Erstausrüstungsreifen von Kumho an Kögel

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Fernöstliche Reifenmarken gewinnen immer mehr Erstausrüstungsanteile bei den Herstellern von Anhängern und Aufliegern. Jetzt hat Trailerhersteller Kögel das Kumho-Produkt “Longmark KLT01” in den Größen 445/45 R19.5, 435/50 R19.

5, 385/65 R22.5 und 385/55 R22.5 für seine Fahrzeuge freigegeben und soll unverzüglich beliefert werden.

Bereits auf der Nutzfahrzeug-IAA unlängst in Hannover hatte Kögel Fahrzeuge gezeigt, auf denen Kumho-Reifen montiert waren. Kumho-Präsident und CEO Sae-chul Oh bezeichnete diesen Erstausrüstungserfolg als Gelegenheit, die Marktanteile im europäischen Trailermarkt signifikant ausbauen zu können. Kögel montiert bereits von Hämmerling angebotene Reifen der Marke Athos, die aus chinesischer Produktion stammen.

Nun auch US-Lkw-Reifenwerk von Goodyear in Mitleidenschaft gezogen

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Von der allgemein schwachen Marktnachfrage in Nordamerika sind bislang vor allem Pkw-Reifenfabriken Goodyears betroffen und setzen befristet die Produktion aus. Jetzt wurde angekündigt, in der 45. und 49.

Kalenderwoche jedenfalls teilweise die Lkw-Radialreifenfertigung im Werk Topeka (Kansas) zu unterbrechen. In Topeka werden darüber hinaus auch EM-Reifen gefertigt, für die weltweit eine hohe Nachfrage besteht. Wenn Goodyear also 500 der etwa 1.

600 in dem Werk Beschäftigten auffordert, für zweimal jeweils eine Woche zu Hause zu bleiben, dann dürfte der EM-Bereich in der Fabrik davon nicht betroffen sein. Goodyear nennt explizit einen geringen Bedarf an Trailerreifen in der Erstausrüstung..

OTR-Reifen von BKT für Amerika

Der indische Reifenhersteller Balkrishna Industries (Marke BKT) gilt als einer der schnellst wachsenden Hersteller im Bereich der Off-The-Road-Reifen (OTR) und könnte jetzt von den Restriktionen, die gegen chinesische OTR-Reifen in Nordamerika initiiert wurden, profitieren. Unlängst wurde der erste BKT-OTR-Radialreifen namens “Earthmax” in Nordamerika präsentiert, die Produktion soll kurzfristig anlaufen und den BKT-Umsatz in diesem Exportmarkt um 60 Prozent nach oben schnellen lassen, berichtet Modern Tire Dealer..

Contis Barum steht nicht mehr nur für Reifen

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Der Reifenhersteller Continental erweitert seine Markenfamilie und will sich so neue Möglichkeiten im Nachrüstgeschäft erschließen. Laut “kfz-betrieb” führt das Hannoveraner Unternehmen die Marke Barum als zweites Label neben ATE ein. Der offizielle Stapellauf für die neue Zweitmarke, die im Bereich Reifen in den letzten Jahren erfolgreich im preisgünstigen Segment platziert worden ist, fand bereits Mitte September auf der Automechanika in Frankfurt statt.

Unter dem Markennamen Barum verkauft Continental also künftig nicht mehr nur Reifen, sondern auch eigens entwickelte und produzierte Bremsscheiben, Bremsbeläge, Bremsschläuche und Hydraulikteile. Während sich ATE mit innovativen Hightech-Produkten weiterhin als “Premiummarke für anspruchsvolle Kunden” profilieren soll, stehe Barum “für anerkannte Continental-Qualität zu günstigen Preisen”, heißt es. Mit der neuen Preiswert-Marke erweitere Continental sein Produktportfolio für den Aftermarket und erreicht so zusätzliche Kunden in neuen Fahrzeugklassen.

Contis Barum steht nicht mehr nur für Reifen

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Der Reifenhersteller Continental erweitert seine Markenfamilie und will sich so neue Möglichkeiten im Nachrüstgeschäft erschließen. Laut “kfz-betrieb” führt das Hannoveraner Unternehmen die Marke Barum als zweites Label neben ATE ein. Der offizielle Stapellauf für die neue Zweitmarke, die im Bereich Reifen in den letzten Jahren erfolgreich im preisgünstigen Segment platziert worden ist, fand bereits Mitte September auf der Automechanika in Frankfurt statt.

Unter dem Markennamen Barum verkauft Continental also künftig nicht mehr nur Reifen, sondern auch eigens entwickelte und produzierte Bremsscheiben, Bremsbeläge, Bremsschläuche und Hydraulikteile. Während sich ATE mit innovativen Hightech-Produkten weiterhin als “Premiummarke für anspruchsvolle Kunden” profilieren soll, stehe Barum “für anerkannte Continental-Qualität zu günstigen Preisen”, heißt es. Mit der neuen Preiswert-Marke erweitere Continental sein Produktportfolio für den Aftermarket und erreicht so zusätzliche Kunden in neuen Fahrzeugklassen.

