Beim Berliner Reifenwerk (BRW) ermittelt die Staatsanwaltschaft, Subventionsbetrug und Bilanzfälschungen sind die am häufigsten genannten Delikte, wegen der recherchiert wird. Das BRW sollte mit einem finanziellen Kraftakt zu einem industriellen Vorzeigeprojekt der Nachwendezeit entwickelt werden. Unter dem Stichwort "BRW 2000" sollten 187 Millionen Mark investiert werden.
88 Millionen wurden an Investitionsgeldern bewilligt. Bislang haben die Senatsverwaltung bzw. die Investitionsbank Berlin wohl 46,1 Millionen Mark Fördergelder ausgezahlt.
Deren Verbleib prüft ein Insolvenzverwalter. Die Mitarbeiter haben zum Teil seit März keine Löhne mehr erhalten und sind im Juli in Streik getreten. Derzeit wird ein branchenerfahrener neuer Geschäftsführer gesucht.
Denn der Verkauf des BRW an ein amerikanisches Investmenthaus namens CERXnet könnte, weil noch nicht in Deutschland notariell beurkundet, unwirksam sein. Wenigstens drei potenzielle Investoren haben sich vor Ort umgesehen, darunter ein mittelständischer deutscher Runderneuerer. Was aus dem wertvollen Schmöckwitzer Grund und Boden wird, ist auch eine politische Entscheidung, bei der sich industrielle Interessen und solche der Umwelt gegenüber stehen.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2001-05-29 00:00:002023-05-16 11:32:47Wirtschaftskrimi beim Berliner Reifenwerk
Die schlechten Nachrichten für Bridgestone reißen nicht ab, denn an der Tokioter Börse sind die Aktien um weitere vier Prozent gefallen. Damit hat sich der Wert der Papiere seit Beginn des Firestone-Rückrufes in etwa halbiert..
In Großbritannien haben sowohl die National Tyre Distributors Association (NTDA) als auch der Tyre Industry Council (TIC) der Messe "InterTyre" ihre volle Unterstützung zugesichert. Die InterTyre, die von der "Society of Motor Manufacturers and Traders" veranstaltet wird, soll in Verbindung mit der "European Automotive Trade Show" Ende April nächsten Jahres stattfinden. TIC betätigt sich ebenfalls bei der Wettbewerbsveranstaltung, der Tyrexpo Europe, die sechs Wochen früher starten wird, als Sponsor.
Der britische Reifenhersteller Avon hat den größten Motorradreifen der Welt gebaut. Er hat die Größe 250/40 R18 und passt derzeit auf keine Maschine. Avon versteht dies als „Anstoß“ für die Designer, künftig doch einmal über die Entwicklung von Motorrädern nachzudenken, die mit derartigen Dimensionen bestückt werden können.
Während einer hoch emotional geführten Pressekonferenz in Tokyo hat Konzernchef Yoichiro Kaizaki Ford zur Übernahme von mehr Verantwortung aufgefordert. Kaizaki stellte klar, dass die Reifen in den USA rein vorsorglich zurückgerufen worden seien, eine Fehlerhaftigkeit des Produkts sei bis heute nicht erkennbar. In Saudi Arabien z.
B. habe eine gemeinsame Untersuchung von Ford und Firestone ergeben, dass fehlerhafte Reifen nicht zu Unfällen geführt hätten. Firestone habe auch zu keinem Zeitpunkt versucht, irgend etwas zu verbergen.
Kaizaki (67) selbst lehnt einen Rücktritt für sich ab, vielmehr will er die volle Verantwortung übernehmen und die Marke Firestone wieder nach vorn bringen. Ein Management-Revirement bei der US-Tochtergesellschaft werde es nach Ende des Rückrufs geben. John Lampe, Executive Vice President von Bridgestone Firestone/USA, sagte anläßlich des Hearings vor dem Senate Commerce Committee ebenso, dass Ford mehr Verantwortung an den Unfällen trage und diese Verantwortung zu übernehmen habe.
Offiziellen Unterlagen ist zu entnehmen, dass es in 16.000 Fällen zu Überschlägen eines Ford-Explorer gekommen ist und dabei 600 Menschen den Tod fanden. Dabei seien nur in einem verschwindend geringen Prozentsatz Reifenplatzer vorgekommen.
Besonders verärgert sind die Verantwortlichen von Bridgestone und Firestone, dass Ford-Chef Nasser Ende August Kontakt mit Goodyear-Chef Gibara aufnahm, um sich von diesem bestätigen zu lassen, es habe keinerlei Probleme mit Goodyear-Reifen auf dem Ford Explorer gegeben. Und Nasser unterstrich, dass Goodyear im fraglichen Zeitraum zwei Millionen Reifen geliefert habe. Es gibt jedoch reihenweise Unterlagen und Fotobeweise dafür, dass sich auch Goodyear-bereifte Ford-Explorer überschlagen haben.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2001-05-29 00:00:002023-05-16 11:32:57Firestone wehrt sich nun energischer
Die Schauer GmbH sowie die Schauer GmbH & Co. KG sind insolvent. Ein entsprechender Antrag wurde am 2.
Oktober beim Amtsgericht Schweinfurt gestellt. Das Unternehmen hat 17 Verkaufsstellen und handelt hauptsächlich mit Autozubehör, seit einigen Jahren zunehmend auch mit Reifen. Eine Reihe von Reifenherstellern beliefern das Unternehmen direkt und sind somit betroffen.
Carlos Ghosn, Präsident von Nissan, hat sich dahingehend geäußert, dass der Fahrzeughersteller auch weiterhin auf Bridgestone/Firestone als Reifenerstausrüster vertraut.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Detlef Vogthttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgDetlef Vogt2001-05-29 00:00:002023-05-16 11:33:04Ghosn steht zu Bridgestone
„Aufgrund einer nicht 100-prozentig einwandfreien Reifenserie des Herstellers Kléber“ (es handelt sich um den Kléber C 100 165/70 R 14 85 PR) ruft Renault weltweit 25.000 Fahrzeuge des Typs Kangoo zurück. In Deutschland laufen 3.
243 Automobile dieses Typs. In Einzelfällen soll es zu Druckverlusten gekommen sein. Eine Stellungnahme von Michelin oder Kléber wird es – anders als zunächst erwartet – nicht geben.
Robert J. Keegan (53), langjähriger Spitzenmanager von Eastman Kodak, ist zum President und Chief Operating Officer des Goodyear-Konzerns ernannt worden. Keegan tritt sein Amt am 1.
Oktober an. Von Keegan wird erwartet, aus Goodyear eine Market-Driven Company zu machen, die sich mehr auf den Kunden und auf Marketing konzentriert statt allein auf Stärken aus Fabriken bzw. den Produkten zu vertrauen.
Die Europäische Kommission hat den Beitritt von Conti Teves zu dem bestehenden Joint-Venture Automotive Distance Control Systems (ADC), das Temic Telefunken Microelectronic (eine DaimlerChrysler-Tochter) und Leica Geosystems (Schweiz) zur Entwicklung von Fernbedienungsanlagen für die Automobilindustrie gebildet haben, gebilligt.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2001-05-29 00:00:002023-05-16 11:56:05Conti Teves schließt sich ADC an