Team Hellgeth mit Dunlop-Unterstützung bei Rallye Dresden-Breslau

Dunlop Team Hellgeth SP T9

Vom 28. Juni bis zum 5. Juli 2009 findet die Offroadrallye Dresden-Breslau statt.

Zum Starterfeld zählt auch das Team Hellgeth, das von Dunlop mit dem MPT-Reifen “SP T9” unterstützt wird. Das Rennen ist für ihn gewissermaßen ein “Spezialeinsatz”, denn eigentlich wurde der “SP T9” für Industriefahrzeuge und kleine Baumaschinen entwickelt. Nichtsdestotrotz wird ihm zugetraut, sich über sieben Etappen auf unterschiedlichstem Terrain wie Schotter, Geröll, Waldboden, Sümpfe, Wasserdurchfahrten und wüstenartige Sandpassagen seinen Weg von Dresden bis ins polnische Breslau zu bahnen.

Das Team Hellgeth geht mit einem Unimog mit 5,9-Liter-Sechszylinderdieselmotor an den Start, wobei das im Klassement der Rallye Dresden-Breslau als Lkw eingestufte Fahrzeug von Andreas und Jürgen Hellgeth gegenüber dem Serienmodell freilich umfangreich modifiziert wurde. Das Fahrzeug wurde von den beiden, die einen Betrieb für den Bau von Spezialfahrzeugen haben, selbst aufgebaut und besitzt eine Vielzahl von technischen Neuerungen und selbst entwickelten Spezialteilen. Damit hoffen die Brüder, ihren Gesamtsieg bei dem Rennen im vergangenen Jahr wiederholen zu können.

Bei all dem kommt den Reifen eine wichtige Rolle zu, denn einerseits müssen sie angesichts der Extreme bei der Rallye ihre Haltbarkeit unter Beweis stellen und andererseits allerdings auch für ordentlich Traktion im Gelände sorgen. Laut Dunlop sind dies alles Anforderungen, die der “SP T9” erfüllt.

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Ultraleichtes Fahrwerk im Visier

leichtbauachse

Unter Federführung der ZF Friedrichshafen AG arbeiten derzeit verschiedene Projektpartner aus Forschung und Industrie an einem aktiven Leichtbaufahrwerk aus Faserverbundwerkstoffen. Dieses soll bei vergleichbaren Fahrdynamik-, Sicherheits- und Komfortansprüchen deutlich weniger wiegen und wirtschaftlich in Großserie produziert werden können. Mit einem solchen Entwicklungssprung können die Projektpartner einen Beitrag zur Reduktion von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen leisten.

Fuhrparkmanagement der BMW Group bekommt neuen Namen

Im Zuge einer strategischen Neupositionierung und Erweiterung des Leistungsspektrums firmiert die seit Ende 2006 zur BMW Group gehörenden DSL Fleetservices GmbH ab sofort unter dem Namen Fleetlevel+ Services GmbH. Das Unternehmen hat sich auf das hersteller- und objektübergreifende Management von mittleren und großen Fuhrparks spezialisiert und betreut eigenen Aussagen zufolge von Pkw über Nutzfahrzeuge und Sonderfahrzeuge bis hin zu Flurförderzeugen “alles, was Räder hat”, ebenso wie zugehörige Container oder Wechselbrücken, unabhängig von der gewählten Beschaffungs- und Finanzierungsform. Mit dem neuen Markenauftritt soll die “historisch gewachsene Kompetenz und Erfahrung” unterstützt und Fleetlevel+ als modernes, dynamisches und im höchsten Maße serviceorientiertes Unternehmen am Markt positioniert werden.

“Die neue Ausrichtung und der neue Namen bestätigen, was Kunden bereits heute schon erleben: Fleetlevel+ bietet seinen Kunden Mehrwert. Dieses Plus finden Kunden in allen Dienstleistungen und Produkten”, so Fleetlevel+-Geschäftsführer Hans-Jürgen Neumann. Geplant ist, neben dem originären Management von Fuhrparklösungen zukünftig die Geschäftstätigkeiten etwa mittels Kooperationen mit Leasinggesellschaften, Fahrzeugherstellern und -importeuren ausweiten.

