Klarstellung durch Bridgestone-Chef Kaizaki

Yoichiro Kaizaki hat in einem Rundschreiben an das Konzernmanagement deutlich gemacht, dass die von einigen amerikanischen Rechtsanwälten genannte Summe für Schadensersatzansprüche von bis zu 50 Milliarden Dollar völlig aus der Luft gegriffen sei. Die amerikanische Konzerntochter Bridgestone/Firestone Inc. habe, so Kaizaki, für den Rückruf selbst bereits 450 Millionen Dollar zurückgestellt und nun noch einmal für weitere 450 Millionen Rücklagen für Schadensersatzklagen gebildet.

Das sei nach übereinstimmender Auskunft aller beteiligten Anwälte auch als Obergrenze dessen anzusehen, was auf die US-Tochter zukommen könne. Die US-Tochter sei damit in keinster Weise in Gefahr. Offensichtlich handelt es sich vorliegend um den Versuch amerikanischer Rechtsanwälte, den öffentlichen Druck auch auf Bridgestone Japan auszudehnen mit dem Ziel, die Schadensersatzansprüche noch höher formulieren zu können, um danach insgeheim einen Vergleich abschließen zu können.

Dem schiebt Kaizaki einen Riegel vor. Man werde jetzt und in Zukunft jeden substanzlosen Versuch von dieser Seite sofort öffentlich korrigieren..

Neue Klage gegen Bridgestone USA

Reifenhersteller Bridgestone ist in den Vereinigten Staaten durch eine Anwaltskanzlei in Philadelphia erneut unter Druck geraten. Diese hat einen Prozess angestrengt und bezichtigt das Unternehmen des Börsenschwindels. Konkreter Vorwurf der Anwälte: Bridgestone habe seine finanzielle Entwicklungsfähigkeit gegenüber den Aktionären bewusst falsch dargestellt, indem Reifenreklamationen zwei Jahre verheimlicht und die Folgekosten der Rückrufaktion verschleiert wurden.

PRO Winterreifen auf der Motorshow Essen

Die Initiative PRO Winterreifen wird auch auf der Essener Motorshow im Herbst mit einem Stand im Foyer der Messehallen vertreten sein.

Tuningvariationen für Importmarken-Fahrzeuge

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In den ersten fünf Monaten diesen Jahres blieb das Neuzulassungsvolumen deutlich hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Ingesamt wurden rund 1,5 Millionen Neuwagen zugelassen, ein Minus von um die neun Prozent also im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das veranlasste kürzlich auch den Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen e.

V. (VDIK) seine Jahresprognose nach unten zu korrigieren. Ging man zu Jahresbeginn noch von 3,72 Millionen (1999: 3,8 Millionen) verkauften Neuwagen aus, so hat der Verband seine Erwartungen mittlerweile auf rund 3,5 Millionen Pkw/Kombi, die neu in den Verkehr kommen, heruntergeschraubt.

Dies entspräche bezogen auf das vergangene Jahr einem Rückgang um knapp acht Prozent. Vergleichsweise gut haben sich in den ersten fünf Monaten des Jahres noch die Importmarken gehalten: Hier lag das Minus bei den Neuzulassungen „nur“ bei knapp sechs Prozent, während die deutschen Marken elf Prozent verloren. Damit kletterte der Anteil importierter Fahrzeuge am Gesamtmarkt auf 35 Prozent – etwa ein Prozentpunkt mehr gegenüber dem Jahreswert für 1999.

Zwar nur ein kleiner Zuwachs aber immerhin mehr als ein Drittel aller Neuwagen – beim Bestand liegen die Importmarken erst bei etwa 30 Prozent – trägt keinen deutschen Markennamen. Die Importierten sind vom deutschen Markt also nicht wegzudenken und bieten auch Tunern eine interessante Möglichkeit sich zu profilieren. Denn Veredler, die sich eines VW/Audi oder BMW/Mercedes annehmen, gibt es viele.

Bei den Importmarken ist der Kreis schon deutlich enger. Bei den im August in der NEUE REIFENZEITUNG vorgestellten, ganz verschiedenen Tunern und Fahrzeugen handelt es sich zwar nur um eine begrenzte Auswahl. Gemein ist nahezu allen Anbietern jedoch, dass Tuning in erster Linie vor allem die Umrüstung auf Leichmetallfelgen heißt, so wie es unter anderem auch Zahlen des Verbandes Deutscher Automobil Tuner (VDAT) belegen.

Nächster M+S-Reifen-Test

Jetzt stellt auch AutoBild die neuesten Ergebnisse von M+S-Reifentests vor: Getestet wurde auf einem 136-PS-Vectra die Reifengröße 195/65 R15H von elf Anbietern. Testsieger wurden Goodyears Ultra Grip 6, Pirellis Winter 210 Snowsport, Continentals WinterContact TS 790 und Firestones FW 930 Winter; Schlusslicht im Test ist Nokians Hakkapeliitta NRW..

