Motorrad(reifen)markt im Sinkflug?

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Nachdem sich die Motorradbranche im vergangenen Jahr im Vergleich etwa zum Pkw-Geschäft noch vergleichsweise robust präsentiert hatte, scheint die Krise nun mittlerweile allerdings auch hier angekommen zu sein. Wie anders sollte man ansonsten das laut Kraftfahrt-Bundesamt in den ersten beiden Monaten des Jahres aufgelaufene gut 40-prozentige Neuzulassungsminus bei den motorisierten Zweirädern interpretieren? Oder ist doch nur die bislang eher nicht motorradtaugliche Witterung schuld? Wie dem auch sei, unbeeindruckt davon bringen sich die in diesem Marktsegment etablierten Reifenhersteller mit ihren neuesten Produkten – in der April-Ausgabe der NEUE REIFENZEITUNG werden wir unter anderem Bridgestones “BT-003 Racing Street” oder Dunlops “Qualifier II” ausführlich vorstellen – in Position für die Saison 2009.

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Mondeo-Sonderserie auf 17 Zoll

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Betont dynamisch und repräsentativ zeigt sich der Ford Mondeo in der Ausführung “Sport”. Das auf 500 Einheiten limitierte Editionsmodell ist ausschließlich der Karosserieversion Turnier vorbehalten, basiert auf der neuen Ausstattungsvariante Trend und steht auf 17-Zoll-Leichtmetallrädern im 5-Speichen-Y-Design.

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Oldtimerreifen nicht von der Verordnung über Reifenrollgeräuschemissionen betroffen

Durch die Umsetzung der ECE-Regelung 117 “Einheitliche Bedingungen für die Genehmigung der Reifen hinsichtlich der Rollgeräuschemissionen” werden einige Reifen aus dem Handel verschwinden. Die Verordnung wird nach einem Stufenplan ab 1. Oktober 2009 wirksam, berichtet der DEUVET (Bundesverband für Clubs klassischer Fahrzeuge e.

V.), dass Reifen, die ausschließlich für vor dem 1. Oktober 1990 erstmalig zugelassene Fahrzeuge bestimmt sind, davon ausgenommen sind.

Neuer Barum-Reifen für Allradfahrzeuge Bravuris 4×4

Mit dem Bravuris 4×4 hat die zum Continental-Angebot gehörende Marke Barum das Lieferprogramm komplettiert. Der neue Reifen für Allradler und SUV ist so ausgelegt, dass er beim Straßeneinsatz gute Haftung für Seitenführung und Bremsen aufbaut und bei Fahrten in leichtes Gelände ausreichend Grip zur Verfügung stellt. Seine sehr flache Reifenkontur habe durch die ausgewogene Druckverteilung geringen Abrieb und liefere so hohe Laufleistung, teilt Continental mit.

MotoGP-Fahrer Edwards lobt Bridgestone-Reifen über den grünen Klee

Colin Edwards (34) könne nicht sagen, weshalb die Bridgestone-Reifen für ihn so gut funktionieren, heißt es bei “motorsport-magazin.com”. Er wisse aber, dass seine neuen Reifen Runde um Runde stabile Leistung bringen und er eine solche Erfahrung bislang nicht kannte: “Man muss versuchen, die Maschine so abzustimmen, dass sie nach fünf oder sechs Runden das Maximum der Reifen erreicht hat und diesen Level halten kann”, kommt der MotoGP-Fahrer zu Worte.

Schwere Zeiten für Pkw-Stahlradanbieter

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Im Bereich der Herstellung von Pkw-Stahlräder haben wir in Europa sehr weitgehend ein Duopol bestehend aus Hayes Lemmerz und der Mefro-Gruppe. Mit einigem Abstand dahinter folgt Italiens Magnetto, im Bereich Pkw-Räder auch bekannt als Fergat oder MW (Magnetto Wheels) mit Produktionsstandorten in Italien, Frankreich und Rumänien. Während sich die Wettbewerber Hayes Lemmerz und Mefro völlig dem Rädergeschäft verschrieben haben, ist Magnetto Teil des italienischen Stahlkonglomerates CLN.

