Nach wie vor „viele Unklarheiten“ rund um EU-Reifenlabel, sagt Conti

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Reifenlabel

Beim Reifenhersteller Continental sieht man rund um das von der EU-Kommission geplante Reifenlabel weiterhin eine Reihe von Problemen bzw. noch “viele Unklarheiten”, die es zumindest für Endverbraucher schwer interpretierbar mache. “Schon alleine die Umsetzung der Vorgaben in nationales Recht wird nicht einfach werden”, befürchtet Conti-Pressesprecher Alexander Lührs darüber hinaus.

Denn bislang sei lediglich entschieden, dass es ein Label für Reifen geben wird, viel mehr – also etwa ein genormtes Testverfahren, wie der Nassgriff bestimmt werden soll – allerdings noch nicht. Abgesehen davon sehen die Hannoveraner noch Klärungsbedarf bei den Grenzwerten, der Zertifizierung und insbesondere auch in der klaren grafischen Gestaltung des Hinweisschildes. Bislang jedenfalls seien alle Vorschläge für den Verbraucher nur schwer nachzuvollziehen.

Vor allem der Hinweis auf die – für den Autofahrer besonders wichtigen – Bremswege auf nasser Straße könne kaum richtig als solcher erkannt werden. Offenbar in dem Bemühen, dass die Bedenken des Reifenherstellers nicht fehlinterpretiert werden, wird seitens Continental jedoch betont, dass man schon jetzt Reifen im Programm habe, welche die Grenzwerte in Sachen Rollwiderstand, Nassbremsen und Geräusch problemlos erreichen und beispielsweise an den besonders verbrauchsarmen Blue-Motion-Fahrzeugen von VW montiert werden. “Solange es keine Prüfmöglichkeit und Sanktionen der Behörden gibt, ist das Ganze nicht so wirksam, wie es klingen mag”, fürchtet Lührs.

Gerade Hersteller von Billigreifen aus Ostasien würden ohnehin schon Signets auf den Reifen anbringen, deren Leistungsversprechen mit der Wirklichkeit nichts gemein hätten. “Warum solle dies dann beim Reifenlabel anders sein?”, fragt man sich bei Continental.

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Unbekannte zerstechen in Goßmannsdorf rund 130 Pkw-Reifen

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Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht vom 17. auf den 18. Mai im Ochsenfurter Stadtteil Goßmannsdorf (Kreis Würzburg) an über 80 Fahrzeugen rund 130 Autoreifen zerstochen.

Das meldet die Main-Post unter Berufung auf Polizeiangaben. “In dieser Dimension hatten wir so etwas im Raum Ochsenfurt noch nie”, wird der Leiter der zuständigen Polizeiinspektion Ochsenfurt in diesem Zusammenhang zitiert. Ging man zunächst nur von 40 geschädigten Fahrzeugen aus, habe sich diese Zahl im Lauf der weiteren Ermittlungen dann verdoppelt.

Denn die Reifenstecher nutzten dem Blatt zufolge ein dünnes, sehr spitzes Werkzeug, weshalb die Luft langsam ausgetreten und der Schaden von vielen Haltern daher erst zu einem späteren Zeitpunkt bemerkt worden sei. Die Polizei bittet nun um Mithilfe bei der Aufklärung: Wer in der Nacht zum Montag zwischen Mitternacht und fünf Uhr in Goßmannsdorf Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 09331/8741-0 mit der Polizeiinspektion Ochsenfurt in Verbindung zu setzen. .

TORC-Serie wird von Kumho gesponsert

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Kumho Tires sponsert die US-amerikanische Traxxas Off Road Championship (TORC). Zugleich damit ist der Hersteller offizieller Reifenlieferant dieser Offroadmotorsportserie und rüstet mit Ricky Johnson beispielsweise den Gründer der Serie sowie weitere Fahrer/Teams in verschiedenen Klassen mit Reifen aus. “Wir freuen uns, unser Engagement im Offroad-Racing fortzusetzen.

Wir sind nunmehr das neunte Jahr in Folge mit dabei und statten diesmal wieder einige der Besten mit unseren Reifen aus”, sagt Rudy Consolacion, Motorsportmanager bei Kumho Tires USA. Das Unternehmen will die TORC demnach auch als Testgelegenheit für die eigenen Produkte nutzen, zumal die Rennbedingungen seinen Worten zufolge hohe Anforderungen an die Laufflächenmischung, das Profil oder auch die Seitenwandkonstruktion stellen. Schon bei bisherigen Neuentwicklungen wie etwa dem Offroadmodell “Road Venture SAT” seien die Erkenntnisse aus dieser Rennserie bzw.

