“Der flächendeckende Einsatz von Blockierverhinderern bei Motorrädern und Motorrollern wäre ein entscheidender Beitrag, die Zahl der Schwerverletzten und Unfalltoten deutlich zu senken”, sagt Dirk Remde, Direktor Motorradbremssysteme der Division Chassis & Safety bei der Continental AG. In diesem Zusammenhang wird auf das von dem Unternehmen entwickelte Motorrad-ABS verwiesen, das Aprilia nun erstmals bei den drei Modellen Mana, Shiver und Dorsoduro verbaut. Es wiegt demnach lediglich 1,2 Kilogramm und könne – so der Anbieter – an unterschiedliche Motorradmodelle angepasst werden.
Wie es unter Berufung auf Studien der Unfallversicherer und der Bundesanstalt für Straßenwesen heißt, komme es bei jedem fünften Motorradunfall zum Sturz durch ein blockierendes Vorderrad. Und mit ABS könnten 93 Prozent dieser Stürze verhindert werden, sagt Continental. Selbst wenn der Bremsweg nicht reiche und es zum Zusammenstoß komme, werde danke ABS die Aufprallgeschwindigkeit durch eine kontrollierte Bremsung stark reduziert und damit auch das Risiko tödlicher Verletzungen verringert.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Arno Borchershttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgArno Borchers2009-03-27 11:54:002023-05-16 11:17:45ABS bei Motorrädern laut Conti sinnvoll, um Unfallzahlen zu senken
Im Zusammenhang mit der Vorstellung des neuen Reifenmodells “Cinturato P7” in Rome (Georgia/USA) hat Pirelli davon gesprochen, mit Incentives vergleichbar etwa zur “Abwrackprämie” für über neun Jahre alte Autos hierzulande den Umstieg von Reifen mit einer Profiltiefe unterhalb des gesetzlichen Limits von 1,6 Millimetern auf neue Pneus fördern zu wollen. “Diese in Bezug auf das Reifengeschäft innovative Maßnahme zielt in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gleichermaßen auf einen Erhalt der Nachfrage ab wie sie den Wechsel auf umweltfreundlichere Produkte stimuliert”, so das Unternehmen, das dabei auch nicht auf den Sicherheitsaspekt zu verweisen vergisst. Denn mehr Profil bedeutet beispielsweise mehr Haftung auf nassen Fahrbahnen.
Vorgestellt wurde die Initiative von Pirelli-CEO Marco Tronchetti Provera und dem Chef der Reifensparte Francesco Gori höchst selbst, wobei freilich auch die “grünen” Eigenschaften des “Cinturato P7” in den Vordergrund gerückt wurden. Bei ihm soll es sich laut Pirelli um einen rollwiderstandsoptimierten Reifen mit folglich positivem Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch bzw. die Kohlendioxidemissionen eines damit bereiften Fahrzeuges handeln.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/images1.jpg160250Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2009-03-27 11:48:002023-05-17 14:19:10Nun auch Pirelli mit einer Art „Reifenabwrackprämie“ – in den USA
Die geplante Zusammenfassung administrativer und technischer Vorgaben der Typengenehmigung in einer einzigen EU-Richtlinie für motorisierte Zwei- und Dreiräder wird laut dem Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. (ARCD) von den Motorradherstellern zwar befürwortet, weil sie – wie es unter Berufung auf Aussagen des europäischen Dachverbandes ACEM (Association des Constructeurs Européens de Motocycles) heißt – den Vorteil mit sich bringe, europäische und internationale Standards so weit wie möglich in Einklang zu bringen.
Doch in Sicherheitsfragen wünscht man sich nichtsdestotrotz, dass die EU-Kommission der Industrie die Wahl der Mittel überlässt und nicht etwa die zwangsweise Ausrüstung neuer Maschinen mit Antiblockiersystemen festschreibt. “Obligatorische Ausrüstung mit ABS ist nicht der richtige Weg”, so der ACEM. Diese technische Vorgabe könne die Entwicklung und den Einsatz neuer fortschrittlicher Bremssysteme verlangsamen, wird gar befürchtet.
Überdies sei ein klassisches Antiblockiersystem etwa bei Zweirädern im Offroadgebrauch kontraproduktiv, heißt es weiter. Die Industrie entwickle derzeit fortschrittliche Bremssysteme, die das Ziel erhöhter Sicherheit bei gleichzeitiger Kostenminimierung besser erreichen könnten. Die Hersteller wollen sich nach ARCD-Informationen freiwillig dazu verpflichten, bis 2010 die Hälfte aller neuen Motorräder und Mopeds mit modernen Bremssystemen anzubieten, 2015 soll dieser Wert auf 75 Prozent steigen.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Arno Borchershttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgArno Borchers2009-03-27 11:39:002023-05-16 11:17:46Motorradhersteller wollen sich nicht zu ABS zwingen lassen
WABCO Holdings Inc. – Zulieferer Nutzfahrzeugindustrie – und Truck Race Team Allgäuer haben die Fortführung ihrer langjährigen und erfolgreichen Partnerschaft in der European Truck Racing Championship bekannt gegeben. WABCO unterstützt das Team bereits seit 2001 mit seiner Bremstechnologie, und in dieser Saison werden die Renntrucks des Rennstalls des ehemaligen Truck Race Europameisters Egon Allgäuer mit der neuen Generation der Druckluftscheibenbremse “NG 22 MAX” ausgerüstet.