„BioTred“ statt Ruß und Silica bei Goodyear

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Der US-Reifenhersteller Goodyear hat eigenen Angaben zufolge ein Füllmaterial für Autoreifen auf Basis eines nachwachsenden Rohstoffes entwickelt. Diese neue Gummimischung ermöglicht nach den Worten des Pressereferenten Fischer nicht nur eine umweltfreundlichere Reifenherstellung, sondern sie bietet im Vergleich zu herkömmlichen Silica-Laufflächenmischungen einen niedrigeren Rollwiderstand und soll zudem auch noch helfen, Kraftstoff zu sparen. Die neue Technologie, die erstmalig im neuen Sommerreifen GT 3 eingesetzt wird, soll zusätzliche Vorteile im Hinblick auf Sicherheit und Fahreigenschaften bieten.

BioTred wurde der deutschen Presse erstmalig Ende Januar in Frankfurt vorgestellt und das Unternehmen stieß dabei auf sehr großes Interesse. BioTred ist ein Kunstname, der dem Verbraucher den ökologischen Nutzen auf Anhieb verdeutlichen soll, während die Schreibweise sich wohl bewusst von "tread = Lauffläche" etwas abheben soll. Es handelt sich bei BioTred um eine patentierte Laufflächenmischung, die einen Bestandteil enthält, der aus Maisstärke gewonnen wird.

Er ersetzt zumindest teilweise die bisher verarbeiteten Stoffe Ruß und Silica. Der neue Füllstoff sorgt, so die Aussage von Frau Dr. Annette Lechtenböhmer, Chemikerin im Goodyear Technical Center in Luxemburg und Dozentin am Institut für Verfahrenstechnik der Universität Hannover, auf dreifache Weise für eine Verringerung der C02-Emissionen.

Goodyear hat an BioTred etwa fünf Jahre lang intensiv geforscht. Auf Nachfrage wurde eingeräumt, dass man Stärke nicht allein aus Mais, sondern zum Beispiel auch aus Kartoffeln gewinnen könnte, die zur Herstellung des Füllmaterials ebenso geeignet seien. Die schon fünfjährige Beschäftigung mit der Materie und die Absicherung durch eine Reihe von Patenten sollte Goodyear einen jedenfalls erhofften Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb geben.

Raddrehzahlsensoren von Hella

Der Markenname Hella steht eigentlich für Lichttechnik am Automobil. Dabei bietet das Unternehmen auch Teile, die das Reifengeschäft betreffen. So hat Hella für freie Werkstätten und den Teilegroßhandel ca.

Zehn Prozent Anteile an Sumitomo Rubber Industries für Goodyear

Mit sofortiger Wirkung ist Goodyear zehnprozentiger und damit hinter Sumitomo Electric Industries (29,5%) zweitgrößter Anteilseigner der japanischen Sumitomo Rubber Industries. Diese Vereinbarung wurde im Rahmen der globalen Allianz beschlossen, die seit dem 1. September 1999 in Kraft ist.

„TuningDAT A“ für Windows

Mit ihrer Software „TuningDAT A“, einem von den Herstellern unabhängigen Beratungs- und Informationssystem für die Felgenumbereifung, will die Pütz & Partner GmbH (Kalenborn) dem Handel die Arbeit beim Verkauf von Alu-Rädern erleichtern. Das Programm deckt die Bereiche Pkw und Offroad-Fahrzeuge ab und bietet neben den üblichen Funktionen wie TÜV-Auflagen, erlaubte Reifen-/Felgengrößen usw. auch eine Bildschirmvisualisierung der gewählten Räder-/Fahrzeugkombination.

Ein potenzieller Kunde kann so am Monitor sofort sehen wie die in Frage kommenden Felgen bei seinem Wagen aussehen. Damit dies auch mit neueren Wagen und aktuellen Felgendesigns funktioniert, ist natürlich eine ständige Pflege des Datenbestandes erforderlich. Die Automobilhersteller und noch mehr die Felgenindustrie legen schließlich in immer kürzer werdenden Produktzyklen neue Modelle nach.

Weitere Kwik-Fit-Center in Polen eröffnet

Seitdem zum Ende des letzten Jahres der erste Kwik-Fit-Betrieb in Bydgoszcz/Polen den Betrieb aufgenommen hat, sind zwischenzeitlich zwei weitere hinzugekommen – der eine in Warschau, der andere in Poznan. Darüber hinaus sollen noch zwei Betriebe (Warschau, Gdynia) demnächst eröffnen..