Aufgrund einer – wie es in einem entsprechenden Bericht der Saarbrücker Zeitung heißt – “positiven Entwicklung in der Produktion” rechnet Jean-Michel Belleux, Michelin-Werksleiter in Homburg, mit einem schnellen Ende der Kurzarbeit an dem Standort. Schon voraussichtlich Ende Juni könnte es demnach so weit sein. Als Grund für diese positive Einschätzung soll Belleux auf eine wieder deutlich steigende Nachfrage nach Lkw-Neureifen verwiesen haben.
Seinen Worten zufolge habe sich die Nachfrage für den Mai gegenüber dem April bereits verdoppelt, weshalb der Werksleiter davon ausgeht, dass in Homburg auch 2009 wieder die übliche jährliche Produktionsmenge von einer Million Neureifen und 500.000 runderneuerten Reifen nahezu erreicht werden kann..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2009-04-29 13:15:002023-05-17 14:21:03Schon im Juni Ende der Kurzarbeit bei Michelin in Homburg?
Nachdem der angeschlagene US-Autohersteller General Motors drastische Produktionskürzungen angekündigt hat und in der Öffentlichkeit des Öfteren schon die Überlebensfähigkeit des Konzerns diskutiert worden ist, stellt sich natürlich auch die Frage, welche Konsequenzen die Krise des Unternehmens für dessen Zulieferer wie etwa die Reifenindustrie nach sich ziehen könnte. Aus diesem Grund hat sich das US-Fachblatt Modern Tire Dealer die Mühe gemacht, die Erstausrüstungsanteile der jeweiligen Reifenhersteller bei General Motors zu recherchieren. Demnach kommt die Marke Goodyear auf einen 38-prozentigen OE-Anteil bei GM-Fahrzeugen (gemeint sind die dort so bezeichneten Light Vehicles, worunter hierzulande im Allgemeinen Pkw inklusive SUVs und Pick-up gezählt werden) für den US-amerikanischen bzw.
kanadischen Markt, der Bridgestone-Konzern ist mit seinen beiden Marken Bridgestone und Firestone mit 18 respektive 13 Prozent mit dabei, Continental mit insgesamt 14 Prozent (Conti: acht Prozent, General Tire: sechs Prozent) und Michelin mit alles in allem zehn Prozent (Michelin: sechs Prozent, BFGoodrich: drei Prozent, Uniroyal: ein Prozent). Den Rest des OE-Kuchens bei General Motors teilen sich Modern Tire Dealer zufolge Hankook Tire und Pirelli mit einem fünf- bzw. zweiprozentigen Anteil.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2009-04-29 12:54:002023-05-17 14:21:04Welche Reifenhersteller trifft die Krise bei General Motors?
Mercedes-Benz begrüßt den Frühling mit einem neuen Sondermodell der A-Klasse. Den unverwechselbaren, markanten Auftritt des Sondermodells “Special Edition 2009” prägen exklusive Elemente wie titansilber lackierte 16-Zoll-Leichtmetallräder in einem neuen 9-Speichen-Design (Reifengröße 195/55 R16).
Im intelligenten Gaspedal AFFP sieht Continental nicht nur eine neue Technologie am Markt, die Auffahrunfälle verhindert, sondern auch Kraftstoff einspart. Dies soll mit Ergebnissen aus mehreren Studien belegt werden, die ein Kraftstoff-Einsparpotenzial des Systems von fünf bis zu zehn Prozent verheißen. Das “Accelerator Force Feedback Pedal” ist ein Gaspedal mit integriertem Elektromotor, das dem Fahrer durch haptisches Feedback anzeigt, wann es für die jeweilige Verkehrssituation sinnvoller ist, den rechten Fuß leicht vom Gas zu nehmen oder in den nächst höheren Gang zu schalten.
