„BioTred“ statt Ruß und Silica bei Goodyear

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Der US-Reifenhersteller Goodyear hat eigenen Angaben zufolge ein Füllmaterial für Autoreifen auf Basis eines nachwachsenden Rohstoffes entwickelt. Diese neue Gummimischung ermöglicht nach den Worten des Pressereferenten Fischer nicht nur eine umweltfreundlichere Reifenherstellung, sondern sie bietet im Vergleich zu herkömmlichen Silica-Laufflächenmischungen einen niedrigeren Rollwiderstand und soll zudem auch noch helfen, Kraftstoff zu sparen. Die neue Technologie, die erstmalig im neuen Sommerreifen GT 3 eingesetzt wird, soll zusätzliche Vorteile im Hinblick auf Sicherheit und Fahreigenschaften bieten.

BioTred wurde der deutschen Presse erstmalig Ende Januar in Frankfurt vorgestellt und das Unternehmen stieß dabei auf sehr großes Interesse. BioTred ist ein Kunstname, der dem Verbraucher den ökologischen Nutzen auf Anhieb verdeutlichen soll, während die Schreibweise sich wohl bewusst von "tread = Lauffläche" etwas abheben soll. Es handelt sich bei BioTred um eine patentierte Laufflächenmischung, die einen Bestandteil enthält, der aus Maisstärke gewonnen wird.

Er ersetzt zumindest teilweise die bisher verarbeiteten Stoffe Ruß und Silica. Der neue Füllstoff sorgt, so die Aussage von Frau Dr. Annette Lechtenböhmer, Chemikerin im Goodyear Technical Center in Luxemburg und Dozentin am Institut für Verfahrenstechnik der Universität Hannover, auf dreifache Weise für eine Verringerung der C02-Emissionen.

Goodyear hat an BioTred etwa fünf Jahre lang intensiv geforscht. Auf Nachfrage wurde eingeräumt, dass man Stärke nicht allein aus Mais, sondern zum Beispiel auch aus Kartoffeln gewinnen könnte, die zur Herstellung des Füllmaterials ebenso geeignet seien. Die schon fünfjährige Beschäftigung mit der Materie und die Absicherung durch eine Reihe von Patenten sollte Goodyear einen jedenfalls erhofften Vorsprung gegenüber dem Wettbewerb geben.

Raddrehzahlsensoren von Hella

Der Markenname Hella steht eigentlich für Lichttechnik am Automobil. Dabei bietet das Unternehmen auch Teile, die das Reifengeschäft betreffen. So hat Hella für freie Werkstätten und den Teilegroßhandel ca.

Zehn Prozent Anteile an Sumitomo Rubber Industries für Goodyear

Mit sofortiger Wirkung ist Goodyear zehnprozentiger und damit hinter Sumitomo Electric Industries (29,5%) zweitgrößter Anteilseigner der japanischen Sumitomo Rubber Industries. Diese Vereinbarung wurde im Rahmen der globalen Allianz beschlossen, die seit dem 1. September 1999 in Kraft ist.

„TuningDAT A“ für Windows

Mit ihrer Software „TuningDAT A“, einem von den Herstellern unabhängigen Beratungs- und Informationssystem für die Felgenumbereifung, will die Pütz & Partner GmbH (Kalenborn) dem Handel die Arbeit beim Verkauf von Alu-Rädern erleichtern. Das Programm deckt die Bereiche Pkw und Offroad-Fahrzeuge ab und bietet neben den üblichen Funktionen wie TÜV-Auflagen, erlaubte Reifen-/Felgengrößen usw. auch eine Bildschirmvisualisierung der gewählten Räder-/Fahrzeugkombination.

Ein potenzieller Kunde kann so am Monitor sofort sehen wie die in Frage kommenden Felgen bei seinem Wagen aussehen. Damit dies auch mit neueren Wagen und aktuellen Felgendesigns funktioniert, ist natürlich eine ständige Pflege des Datenbestandes erforderlich. Die Automobilhersteller und noch mehr die Felgenindustrie legen schließlich in immer kürzer werdenden Produktzyklen neue Modelle nach.

