„High Tech – Low Price“ bei Barum

„Wir wollen uns den Kunden im Reifenfachhandel unverwechselbar und informativ stellen“, erklärt Bernhard Bamberger, bei Continental verantwortlich für die Marke Barum/Pkw-Reifen, die Marktpositionierung.

3,8 Millionen Pkw-Neuzulassungen

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet für 1999 mit 3,8 Millionen neu zugelassenen Personenkraftwagen, das sind zwei Prozent mehr als 1998. Das Institut für Automobilwirtschaft erwartet für das Jahr 2000 einen Rückgang der Neuzulassungen um drei bis sogar fünf Prozent..

Richard Sloan Tenneco Vizepräsident Europa

Tenneco Automotive Europe hat Richard Sloan zum Vizepräsidenten ernannt. Er hat die Verantwortung für das gesamte operative Geschäft vor allem der Stoßdämpfermarke Monroe und der Abgasanlagenmarke Walker..

Neue Messe für Reifen in Großbritannien

Am 11. November hat der britische Verband der Fahrzeughersteller und -händler (SMMT = Society of Motor Manufacturers and Traders) bekannt gegeben, neben der Tyrexpo Europe eine zweite Messe für Reifen in Großbritannien etablieren zu wollen. Die Veranstaltung soll erstmals vom 29.

April bis zum 2. Mai 2001 parallel zur „Automotive Trade Show“ in Birmingham stattfinden. Laut SMMT sei es sehr sinnvoll, Reifen im Rahmen einer Messe speziell für den Ersatzmarkt zu präsentieren.

Neues Bridgestone-Werk in den USA

Bridgestone/Firestone hat bei Aiken (South Carolina) ein neues Reifenwerk für Pkw-, Llkw-, Pickup- und Offroad-Reifen in Betrieb genommen. Die für ein Investitionsvolumen von 435 Millionen US-Dollar innerhalb von nur zwei Jahren errichtete Fabrik gilt als die modernste im Bridgestone-Konzern..

Goodyear-Blimp abgestürzt

Das Goodyear-Luftschiff „Spirit of Akron“ ist wegen Computerproblemen am 28. Oktober in den USA abgestürzt. Aufgrund der relativ geringen Sinkgeschwindigkeit wurden Besatzungsmitglieder nur leicht verletzt, Menschen am Boden kamen nicht zu Schaden.

Formel 1-Entscheidung von Michelin im Dezember?

Die Gerüchte verdichten sich, dass Michelin zur Formel 1-Saison im Jahr 2001 wieder in das Renngeschehen der „Königsklasse“ eingreifen will. Vermutlich wird dann von der übernächsten Saison an das Team Williams/BMW auf Michelin-Pneus fahren. Und soweit auto motor und sport in der Ausgabe 23/1999 mitzuteilen weiss, soll die endgültige Entscheidung der Franzosen über eine Rückkehr in den F1-Rennzirkus allerdings erst im Dezember fallen.

Mutmaßungen, neben den Franzosen würde auch Goodyear mit diesem Gedanken spielen, entbehren nach Recherchen der NEUE REIFENZEITUNG jedoch jedweder Grundlage. Schließlich haben die Amerikaner gerade erst den Rückzug aus zwei Rennsport-Serien in den USA bekannt gegeben..

Reifen für die „Königsklasse“ – Bridgestones Formel 1-Engagement

Bridgestone lässt sich ihr Formel 1-Engagement bekanntlich einiges kosten. So werden zu jedem Rennen beispielsweise allein 2.640 Reifen mit zwei verschiedenen Mischungen für Trocken- bzw.

drei Mischungen für Regenreifen gekarrt. Zusammen mit den Kosten, die für die Bereiche „Forschung und Entwicklung“ sowie für Marketingmaßnahmen/Werbung anfallen, dürfte sich das ganze auf einen stattlichen dreistelligen Millionen-Betrag addieren. Es stellt sich in diesem Zusammenhang die naheliegende Frage: Cui bono, oder warum engagieren sich die Japaner überhaupt in der Formel 1? In Europa beträgt der geschätzte Marktanteil des Reifenriesen gegenwärtig um die zwölf Prozent und ist damit durchaus noch steigerungsfähig.

