Hochleistungs-Winterreifen von Kumho kommt nach Deutschland
Der in Kanada bereits eingeführte asymmetrische Hochleistungs-Winterreifen I’ZEN KW 15 ist nach Presseberichten der Kumho Europa in diesem Jahr auch im deutschen Markt verfügbar.
Der in Kanada bereits eingeführte asymmetrische Hochleistungs-Winterreifen I’ZEN KW 15 ist nach Presseberichten der Kumho Europa in diesem Jahr auch im deutschen Markt verfügbar.
Im Rahmen einer Pressekonferenz hat Bridgestone-Präesident Shigeo Watanabe erklärt, dass man das Reifenwerk Decatur/Illinois (USA) schließen wolle – dort sind zurzeit 1.500 Mitarbeiter beschäftigt. Die Schließung wird das Unternehmen rund 210 Millionen US-Dollar kosten, auf der anderen Seite führt diese Maßnahme allerdings zu Kosteneinsparungen von etwa 100 Millionen Dollar.
Darüber hinaus erwartet Bridgestone für das laufende Jahr Sonderbelastungen von annähernd 550 Millionen US-Dollar, sodass der Reifenhersteller seine Vorhersage des Nettogewinns weltweit für dieses Jahr von 48 Milliarden Yen auf zehn Milliarden Yen nach unten korrigiert hat. Selbst Bridgestone Japan wird im Kalenderjahr 2001 wohl zum ersten Mal seit der Listung an der Tokioter Börse (1961) einen Verlust ausweisen. Die Rede ist von rund 130 Millionen Yen, was nach Bekanntgabe prompt zu einem Absacken der Bridgestone-Aktien um fast zwei Prozent geführt hat.
Der vorläufige Insolvenzverwalter van Betteray verhandelt derzeit mit drei Investoren. Eine Lösung soll noch in diesem Monat gefunden werden, das wurde aus Gläubigerkreisen bekannt. Wegen der offensichtlichen Unmöglichkeit, Lieferantenrechte aus verlängertem bzw.
erweitertem Eigentumsvorbehalt schlüssig nachweisen zu können, soll die verbleibende Masse aus vom Insolvenzverwalter dargelegten Gründen zu 40 Prozent an die Lieferanten, zu 30 Prozent an die Sparkasse in Neuss und zu 30 Prozent an die restlichen Gläubiger verteilt werden. Die Lieferantenforderungen liegen derzeit wohl in der Größenordnung von 25 Millionen Mark. Ob dieser Vorschlag angenommen wird, scheint noch nicht entschieden zu sein.
Der Kauf von 60 Prozent der DaimlerChrysler-Tochterfirma Temic GmbH (Nürnberg) durch Continental für 398 Millionen Euro wird nach Freigabe (ohne Auflagen) durch die Kartellbehörden vollzogen. Abhängig vom Zeitpunkt der Ausübung der Option für die Übernahme der restlichen Temic-Anteile wird der Gesamtkaufpreis zwischen 623 und 633 Millionen Euro betragen..
Philip A. Laskawy (60), der Ende Juni vom Vorsitz und der Geschäftsführung bei Ernst & Young LLP zurückgetreten war, ist in den Aufsichtsrat der Goodyear Tire & Rubber Company gewählt worden. Goodyear-Chef Sam Gibara sieht darin eine „wertvolle Ergänzung“ des Gremiums, da Laskawy über hinreichend Erfahrung in Sachen Erhöhung des Kundenservice verfüge und der Reifenhersteller bestrebt sei, sich seinen Kunden weiter anzunähern.
Die schnelle Expansion des chinesischen Automobilmarktes hat die Nachfrage nach Gummiprodukten signifikant erhöht. China ist zu einem wichtigen Absatzmarkt für die verschiedensten Gummiprodukte geworden..
Pirelli und Benetton haben die Kontrolle über Telecom Italia (TI) und die Mobilfunkgesellschaft TIM übernommen. Der italienische Reifen-/Kommunikations-/Kabel-Konzern und die Bekleidungs-Dynastie haben für gut sieben Milliarden Euro knapp 23 Prozent an der Holding Olivetti, die Mehrheitsgesellschafter (55%) bei TI/TIM ist, übernommen und stocken so ihren Olivetti-Anteil auf 27 Prozent auf. Benetton und Pirelli haben zum Zweck der Übernahme eine gemeinsame Gesellschaft gegründet, an der Pirelli mit 60 Prozent beteiligt ist.
Bridgestone-Präsident Shigeo Watanabe hat angekündigt, dass sein Unternehmen die US-Regulierungsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) verklagen werde, falls diese einen weiteren Rückruf von Firestone-Reifen anordne. Erst letzte Woche hatte die NHTSA den Reifenhersteller aufgefordert, mehr Reifen als geplant zurückzurufen. Das Unternehmen lehnte ab und drohte mit einem Prozess, falls die Behörde die betreffenden Reifen als defekt einstufe.
Auf einer Pressekonferenz in Tokio unterstrich Watanabe erneut, dass die Untersuchungen sowohl die Reifen als auch die Fahrzeuge einbeziehen sollten. Die mit einem drohenden Rechtsstreites verbundenen Befürchtungen äußerten sich in einem über 15-prozentigem Kurssturz der Bridgestone-Aktie..
Die Reiff-Gruppe hat im Vorjahr eine Umsatzsteigerung von 4,1 Prozent auf 240 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Wachstum war voll und ganz von der sehr gut laufenden Sparte Technische Produkte getragen. Dieser Geschäftsteil legte um 22 Prozent auf 80 Millionen Euro in der GmbH und in der Gruppe auf 106 Millionen Euro zu.
Das Reifenjahr 2000 hat sich nach den Worten des Sprechers der Geschäftsleitung, Eberhard Reiff, als sehr schwierig erwiesen. Vermutlich sei es „das schwierigste Jahr der Nachkriegszeit“ gewesen. Für das bisher gut gelaufene Jahr 2001 rechnet Reiff im Reifengeschäft wieder mit einem spürbaren Umsatzstieg und auch der Bereich Technische Produkte sollte wieder im zweistelligen Prozentbereich zunehmen.
Bei Ford in den USA ist über Veränderungen im Management entschieden worden: Finanzchef Henry Wallace und Vice Chaiman Wayne Booker sollen demnach in den Ruhestand gehen. Es wird spekuliert, dass Martin Inglis, derzeit Head of Operations für Ford-Nordamerika, die Nachfolge von Wallace antreten soll, während Europa-Chef Nick Scheele auf den Posten von Inglis berufen werden soll. Der Autohersteller betont, dass die geplanten Veränderungen in keinerlei Zusammenhang mit der aktuellen Firestone-Rückrufaktion stünden.