Marangoni konzentriert Produktion runderneuerter Reifen in Rovereto

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In einem Statement hat die Marangoni-Gruppe nicht nur die große Bedeutung der Reifenrunderneuerung für den Konzern betont, sondern zugleich Investitionen in diesem Bereich angekündigt, der mit einem Anteil von 65 Prozent an allen Produktionstätigkeiten des Unternehmens als Kerngeschäft der Gruppe bezeichnet wird. “In einem Moment, in dem alle Produktionsbetriebe der Welt mit einer globalen wirtschaftlichen Rezession ohnegleichen konfrontiert sind, hat unser Unternehmen beschlossen, in den Bereich zu investieren, der nach wie vor sein Hauptgeschäftsfeld darstellt: das Runderneuern von Reifen”, so Marangoni-CEO Massimo De Alessandri. Geplant sei in diesem Zusammenhang, die Produktion runderneuerter Reifen der Marke Marix aus dem Werk Feltre (Provinz Belluno) in das Hauptwerk Rovereto (Trient) zu verlegen.

Dank modernerer Produktionsanlagen an diesem Standort sowie der dadurch gegebenen unmittelbaren Nähe zum Forschungs- und Entwicklungszentrum verspricht man sich einen höheren technologischen Mehrwert sowie ein besseres Entwicklungspotenzial. Auf diese Weise werden eine höhere Produktionseffizienz und eine schnellere Produktentwicklung gewährleistet, ist man bei Marangoni überzeugt. “Die Zusammenlegung der Produktion im Industriebezirk Rovereto bietet uns die Möglichkeit, Synergien und die Produktionseffizienz zu maximieren.

“Winterpackages” österreichischer Autovermieter ohne Winterreifen

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Wie der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC) bei einem entsprechenden Test festgestellt hat, werben einige Autovermieter in der Alpenrepublik mit sogenannten “Winterpackages”, die dann aber mitunter keine Winterreifen beinhalten. “In vielen Winterpaketen werden Fahrzeuge mit Sommerreifen angeboten. Winterreifen gibt’s oft nur gegen Aufpreis”, sagt ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner.

Und das, obwohl schon seit mehr als einem Jahr in Österreich in der Zeit vom 1. November bis zum 15. April eine witterungsabhängige Winterausrüstungspflicht gilt.

“Man sollte also meinen, dass auch Mietwagenfirmen genug Zeit hatten, sich auf diese gesetzliche Vorgabe einzustellen und ihre Flotte winterfit auszurüsten”, so die ÖAMTC-Juristin. Es komme aber immer wieder vor, dass im Januar Autos mit Sommerbereifung angeboten würden, kritisiert der Klub. Auf die Spitze werde dies dann noch durch die “Möglichkeit” getrieben, die Mietwagen gegen Aufpreise von bis zu sechs Euro pro Tag mit Winterbereifung ausstatten zu lassen.

“Von großer Kundenorientierung zeugt das jedoch nicht”, findet Pronebner, zumal jeder Autofahrer für gewöhnlich bei einem “Winterpackage” davon ausgehe, dass das Auto mit Winterreifen ausgestattet ist. Der ÖAMTC will jedoch nicht alle Autovermieter über einen Kamm scheren und weist darauf hin, dass es durchaus Anbieter gebe, die ihre Fahrzeuge ohne zusätzliche Kosten mit Winterreifen ausrüsten. “Winterbereifte Mietwagen sollten in Österreich von Oktober bis Ostern Standard und nicht die Ausnahme sein”, meint sie.

Neuer Dayton-Reifen

D320

Die Marke “Dayton” gehört zum Markenportfolio von Bridgestone und ist im Niedrigpreissegment angesiedelt. Mit dem Reifentyp “D320” präsentiert Bridgestone jetzt einen neuen “Sporttouringreifen”, der ab diesem Monat erhältlich ist und in 41 Größen die Querschnitte 60 bis 40 sowie Felgengrößen von 15 bis 18 Zoll abdeckt.

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Marathonfahrt mit Erdgasantrieb auf Conti-Reifen

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Conti Erdgasmarathonfahrt

Der Continental-Konzern unterstützt Rainer Zietlow bei seiner Rekordfahrt mit einem von Erdgas angetriebenen Fahrzeug, in deren Rahmen der Mannheimer innerhalb von 80 Tagen alle 800 Erdgastankstellen in Deutschland ansteuern und so für Erdgas als Kraftstoff werben sowie zugleich den guten Ausbau des Erdgastankstellennetzes in Deutschland demonstrieren will. Zietlows VW Passat 1.4 TSI EcoFuel ist deswegen nicht nur mit Reifen aus der “WinterContact”-Produktfamilie des Herstellers ausgerüstet, sondern zudem noch mit dem von der Continental-Division Interior entwickelten Navigationssystem “VW RNS 510” und Kartendaten von Navteq.

Dabei strebt der Rekordfahrer bei seiner Tour durchschnittliche Kraftstoffkosten von 4,35 Euro je 100 Kilometer an. Start der 20.000 Kilometer langen Tour war am 7.

Januar im bayerischen Irschenberg, das Ziel in Westerland/Sylt will Zietlow am 22. März erreicht haben.

