Reifendiebstahl bei Helm in Buxtehude

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In der Nacht vom 14. auf den 15. Mai ist in die Reifen-Helm-Filiale in Buxtehude eingebrochen worden.

Nach Angaben der Polizei haben sich bislang unbekannte Täter auf dem Betriebsgelände gewaltsam Zutritt zu einer Lagerhalle verschafft und daraus rund 70 große Lkw-Reifen sowie etwa fünf Sätze Pkw-Reifen mitgehen lassen. Die ermittelnden Beamten gehen davon aus, dass die Einbrecher mit einem Lkw oder einen großen Anhänger am Tatort waren, um die Reifen abtransportieren zu können. Den Gesamtschaden wird mit mehreren Zehntausend Euro beziffert.

Farbmarkierung jetzt auch für MotoGP-Reifen

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Beim MotoGP-Lauf am vergangenen Wochenende in Le Mans (Frankreich) hat Bridgestone – seit dieser Saison alleiniger Reifenausrüster dieser Motorsportserie – eine Farbmarkierung vorgestellt, mit der zukünftig die jeweils weichere der beiden je Rennwochenende zur Verfügung stehenden Reifen gekennzeichnet werden sollen. Nach Le Mans hatte Bridgestone beispielsweise die Mischungsspezifikationen “soft” und “medium” mit an die Strecke gebracht, wobei die “Soft”-Variante durch einen durchgehenden weißen Streifen auf der Seitenwand erkennbar war. “In Jerez haben wir verschiedene Methoden der Reifenmarkierung getestet und uns danach für einen durchgehenden weißen Strich auf der Seitenwand entschieden.

Das erlaubt den Zuschauern, Fotografen, Fernsehteams sowie allen, die die MotoGP verfolgen, die härtere und die weichere Mischung zu unterscheiden”, erklärt Bridgestone Motorradrennmanager Hiroshi Yamada. “Wir haben diesbezüglich bereits Erfahrungen aus der Formel 1, wo wir ebenfalls offizieller Reifenausrüster sind, und die Resonanz aus dieser Serie ist sehr positiv. Nach vier Rennen als alleiniger Reifenlieferant der MotoGP haben wir damit nunmehr ein System etabliert, das es uns ermöglicht, unsere Erfahrungen auf die Motorradrennreifen zu übertragen.

Und ich hoffe, dass dies bei den MotoGP-Fahrern ebenso gut ankommt”, meint er. Beim Rennen in Le Mans kamen dann jedoch sogar drei verschiedene Reifen zum Einsatz: Witterungsbedingt starteten nämlich alle Fahrer zunächst auf Regenreifen, bevor ab der fünften von insgesamt 28 Runden die ersten Piloten begannen, ihre Maschine gegen eine mit Slicks der Mischungshärten “soft” oder “medium” bereifte zu wechseln. Der Spanier Jorge Lorenzo vom Team Fiat Yamaha kam zwar erst während der zwölften Runde zum Wechseln des Motorrades in die Boxengasse, entschied das Rennen aber dennoch für sich.

Terry Richardson Fotograf des Pirelli-Kalenders 2010?

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Laut Black Book kursieren bereits seit einigen Monaten Gerüchte, wonach der amerikanische Fotograf Terry Richardson die Bilder für den Pirelli-Kalender des Jahres 2010 aufnehmen wird. Wie es in einem entsprechenden Bericht des Magazins weiter heißt, sollen die Aufnahmen diesmal in Trancoso (Bahia/Brasilien) entstehen. Als Models, die für die 2010er Ausgabe des Kalenders abgelichtet werden sollen, sind dabei demnach Ana Beatriz Barros, Gracie Carvalho, Georgina Stojiljkovic sowie möglicherweise Catherine McNeil im Gespräch.

