Pirelli wähnt sich auf Weg zum „Green Performer“

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Nach Ansicht des italienischen Reifenherstellers steht der Name Pirelli zunehmend für umweltfreundliche Leistung bzw. Technologien, bei denen neben der Leistung auch nachhaltige Mobilität und der Sicherheitsaspekt ebenso wie die Senkung des Verbrauchs und der Schadstoffemissionen, größere Laufleistung, Einsatz umweltfreundlicher Materialien, Verbesserung des Kurvenverhaltens und Verkürzung des Bremsweges im Mittelpunkt stehen. “In diese Richtung gehen alle Innovationen, die in den Forschungszentren der Pirelli-Gruppe entwickelt wurden und auf den Markt gebracht werden bzw.

bereit für die Markteinführung in den kommenden Monaten sind”, so das Unternehmen, das sich daher verstärkt auf dem Weg hin zu einem “Green Performer” bzw. einem zunehmend umweltorientierten Hersteller wähnt. In diesem Zusammenhang wird auf das “ökologische Programm von Pirelli” verwiesen, das angefangen bei Reifen, bei denen der Umweltgedanke eine immer größere Rolle spiele, über den Einsatz neuer Materialien, die frei von Erdölderivaten sind, bis hin zu integrierten Lösungen für die Automobilindustrie und immer umweltfreundlicheren Produktionsprozessen reiche.

Folglich will man die eigene Messepräsenz im Rahmen des Genfer Autosalons denn auch ganz in das Zeichen der Umwelt bzw. der “Green Performance” stellen. Schwerpunkte werden dabei in Form der Reifen “Cinturato P4” und “P6”, der “PZero”-Bereifung des Rinspeed-Konzeptfahrzeuges iChange (die NEUE REIFENZEITUNG berichtete) oder des sogenannten intelligenten Reifens “Cyber Tyre” aus dem italienischen Konzern gesetzt.

Besonders leichter Dunlop-Konzeptreifen für Pininfarinas „BlueCar“

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Dunlop Pininfarina BlueCar

Im Rahmen des Genfer Autosalons (5. bis 15. März) wird ein besonders leichter Dunlop-Konzeptreifen zu sehen sein.

Zum Einsatz kommt er auf dem “BlueCar” genannten Elektrofahrzeug des Designers Pininfarina, der auch die Laufflächen- und Seitenwandgestaltung entworfen hat. Vor allem durch den Einsatz von Kevlar-Fasern soll sich der Dunlop-Reifen durch ein rund 25 Prozent geringeres Gewicht auszeichnen. “Er könnte damit zum Meilenstein und Prototypen einer neuen Reifengeneration werden, die durch niedrigeres Gewicht und verminderten Rollwiderstand energiesparend ist und trotzdem exzellente Fahreigenschaften auch für sportlich orientierte Fahrer bietet”, so der Reifenhersteller.

Wie schon beim im vergangenen Jahr vorgestellten “SP Sport Maxx TT” setzen die Dunlop-Ingenieure bei dem Konzeptreifen auf das Material Kevlar. Doch während beim “Sport Maxx TT” diese Kunstfaser erstmals bei einem frei verkäuflichen Pkw-Reifen im Kernreiter Verwendung findet, wurde Dunlop zufolge bei dem Reifen für das “Blue Car” gleich der größte Teil des normalerweise zum Einsatz kommenden Stahls durch Kevlar, aber auch Hybridmaterialien und andere Nylonfasern ersetzt. “Stahl ist seit Jahrzehnten ein bewährtes Material in der Reifenproduktion.

Weil er aber auch relativ schwer ist, konzentrieren wir uns auf die Erforschung neuer, stabiler und gleichzeitig leichterer Materialien”, erläutert Dr. Bernd Löwenhaupt, Leiter der Dunlop-Pkw-Reifenentwicklung. Dank gemeinsam mit dem Entwicklungsteam des Kevlar-Produzenten Du Pont vorangetriebener Forschungen habe der deutlich leichtere Reifen konzipiert werden können.