Die Magnetto Deutschland Wheels GmbH ist in Plüderhausen ansässig. Welche Strategie Magnetto im Rädersektor verfolgt, ist nicht ganz klar, ernst genommen wird das Unternehmen schon, obwohl Hayes Lemmerz und Mefro rund 80 Prozent Marktanteil bei Pkw-Stahlrädern in Europa auf sich vereinen und dem Markt damit produktionsseitig ihren Stempel aufdrücken.

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Sommerreifentest in AUTO Straßenverkehr

Die Zeitschrift “AUTO Straßenverkehr” veröffentlicht einen Sommerreifentest in der Größe 205/55 R16V, der auf einem VW Golf durchgeführt wurde. Unter den zwölf getesteten Fabrikaten wird nur eines mit “Besonders empfehlenswert” ausgezeichnet und damit zum Testsieger: der Bridgestone-Reifentyp Turanza ER300. Hinter einem breiten Verfolgerfeld mit Contis PremiumContact 2, Dunlops SP Sport FastResponse, Goodyears OptiGrip, Hankooks Ventus V12 Evo, Michelins Primacy HP, Nokians V, Pirellis P7 und dem Vredestein Sportrac 3, die allesamt “empfehlenswert” sind, müssen sich Firestones TZ 300? und Fuldas Carat Progresso mit “bedingt empfehlenswert” begnügen.

Die rote Laterne und damit “nicht empfehlenswert” wird an Kumhos Ecsta HM KH31 verliehen. Wie immer finden Sie die detaillierten Testergebnisse, wenn Sie auf unseren Internetseiten die umfangreiche Datensammlung der Reifentests anklicken..

Langstreckenweltrekord auf Pirelli-Motorradreifen

Pirelli Langstreckenweltrekord Angel ST

Ein internationales Fahrerteam hat am 14. und 15. März 2009 einen neuen 24-Stunden-Langstreckenweltrekord für Serienmotorräder aufgestellt: Mit einer Suzuki Hayabusa 1300 wurde dabei eine Gesamtdistanz von 5.

135,071 Kilometern zurückgelegt – mit nur einem Reifensatz des neuen Pirelli-Modells “Angel ST”. Schauplatz des Ganzen war der italienische Hochgeschwindigkeitskurs in Nardò (Apulien), wo die Maschine mit bis zu 300 Kilometern in der Stunde bewegt wurde. Angesichts der erzielten Durchschnittsgeschwindigkeit jenseits der Marke von 210 Kilometern pro Stunde sieht Pirelli damit die Stabilität und Haltbarkeit des “Angel ST” unter maximaler Belastung bestätigt.

Mit einem zweiten Motorrad – einer Kawasaki GTR 1400 des Modelljahrganges 2009 – wurden darüber hinaus noch weitere Rekorde eingefahren, so unter anderem ein Zwölf-Stunden-Weltrekord, bei dem die Fahrstrecke von 2.502,873 Kilometern einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 208,573 Kilometern in der Stunde entspricht. An den Fahrten, bei denen alles in allem 13 neue Rekorde aufgestellt wurden, beteiligten sich neben 15 internationalen Journalisten, die jeder auf mindestens einer der Maschinen jeweils eine halbe Stunde – 20 Minuten Fahrt zuzüglich zehn Minuten für die Technik – unterwegs waren, auch Mitarbeiter der Pirelli-Motorradreifensparte, darunter unter anderem der Leiter der Testabteilung Salvo Pennisi oder Entwicklungschef Piero Misani.