Neue Räder für die S-Klasse

S600

Neue Leichtmetallräder sorgen bei der S-Klasse des Modelljahrgangs 2009 von Mercedes-Benz für einen noch dynamischeren Auftritt. Die V6-Limousinen fahren auf 8×17-Zoll-Rädern (ET 43) im Sieben-Speichen-Design mit Reifen in 235/55. Die V8-Modelle erhalten ab Werk neu gestaltete 8,5×18-Zoll-Räder (ET 43) in Fünf-Speichen-Optik mit Reifen in 255/45.

Der Zwölfzylinder S 600 ist serienmäßig mit Fünf-Speichen-Rädern unterschiedlicher Breite im 18-Zoll-Format ausgestattet (vorne: 8,5 Zoll; hinten: 9,5 Zoll) und trägt die passenden Bereifungen 255/45 bzw. 275/45. Das Sportpaket AMG toppt das Angebot wie gewohnt, hier mit in Sterlingsilber lackierten Leichtmetallrädern im 5-Speichen-Design und Reifen der Dimension 255/40 R19 vorne und 275/40 R19 hinten.

Über den Luftdruck in den Reifen wachen das serienmäßige Elektronische Stabilitäts-Programm ESP oder auf Wunsch die elektronische Reifendruck­kontrolle. Sollte sich dennoch eine Reifenpanne ereignen, sind alle S-Klasse-Modelle mit dem Reifendichtmittel TIREFIT und elektrischer Luftpumpe ausgestattet. Als Sonderausstattung bietet Mercedes-Benz ein Notlaufrad an.

Neuer „ContiCostCalculator“ ermittelt Reifenbetriebskosten für den Lkw

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Mit dem neuen “ContiCostCalculator” ermöglicht die Division Nutzfahrzeugreifen der Continental AG den direkten Vergleich von Anschaffungs- und Betriebskosten bei Nutzfahrzeugreifen. Die “intelligente” Reifen-Datenbank ist DEKRA-zertifiziert, sie berücksichtigt die gängigen Reifenmarken, hilft die Betriebskosten eines Lkw zu ermitteln und folgerichtig zu reduzieren. Der Kalkulator ist eine Weltpremiere.

Er wurde rechtzeitig zur Einführung der neuen Continental-Reifengeneration der Serie 2 fertiggestellt. Er berechnet anhand von individuellen Einsatzkennzahlen eines Kunden die optimale Reifenwahl. Dabei wird das Kosteneinsparpotenzial gegenüber Reifentypen vergleichbarer Produkte ermittelt und die Verbesserung der eigenen Wirtschaftlichkeit dargestellt.

Alcoas „Dura-Flange“-Räder jetzt auch für Lastwagen von Scania

DuraFlange

Ab Mai 2009 sind Alcoas “Dura-Flange”-Räder in den Größen 22,5×8,25, 22,5×9,00 und 22,5×11,75 (135 mm Einpresstiefe) auch für Lastwagen von Scania erhältlich. Die sogenannten “Dura-Flange”-Räder erhalten eine patentierte Behandlung, die eine Schutzschicht zur Vermeidung von Verschleiß am Rand des Felgenhorns beinhaltet. Durch diese Behandlung sind die Räder besonders für die Beförderung schwerer und kippanfälliger Ladungen, die ein Drücken der Reifenflanke gegen die Felgen verursachen könnten, geeignet.

Dura-Flange-Räder gelten als die einzigen auf dem Markt erhältlichen Räder, die speziell gegen diese Art der Abnutzung geschützt sind. Dadurch sei, so der Anbieter, ihre Lebensdauer unter den gleichen Bedingungen doppelt so hoch wie die anderer Lkw-Aluminiumräder und sogar vier Mal höher als die Lebensdauer von Rädern aus Stahl.

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Michelin zahlt Strafe in den USA wegen falscher Werbeaussagen

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Michelin muss in den USA rund 375.000 Dollar Strafe wegen vermeintlich falscher Werbeaussagen zahlen. Im einzelnen ging es dabei um Aussagen wie “Michelin fuel-efficient, long-lasting tires help you save money” (Übers.

