen

Die Einführung der neuen Dimensionen soll laut Conti beginnend ab sofort schrittweise bis zum vierten Quartal erfolgen, sodass das „Scoot“-Portfolio damit sukzessive auf insgesamt 32 Vorderrad- und Hinterradgrößen von zehn bis 16 Zoll anwächst für Fahrzeuge im Segment von 50 bis 350 Kubikzentimeter (Bild: Continental)

Continental erweitert das Lieferprogramm seines „Scoot“ genannten Rollreifens um neun zusätzliche Größen. Damit will der Anbieter der seinen Worten zufolge immer weiter steigenden Beliebtheit der entsprechenden Fahrzeuggattung Rechnung tragen. „Weltweit entschieden sich im Jahr 2023 mehr als 20 Millionen Kunden für die praktischen Zweiräder, die vor allem in Metropolen als Individualtransportmittel mit geringem Platzbedarf und […]

Promotionaktion „Falken sagt Tanke“ startet bald wieder

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Dieses Jahr hat die SRI-Reifenmarke Falken ihre Verkaufsförder- bzw. Händlerunterstützungsaktion auf 16 europäische Länder ausgedehnt, weshalb die jeweiligen Gutscheine den länderspezifischen Gegebenheiten angepasst wurden und insofern variieren (Bild: Falken)

Am 15. September startet wieder die Promotionaktion „Falken sagt Tanke“, die dann bis zum 30. November läuft. Wer in dieser Zeit einen Satz Winter- oder Ganzjahresreifen ab 16 Zoll der zur Sumitomo Rubber Industries (SRI) zählenden Reifenmarke kauft, dem wird ein Tankgutschein als Beigabe versprochen. Zusätzlich dazu erhalten Kunden die Chance auf Gewinne wie eine […]

Wie bei Vorjahrestest: Kumho-Reifen „erneut auffällig“ geworden

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Wie vergangenes Jahr schon bei Sportauto ist Kumhos „WinterCraft WP52“ auch bei den beiden im Prinzip gleichen aktuellen Winterreifentests von Auto Straßenverkehr und AMS ausgeschlossen worden, weil sich die im Test von ihm gezeigten Leistungen bisher nicht mit im Handel gekauften Exemplaren überprüfen ließen (Bild: AMS)

Bei dem aktuellen Test von zehn Winterreifen durch Auto Straßenverkehr, der mit einer Teildisziplin (Reifenpreis) weniger und folglich anderer Gewichtung der verbleibenden vier Kapitel – Leistungen auf Schnee, bei Nässe, Trockenheit und in Sachen Umwelt – mit leicht unterschiedlichen Endnoten auch beim Schwesterblatt Auto Motor und Sport (AMS) veröffentlicht wurde, ist ein potenzieller elfter Kandidat „erneut auffällig“ geworden. Zur Erinnerung: Im vergangenen Herbst war Kumhos „WinterCraft WP52“ bei einem Produktvergleich des wie die beiden anderen Zeitschriften bei der Motorpresse Stuttgart erscheinenden Magazins Sportauto disqualifiziert worden, weil die Nachprüfung von im Handel gekauften Reifen dieses Typs „signifikante Eigenschaftsdefizite“ gegenüber den zuvor vom Hersteller für den Test zur Verfügung gestellten Profilen zutage gefördert hatte. Nicht viel anders hat es sich jetzt offensichtlich bei den beiden im Prinzip gleichen Winterreifentests von Auto Straßenverkehr und AMS verhalten, bei denen das besagte Kumho-Modell eigentlich auch mit am Start dabei war, eine unabhängige Nachprüfung diesmal allerdings gar erst nicht möglich gewesen sei.

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Noch ein neuer Winterreifen am Start: Michelins „Alpin 7“

Gegenüber seinem Vorgänger soll der neue „Alpin 7“ von Michelin unter anderem mit sechs Prozent kürzeren Bremswegen auf Schnee sowie einem um neun Prozent niedrigeren Rollwiderstand aufwarten können (Bild: Michelin)

Nicht nur Continental bringt mit seinem „WinterContact 8 S“ zum Übergang in die kalte Jahreszeit ein neues Winterprofil auf den Markt, sondern auch Michelin: Bei dem französischen Hersteller schickt dabei sich der „Alpin 7“ an, den 2018 erstmals vorgestellten „Alpin 6“ im Portfolio des Anbieters abzulösen. Der neue Reifen soll Autofahrer zuverlässig durch den Winter begleiten bzw. „optimale Kontrolle auch in verschneiten und kalten Wintern“ bieten, egal ob beim Bremsen oder beim raschen Beschleunigen auf schneebedeckten Fahrbahnen.

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Im wahrsten Sinne des Wortes: Beim AMS-Winterreifentest ragt einer heraus

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Beim AMS-Winterreifentest ragt einer heraus

Gleich und dasselbe sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe: Das zeigt ein Blick auf die Ergebnisse des aktuellen Winterreifentests von Auto Motor und Sport (AMS). Denn selbst wenn die Bewertungen der alles in allem zehn Profile in den Fahrdisziplinen zu 100 Prozent einmal mehr identisch sind mit denjenigen beim kurz zuvor veröffentlichten Produktvergleich des im ebenfalls […]