ContiTech rüstet weißrussische Feuerwehr aus

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ContiTech Vibration Control rüstet Löschfahrzeuge des weißrussischen Fahrzeugherstellers Pozhsnab mit Konuslager aus. Die Konuslager aus der Megi-Produktreihe dienen zur sicheren und komfortablen Lagerung des Löschtanks im Fahrzeug. Das Besondere an dem Ausrüstungsvertrag ist sein Zustandekommen: Erstmals konnte in Osteuropa in enger Kooperation zwischen ContiTech Vibration Control (Hannover) und dem lizenzierten Handelspartner ContiTech Ukraine (Kharkov) ein Erstausrüstervertrag mit einem osteuropäischen Hersteller von Sonderfahrzeugen geschlossen werden.

ContiTech rüstet weißrussische Feuerwehr aus

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ContiTech Vibration Control rüstet Löschfahrzeuge des weißrussischen Fahrzeugherstellers Pozhsnab mit Konuslager aus. Die Konuslager aus der Megi-Produktreihe dienen zur sicheren und komfortablen Lagerung des Löschtanks im Fahrzeug. Das Besondere an dem Ausrüstungsvertrag ist sein Zustandekommen: Erstmals konnte in Osteuropa in enger Kooperation zwischen ContiTech Vibration Control (Hannover) und dem lizenzierten Handelspartner ContiTech Ukraine (Kharkov) ein Erstausrüstervertrag mit einem osteuropäischen Hersteller von Sonderfahrzeugen geschlossen werden.

ÖAMTC rät vom Kauf gebrauchter Reifen ab

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Ab 1. November gilt in Österreich die situative Winterausrüstungspflicht. Ende Oktober ist erfahrungsgemäß die Auswahl an Winterreifenmodellen bereits deutlich eingeschränkt.

Darum sollte man sich spätestens jetzt nach neuen Reifen umsehen. “Gebrauchte Reifen zu kaufen ist keine Alternative. Das Vorleben des Pneus ist ausschlaggebend für die Verkehrssicherheit”, warnt Reifenexperte Friedrich Eppel vom ÖAMTC (Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touring-Club), einem Schwesterautomobilklub des deutschen ADAC.

Cabot baut Silica-Fabrik in China

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Der US-Konzern Cabot Corporation (Boston) ist über ein Joint Venture mit der China National Bluestar Corporation bereits am Standort Tianjin (China) mit einer Fabrik vertreten, von der aus unter anderem auch Reifenhersteller mit Ruß beliefert werden. Jetzt wird der Standort erweitert, um auch den Füllstoff Silica aus chinesischer Produktion zur Verfügung stellen zu können. Die Cabot Bluestar Chemical (Tianjin) Co.

Ltd. investiert gut 30 Millionen Euro in das Projekt, das auf eine Jahreskapazität von 7.000 Tonnen jährlich ausgelegt ist und die etwa Mitte des Jahres 2010 erreicht sein soll.

ADAC greift das Thema Reifenalter erneut auf

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Autofahrer sollten beim Reifenkauf immer auf das Herstellungsdatum achten und sich keine alten Pneus aufschwatzen lassen, fordert der ADAC erneut auf und greift damit einen dauerbrenner im Reifenfachhandel auf. Man habe in einer Untersuchung herausgefunden, dass Reifen ihre beste Leistung bringen, solange sie noch “jung” sind. Mit zunehmendem Alter würden viele auch dann in ihrer Leistungsfähigkeit ab, wenn sie vom Händler richtig gelagert werden, heißt es.

Bei der ADAC-Untersuchung wurden je fünf Sommer- und Winterreifen aus aktueller Fertigung mit ihren drei Jahre alten Gegenstücken verglichen. Die technisch identischen Reifenpärchen stammten von sieben verschiedenen Herstellern aus den Produktionsjahren 2004 und 2007. Untersucht wurden das Bremsverhalten auf Nässe, der Rollwiderstand und bei den Winterreifen die Traktion auf Schnee.

Die Ergebnisse beim Nässebremsen waren uneinheitlich. Vier der zehn Reifensätze zeigten keine signifikanten Abweichungen im Vergleich alt gegen neu. Bei den restlichen sechs verlängerte sich der Bremsweg zwischen 4,3 und 16,4 Prozent.

Im Reifentest des ADAC hätte das im schlimmsten Fall zu einer Notenabwertung um fast 1,5 Stufen geführt. Noch negativer wirkte sich die Alterung bei den Winterreifen aus. Hier war die Traktion auf Schnee bei allen betagten Reifen schlechter, in einem Fall sogar um rund zehn Prozent.