Weitere Kwik-Fit-Center in Polen eröffnet

Seitdem zum Ende des letzten Jahres der erste Kwik-Fit-Betrieb in Bydgoszcz/Polen den Betrieb aufgenommen hat, sind zwischenzeitlich zwei weitere hinzugekommen – der eine in Warschau, der andere in Poznan. Darüber hinaus sollen noch zwei Betriebe (Warschau, Gdynia) demnächst eröffnen..

Felgenreport, Teil 1: Ersatzgeschäft weiter unter Druck

Wie in jedem Jahr, so wollen wir auch in 2001 sowohl das Erstausrüstungsgeschäft als auch den Ersatzmarkt für Leichtmetallfelgen in unserem Felgenreport unter die Lupe nehmen. Weil das Themenfeld so komplex ist, haben wir wiederum eine Zweiteilung vorgenommen. Einziger Unterschied: Die sonst übliche Reihenfolge der beiden Teile wurde geändert: So legen wir diesmal in unserer März-Ausgabe den Schwerpunkt auf das Ersatzgeschäft, in unserer April-Ausgabe dagegen auf die Erstausrüstung.

Während der Ersatzmarkt seit einigen Jahren – allerdings auf recht hohem Niveau – weitgehend stagniert, verzeichnen die Zulieferer in der Erstausrüstung sogar kräftige Zuwächse. Vor allem Marktteilnehmer aus dem Ersatzgeschäft sehen immer häufiger Negativentwicklungen, pessimistische Stimmen werden lauter: Das Wachstum einzelner Unternehmen kann nur auf Kosten der nicht wettbewerbsfähigen Marktteilnehmer gehen. Am Ende steht ein Verdrängungswettbewerb, der nicht zuletzt massiv über die Preise ausgefochten wird.

Ein Prozess, der längst begonnen hat. Davon, aber auch von den trotz allem noch vorhandenen Chancen wird in Teil 1 des aktuellen Felgenreportes die Rede sein. Des Weiteren werden aktuelle Trends und Entwicklungen der Branche aufgezeigt.

Aktienrückkaufprogramm auch bei Hayes Lemmerz

Der Aufsichtsrat von Hayes Lemmerz International hat grünes Licht für den Rückkauf eigener Aktien im Wert von rund 30 Millionen US-Dollar gegeben. „Der derzeitige Kurs unserer Aktien hat einen historischen Tiefstand erreicht, und wir glauben, dass das Rückkaufprogramm eine gute Investition in die Zukunft darstellt“, erklärt dazu CEO und Aufsichtsratsvorsitzender Ron Cucuz..

Aus Hannover kommen nur noch Mehr-Marken-Verkäufer

Der Continental-Konzern bearbeitet den deutschen Reifenersatzmarkt vom 1. Januar kommenden Jahres an nur noch mit so bezeichneten Mehr-Marken-Verkäufern, die gleichermaßen für die Marke Continental wie die Marken Uniroyal, Semperit und Barum zuständig sind. Das Management verspricht sich davon bessere Verhandlungs- und Verständigungsmöglichkeiten mit den Kunden.

Höherer Umsatz bei Audi

Der Umsatz des Audi-Konzerns hat erneut zugenommen und beträgt für das Jahr 2000 insgesamt 39 Milliarden DM (1999: 29,6 Milliarden DM). Darin ist erstmalig auch der italienische Importeur Autogerma S.p.

A. enthalten, über den die Marken des Volkswagen-Konzerns vertrieben werden. Weltweit wurden im vergangenen Jahr 653.

404 Audi-Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Das sind 2,9 Prozent mehr als 1999..

Einheitsreifen im Motorsport vor dem Verbot?

AutoBild motorsport beruft sich in seiner neuesten Ausgabe auf ein belgisches Gericht, das die freie Reifenwahl eines Rennfahrers beeinträchtigt sieht, wenn das Reglement einer Rennserie Einheitsreifen vorschreibt. Auch im deutschen Motorsport ist in vielen Rennserien (z.B.