Für diese Bremse verspricht der Anbieter dank patentierter Einstempeltechnologie das beste Gewicht-Leistungs-Verhältnis für schwere Lkw. “Wir beanspruchen unsere Trucks bis zur Grenze des Machbaren. Deshalb ist zuverlässige und leistungsstarke Bremstechnologie entscheidend für unseren Erfolg auf der Rennstrecke”, meint Teamchef Egon Allgäuer.
“WABCOs große Erfahrung im Bereich der Fahrzeugsicherheit ist für uns ein enormer Vorteil. Die neuesten WABCO-Technologien und Produkte sorgen für einen deutlichen Leistungsschub bei den Rennen”, ergänzt er. “Wir stehen mit großer Begeisterung hinter unserer langjährigen Partnerschaft mit Team Allgäuer in der European Truck Racing Championship”, so Kurt Lehmann, Vice President Product Development bei WABCO.
“Auf der Rennstrecke demonstrieren die WABCO-Technologien und -Systeme ihre hervorragende Leistung und Zuverlässigkeit bei der weltweit wohl am härtesten umkämpften Rennserie für Trucks. Zusammen mit Team Allgäuer treiben wir unsere Innovationskraft voran, indem wir unser etabliertes Produktportfolio weiter verbessern und zu mehr Sicherheit, höherer Leistungsfähigkeit und einer Reduzierung der Betriebskosten beitragen. Davon profitieren unsere Kunden weltweit”, sagt er.
Die European Truck Racing Championship 2009 startet am 9. Mai mit dem Truck Grand Prix in Assen (Niederlande).
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/WABCO_Allgaeuer.jpg267400Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2009-03-27 11:30:002023-05-17 14:19:11Weiter Truckracing-Partnerschaft zwischen WABCO und Team Allgäuer
Volkswagen präsentiert die inzwischen sechste Generation des 1976 erstmals präsentierten Golf GTI. Die Ikone der autoaffinen Gemeinde steht dabei in Serie auf Aluminiumrädern Design “Denver” in 7,5×17 Zoll und Reifen im Format 225/45.
Vor 100 Jahren hat der Chemiker Fritz Hofmann den ersten synthetischen Kautschuk erfunden. Der elastische Alleskönner hat die Welt revolutioniert und bewegt sie noch heute. Denn Synthesekautschuk ist ein wesentlicher Bestandteil in jedem modernen Hochleistungsreifen.
“Synthetischer Kautschuk hat die Welt mobil gemacht. Ohne den künstlichen Gummiwerkstoff würde keines der heute weltweit rund eine Milliarde Autos über die Straßen rollen und kein Flugzeug fliegen”, erklärt Dr. Werner Breuers, Vorstandsmitglied des deutschen Spezialchemie-Konzerns Lanxess, der das Erbe Fritz Hofmanns, der seinerzeit bei der “Elberfelder Farbenfabriken vorm.
Friedrich Bayer & Co.” arbeitete, fortsetzen will.
Weit mehr als hundert verschiedene Synthesekautschuktypen für die unterschiedlichen Verwendungszwecke hat der Konzern im Programm.
Nachdem Goodyear den neuen Pkw-Sommerreifen OptiGrip bezogen auf die gängigen Präsentationstermine antizyklisch bereits im letzten Herbst vorgestellt hatte, wurde er der Presse und direkt im Anschluss daran dem Fachhandel auf dem konzerneigenen Testgelände im südfranzösischen Mireval erneut präsentiert: Schließlich steht die Umbereifungsphase unmittelbar bevor und sollte die zweite Innovation im Pkw-Sommerreifensegment nicht untergehen, bei der erstmalig diverse Errungenschaften der letzten Jahre von den Reifenentwicklern in ein Produkt gepackt worden sind. Erstmalig allerdings stand ein Produkt im Fokus einer Präsentation, von dem sich der Hersteller enorm viel verspricht und das bereits auf einem auf Jahre wohl Maßstäbe setzenden Auto wie der brandneuen E-Klasse verbaut wird: der EfficientGrip.
