Auslastungsgrad des Reifenfachhandels im Oktober bei fast 85 Prozent

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Um ein sogenanntes Branchenbarometer zum Winterreifengeschäft erstellen zu können, hat der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) jüngst den Reifenfachhandel gebeten, den diesbezüglichen Geschäftsverlauf im Oktober zu beurteilen.

Abgefragt wurde dabei beispielsweise, ob im Handel eine Verschlechterung bzw. Verbesserung der Winterreifenverkäufe beobachtet hat oder eine eher gleichbleibende Tendenz registriert wurde. Auch den Auslastungsgrad der Betriebe oder den Anteil bereits montierter Kundeneinlagerungsräder wollte der BRV mit der Umfrage erheben, deren Ergebnisse nun vorliegen.

Im Landesdurchschnitt ohne Berücksichtigung der Bundesländer Bremen und Thüringen, aus denen dem Branchenverband zu wenige Daten gemeldet wurden, hat sich dabei ein Auslastungsgrad der Betriebe von 84,4 Prozent ergeben, wobei sich die Schwankungsbreite von 70 Prozent bzw. 72 in Hamburg und Berlin bis hin zu mehr als 93 oder gar über 98 Prozent in Bayern und Baden-Württemberg erstreckt. Nicht verwunderlich ist daher, dass in Betrieben der südlichen Bundesländer der Geschäftsverlauf im Oktober denn auch zu einem überdurchschnittlich hohen Anteil – knapp 42 Prozent in Bayern, über 54 Prozent in Baden-Württemberg – besser als im vergangenen Jahr beurteilt wurden.

Im Bundesdurchschnitt fanden dies allerdings nur etwa 32,7 Prozent der Betriebe, die sich an der Erhebung beteiligt haben, und 35,9 Prozent bzw. 31,4 Prozent haben keine Unterschiede oder schlechtere Geschäfte als 2007 zu Protokoll gegeben. Laut den Ergebnissen der BRV-Umfrage sind zudem landesweit erst rund 44,5 Prozent der im Handel eingelagerten Winterräder wieder an Fahrzeuge montiert worden.

Landwirtschaftsreifen von Michelin werden in Nordamerika teurer

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Zum 1. Dezember dieses Jahres hebt Michelin North America die Preise für Landwirtschaftsreifen der Marken Michelin und Kleber an. Ab diesem Stichtag werden sie in den USA und Kanada um durchschnittlich elf Prozent teurer.

Mit dem „Reifen Preisfuchs“ noch eine Onlinekaufplattform am Start

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Reifen Preisfuchs

Zum diesjährigen Wintergeschäft ist unter dem Namen “Reifen Preisfuchs” und der Internetadresse www.reifen-preisfuchs.de ein weiterer Onlinereifenshop für Endverbraucher ans Netz gegangen, bei dem der Schwerpunkt derzeit zwar noch auf Pkw- und Transporterreifen liegt, der aber auch Motorradreifen (www.

motorradreifen-preisfuchs.de) zu bieten hat. Momentan soll das Sortiment mehr als 5.

000 Reifen umfassen, und zum Frühjahr 2009 ist auch die Aufnahme von Kompletträdern mit in den neuen Shop geplant. Nach Angaben von Erich Zürn, Betreiber der Plattform, wird beim “Reifen Preisfuchs” einerseits besonders viel Wert auf einen engen Kontakt zum Kunden gelegt, weshalb Anfragen – egal, ob per E-Mail oder auf telefonischem Wege – grundsätzlich sofort beantwortet würden. Andererseits wurde seinen Worten zufolge außerdem auf eine komfortable Benutzeroberfläche des Shops geachtet.

Der Nutzer kann daher ausgehend von den Daten in seinem Fahrzeugschein über eine Suchmaske die notwendigen Eingaben tätigen und erhält auf dieser Basis dann eine Auswahl der verfügbaren Reifen. Da der Reifenbestand des Onlineshops täglich mit dem Bestand der angeschlossenen Großhändler abgeglichen werde, seien immer nur die tatsächlich auch verfügbaren Reifen in dem Shop sichtbar, heißt es.