Als Zusatznutzen warnt das AFFP auch in Gefahrensituationen und gibt eine unmittelbare Rückmeldung, die der Fahrer schneller registriert als etwa Warntöne oder -zeichen. “Im intelligenten Gaspedal führt Continental sein Know-how in den Bereichen Motormanagement, Sensorik und Fahrerassistenzsysteme zusammen”, betont Dr. Peter Laier, Leiter Geschäftsbereich Chassis Components, Continental Division Chassis & Safety.
Nach ihrer “Volksinspektion” legt die Weidener Werkstattkette ATU nun mit dem “Volksreifen” nach: Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion mit Bild als Partner wird dabei der “P 6000 Powergy” aus dem Hause Pirelli zu Preisen ab 59,90 Euro beworben. Natürlich gilt dieser Preis nur für die kleinste von insgesamt drei Größen (195/65 R15, 205/55 R16, 225/45 R17), die jetzt in allen ATU-Filialen vorrätig sein sollen – für die beiden anderen Dimensionen muss freilich tiefer ins Portemonnaie gegriffen werden. “Ein sportlicher Pirelli-Pneu zu einem unschlagbaren Preis”, meint unabhängig davon Formel-1-Moderator Florian König, der diese Kampagne ebenfalls wieder mit unterstützt.
Nachdem es zur neuen Saison Änderungen im MotoGP-Reifenreglement gegeben hat und seither unter anderem Bridgestone Alleinausrüster der Motorradrennserie ist, scheinen sich nicht alle Fahrer mit den neuen Gegebenheiten anfreunden zu können. Dabei richtet sich die Kritik weniger gegen dagegen, dass nur noch ein Reifenhersteller zum Zuge kommt, sondern vielmehr soll Sport 1 zufolge beispielsweise Valentino Rossi (Yamaha) eine größere Reifenauswahl – momentan dürfen lediglich zwei unterschiedliche Mischungsspezifikationen je Rennwochenende zum Einsatz kommen – oder eine Aufhebung des Verbotes von Intermediates gefordert haben. Anderenfalls sei die Sicherheit der Fahrer in Gefahr, ist der Italiener überzeugt.
Demgegenüber scheint der Ducati-Fahrer Casey Stoner weniger Probleme mit der aktuellen Reifenregel zu haben. “Ich finde, das System funktioniert gut. Ich denke nicht, dass es ein Sicherheitsrisiko ist.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2009-04-28 16:09:002023-05-17 14:21:05MotoGP-Reifenreglement behagt nicht allen Fahrern
Continental Tire North America hat Reifen für die Raketentransporteinrichtung der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien (USA) geliefert. Mit einer von KAMAG Transporttechnik stammenden, selbstfahrenden Plattform werden dort Raketen vom Typ Atlas V auf dem Gelände bewegt. Vermittelt haben an Conti sollen diesen Auftrag Boeing und Lockheed Martin.
Dass Jörg Teuchert beim Auftaktrennen der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Lausitzring beide Läufe in der Superbike-Klasse für sich entscheiden konnte, führt er nicht nur auf die Performance seiner Maschine zurück, sondern auch auf die Dunlop-Rennreifen, mit denen seine Yamaha ausgerüstet ist. “Es sieht so aus, dass das Motorenkonzept der neuen Yamaha R1 reifenschonend ist. Und die Performance war natürlich auch ein Verdienst von Dunlop, aber auch unseres Fahrwerksmanns – eigentlich des ganzen Teams.
Es muss halt alles zusammenpassen”, so Teuchert im Anschluss an das Rennen am letzten April-Wochenende. Im Training sei zwar nicht so gut gelaufen, weswegen man sich gleich auf eine gute Renn-Performance konzentriert habe. “Der Plan ist aufgegangen – da bin ich natürlich glücklich”, freut er sich.