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“Außergewöhnliches Wachstum” für Continental Tire Canada

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Unter anderem dank der Einführung neuer Produktlinien der Marken Continental und General Tire, einer gezielten Vertriebs- und Handelsstrategie sowie innovativer Marketingaktivitäten hat Continental Tire Canada im zurückliegenden Jahr ein “außergewöhnliches Wachstum” erzielen können. So gibt jedenfalls Search Auto Parts Unternehmensaussagen wieder. “Mit einer Verdoppelung des Absatzvolumens, einer gestiegenen Präsenz in allen Absatzkanälen und einem phänomenalen Wachstum im Winterreifensegment, in dem wir nun einen Marktanteil von etwa zehn Prozent erreicht haben, kann Continental Canada ein außergewöhnliches Jahr verbuchen”, wird Andreas Gerstenberger, Executive Vice President Sales & Marketing bei der Continental Tire North America Inc.

, in diesem Zusammenhang zitiert. “Basierend auf unserer starken Verankerung in der Erstausrüstung konnte das kanadische Team die Präsenz im Ersatzgeschäft dank erfolgreicher Partnerschaften und durch Marketingaktionen zusammen mit führenden europäischen und asiatischen Fahrzeugherstellern erhöhen”, soll Gerstenberger darüber hinaus gesagt haben. Kanada ist aus seiner Sicht ein strategischer Wachstumsmarkt, in dem man mithilfe eines strukturierten Vorgehens signifikante Zugewinne habe erzielen können.

Als Beispiel dafür nennt er unter anderem die Einführung des Reifenmodells “Evertrek” der Marke General Tire bei den mehr als 460 Betrieben der Reifenhandelskette Canadian Tire, wobei zugleich weitere neue Produkte wie die “Extreme” genannte Conti-Reifenlinie angekündigt werden. Der “ExtremeContact DW” sowie der “ExtremeContact DWS” sollen im Juni auf den Markt kommen, und für die Wintersaison 2009/2010 sei dann noch die Einführung des Winterreifens “ExtremeWinterContact” im kanadischen Markt vorgesehen. Darüber hinaus will das Unternehmen in diesem Jahr auch sein “Engage 360” genanntes und gleichermaßen für die Conti-Handelspartner wie die eigenen Mitarbeiter gedachtes Fortbildungsprogramm weiter ausbauen, heißt es.

EM-Reifenwerk in Bloomington-Normal wird aufgerüstet

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Die Produktionskapazität des Bridgestone-Reifenwerkes in Bloomington-Normal (USA), in dem der Hersteller große EM-Reifen fertigt, soll mithilfe von neuem Equipment um 70 bis 80 Prozent ausgebaut werden. Das hat der Internetinformationsdienst Pentagraph in Erfahrung gebracht. Demnach investiert Bridgestone Firestone North American Tire rund 5,5 Millionen US-Dollar in neue Maschinenausrüstung des Werkes, wie es unter Berufung auf Aussagen des Werksmanagers Greg Halford heißt.

“Patrón GT3 Challenge” auf Yokohama-Reifen

Nach den Informationen des Auto Channel rüstet Yokohama eine US-Rennserie mit als umweltfreundlich beschriebenen Reifen aus. Bei der diesjährigen “Patrón GT3 Challenge” kommen demnach Reifen mit der sogenannten “Orange-Oil”-Technologie des Herstellers zum Einsatz, für deren Produktion etwa 20 Prozent weniger synthetischer Kautschuk benötigt werde. Die Motorsportserie umfasst insgesamt sechs Läufe, das erste Rennen dieses Porsche-911-Cups findet am 19.

/20. März auf dem Sebring International Raceway statt..

Link International vertreibt Pirelli-Motorradreifen in Australien

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Pirelli hat mit Link International, einem Importeur von Teilen und Zubehör für Motorräder, einen neuen Vertriebspartner seiner Motorradreifen in Australien ernannt. Ab Anfang Februar sollen die Motorradreifen der Italiener das Portfolio von Link International ergänzen..

Thailändisches Bridgestone-Testgelände eröffnet

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Laut Medienberichten aus dem Land hat Reifenhersteller Bridgestone am 23. Januar sein neues Testgelände in Thailand eröffnet. In das Neubauprojekt am Standort Wang Noi in Ayutthaya (rund 70 Kilometer nördlich von Bangkok) sollen rund 1,7 Milliarden Baht (etwa 37 Millionen Euro) geflossen sein.

Berstorff und GfA De Pryck entwickeln Innovation für die Reifenherstellung

CapStripLine

Moderne Hochgeschwindigkeitsreifen sind heute für Geschwindigkeiten über Tempo 300 ausgelegt. Um nicht irgendwann die qualmenden Fetzen der Lauffläche im Rückspiegel zu sehen, muss ein Hochgeschwindigkeitsreifen für extreme Fliehkräfte ausgelegt sein – denn je schneller die Drehung des Reifens, desto stärker die Fliehkräfte. Im Laufband des Reifens sorgen deshalb sogenannte Spulbandagen, mit Kautschuk ummantelte Fäden aus Nylon oder Hybrid, dafür, die extremen Kräfte zu beherrschen.