Übernahme von Tires Plus durch Morgan Tire and Auto

Larry Morgan, im letzten Monat noch Key Note Speaker der MMS/BRV-Gemeinschaftsveranstaltung „Service makes the Difference“ im Rahmen der Reifenmesse Essen hat die Handelskette Tires Plus Ltd. übernommen. Die Aktion soll Ende des Monats abgeschlossen sein.

Morgan Tire and Auto Inc.(„Morgan Tire“) hat 400 Filialen in 15 Staaten der USA mit einem Umsatz von 525 Millionen US-Dollar. Tires Plus Ltd.

hat 140 Filialen in neun Staaten der USA. Es entsteht damit die zweitgrößte unabhängige Handelskette („Retail-Powerhouse“) in den USA mit 540 Filialen in 24 Staaten der USA mit einem Umsatz von 745 Millionen US-Dollar..

Goodyear Nfz-Reifen: Neun auf einen Streich

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Goodyear hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Bis zum Jahr 2000 will man in jeder Hinsicht zu den führenden Herstellern von Reifen und Gummiprodukten zählen und gar die Position des Weltmarktführers zurückerobern. Dass dies nicht nur Lippenbekenntnisse des Unternehmens sind, welches in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert, davon konnten sich Fachleute der Reifenbranche Ende April in Südfrankreich überzeugen.

Auf dem firmeneigenen Testgelände in Mireval präsentierte der Hersteller geladenen Journalisten und Kunden aus Europa, Nahost und Afrika gleich neun Reifenneuentwicklungen des Nutzfahrzeug-Marktsegmentes, die schon mit ihrem Namen auf Ihre Einsatzgebiete hinweisen: „Marathon“, „Regional“, „Omnitrac“, „Offroad“ und „Metro“ heißen die aktuellen Produktfamilien für den Langstreckenbetrieb, den Güternahverkehr, den Mischeinsatz On- und Offroad, den Geländeverkehr z.B. auf Baustellen sowie den Linienbusverkehr.

Ein Fünftel der DaimlerChrysler-Belegschaft muss gehen

Innerhalb der nächsten drei Jahre will DaimlerChrysler die Belegschaft weltweit um 26.000 Mitarbeiter oder rund 20 Prozent reduzieren. In 13 Werken soll entweder die Produktion ganz eingestellt werden oder zumindest reduziert werden, sodass die DaimlerChrysler-Produktionskapazität insgesamt um etwa 15 Prozent abnehmen wird.

Mobiler Kwik-Fit-Service in Irland

Jetzt will Kwik-Fit Fleet auch in Irland eine Mobile Fitting-Service für Reifen anbieten. Im Visier hat man dabei hauptsächlich Geschäftswagen, wobei der Service dann entweder auf dem Hof der jeweiligen Firma oder vor der Tür am Wohnort des Fahrers möglich sein soll. In Irland hat Kwik-Fit derzeit 37 Servicestationen, eine weitere Expansion ist jedoch geplant.

Auch Bridgestone/Firestone mit höheren Preisen

Die offiziell bereits zum 1. Januar 2000 vorgenommene Preiserhöhung von Bridgestone/Firestone – drei Prozent für Pkw- und zwei Prozent für Nutzfahrzeugreifen – wird nun im deutschen Reifenersatzmarkt auch spürbar im Markt für beide Marken umgesetzt. Damit reiht sich ein weiterer Hersteller in die Riege der Reifenproduzenten ein, die in jüngster Zeit mit höheren Preisen für ihre Pneus aufwarteten.

Wechsel in der DTM auf ATS

Während einer laufenden Rennserie sind Wechsel von Reifen- und Räderanbietern höchst selten. In der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) ist Dunlop Reifen-Alleinausstatter. Mit der Entscheidung von Opel-Phönix, von BBS-Rädern auf konventionell gegossene Niederdruck-Aluminiumräder von ATS zu wechseln, wird das Bad Dürkheimer Unternehmen zum größten Räderausstatter der DTM, denn bereits vor der Saison hatte ATS mit AMG-Mercedes einen Ausrüstervertrag geschlossen.

Continental kauft ITT Automotive B&C

Die Continental AG hat mit der ITT Industries Inc. (USA) einen Vertrag über den Erwerb des Teilbereiches Automotive B&C (Bremsen und Chassis, 10.775 Mitarbeiter) unterzeichnet, der allerdings noch der Zustimmung der Kartellbehörden bedarf.

Etwa 20% des Kaufpreises von rund 3,5 Milliarden DM sollen durch Eigenkapitalerhöhung, ca. 60% über Aufnahme langfristigen Fremdkapitals und der Rest mit Hilfe liquider Mittel finanziert werden. ITT Automotive B&C – Kern des Unternehmens ist die ehemalige Alfred Teves GmbH – mit Sitz in Frankfurt/Main ist ein weltweit operierender Systempartner der Automobilindustrie für Bremsen und Fahrwerksregelsysteme.

Von den 3,8 Mrd. DM Gesamtumsatz werden rund 3,3 Mrd. DM direkt mit der Kraftfahrzeugindustrie erzielt.

Umweltsünden kommen die SITA teuer zu stehen

Wegen fünf Umweltvergehen ist die britische SITA Tyre Recycling Ltd., der auch ein seit Juni letzten Jahres geschlossenes Kraftwerk zur Altreifenverfeuerung gehört, von Richtern in Wolverhampton zu einem Bußgeld von insgesamt 28.500 Pfund verurteilt worden.

Hinzu kommen noch einmal rund 15.000 Pfund, die das Unternehmen für Kosten in Zusammenhang mit dem von der Environment Agency aufgerollten Fall übernehmen muss. Unterdessen halten es Experten für unwahrscheinlich, dass das SITA-Kraftwerk (ehemals Elm Energy), bei dem zur Energiegewinnung auf die Altreifenverfeuerung zurückgegriffen wird, seinen Betrieb wieder aufnimmt.

Ein Grund ist der Investitionsaufwand zur Modernisierung des Werkes. Nachdem erste Schätzungen dabei noch von rund vier Millionen Pfund ausgegangen waren, erscheinen nun eher sechs Millionen als wahrscheinlich. Darüber hinaus bestehen Zweifel, dass eine Versorgung mit Altreifen zu einem akzeptablen Preis erfolgen könne.

Mehr Runderneuerte, weniger M+S-Reifen?

Autohaus-online Newsletter zitiert eine bundesweite Dekra-Umfrage unter 1.100 Autofahrern: Demnach beabsichtigen acht Prozent, nur noch runderneuerte Reifen aufzuziehen und auf Winterreifen verzichten zu wollen..

Elektronische Zusammenarbeit“ zwischen Fachhandel und Industrie

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Am 2. Februar 2000 einigten sich Reifenfachhandel und Reifenhersteller anlässlich einer vom Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur Handwerk e.V.