Budgetwinterreifen laut Michelin unter Umständen ein Sicherheitsrisiko

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„Wir raten allen, sich vor dem Kauf umfassend über die Kanäle bekannter Zeitschriften oder bei Automobilklubs zu informieren. In den Fachbetrieben können die Kund*innen dann gemeinsam mit geschultem Personal die passenden Reifen auswählen“, sagt Markus Bast, Michelins Managing Director für die DACH-Region (Bild: Michelin)

„Wer bei Winterreifen auf Budgetangebote setzt, riskiert im ungünstigsten Fall seine und die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer*innen. Denn insbesondere auf nasser Fahrbahn fallen sehr preisgünstige Reifen bei den Tests von Automobilzeitschriften und -klubs nach wie vor oft durch“, warnt der Reifenhersteller Michelin. In diesem Zusammenhang verweist er auf den jüngsten ADAC-Winterreifentest, bei dem der am schlechtesten bewertete Reifen, der auch um bis zu 40 Prozent günstiger ist, bei einer Vollbremsung auf nasser Straße aus einer Geschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde noch rund 30 km/h auf dem Tacho hat, während die besten Premiumreifen schon stehen. Bei einem anderen Test unter den gleichen Bedingungen sei der Bremsweg der beiden günstigsten Modelle sieben Meter länger ausgefallen als derjenige der besten getesteten Premiumreifen, wie noch hinzugefügt wird.

Bei seinem jüngsten Winterreifentest hat der ADAC sowohl beim Nassbremsen der 16 Kandidaten in der Größe 215/55 R17 aus 80 km/h (links) als auch hinsichtlich der prognostizierten Laufleistung der zwölf Probanden in 205/55 R16 (rechts) deutliche Unterschiede zwischen den jeweils Besten und Schlechtesten in diesen Disziplinen festgestellt, was es bei einem Reifenkauf zu berücksichtigen gilt (Bilder: ADAC)

Bei seinem jüngsten Winterreifentest hat der ADAC sowohl beim Nassbremsen der 16 Kandidaten in der Größe 215/55 R17 aus 80 km/h (links) als auch hinsichtlich der prognostizierten Laufleistung der zwölf Probanden in 205/55 R16 (rechts) deutliche Unterschiede zwischen den jeweils Besten und Schlechtesten in diesen Disziplinen festgestellt, was es bei einem Reifenkauf zu berücksichtigen gilt (Bilder: ADAC)

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So weit, so gut – der Reifenmarkt zum Start in die Wintersaison

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Reifenmarkt zum Start in die Wintersaison

Hatte schon der Betriebsvergleich des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) für die ersten fünf Monate des laufenden Jahres mit steigenden Roherträgen und Umsätzen gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen erfreulichen Trend gezeigt, dokumentiert auch die Stückzahlentwicklung im deutschen Reifenersatzmarkt zum Stand Ende September und damit zum Start in die Wintersaison eine bisher positive Entwicklung. Gleichwohl gibt es dabei dennoch einige kleinere „Sorgenkinder“.

Reifenmarkt zum Start in die Wintersaison

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RDKS-Diagnosegeräte von Hamaton jetzt BLE-fähig

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Die bei Hamaton bisher erhältlichen RDKS-Programmier- und -Diagnosegeräte „H57“, „VT47“ und „VT57“ werden von dem Unternehmen neuerdings als Version jeweils mit Unterstützung der BLE-Technologie angeboten (Bild: Hamaton)

Laut Hamaton sind die bei dem Anbieter von Reifendruckkontrollsystemen (RDKS) für seine Lösungen erhältlichen Programmier-/Diagnosegeräte „H57“, „VT47“ und „VT57“ neuerdings jeweils als Version mit Unterstützung der BLE-Technologie (Bluetooth Low Energy) verfügbar. Sie sollen „noch mehr Funktionalität und Flexibilität zu einem erschwinglichen Preis“ bieten als die bisherigen Tools bzw. nun auch die Daten von den rund fünf Millionen RDKS-Sensoren lesen/schreiben können, die in Teslas Model 3, Model Y, Model S und Model X sowie im Cybertruck des Elektroautoherstellers verbaut sind.