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“Winterreifenbörse” der Kreisverkehrswacht in Gifhorn ein Erfolg

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Am ersten Novemberwochenende hat die Kreisverkehrswacht eine “Winterreifenbörse” in Gifhorn veranstaltet – und das offensichtlich mit großem Erfolg, wie die Aller Zeitung schreibt. Denn unter Berufung auf Aussagen des Kreisverkehrswacht-Geschäftsführers Lutz Dietrich wird von einem regen Zuspruch für die Aktion berichtet, bei der Verbrauchern die Gelegenheit zum Verkauf etwa durch einen Fahrzeugwechsel nicht mehr an ihr neues Auto passender Winterreifen bzw. dem Ankauf von Reifen geboten wurde.

“Manche müssen die Reifen nicht einmal ausladen, da sind die schon weg”, wird Dietrichs Kollege Wolfgang Stenzel in dem Bericht zitiert. Für den fachlichen Rat soll den Teilnehmern an der Börse ein Kfz-Meister zur Seite gestanden haben..

Initiative Pro Winterreifen warnt vor unsicheren Produkten

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Unter Verweis auf aktuelle Reifentests, bei denen viele sogenannte Billigreifen “mangelhaft” und kein einziger mit “gut” abgeschnitten hätten, warnt die Initiative Pro Winterreifen davor, zulasten der Sicherheit am falschen Ende zu sparen. Denn vor allem auf nasser Fahrbahn bremsen die jüngst getesteten Billigwinterreifen deutlich schlechter als Markenreifen, heißt es. Wer beim Winterreifenkauf auf Nummer sicher gehen will, sollte demnach darauf achten, dass die angebotenen Reifen das M+S-Zeichen besitzen und darüber hinaus mit dem Schneeflockensymbol gekennzeichnet sind, rät die Initiative den Verbrauchern.

Verlängerte Öffnungszeiten bei CMS

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Anlässlich der Wintersaison verlängert die CMS Automotive Trading GmbH aus St. Leon-Rot ihre telefonische Erreichbarkeit. Ab sofort ist das Unternehmen montags bis freitags zwischen 8:00 und 12:00 Uhr bzw.

12:45 und 18:00 Uhr erreichbar. Am Samstagen ist CMS zusätzlich zwischen 8:00 und 12:00 Uhr für die Kunden da. Darüber hinaus sind Bestellungen, Abfragen der Lagerbestände oder der Download von ABEs rund um die Uhr über die Homepage bzw.

Kostenlose ADAC-Reifenwechselaktion stößt dem Handel auf

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Ende Oktober hat der ADAC in München eine kostenlose Reifenwechselaktion durchgeführt und damit nach einem Bericht des Münchner Merkur zu chaotische Verkehrsverhältnisse herbeigeführt, da der Automobilklub die Resonanz auf das Gratisangebot offenbar unterschätzt hatte. So berichtet das Blatt etwa von verstopften Straßen rund um das Servicezentrum des ADAC Südbayern in der Ridlerstraße, wo die Arbeiten an den Fahrzeugen durchgeführt wurden, sodass die Aktion sogar einen Polizeieinsatz nach sich gezogen habe und deren Fortsetzung an einem Folgetag abgeblasen worden sei. Aber nicht nur unter diesem Gesichtspunkt hat die ADAC-Aktion für Unmut gesorgt, auch dem Reifenfachhandel stößt sie sauer auf.

“Unabhängig davon, dass die Aktion wohl ganz offensichtlich äußerst dilettantisch vorbereitet und durchgeführt wurde und Zweifel angebracht sind, ob Fachkräfte überhaupt zum Einsatz kamen, betätigt sich eine angebliche Verbraucherschutzorganisation wie der ADAC in einem angestammten Geschäftsfeld des Reifenfachhandels”, kritisiert der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV).

Das Verhalten des Automobilklubs werfe die Frage auf, ob dieser “zum Wettbewerber unserer Branche werden” und dem Reifenfachhandel – wie es ein BRV-Mitglied formuliert haben soll – “die Arbeit wegnehmen” wolle. Mit der Aktion schaffe der ADAC weder für sich noch für seine Mitglieder Werte, ist man beim BRV überzeugt. Vielmehr werde damit Wertschöpfung vernichtet, die der Reifenfachhandel – wenn er dem berechtigten Kundenanspruch nach optimaler Service- und Beratungsqualität gerecht werden wolle – dringend benötige.

