Chinesen sind Europäern in Sachen Hybrid voraus, sagt Conti

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Die Continental AG hat jetzt weitere Ergebnisse ihrer Studie bezüglich der Kenntnisse und der Ansichten der Autofahrer zu Hybridantriebssystemen vorgelegt, diesmal mit Blick auf den chinesischen Markt. Wie der Automobilzulieferer bereits mehrfach mitgeteilt hat, zeigen die Autofahrer weltweit ein “überraschend großes Interesse für Elektroautos und Fahrzeuge mit Hybridantrieb”, wobei – so ein erst jetzt veröffentlichtes Teilergebnis – Chinesen den Europäern und Asiaten diesbezüglich “einen Schritt voraus” sein sollen. Insgesamt sind der Umfrage zufolge, für die TNS/Infratest Anfang dieses Jahres im Conti-Auftrag jeweils rund 1.

000 Autofahrer in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Österreich, Schweiz, den USA und eben auch China befragt hatte, 53,7 Prozent der Chinesen bereit, ein Auto mit Hybridantrieb zu kaufen. Und sogar 73,4 Prozent hätten sich zudem offen gezeigt für den Erwerb eines Elektroautos. Allerdings erst, nachdem man sie über die entsprechenden Technologien aufgeklärt hatte.

Denn 81,7 Prozent der chinesischen Autofahrer konnten zuvor spontan keine Aussagen treffen, welche Kraftstoff sparenden Antriebsarten ihnen bekannt sind. Mit einem Wert von 7,5 Prozent hatten sie am ehesten noch vom Hybridantrieb gehört, der einen Verbrennungs- mit einem Elektromotor kombiniert. Der reine Elektroantrieb nach dem Benzinmotor (3,2 Prozent) steht mit durchschnittlich 2,7 Prozent an dritter Stelle in Sachen Bekanntheit.

Nissan 370Z: Bridgestone und Yokohama dabei

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370Z

Fünf Jahre nach der Vorstellung des 350Z setzt Nissan auf der diesjährigen Los Angeles Auto Show mit dem 370Z eine schon fast legendäre, 1970 mit dem 240Z begründete Sportwagen-Baureihe fort. Für den Kontakt zur Straße sorgen in der Basisversion 8×18 (vorne) und 9×18 Zoll große 5-Speichen-Aluminiumfelgen mit Yokohama-Reifen vom Typ Advan Sport im Format P225/50 vorne und P245/45 hinten. Auf Wunsch sind im Rahmen eines “Sport Package” ebenfalls geschmiedete 19-Zöller mit Gummis im Format 245/40 94W an der Vorderachse und 275/35 96W an der Hinterachse erhältlich.

Toyo ruft in Nordamerika knapp 600 Reifen zurück

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Die Toyo Tire Holdings of Americas Inc. (Cypress/Kalifornien) ruft ca. 585 18-Zoll-Reifen zurück.

Betroffen sind die Reifentypen Proxes 4 bzw. FZ4 in 225/40 sowie Proxes 4 in 235/40 und 225/45 wie auch Reifen des Typs NT555 in 225/40 von der in Nordamerika vertriebenen zweiten Marke Nitto. Die betroffenen Reifen wurden in der 18.

Woche dieses Jahres im amerikanischen Toyo-Werk White (Georgia) hergestellt, tragen also ein “Made in U.S.A.

” auf der Seitenwand sowie die DOT-Nummer “1808”. Weder die entsprechenden in Japan noch außerhalb dieser Produktionswoche in White hergestellte Reifen dieses Typs sind betroffen..

Aushängeschild der Initiative „Tune it! Safe!“ diesmal ein Scirocco

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Scirocco 1

Mit einem neuen Fahrzeug, neuem Messestand, neuem Magazin und “noch mehr Power” will sich die von Reifenhersteller Hankook unterstützte Initiative “Tune it! Safe!” des Bundesverkehrsministeriums und des Verbandes der deutschen Automobiltuner (VDAT) auf der Essen Motor Show 2008 präsentieren. Nachdem zuletzt ein als Polizeiauto aufgemachter getunter Smart als Aushängeschild der Initiative fungierte, die sich der Aufklärungsarbeit in Sachen sicheres Tuning verschrieben hat, ist bezüglich des neuen Symbolfahrzeuges für das Jahr 2009 die Wahl auf den aktuellen Scirocco aus dem Hause Volkswagen gefallen. Bereift ist der natürlich mit Reifen des Aktionspartners Hankook: Montiert sind Breitreifen des Typs “Ventus S1 evo” in der Größe 245/30 ZR20.

