Rapid-Fit tritt NTDA bei

Auf der kürzlich abgehaltenen Konferenz der National Tyre Dealers Association (NTDA) Großbritanniens hat der Vorsitzende Ashley Croft bekannt gegeben, dass sich die Rapid-Fit-Handelskette um eine Mitgliedschaft in dem Verband beworben hat. Rapid-Fit hat mehr als 300 einzelner Ford-Autohäuser, sodass die Anzahl der NTDA-Mitglieder nach deren Beitritt auf über 2.000 ansteigen wird.

Kooperation mit ZDK vom BRV abgesegnet

Auf seiner 14. Ordentlichen Mitgliederversammlung im Rahmen der Reifenmesse hat der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V.

(BRV) ohne Gegenstimmen bei drei Enthaltungen beschlossen, künftig enger mit dem Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) zusammenzuarbeiten. Damit wird u.a.

eine Erhöhung der politischen Einflussmöglichkeiten sowie eine Verbreiterung der Wissensbasis beabsichtigt. Dem BRV gehören derzeit 1.150 Betriebe, dem ZDK dagegen 48.

Neuer Teilnehmer an der Einkaufsbörse Covisint

Delphi Automotive Systems schließt sich der elektronischen Einkaufsbörse Covisint der Automobilhersteller General Motors, Ford und Daimler Chrysler an. Angeblich sollen weitere sechs bis sieben Unternehmen noch im Laufe dieser Woche folgen, meldet das Wall Street Journal..

Vorschau Automechanika 2000

Eine neue richtungsweisende Struktur und ein umfassendes Automechanika-Begleitprogramm soll die internationale Leitmesse des Automotive-Aftersales-Market auch in diesem Jahr wieder zum Anziehungspunkt der internationalen Automobilwelt machen. Im Gegensatz zur üblichen Messedauer der vorigen Messe-Events wird die „Automechanika 2000“ fünf- anstatt sechstägig veranstaltet. Diese Verkürzung erfolgt, da im September 2000 ausnahmsweise auch die IAA-Nutzfahrzeuge auf dem Frankfurter Messegelände durchgeführt wird.

Die Bedeutung der Automechanika verdeutlicht sich an den Besucherzahlen. Insgesamt rund 160.000 Fachbesucher wurden auf der letzten Automechanika (1998) gezählt.

Die Automechanika richtet sich an alle nationalen und internationalen Fachbesucher, die im Automotive-Aftersales-Market tätig sind. Um die zahlreichen internationalen Produktneuheiten noch übersichtlicher zu präsentieren, entwickelte die Messe Frankfurt eine neue transparente Struktur. Hierzu gliedert sich die Automechanika 2000 wie folgt: Im Angebotsbereich „autorepair“ werden technische Ausrüstungen von Werkstätten präsentiert.

„autocare“ bildet den übergeordneten Angebotsbereich für Ausrüstungen von Tankstellen, Dienstleistungen und Pflegemittel. Produkte des Segments Autolackierungen & Korrosionsschutz werden im Angebotsbereich „autocolor“ ausgestellt. Der Angebotsbereich „autotronic“ umfasst die Segmente Elektrik, Elektronik, OEM, Beleuchtung, Telematik und Unterhaltungselektronik.

Unter der Bezeichnung „autoaccessories“ werden die Bereiche Tuning, Zubehör, OEM sowie Design-Veredelung zusammengefasst. Der Angebotsbereich „autoparts“ soll schließlich das umfangreiche Produktspektrum abrunden und Autoteile und OEM-Teile vereinigen. Einen Teil dessen, was Sie auf der Messe erwartet, können Sie schon in Heft 8/2000 unserer Fachzeitschrift nachlesen.

Off-Take-Agreement zwischen Nokian und Michelin

Nokian Tyres hat mitgeteilt, dass im Rahmen eines Off-Take Reifen von der Michelin-Gruppe bezogen werden sollen. Es handelt sich um Nutzfahrzeugreifen wie um einige Pkw-Reifen. An einer solchen Zusammenarbeit mit dem finnischen Reifenhersteller zeigte sich vor Monaten auch der Continental-Konzern interessiert, kam offenbar aber nicht zum Zuge.