“Wir planen innerhalb dieser Kooperationen die Abwicklung von Full-Service-Angeboten der Kooperationspartner zu übernehmen und somit eine Backoffice-Funktion einzunehmen”, erklärt Neumann weiter. Solche Kooperationen seien besonders für Gesellschaften interessant, die eigene Full-Service- oder Fuhrparkmanagementleistungen wegen der dafür erforderlichen Kosten oder nicht vorhandenem Know-how nicht selbst anbieten können..

Peugeot: Boxer mit Pirelli-Ganzjahres- oder Conti-Winterreifen aus

Peugeot stattet ab Juli alle Boxer-Kastenwagen in Serie mit Ganzjahresreifen aus. Weil der saisonale Reifenwechsel entfalle, könnten somit Kosten gespart werden, was die Investitionen im Fuhrpark deutlich entlaste, heißt es. Erstausrüster für die Boxer-Ganzjahresreifen ist Pirelli mit dem Transporterreifen “Chrono Four Seasons”, der mit dem M+S- und Schneeflocken-Symbol auf der Reifenflanke gekennzeichnet ist und damit – bis zu einer Mindestprofiltiefe von vier Millimetern – der “situativen Winterreifenpflicht” entspricht.

Die Gesamtgewichtsklassen bis 3,5 Tonnen (Baureihen 330, 333, 335) werden mit Allwetterreifen der Dimension 225/70 R15C bestückt. Die schwereren Typen 435 und 440 mit Gesamtgewichten bis zu vier Tonnen rollen auf 225/75 R16C. Wer in strengen, schneereichen Wintern traktionstechnisch optimal ausgerüstet sein möchte, kann aber auch auf die Sonderausstattung “VancoWinter” von Continental zurückgreifen.

Dieser “echte” Winterreifen mit typischem Lamellenprofil ist ebenfalls mit der Schneeflocke und dem “Three Peak Mountain”-Symbol gekennzeichnet und damit uneingeschränkt wintertauglich. Angeboten wird der “VancoWinter” für die Boxer-Baureihen 330, 333, und 335 gegen Listen-Aufpreis für die Sonderausstattung “M+S Winterreifen”.

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WABCO optimiert elektronische Bremssysteme für Anhängefahrzeuge

WABCOcan

Die WABCO Holdings INC. (Brüssel), ein führender Technologielieferant für die weltweite Nutzfahrzeugindustrie, stellt zwei neue Technologieentwicklungen vor, die die Leistung des elektronischen Bremssystems (EBS) bei überlangen Anhängern und Lastzügen mit zwei oder mehr Anhängern verbessern sollen. WABCOs neuer Controller Area Network (CAN ) Repeater und Router sind die ersten Systeme ihrer Art in der Nutzfahrzeugindustrie, die für überlange Anhänger und Lastzüge mit zwei oder mehr Anhängern eine CAN-Fahrzeugkommunikation ermöglichen, um so unter anderem die Bremsleistung des Anhängefahrzeugs verbessern zu können.

Die Systeme zur Übertragung des Bremssignals vom Lkw zum Bremssystem des Anhängers sind bereits weltweit verfügbar. Mit diesen Innovationen will WABCO seine 10-jährige Geschichte als Hersteller von elektronischen Bremssystemen (Trailer EBS) für Anhängefahrzeuge erfolgreich fortsetzen, schließlich hat WABCO bis 2008 weltweit mehr als 843.000 elektronische Bremssysteme für Anhängefahrzeuge verkauft.