Selbstverständlich ist der getunte Polizei-VW freilich noch mit zahlreichen weiteren Zubehörteilen von VDAT-Mitgliedsfirmen oder anderen Partnern der Initiative ausgestattet. So stammen beispielsweise die runden LED-Tagfahrleuchten des Scirocco, die sich durch eine niedrige Leistungsaufnahme von lediglich fünf Watt pro Leuchte und eine Betriebsdauer von etwa 10.000 Stunden auszeichnen sollen, von der Hella KGaA Hueck & Co.

, welche die VDAT-Aktion “Tune it! Safe!” eigenen Worten zufolge nunmehr bereits im vierten Jahr unterstützt. “Keiner soll durch Produkte minderwertiger Qualität getäuscht oder letztendlich gefährdet werden. Sicheres Tuning mit innovativen Produkten ist entscheidend”, erläutert Theo Theuner, Leiter der Produktlinie Zubehör bei Hella, das Engagement des Unternehmens.

Denn innovative Tagfahrleuchten, wie sie nach einem Beschluss der EU-Kommission ab 2011 für neu in den Verkehr kommende Fahrzeugmodelle verbindlich vorgeschrieben seien, sorgen seiner Meinung nach für mehr Sicherheit und eignen sich zugleich optimal als Tuningmaßnahme. Der Basis-Scirocco wurde übrigens von Volkswagen selbst zur Verfügung gestellt.

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Branchensoftware „manusReifen“ profitiert von neuer „manusERP“-Edition

Wie die Manus GmbH (Dresden) mitteilt, ist eine neue Edition der Businesssoftware “manusERP” erschienen. Von dem neuen Release dieser als für alle Bereiche des B2B-/B2C-Handels geeignet beschriebenen Lösung soll auch die darauf aufbauende Branchensoftware “manusReifen” speziell für den Reifenhandel profitieren. Ab der neuen Version 6.

1 von “manusERP” gibt es laut den Dresdnern beispielsweise eine vollkommen überarbeitete Reifeneinlagerung, die in “manusReifen” standardmäßig aktiv ist. “Im neuen Fahrzeugdialog können nun zusätzlich zum Kunden auch Halter und Eigentümer angegeben werden. Zudem besteht die Möglichkeit, den Standardrechnungsempfänger eines Kraftfahrzeuges auszuwählen”, werden weitere Neuerungen hervorgehoben.

Fahrtipps für den Winteralltag von der GTÜ

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GTUE

Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat in Zusammenarbeit mit Goodyear und der Dr. O. K.

Wack Chemie GmbH Tipps und Informationen zum Fahren während der kalten Jahreszeit zusammengestellt und in einem Winterratgeber veröffentlicht. Sicherheitsbewusste Autofahrer können den Ratgeber kostenlos gegen Einsendung eines mit 90 Cent frankierten Rückumschlages (DIN lang oder DIN C6) bei der Gesellschaft für Technische Überwachung mbH, Stichwort: Winterratgeber, Vor dem Lauch 25, 70567 Stuttgart bestellen. Hierin erfahren Fahrzeuglenker beispielsweise, dass auf Schnee und Glätte natürlich in erster Linie Winterreifen am Auto montiert sein sollten, aber darüber hinaus zudem “ein sanfter Gasfuß und eine gefühlvolle Fahrzeugbedienung” gefragt sind.

“Durchdrehende oder blockierte Räder schaffen meist Probleme – das Fahrzeug kann ausbrechen. Deshalb in der Ebene auf Glätte durchaus im zweiten Gang anfahren und danach rasch in die nächsthöheren Gänge wechseln”, lautet einer der Ratschläge der GTÜ, die unter winterlichen Bedingungen zudem einen deutlichen Sicherheitsabstand zum Vordermann – etwa dreimal so groß wie auf trockener Straße – empfehlen. Abrupte Fahrmanöver seien zu vermeiden, sämtliche Aktionen wie zum Beispiel Lenkbewegungen sollten vielmehr eher “weich und rund” absolviert werden.

Komme das Auto trotzdem ins Schleudern, wird zum Auskuppeln und Gegenlenken geraten. Bei all dem komme es jedoch vor allem auf die richtige bzw. wintertaugliche Bereifung an, denn der Reifen sei stets das “letzte Glied in der Befehlskette” – auch wenn das Auto mit einem elektronischen Fahrerassistenzsystem ausgestattet ist.

