Endlich mal Positives die britische Automobilindustrie betreffend

Nachdem in der vergangenen Zeit in Bezug auf die Fahrzeugindustrie Großbritanniens zumeist eher schlechte Nachrichten die Runde machten, gibt es nunmehr auch mal etwas Positives zu berichten, denn Vauxhall will 189 Millionen Pfund in sein britisches Werk investieren und damit 500 neue Arbeitsplätze schaffen.

Prototypen-Rad von Bridgestone und Topy

Reifenhersteller Bridgestone und Felgenhersteller Topy Industries (beide Japan) haben den Prototypen eines Autorades vorgestellt, bei dem ein Spezialgummi zwischen Felge und Radscheibe geräuschreduzierend und komfortverbessernd wirken soll.

Geplante Anteilserhöhung von ContiTech bei Kühner

Zur Festigung der Position von ContiTech Fluid auf dem Gebiet der Klimasysteme hatte das Unternehmen zum 1. Januar diesen Jahres die Mehrheit (51 %) an der Firma Kühner in Oppenweiler übernommen. Weitere 35 Prozent an dieser Gesellschaft, die als europäischer Marktführer bei Klimaschlauchleitungs-Systemen gilt, will man nun zum 1.

Auch Mannesmann Sachs GM-Lieferant des Jahres

Ebenso wie ContiTech ist Mannesmann Sachs von General Motors als Erstausrüstungslieferanten des Jahres („Supplier of the Year 1999“) ausgezeichnet. Mannesmann Sachs beliefert den Autohersteller mit Stoßdämpfern und Federbeinen..

Rob Oudshoorn alleiniger Vredestein-Vorstand

Seit dem 1. Juni fungiert R.H.

Oudshoorn als alleiniger Vorstand und Hauptgeschäftsführer der Vredestein NV, da J.J.M.

„Der Reifenmarkt – Trends & Facts 2000“ erschienen

Die aktualisierte und erweiterte Neuauflage 2000 der Sonderveröffentlichung der NEUE REIFENZEITUNG mit dem Titel „Der Reifenmarkt – Trends & Facts 2000“ ist seit Mitte Juni auf dem Markt und kann ganz einfach zum Preis von 20 DM zzgl. 3 DM Versandkosten (Abonnenten der NEUE REIFENZEITUNG) bzw. 40 DM zzgl.

3 DM für den Versand (Nicht-Abonnenten) online bei uns bestellt werden. Neben einer Vielzahl von Absatz- und Marktanteilszahlen sowie der Darstellung der Distribution in Deutschland, werden die großen globalen und internationalen Reifenhersteller mit all ihren Stärken und Schwächen vorgestellt. In diesem Jahrtausend wird es nicht mehr ausreichen, nur gute Reifen anzubieten, denn dabei handelt es sich um ein Massenprodukt.

Keinesfalls aber um ein nichtssagendes, namenloses oder langweiliges Massenprodukt. Insbesondere die großen Konzerne haben Mehr-Marken-Strategien entwickelt bzw. bereiten solche Angebote vor.

Europäische Kommission hat Land-Rover-Kauf durch Ford genehmigt

Die Europäische Wettbewerbskommission hat den Kauf genehmigt und keinerlei Wettbewerbsprobleme entdecken können. Ford hatte Land-Rover für drei Milliarden Euro von BMW übernommen..

Motorradreifenfertigung Trelleborgs geht an Mitas

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Der tschechische Reifenhersteller will die Motorradreifenfertigung von Trelleborg übernehmen. Mit dem Kauf (über den vereinbarten Preis ist nichts bekannt) ist die Lizenzierung der Marke ‚Trelleborg‘ für den Motorradbereich vebunden. Des Weiteren erweitert Mitas damit sein Reifenangebot in diesem Segment auf einen Schlag um 15 Designs und 57 Größen.

Wird Opel zerschlagen?

Die deutsche GM-Tochter Opel erlitt im Vorjahr einen Verlust von 200 Millionen Mark. Der Betriebsrat befürchtet nun die Zerschlagung von Opel, berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung..

Energy – Jetzt oder nie

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Wer an Lkw-Reifen denkt, landet gedanklich unweigerlich sofort bei Michelin. In wohl keiner Produktgruppe ist der Imagevorsprung der Franzosen so groß wie hier. Spontan entschieden sich in einer europaweit durchgeführten Befragung 80 von 100 Transportunternehmen für die Marke Michelin, sofern der Preis rein gar keine Rolle spielen würde.

Am nächsten dran, aber dennoch mit großem Abstand die Marke Goodyear. Michelins Geschäftsbereich Nutzfahrzeugreifen Europa erreicht einen Umsatz von etwa 2,5 Milliarden Euro. 16.

500 Mitarbeiter stellen jährlich 10,5 Millionen Lkw-Reifen in 450 verschiedenen Dimensionen europaweit her. Michelin dürfte einziger Reifenhersteller sein, der in allen fünf europäischen Kernmärkten, also Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien produziert, dazu nach den Akquisitionen in Osteuropa auch in Polen (Stomil) und Ungarn (Taurus). Und nicht nur Neureifen.

In allen Ländern, in denen Lkw-Neureifen produziert werden, gibt es auch Runderneuerungswerke. Wirtschaftlichkeit und damit auch der Erfolg hängen im Lkw-Reifengeschäft in hohem Grade von der Runderneuerungsfähigkeit ab. Denn zu den besten Kosten pro Kilometer kann man nur gelangen, wenn erstens der Reifen möglichst lange hält, zweitens die Profile bei Bedarf nachgeschnitten werden, drittens die Runderneuerungsfähigkeit der Karkasse nicht nur theoretisch gegeben ist, sondern wenn diese Karkasse auch noch nach einer Laufleistung über mehrere hunderttausend Kilometer anstandslos hält.

Zwar fallen nur rund drei Prozent der Gesamtkosten für Reifen an, aber Reifen im Allgemeinen und „Energy“-Reifen im Besonderen haben aber auf die Treibstoffkosten einen sehr hohen Einfluss, und so bietet es sich an, die Betrachtung der Reifenkosten auf die Treibstoffkosten bzw. die möglichen Einsparungen zu erweitern. So werden seit Mai 2000 in Frankreich mehr „grüne“ (nunmehr der Referenzreifen für die Langstrecke) als „schwarze“ Lkw-Reifen abgesetzt.

Auf der diesjährigen IAA Nutzfahrzeuge – so ist zu vermuten – sollen wohl auch wieder mit „Energy“-Reifen neue Akzente gesetzt werden. Mehr dazu in Heft 8/2000 der NEUE REIFENZEITUNG. i

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