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Vredestein stellt VF-Reifen für Feldspritzen vor

Vredestein VF Traxion CropCare Web

Apollo Tyres Ltd hat jetzt Details zum neuen Reifen Vredestein Traxion CropCare bekannt gegeben, seinem ersten VF-Reifen (Very-High Flexion) für Feldspritzen, der neue Standards im Marktsegment der Reihenkulturreifen hinsichtlich Stabilität, Selbstreinigung und Langlebigkeit setzen soll. Der Pneu wurde speziell für gezogene und selbstfahrende Feldspritzen entwickelt und ist ab Anfang 2025 in zwei Größen erhältlich: VF 380/90 R46 und VF 380/105 R50.

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MSW 37T: Neues Turbinendesign für Tesla-Modelle

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MSW Web

Die Entwickler des italienischen Motorsportausrüsters OZ haben mit dem neuen MSW 37T ein Rad für Tesla Model 3 und Model Y entworfen. Das Turbinendesign ist in 19 und 10 Zoll in den Farbvarianten Matt Black, Gloss Black und Gloss Dark Grey erhältlich. Es ist für verschiedene ECE- und NAD-Anwendungen an Tesla Modellen zugelassen und wurde […]

Weitere Werksschließungen? Woche der Entscheidung auch bei Michelin

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Noch soll sich der Konzern mit Hauptsitz im französischen Clermont-Ferrand selbst nicht offiziell zu den in seinem Heimatland befürchteten Schließungen mehrerer Michelin-Produktionsstandorte geäußert haben (Bild: NRZ/Christian Marx)

Wird hierzulande vielfach von einer Woche der Entscheidung gesprochen mit Blick auf das Fortbestehen der Ampelregierung oder auch den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl, scheint sich in unserem Nachbarland Frankreich etwas ganz Ähnliches abzuzeichnen. Dort allerdings mit Blick auf Michelin und befürchtete Werksschließungen in seiner Heimat. Denn wie dortige Medien berichten, rechnen Gewerkschaften damit, dass der Reifenhersteller […]

ECE 117 und abgefahrene Reifen: Michelin nicht 110-prozentig zufrieden

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Während sich Conti laut dessen Leiter Reifenersatzgeschäft Deutschland Mirco Brodthage (links) „komplett einverstanden“ mit der geänderten ECE-Regelung 117 gibt, hält Michelin den darin festgeschriebenen Mindestwert, den abgefahrene Reifen beim Nassgrip erreichen müssen, für „zu niedrig angesetzt“, sagt Cyrille Roget, Technical & Scientific Communication Director des französischen Herstellers (Bilder: NRZ/Christian Marx)

Im Zusammenhang mit seiner geänderten Strategie, zukünftig keine speziellen Reifen für Elektrofahrzeuge mehr anbieten zu wollen, hat Michelin unlängst einmal mehr auch auf sein „Performance Made to Last“ (früher: „Long Lasting Performance“) genanntes Konzept verwiesen. Schließlich verfolgt der Hersteller schon länger das Ziel, dass Reifen selbst im abgefahrenen Zustand bzw. nahe des gesetzlichen Profiltiefenlimits von 1,6 Millimetern noch möglichst sichere Fahreigenschaften bieten sollen. Nicht zuletzt dank der diesbezüglichen Lobbyarbeit der Franzosen müssen neu homologierte Reifen der Klasse C1 (Pkw) seit diesem Sommer gemäß einer entsprechenden Änderung der ECE-Regelung 117 nicht mehr nur allein im Neuzustand, sondern auch mit einer Profiltiefe nahe des gesetzlichen Limits noch ein gewisses Gripniveau beim Nassbremsen nachweisen. Gleichwohl ist Michelin – anders als Conti, wo man sich „komplett einverstanden“ damit gibt – nicht recht zufrieden mit dem diesbezüglich Erreichten.