BMW-Werkspiloten starten beim 24h-Rennen auf Dunlop

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Dunlop BMW M3 GT4

Beim 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife (21. bis 24. Mai) rüstet Dunlop eigenen Angaben zufolge zwei Autos von Schubert Motorsport aus: ein auch in der VLN (Langstreckenmeisterschaft Nürburgring) startendes BMW Z4 M-Coupé (Startnummer 77) sowie den neuen BMW M3 GT4 (Startnummer 60), der bei dem Langstreckenrennen in der Eifel das erste Mal auf die Strecke geht.

Als Top-Fahrer greifen dabei Jörg Müller und Andy Priaulx ins Lenkrad, deren Aufgabe nicht nur eine gute Platzierung ist, sondern auch das Vorantreiben der Entwicklungsarbeit. Denn für den – so Dunlop – “anspruchsvollen Kundensport” hat die Marke mit dem “Flying D” gemeinsam mit BMW einen neuen Reifen entwickelt. “Der neue Reifen wird bei dem härtesten Langstreckenrennen der Welt final getestet.

Nach dem 24-Stunden-Rennen startet die Serienfertigung, sodass der Top-Performance-Reifen für den M3 GT4 weltweit für BMW-Fahrer verfügbar sein wird”, sagt Michael Bellmann, Leiter Motorsport bei Dunlop. Der Reifen gebe bei unterschiedlichen Fahrweisen und Fahrstilen der Piloten stets eine überragende Rückmeldung von der Strecke und biete zugleich ein hohes Sicherheitspotenzial, so der Hersteller, der auch der Besatzung des BMW Z4 M-Coupé – Augusto Farfus, Dirk Müller, Claudia Hürtgen, Stian Sorlie – Entwicklungsreifen mit neuen Technologien zur Verfügung stellt. Die speziellen Reifen sollen den Fahrern einen verbesserten Support vor allem in den zahlreichen schnellen Kurven der 25,378 Kilometer langen Strecke geben.

Deshalb nutzt Dunlop neue Materialien und verbesserte Festigkeitsträger in Kombination mit innovativen Laufflächenmischungen. “Die Rückmeldungen der Fahrer über die neuen Dunlop-Spezifikationen sind wie erwartet positiv”, berichtet Michael Bellmann. “Dunlop hält für das BMW Z4 M-Coupé von Schubert Motorsport zusätzlich eine völlig neue Regenspezifikation bereit, die erheblich zur Performance auf nasser Strecke beitragen wird”, verrät er darüber hinaus.

Wenn es während des 24-Stunden-Rennens regne, werde dieser Reifen wird zum ersten Mal in Europa eingesetzt, heißt er vonseiten des Herstellers, der alles in allem 3.000 Slicks und 2.000 Regenreifen mit an die Strecke bringen wird.

Steuersünder werden in Berlin durch „Ventilwächter“ ausgebremst

Nach anderen Städten hat man jetzt offensichtlich auch in Berlin die sogenannten “Ventilwächter” als Druckmittel für zahlungsunwillige Steuersünder entdeckt. Einem Bericht von Focus Money Online zufolge setzen die Berliner Finanzämter bei säumigen Steuerzahlungen seit Ende vergangenen Jahres neben Parkkrallen auf diese Ventilaufsätze, die beim Losfahren des Fahrzeuges für ein Entweichen der Luft aus den Reifen sorgen. “Jeweils zwei Reifen der Autos werden mit den ‚Ventilwächtern’ versehen.

Bei nur einem platten Reifen könnte der Autofahrer ja auf sein Ersatzrad zurückgreifen”, wird ein Sprecher der Behörde in diesem Zusammenhang zitiert. Zuvor würden die Betroffenen allerdings gewarnt. Nur in dem Fall, dass auch dann ausstehende Steuerschulden nicht beglichen würden, kämen die “Ventilwächter” zum Einsatz.

Insgesamt sollen den Berliner Finanzämtern seit Dezember 2008 rund 100 der Ventilaufsätze zur Verfügung stehen, nachdem sie offenbar schon 2007 unter dem damaligen Finanzsenator Thilo Sarrazin geplant und getestet wurden. Parkkrallen kommen demgegenüber bereits seit 2003 in Berlin zum Einsatz: Im vergangenen Jahr sei deren Gebrauch in fast 750 Fällen angedroht worden – tatsächlich angebracht habe man sie dann jedoch nur knapp 50-mal, ist aus der Hauptstadt zu hören..

