“Doppelte Katastrophe” in Bezug auf Formel-1-Reifenwahl befürchtet

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Nachdem bei dem Formel-1-Rennen am kommenden Wochenende auf dem Shanghai International Circuit in China offenbar dieselben Reifenspezifikationen wie zuletzt in Australien mit superweicher und harter Mischung zum Einsatz kommen sollen, wird seitens einiger Fahrer Kritik daran laut. Insbesondere Fernando Alonso sei “besorgt und keineswegs amüsiert”, heißt es bei der Adrivo Sportpresse. “Das ist die schlimmste Entscheidung, die sie seit langer Zeit getroffen haben”, hat der Renault-Pilot demnach Bridgestone und FIA für ihre Reifenauswahl kritisiert und diese für die Strecke in Shanghai als lächerlich bezeichnet.

“Wenn sie eine bessere Show wollen, können wir auch Nummern ziehen, und wer die 13 zieht, bekommt Regenreifen”, wird Alonso zitiert, der mit seiner Meinung anscheinend nicht alleine dasteht. “Der harte Reifen wird eine Rutschpartie, vielleicht sogar eine Katastrophe. Der weiche Reifen ist auch eine Katastrophe, er wird abbauen ohne Ende.

Es ist also eine doppelte Katastrophe”, stößt Nico Rosberg anscheinend ins gleich Horn. “Der eine ist zu hart, der andere ist zu weich. Der richtige Reifen liegt Zuhause”, meint Fernando Alonso.

Goodyears „AirMax“-Reifen erhalten OE-Freigaben von Scania

Der Nutzfahrzeughersteller Scania hat dem Lenkachsreifen “Marathon LHS II” in den Dimensionen 375/50 R22.5 und 355/50 R22.5 für die Erstausrüstung freigegeben.

Bei diesen Modellen setzt der Reifenproduzent Goodyear auf seine sogenannte “AirMax”-Technologie, mit der eine maximale Tragfähigkeit von acht Tonnen bei niedrigem Querschnitt verbunden wird. Als Folge dessen sollen “AirMax”-Reifen dank ihres in Bezug zu Standardreifen größeren Luftvolumens bei gleichem Außendurchmesser weniger Straßenschäden verursachen und zugleich noch im Vergleich zu anderen Lenkachsreifen den Kraftstoffverbrauch eines damit bereiften Fahrzeuges senken. Beim “Marathon LHS II” in 375/50 R22.

5 handelt es sich demnach um eine völlig neue Größe, die es bisher auf dem Markt nicht gab. In dieser Dimension ist er nach dem 355/50 R22.5, bei dem zusätzlich noch die “FuelMax”-Technologie des Herstellers zum Einsatz kommt, der zweite Goodyear-Reifen mit “AirMax”-Technologie.

“Eine Vielzahl von Kunden haben Fahrzeuge verschiedener Marken bereits auf den neuen Reifen in 375/50 R22.5 umgerüstet. Das Interesse und die Akzeptanz einfacher Lösungen, die die Fahrzeugleistung und die Flexibilität verbessern ist unter kostenbewussten Spediteuren sehr groß.

Weiterer Vorteil der Reifen ist, dass sie nachgeschnitten und anschließend als runderneuerte Anhängerreifen genutzt werden können. So wird die Wirtschaftlichkeit gesteigert und gleichzeitig die Umwelt geschont”, so der Anbieter, nach dessen Angaben Scania darüber hinaus auch für das Winterprofil “UltraGrip WTS” in der Größe 355/50 R22.5 eine Freigabe erteilt hat.

Irmscher-Rad „Aero Star“ für den Peugeot 4007 SUV

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Im Zuge seiner Partnerschaft mit Peugeot präsentiert der Fahrzeugveredler Irmscher neue “RC-Line”-Produkte für den 4007 SUV der Franzosen. Dazu gehören unter anderem auch neue 18- und 19-Zoll-Räder im “Aero Star” genannten Zehnspeichendesign, die den dynamisch bezeichneten Auftritt des Autos unterstreichen und den Charakter des Fahrzeuges betonen sollen. Um das Rad, das in den beiden Farbausführungen Silber oder Mistralschwarz diamantgedreht angeboten wird, optisch größer wirken zu lassen, verlaufen die Speichen dabei bis an den Felgenrand.

“Technisch zeichnet sich dieses Rad, wie alle Irmscher-Leichtmetallfelgen durch eine hochwertige Aluminiumlegierung aus. Eine neuartige Gusstechnologie und die zusätzliche Wärmebehandlung gewährleisten maximale Stabilität und höchste Sicherheit. Natürlich ist dieses Rad wie alle Räder aus dem Hause Irmscher voll wintertauglich”, so der Tuner.

Friction-Katalog von TRW neu aufgelegt

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TRW

Den neuen Friction-Katalog des Bremsenspezialisten TRW gibt es ab sofort als gedrucktes Exemplar und als Onlineversion auf www.trwaftermarket.de.