Deswegen behält sich der Branchenverband im Falle der möglichen Wiederholung einer solchen Aktion rechtliche Schritte vor. Der BRV-Justiziar Dr. Ulrich Wiemann hält die ADAC-Aktion nämlich nicht nur für handelspolitisch, sondern auch aus rechtlicher Sicht für “außerordentlich bedenklich”.

Chemiekonzern Lanxess startet TV-Kampagne

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Die Lanxess AG – ein Spezialchemiekonzern, der auch die Automobil-/Reifenindustrie mit Produkten rund um Kunststoff und Kautschuk beliefert – hat Anfang November eine mehrmonatige TV-Kampagne gestartet: Mittels eines 30-Sekunden-Spots auf den Nachrichtensendern n-tv und n24 will sich Lanxess dabei als zukunftsorientiertes und internationales Unternehmen präsentieren. “Mit der TV-Kampagne ‚Lanxess bewegt die Chemie’ wollen wir die Markenbekanntheit des Konzerns ganz gezielt bei Zuschauern steigern, die sich für Wirtschaft, Märkte und Unternehmen interessieren”, erklärt Christoph Sieder, Leiter der Lanxess-Unternehmenskommunikation. “Wir knüpfen damit an eine erfolgreiche TV-Kampagne an, die wir bereits im Vorfeld des Börsenganges 2004 initiiert haben”, sagt er.

Ziel der neuen Kampagne sei es, den Namen des noch jungen Konzerns und die Marke Lanxess in Zeiten eines schwieriger werdenden Marktumfeldes weiter zu festigen und nachhaltig zu stärken. Die Positionierung des Spots im Umfeld von Wirtschafts- und Nachrichtensendungen wurde daher – so Sieder weiter – ganz bewusst gewählt worden..

Vergölst rät, Runflats nur vom Fachbetrieb montieren zu lassen

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SSR Reifen

Die zu Continental gehörende Handelskette Vergölst rät Verbrauchern, Notlaufreifen mit verstärkten Seitenwänden – auch bekannt als Runflat-Reifen – nur von Experten montieren zu lassen. “Diese Werkstatt sollte unbedingt ein für die Montage von Runflat-Reifen autorisierter Fachbetrieb sein, denn ohne die sachkundige Verwendung spezieller Montagemaschinen kann der Reifen unbemerkt Schaden nehmen”, warnt Peter Groß von Vergölst. Zwar gebe es Runflat-Reifen in denselben Größen, Abmessungen und Profilen wie herkömmliche Reifen, doch dürfen nur zusammen mit einem Reifendruckkontrollsystem verwendet werden, gibt er beispielsweise einen der zu beachtenden Aspekte zu bedenken.

Die Montage auf eine Felge sollte nicht nur seiner Meinung nach außerdem nicht mit einer gewöhnlichen Montagemaschine durchgeführt werden. “Der empfindliche Luftdrucksensor am Rad kann leicht zerstört werden. Außerdem erfordern die steifen Seitenwände und verstärkten Wulstkerne des Reifens einen besonders schonenden Umgang”, erklärt Groß Peter, warum dies wichtig ist.

Deswegen gebe es spezielle Montagemaschinen für Runflat-Reifen, die mit Führungsrollen für den oberen und unteren Reifenwulst ausgestattet sind und dafür sorgen, dass der Reifen trotz verstärkter Seitenwände sanft, präzise und ohne Schläge von der Felge abgedrückt werden könne. “Nicht jede Autowerkstatt ist ausreichend auf diese speziellen Anforderungen der Runflat-Reifen und die korrekte Bedienung der Montagemaschinen vorbereitet”, weiß Peter Groß. “Wenn es um Runflat-Reifen geht, sollte man unbedingt zu einem zertifizierten Fachbetrieb mit entsprechend geschulten Mitarbeitern fahren”, rät er deshalb.

Award für Kumho-Entwicklung

kuBowler

Das europäische Technikzentrum des koreanischen Reifenhersteller Kumho Tyres im britischen Birmingham hat für die Entwicklung der beiden Reifentypen KL72 und KL73 der Größe 275/65 R18 eine Auszeichnung erhalten. Dieser Reifentyp – unter anderem mit dem Verstärkungsmaterial “Aramid” in der Seitenwand – wurde gezielt für den 500 Pferdestärken leistenden “Nemesis 4×4” entwickelt, der auf Land Rover basiert und bei Rallye-Raids zum Einsatz kommen soll.

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