“RainMax 2” von Uniroyal kommt in den Handel

In Form des “RainMax 2” bringt Uniroyal einen neuen Sommerreifen für Vans und Transporter in den Handel. Der neue Reifen hat dazu ein völlig neu entwickeltes Profil bekommen, um wirtschaftlich und sicher auf nasser und trockener Straße unterwegs sein zu können. Charakterisiert sei die Neukonstruktion durch sichere Fahrleistungen wie beispielsweise einen im Vergleich zum Vorgängermodell um 17 Prozent kürzeren Bremsweg sowie ein um fünf Prozent besseres Handling auf nasser Fahrbahn, sagt der Hersteller.

Dabei soll jedoch auch das Thema Wirtschaftlichkeit nicht zu kurz kommen. Deswegen haben die Entwickler um Frank Stadler dem neuen Reifen ein Profil mitgegeben, das über eine ausgewogene Verteilung der Steifigkeit in den Profilbändern und Querrillen einen möglichst gleichmäßigen Abrieb und eine hohe Laufleistung nach sich zieht. Um die Aquaplaninggefahr zu verringern und Bremsen sowie Nasshandling sicher zu machen weist das Profil des “RainMax 2” drei breite, tiefe Längsrillen auf, die für eine schnelle Wasserableitung aus der Bodenaufstandsfläche verantwortlich zeichnen.

Ein weiterer Beitrag zu den guten Brems- und Handlingeigenschaften des Reifens bei Nässe wird den zahlreichen Griffkanten und Querlamellen in den Profilblöcken zugeschrieben. Über die Verbesserung der Reifeneigenschaften auf nasser Fahrbahn haben die Entwickler allerdings kurze Bremswege auf trockener Straße nicht vergessen: Eine große Anzahl von Versteifungen in den Querrillen zwischen den Profilblöcken soll das Kippen der Profilblöcke beim Bremsen verhindern und so den Bremsweg verkürzen helfen. “Diese Versteifungen kommen ebenfalls dem Handling zugute, da sie auch bei Querkräften gute Abstützung gewährleisten und das Profil beim Kurvenfahren stabilisieren.

Im Ergebnis liefert der neue ‚Rain Max 2’ kurze Bremswege und um ein drei Prozent besseres Kurvenhandling als sein sicheres Vorgängermodell”, heißt es vonseiten des Anbieters über den neuen Reifen, von dem ab Mai zunächst ein Kernprogramm verfügbar sein wird. Sukzessive will man das Portfolio dann jedoch auf 20 Größen in Breiten zwischen 165 und 235 Millimetern für Felgen zwischen 13 und 16 Zoll und für Geschwindigkeiten von bis zu 210 km/h bei Traglasten von maximal 1.215 Kilogramm je Reifen (Lastindex: 8PR) ausbauen.

TWS präsentiert Neuheiten auf der „Elmia Wood 2009“

Im Rahmen der vom 3. bis zum 6. Juni nahe des schwedischen Jönköping stattfindenden “Elmia Wood 2009” will Trelleborg Wheel Systems (TWS) mehrere Neuheiten vorstellen.

Mit im Gepäck zu der Messe für die Forstwirtschaft hat das Unternehmen eigenen Aussagen zufolge unter anderem verbesserte Forstreifen aus der Serie “Twin Forestry”. Demnach wurde beispielsweise die Lastkapazität der vier “Twin-Forestry”-Größen 750/45-30,5 T428 173A8, 750/50-26,5 T428 174A8, 650/60-26,5 T428 172A8 sowie 600/55-26,5 T422 160A8 erhöht und darüber hinaus wurde die Größe 710/45-26,5 um zwei Ausführungen mit höherem Lastindex ergänzt: 710/45-26,5 T428 168A8 und 710/45-26,5 T422 168A8. Neues wird TWS bei der diesjährigen “Elmia Wood” aber auch in Sachen seiner im schwedischen Sävsjö gemäß Kundenspezifikationen gefertigten Felgen zeigen, so etwa eine neue Größe in 24,5 Zoll.

Darüber hinaus sollen eine neue Flachstahlverstärkung, die als Mittelweg zwischen Boxverstärkung und Rundstahlverstärkung beschrieben wird, sowie eine neue, an Forstreifen mit hohem Lastindex angepasste Humpfelge ein Thema am Stand des Unternehmens sein. “Wir arbeiten intensiv an einer Weiterentwicklung unseres Produktangebots, sowohl durch Verbesserungen der Lastkapazität beim vorhandenen Sortiment als auch mit neuen Produkten. Unser Fokus liegt dabei auf dem maximalen Kundennutzen hinsichtlich der perfekten Kombination so wichtiger Reifeneigenschaften wie Haltbarkeit, Lebensdauer und Traktion bei gleichbleibend hoher Bodenschonung und unverändert hohem Komfort”, sagt Lars Eriksson, Produktleiter Forstreifen bei Trelleborg Wheel Systems.