“Die elektronischen Fahrerassistenzsysteme moderner Autos (ABS, ASR, DSC, ESP) können nur im Rahmen der physikalischen Grenzen helfen und die werden auf Glätte häufig sehr eng. Deshalb sind bei allen Fahrzeugen Winterreifen unverzichtbar – mit Sommerreifen ist die sicherheitsfördernde Wirkung der elektronischen Helfer reduziert oder fehlt völlig”, versucht die GTÜ den Verbrauchern die Zusammenhänge zu verdeutlichen.

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Versicherer: Winterreifen montieren oder Auto stehen lassen

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Angesichts des für dieses Wochenende angekündigten Wintereinbruches in Deutschland (im Norden des Landes sind die ersten Flocken bereits gefallen) empfiehlt der Kfz-Versicherer DA Direkt den Autofahrern – sofern noch nicht geschehen – spätestens jetzt Winterreifen aufziehen zu lassen. Denn ansonsten riskiere man nicht nur ein Bußgeld von 20 oder 40 Euro bzw. sogar einen Punkteeintrag im Flensburger Verkehrszentralregister wegen nicht an die Witterung angepasster Bereifung, sondern könne eventuell auch seinen Versicherungsschutz riskieren, weil eine nicht witterungsgemäße Bereifung unter Umständen als grobe Fahrlässigkeit ausgelegt werden könnte.

AutoBild: Taxi-Räder brechen

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Einen “Skandal um brechende Räder” hat AutoBild auf der Titelseite der heute erschienenen Ausgabe 47. Fast hundert Fälle bei Stahlrädern für die E-Klasse (W211) von Mercedes seien bekannt, es geht um die Größen 7Jx16 und 7,5Jx16, die von Zulieferer Südrad stammen sollen. Die “Risse und Brüche” seien von außen nicht erkennbar und würden erst bemerkt, wenn der Reifen platt ist.

Während ansonsten dieses Automodell im Allgemeinen auf Aluminiumrädern steht, lassen vor allem Taxifahrer gerne die günstigeren Stahlräder montieren. Die im Original-Zubehör von Mercedes angebotenen 7,5 Zoll breiten Räder stammen von Südrad, die kleineren von einem anderen nicht genannten Hersteller. Das Kraftfahrt-Bundesamt ermittle.

Andere Länder, andere Probleme: In Kanada werden Winterreifen knapp

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Nach den Recherchen des Orangeville Citizen sind – anders als bislang in Deutschland – die Lagerbestände an Winterreifen im kanadischen Reifenhandel knapp geworden. Nach den ersten Schneefällen in der Region um Toronto bis hinauf nach Quebec habe die Nachfrage nach Winterreifen stark angezogen, wobei in dem Blatt einzelne Händler zu Wort kommen, die bis dato von teilweise verdoppelten Absatzzahlen im Vergleich zu Vorjahr berichten. Zwar habe man nach wie vor noch Reifen im Lager liegen, doch längst nicht mehr in allen Größen, und wählerisch bezüglich der gewünschten Marke zu sein, könne sich kaum noch ein Kunde erlauben, heißt es.

Vor allem Verbraucher, die nach “preiswerten” Marken wie Toyo oder Hankook verlangten, würden immer öfter in die Röhre schauen, da Winterreifen dieser Hersteller kaum noch lieferbar seien. Nicht sehr viel besser sehe es allerdings auch bezüglich Michelin- und Bridgestone-Reifen oder anderer Marken aus. “Wenn man 100 Reifen bestellt, bekommt man in der Regel zehn geliefert”, beschreibt ein Händler die derzeitige Problematik.

Allerdings wird erwartet, dass sich die Situation bald wieder entspannt. Denn offenbar wird davon ausgegangen, dass diejenigen Fahrer, die bis jetzt noch nicht auf Winterreifen umgerüstet haben, dies auch im weiteren Verlauf des Jahres nicht mehr tun werden. .

Michelin beliefert neue GT4-Serie in Holland

Michelin wird in der Saison 2009 die neue niederländische GT4-Rennserie exklusiv mit Reifen ausstatten. Nachdem die Veranstalter der Serie im Oktober Reifen der Marken Pirelli und Michelin getestet hatten, habe man sich für den Hersteller aus Frankreich als Lieferanten entschieden. Die Serie beginnt Anfang April; der Rennkalender selbst muss noch abgestimmt werden.