Ehemalige Michelin-Stahlcord-Fabrik in USA geschlossen

American Steel Cord hat seine Stahlcord-Fabrik im amerikanischen Scottsburg (Kentucky/USA) zum Jahresende geschlossen. Lokalen Medienberichten zufolge gehen dadurch 150 Arbeitsplätze verloren. Hyosung America Inc.

hatte die Fabrik 2005 von Michelin übernommen. Einen Grund für die Schließung nennt die Muttergesellschaft nicht..

Rollwiderstand und nichts als der Rollwiderstand?

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Bei neuen (Pkw-)Reifenmodellen scheint momentan vor allem ein Aspekt im Vordergrund zu stehen: ein möglichst niedriger Rollwiderstand, um den Kraftstoffverbrauch und auf diese Weise zugleich die Kohlendioxidemissionen damit bereifter Fahrzeuge zu reduzieren. Doch welche Trends beschäftigen die Entwickler der schwarzen runden Gummis abgesehen von dem hin zu einer saubereren Umwelt sonst noch? Angeheizt von der […]

Michelin-Anzeigenkampagne in den USA gerügt

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Die US-amerikanische National Advertising Division des Council of Better Business Bureaus hat die Anzeigenkampagne der Michelin North America Inc. gerügt, nachdem Wettbewerber Bridgestone Americas Holdings Inc. gegenüber dem Gremium, das nach dem Prinzip der freiwilligen Selbstkontrolle die Einhaltung bestimmter Verhaltensregeln von Werbetreibenden überwacht, eine Beschwerde geäußert hatte.

Im Kern geht es dabei um die Werbeaussage, Michelin-Reifen seien in Sachen Kraftstoffverbrauch die effizientesten. Obwohl der Reifenhersteller quasi als Beleg dessen Rechenbeispiele aufzeigt, wie viele US-Dollar sich dank eines niedrigeren Rollwiderstandes solcher Michelin-Modelle wie den “Latitude Tour HP” oder “Primacy MXV4” im Vergleich etwa zu Bridgestone-Reifen des Typs “Dueler H/L Alenza” bei den Kraftstoffkosten sparen lassen, werden diese und weitere Angaben bzw. Claims der Anzeige als zu allgemein kritisiert.

Denn beim Verbraucher könne dadurch der Eindruck entstehen, Michelin habe in allen Produktkategorien die kraftstoffeffizientesten Reifen anzubieten, was ohne weitere Beweise nicht nachvollziehbar sei. Wenn ein Unternehmen eine solch weit gefasste Behauptung aufstelle, müssten dementsprechend auch detaillierte “Beweise” beigebracht werden. Deswegen wird Michelin nahe gelegt, die entsprechenden Passagen, die Anlass zu Kritik gegeben haben, zu überarbeiten.

Sparte „Fuel Supply“ bleibt vorerst bei Conti

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Die Continental AG will ihren Geschäftsbereich Kraftstoffversorgung nun offenbar doch nicht wie ursprünglich angekündigt verkaufen. Stattdessen will der Automobilzulieferer ab Januar kommenden Jahres mit Arbeitnehmervertretern über einen Sanierungsplan für die Sparte “Fuel Supply” verhandeln, berichtet Reuters unter Berufung auf Aussagen einer Unternehmenssprecherin. In Sachen eines etwaigen Stellenabbaus wollte sie gegenüber der Nachrichtenagentur keine Angaben machen.

Wie es weiter heißt, beschäftigt Conti in der Sparte Fuel Supply, die 2007 einen Umsatz in Höhe von 450 Millionen Euro erzielt haben soll, weltweit 3.500 Mitarbeiter – 1.300 davon in Deutschland.

Eigene Website rund um Michelin-Schuhwerk

Michelin Schuh Website

Bereits seit einiger Zeit engagiert sich die Marke Michelin auch auf dem Gebiet der Fußbekleidung. Gear Six Technologies mit Sitz in Salem (Massachusetts/USA) ist Inhaber der weltweiten Markenrechte in Sachen Michelin-Schuhe. Jetzt haben beide Unternehmen für das von ihnen angebotene Schuhwerk eigens eine Webseite unter der Adresse www.

michelinfootwear.com eingerichtet, um die Bekanntheit der Produkte zu erhöhen. Die Site gibt einen Überblick über 20 verschiedene Schuhmodelle des Anbieters.