Auch dieses Jahr ist Hämmerling wieder Aussteller auf der Autopromotec

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Wenn am morgigen Donnerstag die im Zweijahresrhythmus stattfindende Autopromotec in Bologna (Italien) wieder ihre Pforten öffnet, dann ist auch die Hämmerling – The Tyre Company GmbH wieder als Aussteller mit dabei. Auf der bis zum 23. Mai dauernden Messe für Ausrüstungen, Werkstatterzeugnisse, Prüfstraßen und -geräte, Reifen, Ersatzteile, Tankstellen- und Waschanlagenausrüstungen, Ausrüstungen und Rohstoffe zur Reifenrunderneuerung, Geräte zur Motorinspektion, Mehrzweckgeräte, Autodienstleistungen und Servicenetzwerke will das Unternehmen aus Paderborn seine Exklusivprodukte Talas, Athos, Opus und Mäxx erstmalig in komplettem Umfang präsentieren.

Kooperation von Conti und CamLine

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Laut Computer & Automotive haben die CamLine Datensysteme GmbH (Petershausen) und die Automotive Group der Continental AG eine strategische Partnerschaft geschlossen mit dem Ziel, gemeinsam die MES-Software von CamLine weiterzuentwickeln. MES steht dabei für Manufacturing Execution System, worunter ein Informationsmanagementsystem speziell für den Fertigungsbereich zu verstehen ist, das unter anderem zur Prozessüberwachung und -verbesserung, Bereitstellung von Arbeitsanweisungen und anderen Dokumenten, Maschinen- und Betriebsdatenerfassung oder zum Management von Produkt-, Prozess- und Prüfdaten eingesetzt wird. Das Manufacturing Execution System von CamLine ist demnach bereits an über zehn Continental-Standorten weltweit im Einsatz, und durch die nun beschlossene Entwicklungspartnerschaft soll die bisherige Zusammenarbeit weiter vertieft werden.

Geplant sei, dass Continental sein Know-how in Sachen Elektronik-und Mechanikfertigung in das Projekt einbringt und die Petershausener ihre Erfahrung bezüglich der Softwareentwicklung. Zielsetzung von Continental sei es, die Softwarelandschaft in der Produktion weltweit zu standardisieren, heißt es..

Radgreifhebeanlage mit Batterieantrieb von Finkbeiner

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Finkbeiner

Die auf Hebetechnik spezialisierte Walter Finkbeiner GmbH aus Freudenstadt hat eine mobile Radgreifhebeanlage entwickelt, die durch integrierte Akkus unabhängig vom Stromnetz arbeitet. Dies soll Werkstätten rund um das Heben schwerer Nutzfahrzeuge ein flexibleres Arbeiten ermöglichen. Präsentiert wird die neue Hebeanlage erstmals auf der Messe Autopromotec in Bologna (Italien).

Die Radgreifhebeanlage mit dem Namen “EHB907V11DC-Wireless” ist für eine Tragkraft von 7,5 Tonnen je Hebebock ausgelegt und wird als vollkommen wartungsfrei beschrieben. “Wegweisend ist, dass sie mit Akkus betrieben wird, für die ein intelligentes Ladekonzept namens ‚Finkbeiner Easy Charge’ entwickelt wurde. Damit lassen sich alle Hebeböcke, auch während des Betriebes, über eine einzige 230-V-Lichtstromsteckdose laden, was die ständige Einsatzbereitschaft der Hebebühne sichert”, so das Unternehmen.

Störende Verbindungskabel zwischen den einzelnen Hebeböcken gehörten gleichzeitig damit ebenfalls der Vergangenheit an, da diese den Freudenstädtern zufolge nun über Funk miteinander kommunizieren. Somit könne man sich frei und gefahrlos im Arbeitsbereich um das Fahrzeug herum bewegen, und die Rüstzeit zum Betreiben der Hebebühne werde auf ein Minimum reduziert, heißt es weiter. Die Hubzeit gibt Finkbeiner mit 90 Sekunden an, bezüglich des Senkens ist von 60 Sekunden die Rede.

Für ein ruckfreies Anheben und Absetzen der Last selbst bei extremen Lastunterschieden ist die sogenannte “Finkbeiner-Soft-Start”-Funktion sowie eine “intelligente Regelung” der Hebeanlage zuständig, die serienmäßig mit verstellbaren Lastaufnahmen ausgestattet ist und leicht an unterschiedliche Raddurchmesser angepasst werden können soll. Die Bedienung erfolgt über eine Funkfernsteuerung, mit der sich bis zu acht Hebeböcke verwalten lassen.

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