Reifenverwertung in China durch Tirex

Während die sortenreine Trennung von Reifenmaterialien beim Recycling in Europa noch in den Kinderschuhen zu stecken scheint, zahlt die Well Express International (Hongkong) 2,25 Millionen US-Dollar für die Nutzung der Patente des Reifenrecycling-Systems TCS-1 der Tirex Corporation Canada (Montreal). Die Unternehmen beabsichtigen, gemeinsam TCS-1 in der Volksrepublik China zu vermarkten und möglicherweise eine entsprechende Anlage zu errichten..

Neuer Trailerreifen von Continental

Continental bringt einen Trailerreifen der Größe 385/55 R 22.5 in den Markt. Der HTR ist für schwere Lkw im regionalen Fernverkehr konzipiert.

Vorausscheidungen für den Dunlop Drivers Cup 2000

Nach Patagonien im Frühjahr 1999 und einem Trip durch den Südwesten der USA im März diesen Jahres soll das Finale des vom Hanauer Reifenhersteller ins Leben gerufenen Wettbewerbs im Februar 2001 in Südafrika über die Bühne gehen. Mit dem Dunlop Drivers Cup will das Unternehmen Autofahrer für das Thema Fahrsicherheit und den Einfluss von Reifen auf das Fahrverhalten sensibilisieren. Aus diesem Grunde wurde bei der dritten Auflage des Events auch erstmalig die Survival-Komponente ausgeklammert, aus dem „Iron Drivers Cup“ der „Drivers Cup“.

Mit der Namensänderung will Dunlop auch im kommunikativen Auftritt der inhaltlichen Umsetzung der Veranstaltung folgen: Statt einem „Härtetest für Mensch und Material“ sollen nun die Aspekte Motorsport und professionelles Fahrertraining stärker im Vordergrund und sollen eine noch breitere Zielgruppe ansprechen. Gleichzeitig wird der Dunlop Drivers Cup (DDC) von den Verantwortlichen als ein effizientes Verkaufsinstrument für den Reifenfachhandel zur Frühjahrssaison sowie als ein wirksames Motivations- und Trainingsprogamm für dessen Mitarbeiter gesehen. Unter den insgesamt 240 Teilnehmern in Groß Dölln waren auch 64 Mitarbeiter des Reifenfachhandels und zwölf Außendienstmitarbeiter.

Kwik-Fit erwirbt Mehrheit von Montinex

Kwik-Fit hat einen deutlichen Mehrheitsanteil an Filialen der britischen Reifenhandelskette Montinex erworben. Montinex stand seit Anfang August zum Verkauf, die Deadline für Angebote war bereits für den 18. August festgesetzt worden.

Knapp zwei Wochen später meldete sich Kwik-Fit als Interessent. Das Unternehmen hielt sich hinsichtlich der genauen Zahl der erworbenen Betriebe bedeckt, allerdings wolle man jeden von ihnen im Detail betrachten und individuelle Erfolgsstrategien entwickeln. Zu diesem frühen Zeitpunkt seien allerdings noch keine Entscheidungen gefallen.

Blamage für Pirelli

Der zehnte Lauf des Porsche-Pirelli-Cups in Spa wurde komplett abgesagt, weil sich schon im Zeittraining gravierende Reifenmängel zeigten. Die Pirelli-Walzen wurden, wie es heißt, „wie Zwiebeln geschält“ und ein Reifen platzte sogar. Vorher hatte es schon Reifenausfälle in Silverstone, in Barcelona und in Monaco gegeben.

Nun sah sich Porsche zur kompletten Streichung des Rennens gezwungen und begründete den Tritt auf die Notbremse mit der nicht mehr gewährleisteten Sicherheit der Fahrer. Porsche wirft Pirelli „mangelhafte Fertigungsprozesse“ vor bzw. Verwendung „fehlerhafter Gummimischungen“ vor.