Vergölst: Endstation Umweltzone

Für Benzin- und Dieselfahrzeuge ohne Umweltplakette wird es allmählich eng: Bald gibt es kaum noch Großstädte, die sie ungehindert in die City lassen. Wer mit seinem Auto verreisen möchte oder gar täglich damit zur Arbeit fährt, wird auf Dauer ohne grüne Umweltplakette kaum auskommen. Durch eine Nachrüstung mit einem Rußpartikelfilter können viele Dieselfahrzeuge immerhin die Plakette der jeweils nächst höheren Schadstoffgruppe erhalten und dabei auch noch Steuern sparen.

Produktionsverlagerung bei Conti in den USA

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Nach den Informationen des Manufacturing & Technology eJournal will die Continental AG 194 Millionen US-Dollar investieren, um die Fertigung von Kraftstoffeinspritzsystemen vom bisherigen Standort in South Carolina in ihr Werk nach Newport News (Virginia/USA) zu verlegen. Im Zuge dessen sollen dort 318 “neue” Arbeitsplätze entstehen – was im Gegenzug mit denen am alten Standort passiert, wird allerdings nicht mitgeteilt..

Der Chevy Volt wird auf Alcoa-Schmiedefelgen stehen

Er soll zum Überleben des großen Automobilherstellers General Motors beitragen und den Konzern in eine neue und vor allem zeitgerechte Phase führen: das Elektroauto Chevy Volt. Der Zukunftsträger der US-Ikone wird dabei auf besonders leichtgewichtigen Aluminiumschmiederädern von Alcoa Automotive Wheels stehen. Nach Angaben von Alcoa sollen die geschmiedeten Räder für den emissionsfreien Chevy Volt zwanzig Prozent leichter sein als entsprechende gegossene Aluminiumräder.

Schlüsselkomponente für sparsame Start-Stopp-Systeme von Continental

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Immer mehr Fahrzeuge verfügen heute über eine Stopp-Start-Funktion. Beim Anhalten mit eingeschalteter Zündung schaltet sie den Motor ohne Zutun des Fahrers ab – etwa an einer roten Ampel, oder an einem Bahnübergang. Kann die Fahrt weitergehen, genügt es, das Kupplungspedal zu treten, und der Motor wird sofort wieder angelassen.

So lässt sich der Kraftstoffverbrauch je nach Fahrzyklus um bis zu zehn Prozent senken. Vor allem bei Strecken mit vielen Ampelstopps ist die Ersparnis so überzeugend, dass Stopp-Start-Automatiken auf dem besten Weg zum automobilen Standard sind. Ein Phänomen des normalen Startvorgangs muss man dabei allerdings vermeiden: Da der Anlasser sehr viel Leistung benötigt, kann die Spannung im Bordnetz während des Motorstarts von den üblichen zwölf auf bis zu sechs Volt einbrechen.

Jeder Autofahrer kennt die “Nebenwirkungen”: Um dem Anlasser möglichst viel Strom zukommen zu lassen, wird das Radio kurzfristig unterbrochen, die Lüftung wird abgeschaltet und das Licht gedimmt. Würde das an jeder Ampel passieren, würde wohl kaum jemand ein Stopp-Start-System akzeptieren. Deshalb gilt es hier, derartige Spannungseinbrüche zu verhindern.

Gleichstromwandler – DC/DC-Konverter –  von Continental erledigen dies. Wenn die Bordnetzspannung abzusinken droht, wandelt der DC/DC-Konverter die Spannung auf stabile 12 Volt hoch.

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Farrel Corp. von Harburg-Freudenberger übernommen

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Die zur Lübecker Possehl-Gruppe gehörende Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH hat mit sofortiger Wirkung das amerikanische Unternehmen Farrel Corp. zu 100 Prozent erworben. Die Farrel-Gruppe erwirtschaftet mit 300 Mitarbeitern in den Standorten USA, Großbritannien, Spanien und Singapur einen Umsatz von rund 60 Millionen Euro.

Neben Batch-Mischern für die Kautschukindustrie stellt Farrel auch kontinuierliche Mischanlagen für die Kunststoffindustrie her. “Durch die Übernahme von Farrel erweitert die HF-Gruppe ihr Produktportfolio und reduziert ihre Abhängigkeit von der Reifenindustrie. Farrel wird als eigenständiger Bereich in die HF-Gruppe eingegliedert.

Mit dieser Akquisition stärkt Harburg-Freudenberger seine Marktstellung im Bereich Gummimischtechnik und baut seine Position als Weltmarktführer in diesem Segment nach der bereits im Januar 2007 getätigten Übernahme des Mischerbereichs des italienischen Unternehmens Pomini aus”, sagt Norbert Scheuch, im Possehl-Vorstand zuständig für den Geschäftsbereich Harburg-Freudenberger. Die Aufsichtsgremien und Kartellbehörden sollen bereits ihre Zustimmung zu der Übernahme erteilt haben..