„RH4“ von TopM wird als „Komplettlösung für den Reifenhandel“ positioniert

TopM RH 4 Artikelverwaltung

Mit ihrer “RH4” genannten und von der Tyre24 GmbH (Kaiserslautern) vertriebenen Lösung bietet die TopM Software GmbH aus Bobingen eine Warenwirtschaft an, die den kompletten Arbeitsablauf eines Unternehmens der Reifenbranche abbilden können und dabei noch einfach zu bedienen sein soll. Die Software ist modular aufgebaut, wobei die Module Artikelverwaltung, Anfrage, Auftrag, Faktura, Controlling, Kfz-Verwaltung, Adressverwaltung, CRM und Bestellwesen als Grundgerüst eine integrierte Einheit bilden und im Lieferumfang von “RH4” vollständig enthalten sind. “Durch die Integration aller wichtigen Elemente der Unternehmensinformation – von der Telefonie, der elektronischen Korrespondenz über die Auftragserfassung, das Bestellwesen, das Drucken der Versandaufkleber bis hin zur Buchhaltung und Auswertung – können alle Informationen schnell abgerufen werden.

Man erkennt die Stärken und Schwächen im Unternehmen und kann reagieren”, so der Anbieter. In der Auftragsbearbeitung führe die Software beispielsweise die komplette Bearbeitung von Bestandsprüfung, Kreditlimitüberwachung und Lagerreservierung durch und erspare so dem Reifenhändler Zeit und Geld. Mit “RH4” lassen sich demnach Komplett- oder Kurzangebote für die nach Preisstaffeln kalkulierten Verkaufspreise erstellen oder Aufträge erfassen und Kalkulationen hinterlegen.

Umfangreiche Unterstützung soll die Warenwirtschaft dem Handel des Weiteren im Bereich Finanzbuchhaltung bieten können. BWA, Erfolgsrechnungen, Umsatzsteuervoranmeldung und Buchungen seien ebenfalls Disziplinen, die von der Software beherrscht werden, und DATEV- und GDPdU-Schnittstellen sind für die Kommunikation mit dem Steuerberater und dem Finanzamt zuständig.

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Selbsterfahrung – der etwas andere Motorradreifentest

Michelin Sachsenring

Anfang Juni hatte Michelin 30 Motorradreifenhändler zum Sachsenring eingeladen, um ihnen auf der Rennstrecke die Möglichkeit zum ausgiebigen Test vor allem des neuen “Power One” aus der Produktpalette des Herstellers (die NEUE REIFENZEITUNG berichtete) zu geben. Eine Gelegenheit, die weidlich genutzt wurde und eine positive Resonanz bei den Kunden des Unternehmens hervorgerufen hat. Denn wann hat man sonst schon einmal die Möglichkeit, mit der eigenen Maschine oder einem der zahlreichen gestellten BMW-Sportmodelle auf der Grand-Prix-Strecke seine Runden drehen zu dürfen? Eingeteilt in drei Gruppen, die im kontinuierlichen Wechsel für jeweils rund 20 Minuten den Kurs unter die Räder nehmen konnten, kamen so über einen ganzen Tag verteilt und nur kurz von einer Mittagspause unterbrochen etliche “Testkilometer” zusammen.

Darüber hinaus wurde den Teilnehmern ermöglicht, Selbsterfahrung im wahrsten Sinne des Wortes auch in Bezug auf weitere Michelin-Produkte für das Motorradreifengeschäft zu sammeln. Wer wollte, konnte alternativ einem der zahlreichen anderen Reifenmodelle des Herstellers – quasi als Quervergleich – auf den Zahn fühlen: Eigens dafür stand der Michelin-Renntruck mitsamt Reifenberatung im Fahrerlager des Sachsenrings zur Verfügung. Und damit sich die Händler beispielsweise auch von den Alltagsqualitäten der Michelin-Reifen ein Bild machen konnten, wurde außerdem noch eine Überlandtour in der Region rund um die Rennstrecke im Osten der Republik angeboten.