Was wurde sich für einen fernöstlichen Reifenkonzern mit Nachholbedarf auf dem lukrativen europäischen Markt daher besser eignen, als im weltweit wichtigsten Motorsport-Event (lediglich in den USA stößt die Formel 1 auf relativ geringes Interesse) allgegenwärtig präsent zu sein? Immerhin werden ja zwölf der insgesamt 16 Rennen auf europäischem Boden ausgetragen. Takeshi Uchiyama, Geschäftsführer von BS/FS Europa, drückt die Zielvorstellung seines Unternehmens folgendermaßen aus: „Es geht uns darum, unsere globale ‚brand awareness‘ zu steigern.“ Einfach gesagt: Wenn in vierzehntägigem Rhythmus das Bridgestone-Logo auf Banden, Brücken, Fahrzeugen, Overalls, Caps der Piloten und nicht zuletzt auf sämtlichen Reifen deutlich sichtbar prangt, so setzt sich dies über kurz oder lang im Gedächtnis bzw.

Bewusstsein des massenmedialen Publikums fest. Mehr dazu und zum „Kompetenztransfer“ zu den Serienreifen lesen Sie im Oktober bei uns..

Goodyears „Tuning-Service-Konzept“

Die Deutsche Goodyear hat den Tuningsektor (wieder)entdeckt – und zwar mittels eines neu entwickelten „Tuning-Service-Konzeptes“, das einen weiten Bogen spannt und sich auch an Nichtmitglieder der Goodyear Handelssysteme GmbH (mit ihren Fachhandelsketten Premio, HMI und Quick) wendet. Das Tuning-Service-Konzept soll den Goodyear-Marktanteil bei den H/V/Z-Reifen in den nächsten drei Jahren von derzeit 5,5 auf 7,5 Prozent, bei den Niederquerschnittspneus (Serie 45 und darunter) von 7,4 auf zehn Prozent erhöhen. Aber es geht nicht nur um quantitatives Wachstum.

Parallel zur verstärkten Vermarktung von Breitreifen, soll auch einen hoher qualitativer Standard in den Bereichen Beratung, Verkauf und Werkstatt etabliert werden. In einem ersten Schritt gehen die Verantwortlichen von 40 Partnerbetrieben aus. Ihre Zahl soll bis Ende 2001 schrittweise auf 60 bis 80 erhöht werden.

Als verkaufsunterstützende Maßnahme im Breitreifen- und Alufelgenbereich, wurde für die Konzept-Partner das „Goodyear Tuning Programm“ (GTP) entwickelt. Dabei handelt es sich um eine CD-ROM, auf der als besonderer Clou eine optimierte Version der Umrüstdatenbank (UDB) des Wettbewerbers Pirelli in die Goodyear-Software integriert worden ist. Alle zwei Monate soll ein Update der Software erfolgen.

Neues von Tenneco

Der weltweit tätige amerikanische Konzern Tenneco Inc. (Greenwich/Connecticut) hat die Aufspaltung seiner Geschäftsbereiche Autoteile und Verpackungen in zwei selbständige Unternehmen bekanntgegeben. Die Transaktion beinhaltet einen steuerfreien Aktientausch für Tenneco-Aktionäre und die Gründung einer neuen Autoteilegesellschaft mit einem für 1999 erwarteten Umsatz von ca.

3,2 Milliarden Dollar sowie einer neuen Verpackungsgesellschaft mit etwa drei Milliarden Dollar Umsatz. Mit dieser Aufspaltung will man den 1998 begonnenen Umstrukturierungsprozeß abgeschließen. In Deutschland ist die Tenneco Automotive Deutschland GmbH (Edenkoben) nach eigenen Angaben Marktführer bei Stoßdämpfern und Schalldämpfern in der Nachrüstung mit ihren Marken Monroe und Walker und hat 1998 voraussichtlich einen Umsatz von 145 Millionen DM mit 98 Mitarbeitern im Bereich Vertrieb/Marketing erzielt.

Zur Tenneco Automotive-Gruppe gehört zudem der Erstausrüstungs-Schalldämpferhersteller Walker Gillet (Edenkoben) mit einem Umsatz von 490 Millionen DM in 1998 mit 1.350 Mitarbeitern..