“Eine derart massive Gewichtsreduzierung führt zu niedrigerem Rollwiderstand und damit reduziertem Kraftstoffverbrauch”, so Löwenhaupt. Damit sei er wie geschaffen für das elektrogetriebene “BlueCar” von Pininfarina, für den der Reifen konzipiert wurde.

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Yokohama will neuen Ökoreifen in Europa einführen

Yokohamas neuer Eco-Reifen “dB super E-spec”, der – wie berichtet – auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt wird, soll noch in diesem Jahr auch auf den europäischen Märkten verfügbar sein. Wie das Unternehmen aus Japan mitteilt, biete der neue Umweltreifen ein hohes Leistungsniveau, zeige aber gleichzeitig die große Verpflichtung von Yokohama Rubber, die Entwicklungsarbeit in den Dienst des Umweltschutzes zu stellen. “Der dB super E-spec sei der ultimative Ökoreifen”, heißt es in einer Mitteilung aus Japan, er sei “entwickelt worden, um in allen Belangen umweltfreundlich zu sein”.

So liege der Anteil nicht vom Rohöl stammender Rohstoffe im Reifen bei 80 Prozent.. Außerdem biete der neue Ökoreifen dem Hersteller zufolge “die höchste Kraftstoffeinsparung in der Ökoreifenserie”.

81 Prozent der deutschen Neuzulassungen mit ESP

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Im ersten Halbjahr 2008 waren in Deutschland 81 Prozent aller neu zugelassenen Pkw mit dem Elektronischen Stabilitätsprogramm ESP ausgerüstet – ein Anstieg um zwei Prozentpunkte gegenüber 2007, informiert Bosch. In Europa wuchs der Wert im selben Zeitraum um drei Prozentpunkte auf 53 Prozent. Ursache hierfür ist der zunehmende Einsatz des aktiven Sicherheitssystems in Kleinwagen.

Hier stieg der Wert in Deutschland um vier Prozentpunkte, liegt aber mit 42 Prozent immer noch auf niedrigem Niveau. ESP stabilisiert das Fahrzeug in kritischen Situationen und kann wissenschaftlichen Studien zufolge bis zu 80 Prozent aller Schleuderunfälle verhindern.

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“edition limited three” des Smart auf sportlichen 6-Speichen-Rädern

limited three

Auf dem 79. Internationalen Automobil-Salon in Genf feiert eine Sonderedition des smart fortwo Weltpremiere. Das Modell “edition limited three” steht auf 15-Zoll-Leichtmetallräder in sportlichem Sechsspeichen-Design, die mit Reifen der Größen 175/55 R15 vorn und 195/50 R15 hinten bestückt sind.

Landwirtschaftsreifen knapp wie nie – Michelin bereinigt Sortiment

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Der Landwirtschaftsreifenmarkt in Nordamerika verlief im vergangenen Jahr für alle Beteiligten überaus positiv. Einziger Wermutstropfen: Die Verfügbarkeit von Reifen bei Herstellern und Händlern war reichlich knapp. Wie das Fachmagazin “Farm & Dairy” schreibt, habe die Knappheit das ganze Jahr über angehalten, da die Nachfrage förmlich explodierte, so Tom Rodgers, Marketingmanager in der Division Landwirtschaftsreifen bei Firestone.

Das Jahr war “phantastisch und nie dagewesen”, so Rodgers; Hersteller hätten mit der steigenden Nachfrage nicht standhalten können. Bei Bridgestone-Firestone im Werk in Des Moines (Iowa/USA) sei rund um die Uhr gefertigt worden, dennoch hätten sich die Lieferzeiten verlängert und der Lagerbestand minimiert. Diese Situation habe Kunden in der Erstausrüstung genauso hart getroffen wie den Reifenhandel.