Tourensportreifentest von Motorrad mit zwei Siegern

Pilot Road 2 Vorderreifen

Nachdem die Zeitschrift Motorrad jüngst sieben Sportmotorradreifen einem Vergleichstest unterzogen hatte, hat das Magazin kurz darauf fünf Tourensportpaarungen unter die Lupe genommen. Auch dabei stellt – wie zuvor bei den Sportreifen – Michelin den Testsieger: Das Modell “Pilot Road 2 2CT” eroberte sich mit 204 von 250 maximal möglichen Punkten den ersten Platz, muss sich diesen allerdings mit dem punktgleichen “Roadsmart” von Dunlop teilen. Zu den weiteren Kandidaten des Vergleichs gehörten Metzelers “Roadtec Z6 Interact”, Pirellis “Angel ST” und Avons “VP2 Sport”, die sich in eben dieser Reihenfolge mit 191, 190 sowie 184 Punkten hinter dem Siegerduo platzieren konnten.

Getestet wurden die Reifen im Trockenen wie im Nassen, wobei die fünf Aspiranten in verschiedenen Disziplinen (Handlichkeit, Lenkpräzision, Kurvenstabilität, Haftung in Schräglage/Beschleunigen, Verhalten im Grenzbereich oder auch mit Sozius, Aufstellmoment, Bremsverzögerung) ihre Qualitäten unter Beweis stellen mussten. Auf trockener Fahrbahn (Landstraße) hatten die Tester dabei maximal 150 Punkte zu vergeben, auf der bewässerten Nassteststrecke von Goodyear Dunlop im südfranzösischen Mireval waren für die Reifen maximal 100 Punkte zu ergattern. Die Trockenwertung konnte der Dunlop-Reifen für sich entscheiden, im Nassen hatte Michelin die Nase vorn.

Ein neuer Stahlgruber-Katalog liegt vor

Wer den Anforderungen der modernen Kfz-Technik gewachsen sein will, muss auch mit seiner Werkstattausstattung und den Werkzeugen immer auf dem neuesten Stand sein. Stahlgruber verfügt mit mehr als 25.000 Artikeln aus diesem Bereich über eines der umfangreichsten Sortimente für die Kfz-Werkstatt im deutschen Markt.

Studie zum europäischen Automotive Aftermarket erschienen

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Wolk

Die Wolk After Sales Experts GmbH aus Bergisch Gladbach hat in Kooperation mit dem europäischen Verband der Teilegroßhändler (FIGIEFA) und mit Unterstützung durch den europäischen Verband der Teilehersteller (CLEPA) eine Studie zum Pkw-Aftermarket in Europa erstellt. Auf über 900 Seiten werden die Aftermarket-Strukturen in 25 europäischen Ländern beleuchtet, Daten zu den wichtigsten Marktteilnehmern (inklusive Adressen, Ansprechpartnern, Outlets und größtenteils Umsätzen) sowie Informationen zu den Marktvolumina der zehn wichtigsten Sortimentsgruppen geliefert. Die nach Angaben der Autoren “absolut neutral recherchierte” Untersuchung soll Firmen, die in Europa expandieren wollen oder bereits paneuropäisch aufgestellt sind, einen Einblick in die Potenziale der einzelnen Landesmärkte geben und ihnen mittels offen gelegter Marktstrukturen und Marktvolumina helfen, im Vorfeld geplanter Aktivitäten in den Märkten Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Die Studie gibt es übrigens in zwei Versionen: Der sogenannte “Premium-Report” soll mit einer Fülle von zusätzlichen Detailinformationen und einem Einblick in die “Big Player” der Landesmärkte aufwarten können, während der “Basis-Report” – so die Verfasser – einen kompakten Einblick in die einzelnen Länder gewähre. Abgesehen von den diesen beiden Fassungen der Studie zum europäischen Aftermarket sind demnach auch sogenannte “Länder-Reporte” verfügbar. “Firmen, die vornehmlich national agieren, erhalten mit den ‚Länder-Reporten’ einen umfassenden Überblick über den heimischen bzw.

benachbarten Aftermarket”, heißt es bei den Bergisch-Glasbachern, die weitergehende Informationen dazu auf ihren Webseiten unter www.wolk-aftersales.com bereithalten.