Die aktuelle Version soll mehr als 3.642 Produktreferenzen umfassen. Der Multimarkenkatalog für das Reibmaterialprogramm von TRW enthalte zudem wichtige Informationen zur Verwendung der richtigen Bremsflüssigkeit, teilt das Unternehmen unter Hinweis darauf mit, dass für die neueste Katalogausgabe 386 Teilenummern neu aufgenommen wurden – darunter 117 neue Bremsbelagsätze, 95 neue Bremsscheiben, 49 Bremstrommeln, 40 neue Superkits und zusätzliche Programmerweiterungen.

Der Friction-Katalog decke 98 Prozent des europäischen Fahrzeugbestands ab, heißt es. Der Hauptteil der Produktübersicht ist demnach bezüglich Fahrzeugherstellern und Modellen gegliedert, wobei die zu verwendenden Bremsbeläge, eventuell benötigte Verschleißanzeiger, Bremsbacken, Bremsbackenzubehörsätze, Bremsscheiben und Bremstrommeln, Handbremsbeläge, Bremsenkits und Superkits dargestellt sind. Darüber hinaus biete der neue Katalog die Zuordnung der TRW-Teilenummern zu OE-Vergleichsnummern und Wettbewerbsvergleichsnummern oder ermögliche eine Auswahl über WVA-Nummern.

“Die Produktbilder sind nach Teilenummern geordnet. Die maßstabsgetreue Darstellung (1:2) aller Bremsbeläge vereinfacht die Auswahl der richtigen Teilenummer. Für Bremsscheiben und Bremstrommeln sind alle benötigten Maße inklusive der minimal zulässigen Scheibendicke angegeben”, heißt es vonseiten des Anbieters.

Zubehörteillieferanten nutzen Tyrexpo Asia wieder intensiv

Tyrexpo Rubber King tb

Es sind nicht nur die Neureifenhersteller, die unter der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise zu leiden haben; deren Zulieferer wiederum leiden gleich mit. Ob dies nun die Maschinenlieferanten sind, die von der Reifenindustrie derzeit so gut wie keine Aufträge mehr erhalten, oder die Schläuche für Schlauchreifen oder Heizbälge für die Reifenproduktion fertigen – allesamt stöhnen unter der aktuellen Nachfrageenthaltung. Aber – so war während der Tyrexpo Asia immer wieder zu hören – die Branche der Zubehörlieferanten habe mittlerweile den absoluten Tiefpunkt erreicht und werde am Ende des Tales wieder bergauf gehen können.

Alliance erweitert seine Produktpalette im Bereich Flotation-Reifen

380 tb

Der Experte für Landwirtschaftsreifen ergänzt sein Programm von radialen Flotation-Reifen um neue Abmessungen. Der Reifenhersteller Alliance hat eine lange Tradition in der Entwicklung und Herstellung von Flotation-Reifen für die Landwirtschaft. 1998 war das israelisch-indische Unternehmen der weltweit erste Hersteller, der einen solchen Reifen in radialer Bauweise hergestellt hat.

Nun präsentiert der Hersteller weitere Neuentwicklungen, die vor allen Dingen für den Einsatz auf Güllewagen und Muldenkippern geeignet sind. Die Serie mit dem Reifenprofil “390 Agri Trasport”, die speziell für die wachsenden Anforderungen im Bereich Transport und Grünland entwickelt wurde, ist gleich um mehrere Dimensionen ergänzt worden. Vornehmlich für den Einsatz auf Güllewagen wurden die Größen 650/55 R26.

5 und 710/50 R30.5 entwickelt. Diese Reifen böten im Vergleich zu den Reifen anderer Anbieter ein besonders effektives Verhältnis zwischen Tragkraft und Breite, wodurch eine höhere Tragkraft ohne eine Verbreiterung des Fahrzeugs erzielt werden könne.

Ab Mai präsentiert Alliance erstmals auch die Größe 850/50 R30.5 in radialer Bauweise. Durch die hohe Tragkraft eigne er sich besonders für Arbeiten mit hohem Transportvolumen.

Auch das Programm mit dem Profil “380” – mit dem Einsatzschwerpunkt Ackerbau und Erdbewegungsarbeiten – wurde weiter ausgebaut. Die Größe 650/65 R30.5 ist speziell für den Einsatz auf Güllewagen mit Tandem- und Tridemachsen geeignet, die Größe 650/60 R26.

5 vor allem für Muldenkipper. Zusätzlich ist ab sofort auch die Größe 620/40 R22.5 neu erhältlich.