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„Battlax Sport Touring T33” übertrifft Vorgängerlaufleistung um fast die Hälfte

Auf den Markt kommt der „Battlax Sport Touring T33“ zu Jahresbeginn 2025 in zunächst drei Vorderrad- und sechs Hinterraddimensionen, bevor im April dann noch eine Frontgröße folgt und 2026 laut Hersteller noch einmal fünf weitere Dimensionen (Bild: Bridgestone)

Wie unlängst bereits angekündigt, stellt Bridgestones jetzt seinen neuen „Battlax Sport Touring T33“ für Maschinen aus dem Sporttouringsegment vor, der Anfang kommenden Jahres in den Markt rollen wird. Dabei soll er dank einer neu entwickelten Laufflächenmischung sowie Optimierungen beim Profildesign und der Konstruktion mit einem Laufleistungsplus von nicht weniger als 47 Prozent gegenüber seinem Vorgänger aufwarten können. Abgesehen davon bescheinigt Bridgestone dem jüngsten Mitglied seiner „Battlax“-Motorradreifenfamilie, deren 40-Jähriges noch nicht lange zurückliegt, eine weiterhin hohe Nässeperformance, während man aufbauend auf den Leistungen des „Battlax Sport Touring T32“ im Trockenen vor allem an einem noch sichereren Handling gefeilt habe.

Bridgestone bescheinigt dem „Battlax Sport Touring T33“ eine weiterhin hohe Nässeperformance, während der Hersteller aufbauend auf den Leistungen seines Vorgängers des im Trockenen demnach vor allem an einem noch sichereren Handling gefeilt hat (Bild: Bridgestone)

Bridgestone bescheinigt dem „Battlax Sport Touring T33“ eine weiterhin hohe Nässeperformance, während der Hersteller aufbauend auf den Leistungen seines Vorgängers des im Trockenen demnach vor allem an einem noch sichereren Handling gefeilt hat (Bild: Bridgestone)

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Anmeldungen für „Global OTR Conference 2025“ ab Februar möglich

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Anmeldungen für die „Global OTR Conference 2025“ sollen ab Anfang Februar kommenden Jahres möglich sein über die Website www.theglobalotrconference.com oder direkt bei 102psi (Bild: Screenshot)

Die auf das Off-The-Road- bzw. OTR-Segment spezialisierte Reifenberatungsagentur 102psi, die unter anderem auch hinter der sogenannten „Global OTR Library“ steht, wird kommendes Jahr eine Konferenz zum Thema OTR-Reifen im Hilton Old Town Hotel in Antwerpen (Belgien) ausrichten. Terminiert ist die „Global OTR Conference 2025“ für den 1. bis 3. Oktober, wobei Anmeldungen ab Anfang Februar möglich sein sollen. Hafte OTR-Reifen oft das Image an, ein kompliziertes und sehr technisches Spezialsegment zu sein, weswegen sich nur vergleichsweise wenige für diese Nische interessierten und das Thema selbst auf großen internationalen Reifenmessen zugunsten klassischen Massenmarkts für Pkw, Llkw sowie Lkw/Busse beiseitegeschoben werde, soll besagte Konferenz hier den Unterschied machen.

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Noch eine Auszeichnung für Contis „UltraContact NXT“

Contis „UltraContact NXT“ hat das European Rubber Journal ausgezeichnet, weil sich der Reifen durch die „Kombination eines bemerkenswert hohen Niveaus an nachhaltigen Materialien mit einem hohen Maß an Sicherheit und Leistung“ auszeichne (Bild: NRZ/Christian Marx)

War zu der bis dahin ohnehin schon recht ansehnlichen Sammlung an Auszeichnungen für Contis „UltraContact NXT“ zuletzt im Sommer noch eine Würdigung als eines der besten Nachhaltigkeitsprojekte Deutschlands hinzugekommen, ist der „bisher nachhaltigste Reifen des Unternehmens“ nun erneut mit einem Preis bedacht worden. Denn das European Rubber Journal (ERJ) hat ihn im Rahmen seines „Future […]