Die Leser der Fachzeitschrift Motor Klassik haben Michelin erneut zur besten Marke im Reifenbereich gewählt. Bei der diesjährigen Wahl zum “Klassiker der Zukunft”, an der sich knapp 16.200 Leser des Oldtimermagazins beteiligt haben, wurde die Frage nach einer besonders überzeugenden Reifenmarke von 60 Prozent aller Teilnehmer mit dem Namen Michelin beantwortet – so wie auch schon 2007, als erstmals Meinungen zu Zubehörmarken abgefragt wurden und der Reifenhersteller ebenfalls den Titel als “Best Brand” erhalten hatte.
“Dieses positive Urteil ist für uns deshalb so besonders wertvoll, weil Motor-Klassik-Leser eine sehr engagierte und besonders gut informierte Zielgruppe sind”, freut sich Jan Hennen, Leiter Motor- und Wirtschaftspresse Pkw, Motorsport und Zweirad, über den Erfolg bei der alle zwei Jahre stattfindenden Leserwahl. Übrigens sollen fast 80 Prozent der Motor-Klassik-Leser angegeben haben, dass Reifen für sie ein wichtiges Interessengebiet seien – der beste Wert aller Zubehör-Kategorien. 41,7 Prozent interessieren sich demnach sogar “ganz besonders” für Reifen.
Michelin produziert eigenen Angaben zufolge rund 100.000 Oldtimerreifen pro Jahr für eine Vielzahl klassischer Automobile. In der Firmenzentrale im französischen Clermont-Ferrand gibt es eigens dafür eine eigene Produktionslinie, mit der das Unternehmen regelmäßig historische Pneus in Kleinstserien neu auflegt.
Dabei werden die Reifen automobiler Klassiker exakt nachgebaut, sagt Michelin. Lediglich die verwendeten Rohstoffe wie Gummimischungen, Karkasslagen oder Nylonfäden seien – zugunsten höherer Haltbarkeit, geringerem Rollwiderstand und mehr Sicherheit – auf dem heutigen Stand der Technik. Insgesamt führt Michelin demnach 72 verschiedene Reifentypen in unterschiedlichen Dimensionen im Programm: vom Diagonalpneu der 1920er Jahre über Weißwand- und Radialreifen aus den frühen 1950ern bis hin zur Bereifung für Youngtimer – ergänzt wird dies durch Reifen für historische Renn- und Rallyefahrzeuge.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2009-04-28 15:11:002023-05-17 14:21:05Michelin wieder „Best Brand“ bei Oldtimerreifen
Der Reifenhersteller Continental AG nimmt einen neuen Computertomografen in Betrieb, um Reifenprototypen besser prüfen zu können. Dazu wurde eine neue Anlage im Forschungs- und Entwicklungszentrum in Hannover aufgestellt. Mit ihr werde die zur “Durchleuchtung” eines Reifens nötige Zeit deutlich verkürzt und die Qualität der entstehenden Bilder erhöht, sagt das Unternehmen.
Dabei könnten einzelne Teile des Reifenaufbaus separat dargestellt werden, um beispielsweise die Beanspruchung in bestimmten Teilen der Karkasse zu untersuchen. Mit der neuen Anlage sollen dann rund 3.000 Reifen jährlich “durchleuchtet” werden.
Dabei ist der Einsatz eines Computertomografen bei der Untersuchung von Testreifen für Conti – wie man selbst sagt – nichts Neues, sondern bereits seit über zehn Jahren Praxis. Mit der neuen Anlage werde jedoch die Zahl der Reifen, die so “durchleuchtet” werden können, um rund das Zehnfache ansteigen. “Wir können unseren Reifenentwicklern so deutlich mehr Kapazität anbieten als bisher.
Dabei ist nicht nur die schnellere Analyse des Reifens ein großer Vorteil, sondern auch die deutlich bessere Auflösung, die die neue Anlage bietet. Außerdem können reale Einsatzbedingungen wie Radlast, Sturz, Schräglauf sowie Beschleunigungs- oder Bremsmomente simuliert und deren Auswirkungen auf die Belastung der verschiedenen Reifenbauteile untersucht werden”, erklärt Projektleiter Andre Baumgart.