https://staging.reifenpresse.de/wp-content/uploads/2013/07/EffiOEko.jpg234300Arno Borchershttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgArno Borchers2009-03-26 16:55:002023-05-16 11:17:47Nach dem OptiGrip kommt der EfficientGrip
Aufgrund einer – wie es heißt – “positiven Resonanz bei den Verbrauchern und dem Handel” will die Cooper Tire & Rubber Deutschland GmbH ihre vor Kurzem ins Leben gerufene “Abwrackprämie” für Reifen (die NEUE REIFENZEITUNG berichtete) auf weitere Produktlinien ausweiten, um damit einen weiteren Impuls zur kommenden Umrüstsaison von Winter- auf Sommerreifen zu geben. Hatte das Unternehmen seine “Entsorgungsprämie” in Höhe von 2,50 Euro pro Reifen bislang lediglich im Zusammenhang mit der Anschaffung eines Satzes des neuen Modells “Zeon CS6” aus der eigenen Produktpalette ausgelobt, so soll Endverbrauchern der gleiche Betrag nun offenbar auch dann gezahlt werden, wenn sie einen Avon-Sommerreifensatz der Typen “ZZ 3” und “ZV 5” kaufen und dafür ihre alten Reifen – egal welcher Marke – bei ihrem Händler in Zahlung geben. Näheres zu der bis zum 30.
April 2009 befristeten Aktion sowie das zugehörige Antragsformular für die “Reifenabwrackprämie” von Cooper können Interessierte auf den Webseiten der Reifensuchmaschine unter der Adresse www.reifensuchmaschine.de/cooper-abwrackpraemie/reifen-abwrackpraemie.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2009-03-26 10:49:002023-05-17 14:19:13Coopers „Reifenabwrackprämie“ auf weitere Produktlinien ausgedehnt
Das Unternehmen Pall-Ex, das zu den führenden Logistikdienstleistern in Großbritannien gezählt wird, hat Continental zufolge seine gesamte Gabelstaplerflotte – 36 Fahrzeuge befinden sich am Hauptsitz der Briten in Ellistown im 24-Stunden-Einsatz – auf das Reifenmodell “CSEasy” des deutschen Herstellers umgerüstet. Als Gründe dafür werden dessen Verletzungsresistenz und hohe Laufleistung sowie sein Kraftstoffsparpotenzial genannt. “Sowohl Reifenpannen als auch Ausfallzeiten bereiteten uns bei Pall-Ex große Sorgen.
Der ‚CSEasy’-Reifen kann in der Barloworld-Werkstatt vor Ort ohne Presse sicher montiert und demontiert werden. Dadurch sparen wir teure Standzeiten und kostspielige Montageausrüstung. Der ‚CSEasy’ ermöglicht uns, rund um die Uhr und sieben Tage in der Woche Reifenwechsel durchführen zu können.
Das gewährleistet den durchgehenden Betrieb des Unternehmens”, zeigt sich Tony Mellor, kaufmännischer Leiter bei Pall-Ex, von den Conti-Reifen überzeugt. “Der ‚CSEasy’ zeigt eine dreimal so hohe Laufleistung wie ein Standardvollreifen. Er ist robust und langlebig und hält den härtesten Bedingungen stand.
Wir sind wirklich froh, dass Barloworld-Handling uns den ‚CSEasy’ vorgestellt hat. Dadurch konnten wir erhebliche Einsparungen erzielen”, hat er noch mehr Lob für die Reifen in petto. Der “CSEasy” gehört zu den Superelastikreifen (CSE) der Continental AG, nach deren Worten sie dank ihrer Vollgummikonstruktion die ideale Wahl für extrem harte Anwendungsbereiche sind.
Sie werden als besonders standsicher, nahezu pannensicher und wartungsfrei beschrieben. Zugleich stelle das einzigartige Montagesystem des “CSEasy” eine sichere und wirtschaftliche Lösung für die Gabelstaplerreifenwartung dar, so der Hersteller, der eigenen Worten zufolge im Bereich Industriereifen eine komplette Produktpalette anzubieten hat und in diesem Segment die Marktführerschaft in Deutschland sowie einen Platz unter den ersten Drei innerhalb Europas für sich reklamiert.
Die britische Verbraucherzeitschrift “Which?” – in etwa vergleichbar mit der “Stiftung Warentest” – testete 14 Reifentypen in den High-Performance-Größe 205/55 R16W und 18 Reifentypen in der Standardgröße 185/60 R14H. Testsieger bei den Reifen für die Mittelklasse und aufwärts wird Contis PremiumContact 2, knapp dahinter rangieren der Michelin Primacy HP, Uniroyals RainSport 2, Bridgestones Turanza ER300 und der Nokian Z G2, die jeweils noch das Qualitätssiegel “Best Buy” erhalten; Schlusslicht in dieser Größe ist der Mabor Sport-Jet 2. Der PremiumContact 2 ist auch beim Test der kleineren Größe an der Spitze, gefolgt von den ebenfalls empfohlenen Reifentypen Bridgestone Turanza ER300, Kumho Solus KH17 und Uniroyal Rain Expert.