Motorräder beim TÜV oft technisch tipptopp

Motorradfahrer kümmern sich in besonderer Weise um den verkehrssicheren Zustand ihrer Bikes. Deshalb werden beim TÜV-Termin nur selten erhebliche Mängel gefunden. Das zeigt erneut die statistische Auswertung der bei TÜV Nord Mobilität durchgeführten Hauptuntersuchungen an Krafträdern.

So fuhren im letzten Jahr 77,0 Prozent der Motorräder ohne Mängel an den TÜV-Stationen vor. Kommt es trotzdem zu Mängeln, sind diese meist an der Beleuchtung, am Fahrgestell und Rahmen oder an Achsen, Rädern und Reifen zu finden. Roger Eggers, Motorradexperte bei TÜV Nord Mobilität: “Dahinter verbergen sich in vielen Fällen defekte Glühlampen, nicht zugelassene Leuchten, falsche oder abgefahrene Reifen und ausgeschlagene Lager an Gabel, Schwinge oder Rädern.

Flow-forming-Räder für den Mercedes-Benz SLS AMG

Erstmals in der über 40-jährigen Unternehmensgeschichte präsentiert die Performancemarke von Mercedes-Benz ein eigenständig entwickeltes Fahrzeug: den Mercedes-Benz SLS AMG. Bei diesem Supersportwagen mit Flügeltüren, der im Jahr 2010 kommen soll und von dem es noch keine offiziellen Fotos gibt, stand Leichtbau im Fokus, auch bei den Rädern: Gewichtsoptimierte AMG-Leichtmetallräder nach dem “Flow-forming”-Prinzip in 9,5×19 Zoll vorn und 11×20 Zoll hinten reduzieren die ungefederten Massen und steigern Fahrdynamik und Federungskomfort. Exklusive für AMG entwickelte Reifen in 265/35 R19 (vorn) und 295/30 R20 (hinten) sorgen für Grip.

Goodyear: Neue Lkw-Reifen bieten hohes Sparpotenzial

Die Firma Elkawe aus Hamburg, ein Unternehmen der Bursped-Spedition, hat die neueste Generation der Goodyear-Lkw-Reifen “Marathon LHS II” und “Marathon LHD II” mit FuelMax-Technologie für den Fernverkehr getestet und ist dabei zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen, schreibt der Reifenhersteller in einer Pressemitteilung: Seit der Montage der Goodyear-Reifen konnte innerhalb von sechs Monaten der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch um 2,5 Liter auf 100 Kilometer gesenkt werden. Vor dem Tausch der “Energiesparreifen eines namhaften Wettbewerbers”, so ergänzt Goodyear auf Nachfrage, lag der durchschnittliche Verbrauch beim Testfahrzeug Mercedes Actros 2546 bei 34,85 Litern, danach bei 32,35 Litern. Dies entspricht einem Rückgang von immerhin über sieben Prozent.

Hochgerechnet auf’s Jahr würde dies eine Kosteneinsparung von rund 5.670 Euro pro Zug bedeuten, rechnet Goodyear vor. Wie Goodyear betont, seien Fahrzyklen, gefahrene Strecken, Beladezustand und Zustand der Reifen sowie weitere das Endergebnis beeinflussende Faktoren weitest gehend vergleichbar gewesen.

Haweka führt neue Achsvermessung für Nutzfahrzeuge ein

Axis 4000 von Haweka tb

Die im niedersächsischen Großburgwedel beheimatete Haweka AG, führend in den Bereichen Auswuchttechnik und Achsvermessung, hat eine völlig neues Achsvermessungssystem für den Einsatz an Nutzfahrzeugen entwickelt, das in Handhabung und Messgenauigkeit den aktuellsten Standards von Pkw-Achsmessanlagen entspreche – das Kamera-Funksystem “Axis 4000”. “Diese qualitativ hochwertige Achsmessanlage ermöglicht ein zeitgemäßes, präzises und schnelles Messen von Gesamt- und Einzelspur, Mittelstellung des Lenkgetriebes, Spreizung, Sturz, Spur-Differenzwinkel, max. Lenkeinschlag, Nachlauf und Schrägstellung der Achsen”, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

Axis 4000 ist mit drahtlosen Kameras ausgestattet, die Daten per Funk an einen Laptop oder wahlweise einen stationären PC übermitteln. Die so gewonnenen Daten werden dort in Echtzeit ausgewertet und liefern unmittelbare Ergebnisse, die in Form von übersichtlichen Balkendiagrammen auf dem Monitor angezeigt werden können. Diese Funktionsweise garantiere dem Anwender einen schnellen und problemlosen Arbeitsablauf.

Mit Hilfe der um 360 Grad drehbaren Kamera-Messköpfen ist eine rasche Ist-Wert-Aufnahme zu realisieren. Zudem erkennt die Software automatisch die Ausrichtung der Kamera und informiert den Benutzer über eventuelle Fehlstellungen. Ein Protokoll zeigt die aufgenommenen Mess- und Einstellwerte an – vorher und nachher.