: Michelins kraftstoffsparende, langhaltende Reifen helfen Ihnen, Geld zu sparen) oder “Michelin makes the most fuel-efficient line of tires on the road, which saves you money over the life of your tires” (Michelin stellt die kraftstoffsparendsten Reifen auf der Straße her, mit denen Sie Geld während des gesamten Lebens Ihres Reifens sparen). Die Generalstaatsanwälte von 17 US-Bundesstaaten befanden nun, dass diese Aussagen die Verbraucher in die Irre führen würden..

US-Verbraucherbefragung: Dreimal Michelin spitze, einmal Goodyear

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Die Verbraucherorganisation J.D. Power and Associates hat ca.

30.000 amerikanische Autohalter, die Neufahrzeuge der Modelljahrgänge 2007 und 2008 erworben hatten, nach ihrer Beurteilung der jeweiligen Erstausstattung mit Reifen befragt. In den drei Fahrzeugklassen Luxusautos, Pkw und “Truck/Utility” (wozu auch SUVs gehören) siegt Michelin jeweils vor Pirelli; bei Sportautos rangiert Goodyear vor Michelin.

Vor allem hinsichtlich des Beurteilungskriteriums Lebensdauer lässt Michelin die Wettbewerber klar hinter sich, und dieses Kriterium hat bei den Befragten offensichtlich einen großen Einfluss auf den Zufriedenheitswert. 89 Prozent der Befragten, die keine Reifenprobleme zu beklagen hatten, werden wahrscheinlich ihrer Reifenmarke treu bleiben, während das nur 55 Prozent derjenigen, die einmal ein Reifenproblem hatten, wollen..

ContiTech: Neue Infobox für Werkstätten

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Werkstätten, die an einer technischen Schulung der ContiTech Power Transmission Group teilnehmen, erhalten ab sofort kostenlos eine Infobox. Der handliche DIN-A4-Ordner enthält wertvolle Informationen für die tägliche Werkstattpraxis. Die Teilnehmer können hierin die Schulungsinhalte noch einmal nachlesen und vertiefen oder Tipps zum Zahnriemenwechsel nachschlagen.

Der Anfang vom Ende der Runflats?

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Als gegen Ende vergangenen Jahres bekannt wurde, dass Hans-Rudolf Hein – zu diesem Zeitpunkt noch verantwortlich für den Bereich Reifen und Räder bei BMW – zum Jahreswechsel bei seinem bisherigen Arbeitgeber ausscheiden würde, um fortan für Bridgestone Europe tätig zu sein, hatte die NEUE REIFENZEITUNG die Frage aufgeworfen, ob damit möglicherweise auch ein Umschwenken des Fahrzeugherstellers von seiner bisherigen Linie der konsequenten Ausrüstung seiner Autos mit Notlaufreifen bzw. Runflats verbunden sein könnte. Damals wurde dies verneint, obwohl Hein doch mit Fug und Recht als einer der maßgeblichen Treiber hinter dieser Ausrichtung bei BMW bezeichnet werden kann.

Seit Kurzem ist allerdings bekannt, dass der Fahrzeughersteller nun wohl doch zurückrudert. Denn inzwischen ist bekannt geworden, dass BMW bei einzelnen Fahrzeugtypen bzw. Modellen ab dem Herstellungsdatum März 2009 in der Erstausrüstung die Grundausstattung der Bereifung gewechselt hat und Runflat-Reifen seither nur noch optional anbietet.

Daher drängt sich einerseits die Frage auf, was zu diesem Paradigmenwechsel bei dem Fahrzeugproduzenten geführt hat. Andererseits aber auch eine ganz andere: Hat das Runflat-Konzept nun überhaupt noch eine Zukunft, nachdem sich mit BMW der einzige Autohersteller – jedenfalls teilweise – von der serienmäßigen Ausrüstung seiner Fahrzeuge mit Notlaufreifen verabschiedet hat? Oder ist das schon der Anfang vom Ende? Sagen Sie uns doch einfach, wie Sie die Sache sehen. Denn darum geht es diesmal bei der Frage des Monats auf unseren Internetseiten unter www.

reifenpresse.de..