„Zeon CS6“ ist Nachfolger von Coopers „Zeon XTC“

Cooper CS6

Der neue Cooper-Reifen “Zeon CS6”, der den bisher in den Geschwindigkeitskategorien V und W (bis 240 bzw. 270 km/h) erhältlichen “Zeon XTC” in der Produktpalette des Herstellers ersetzt, soll sich dank einer neuen Silica-Profilmischung sowie hochmoderner computergestützten Konstruktionstechnologie nicht nur durch eine höhere Haftung speziell beim Bremsen auf nassen Fahrbahnen, aber auch bei allen sonstigen Fahrzuständen auszeichnen, sondern ebenso noch mit einer höheren Laufleistung glänzen können. Diesbezüglich verspricht Cooper für den “Zeon CS6” ein Plus von bis zu zwölf Prozent im Vergleich zu seinem Vorgänger, wobei er zugleich leichter als dieser sei und mit einem geringeren Rollwiderstand aufwarte.

Angeboten werden soll der Neue in – wie es heißt – “allen gängigen Größen” zwischen 15 und 18 Zoll Felgendurchmesser. Zum Marktstart wird er allerdings in zunächst 19 Dimensionen bis maximal 17 Zoll lieferbar sein. Auch in Sachen Runflat-Varianten heißt es, dass diese in Vorbereitung seien und in den kommenden Monaten dann ebenfalls erhältlich sein werden.

Bridgestone hält an Plänen für zweite EM-Reifenfabrik fest

Bridgestone will trotz der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise an den Plänen festhalten, im japanischen Kitakyushu die neue EM-Reifenfabrik bis Ende des kommenden Jahres fertigzustellen. Ein Baustopp komme nicht in Frage, heißt es aus Unternehmenskreisen in Japan. Das Angebot an großen EM-Reifen, den sogenannten “Giant Tyres” in bis zu 63 Zoll, sei weiterhin weltweit knapp, heißt es.

Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 200 Millionen Euro, wozu aber auch der Ausbau der Kapazitäten im Stahlcordwerk in Saga zählt, von dem aus die neue EM-Reifenfabrik beliefert werden soll. Aktuell betreibt Bridgestone lediglich eine einzige Fabrik, in der die größten der Großreifen für den Einsatz in Minen gefertigt werden..

Mini John Cooper Works Cabrio mit Notlaufreifen

CooperCabrio

Nur wenige Wochen nach der Weltpremiere des neuaufgelegten Mini Cabrio folgt die auf pure Performance ausgerichtete “John Cooper Works”-Variante, die erstmals auf dem Genfer Automobilsalon zu sehen sein wird und im März in den Markt rollen soll. Vom Motorsport und seinen hohen Anforderungen an die Fahrwerkstechnik ließ sich der Autohersteller offensichtlich bei der Gestaltung der 17-Zoll-Leichtmetallräder im “John Cooper Works Cross Spoke Challenge”-Design inspirieren. Mit einem Gewicht von weniger als zehn Kilogramm sind die Räder außergewöhnlich leicht.

Infotainment im Reifenhandel von Continental

Eine neue DVD soll ab sofort das Know-how von Autofahrern rund um Reifen stärken. Dazu hat Continental rund zwei Stunden Filmmaterial zusammengestellt, das in einzelnen Blöcken über Reifenentwicklung und -herstellung, über Pkw- und Nutzfahrzeugreifen sowie über den Continental-Konzern und sein Engagement für Fußball informiert. “Die einzelnen, kurzen Filme, die auf der DVD endlos laufen, sind allgemein verständlich aufgebaut”, erläutert Olaf Tillack vom Continental-Handelsmarketing Deutschland den Ansatz.

“Wir haben bewusst auf zu große Detailtiefe verzichtet, um die einzelnen Themen anschaulich machen zu können. So geben wir unseren Partnern im Handel die Möglichkeit, Wartezeiten ihrer Kunden interessant zu überbrücken.”.