Zuordnungsliste 2000 von McGard

Die McGard Deutschland GmbH nutzte die Reifenmesse in Essen, um ihre Zuordnungsliste 2000 vorzustellen. Sie wurde neu gestaltet und soll den Kunden eine noch bessere Unterstützung beim Finden der passenden McGard-Radsicherung für das jeweilige Fahrzeuge bieten..

Verluste bei Vredestein NV

Sahen die Zahlen für 1999 noch recht erfreulich aus, ist die Vredestein-Gruppe in der ersten Jahreshälfte in die roten Zahlen gerutscht. Zwar entwickelte sich das Reifengeschäft insgesamt positiv, ausschlaggebend für das unbefriedigende Zwischenergebnis des Jahres 2000 waren aber die Folgen einer Akquisition der Tochtergesellschaft Hevea, ein Hersteller von Stiefeln..

Reifenmanagement von TYME

Die erst zu Beginn diesen Jahres gegründete TYME Tyre Management GmbH offeriert eine Reifenmanagement-Lösung für das Transportgewerbe. Hauptvorteil des Systems sei, so der Anbieter, vor allem in der Unabhängigkeit von der Reifenindustrie, die ja sich selbst immer stärker in diesem Bereich engagiert. Grundsätzlich sind zwei Varianten denkbar: Entweder Erstellung und Verarbeitung der Fuhrparkdaten in Eigenregie oder über TYME-Fachpersonal.

Wachstumspause bei Hayes Lemmerz

Nach dem recht erfolgreichen Vorjahr legt der Automobilzulieferer und weltgrößte Räderhersteller Hayes Lemmerz eine Wachstumspause ein. Der weltweiten Aufrüstung in der Produktion von Pkw-Aluminiumfelgen stehen Absatzprobleme wegen der abgeschwächten Lkw-Produktion in USA und Belastungen durch das Währungsverhältnis Euro/Dollar entgegen. In der ersten Hälfte des aktuellen Geschäftsjahres stagnierte der Umsatz (1,132 nach 1,38 Milliarden US-Dollar), der Ertrag je Aktie sank von 0,93 auf 0,73 US-Dollar.

Strengere Reifensicherheits-Kontrollen schon vor 20 Jahren vorgeschlagen

Der gegenwärtige Firestone-Rückruf hat viele in den USA dazu veranlasst, nach härteren Richtlinien in Sachen Reifentests zu rufen. Dabei wurden bereits nach dem ersten Reifenrückruf von Firestone im Jahre 1978 neue Regelungen entworfen, die strengere Sicherheitskontrollen vorsahen. Allerdings wurden die Vorschläge unter der Präsidentschaft Ronald Reagans gekippt, weil befürchtet wurde, dass ihre Umsetzung eine negative Auswirkung auf die Automobilindustrie haben könnte.

Maßnahmen für eine schnellere Rückrufabwicklung

Um die Rückrufaktion zu beschleunigen, will Bridgestone/Firestone jetzt auch auf Reifen, die in Japan produziert worden sind, zurückgreifen. Es wird mit mindestens einer Flugzeugladung pro Tag gerechnet. Und auch Ford ist unterdessen nicht untätig geblieben: Die Bestellungen bei anderen Herstellern sollen erhöht worden sein.

Goodyear gibt diesbezüglich an, die Produktion verfünffacht zu haben, bei Michelin wurde sie verdreifacht. Zudem will der Ford-Konzern die Produktion des „Explorer“ in seiner Produktionsstätte in St.Louis sowie des „Rangers“, der in zwei Fabriken in New Jersey hergestellt wird, für zwei Wochen unterbrechen.

Auf dem „Ranger“ sind identische Reifengrößen montiert wie die von der Rückrufaktion betroffenen Firestone-Reifen des Explorers. Die Aktion soll 70.000 Reifen für die Austauschaktion freigeben und wird das Unternehmen nach Steuern voraussichtlich mehr als 100 Millionen US-Dollar kosten.

Tarifabschluss 2000 unter Dach und Fach

Der bisher für Bayern gültige Tarifvertrag für Vulkaniseure- und Reifenmechaniker wurde von der Gewerkschaft Ende Juni fristgerecht gekündigt. Jetzt hat die Landesinnung des Bayerischen Vulkaniseur- und Reifenmechaniker-Handwerks das Ergebnis der diesjährigen Tarifrunde mitgeteilt. Es sieht eine Lohnerhöhung von 2,1 Prozent bei einer Laufzeit von 13 Monaten vor und trägt damit laut Arbeitgeberseite der ernsten Branchenlage Rechnung.

Statistik stellt Explorer-Sicherheit in Frage

Laut der Washington Post besteht für den Ford Explorer eine höhere Unfallwahrscheinlichkeit als für andere so genannte Sport Utility Vehicles (SUV). Analysen auf der Basis sowohl US-weiter als auch auf den Bundesstaat Florida begrenzter Unfallstatistiken sollen demnach die Vermutung nahe legen, dass Probleme am Wagen selbst einen Beitrag zu den Unfällen geleistet haben..

Neues Polymer-Werk Goodyears startet mit Produktion

Rund 144 Millionen US-Dollar investierte Goodyear in das Werk Beaumont/Texas (USA), das nun die Produktion von synthetischem Kautschuk und Polymeren aufgenommen hat. Die Jahreskapazität der Fabrik – Goodyears vierte dieser Art in Texas – wird mit 120.000 Tonnen angegeben.

Schnitzler verlässt Yokohama

Wolfgang Schnitzler und Yokohama haben sich mit sofortiger Wirkung getrennt. Die Vertriebsleitung liegt nun in den Händen von Uwe Arnhölter und von Helmut Haak. Harald Jacksties behält die Marketingleitung.