„Hervorragende Resonanz“ auf „Reifentag“ der KUMAvision AG

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KUMAvision CeBIT Reifentag

Bei ihrem sogenannten “Reifentag” während der CeBIT hat die KUMAvision AG die ERP-Branchenlösung “BSS.tire” in den Mittelpunkt gerückt und Unternehmensangaben zufolge damit viele Besucher aus der Reifenbranche anlocken können, welche die Gelegenheit nutzten, sich die Software mit ihren neuen Funktionen im Rahmen der Messe live präsentieren zu lassen. “Wir hatten eine hervorragende Resonanz”, resümiert Jürgen Natter, Vertriebsleiter bei der KUMAvision AG.

Nach seiner Schätzung interessierten sich am “Reifentag” rund zwei Drittel der Standbesucher für die “BSS.tire” genannte Lösung für die Reifenbranche. “Auffällig viele Vertreter von Niederlassungen des point-S-Verbundes wollten sich unsere Lösung vor Ort zeigen lassen”, erzählt Natter und führt dies darauf zurück, dass sich nach der Empfehlung der point-S-Zentrale “jetzt auch die praktischen Vorteile von ‚BSS.

tire’ im Verbund in Form von Mund-zu-Mund-Propaganda herumsprechen”. Im Zentrum der Aufmerksamkeit habe beim diesjährigen “Reifentag” die direkte Bestellung aus dem Warenkorb bei Onlineanbietern wie beispielsweise Stahlgruber gestanden. “Bei ‚BSS.

tire’ müssen die entsprechenden Zugangsdaten nur einmal hinterlegt werden. Bei späteren Bestellungen muss der Anwender sie dann nicht mehr manuell eingeben”, erklärt Natter. Darüber hinaus habe die Software auch dank ihrer CRM-Funktionalität bei den Messebesuchern punkten können, die gerade bei der anstehenden Umrüstsaison den Kundenstrom steuern und die Werkstattplanung optimieren könne, sagt der Vertriebsleiter, der auch Staatssekretär Richard Drautz vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg als Gast am KUMAvision-Messestand begrüßen konnte.

Kundenkarte ermöglicht Verbrauchern Ratenzahlung bei point S

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point S Kundenkarte

Vor Kurzem hat point S seine neue Kundenkarte eingeführt, mit der den Servicecentern der Reifenhandels- und Autoservicekooperation die Möglichkeit gegeben wird, ihren Kunden Ratenzahlungsmodelle anzubieten. Sämtliche Produkte und Dienstleistungen sollen zukünftig mit der sogenannten “point S card” werden können, wobei eine einfache Handhabung, individuell vereinbare Monatsraten und flexible Zahlungs- und Tilgungsmodelle versprochen werden. Die Untergrenze für den Einsatz der Kundenkarte liegt demnach bei 150 Euro, nach oben hin ist das Finanzierungslimit bei 10.

000 Euro erreicht. Um dem Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität in der Finanzplanung einzuräumen, kann dieser die monatliche Tilgungsrate point S zufolge selbst festlegen, wobei das Minimum bei drei Prozent (mindestens fünf Euro) des offenen Rechnungsbetrages pro Monat liege. Der anfängliche effektive Jahreszins wird mit 9,9 Prozent angegeben.

“Mit der ‚point S Card’ bieten wir unseren Servicecentern ein weiteres umsatzorientiertes und vor allem umsetzbares Tool zur Kundenbindung. Unsere Kunden profitieren indes von flexiblen Zahlungsmöglichkeiten sowie mehr finanziellem Spielraum”, ist point-S-Geschäftsführer Jürgen Benz überzeugt. Neben verschiedenen Ratenzahlungsmöglichkeiten biete die neue “point S Card” auch Null-Prozent-Aktionsangebote, die man ab Mitte April 2009 durch eine point-S-Werbebeilage in Deutschland bewerben will.

Als Voraussetzung für die Nutzung der “point S Card” wird ein Mindestalter von 18 Jahren sowie eine deutsche Anschrift und Bankverbindung genannt. Bei Vorlage eines gültigen Personalausweises sowie einer EC-/Maestro-Karte könne die Kundenkarte im point-S-Servicecenter beantragt werden, heißt es.

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