Mehrere Bieter für Kwik-Fit

Der ehemalige Eigner von Kwik-Fit, Sir Tom Farmer, plant die Schnellreparaturkette, die auch ein sehr erfolgreicher Reifenvermarkter ist und in Deutschland durch Pit-Stop präsent ist, zurückzukaufen. Er soll Ford dafür 650 Millionen £ geboten haben. Unterstützt wird Farmer dabei unter anderem von der Royal Bank of Scotland, allerdings gibt es offenkundig weitere Interessenten.

Michelin-Lkw-Reifen ausgezeichnet

Nach 1998 und 1999 erhielt Michelin in 2001 erneut die Auszeichnung „Beste Reifen“, die die Leser des amerikanischen Magazins „The Trucker“ im Rahmen einer Befragung ermittelten. Das zweiwöchentlich erscheinende Magazin befragt seine Klientel regelmäßig zu Präferenzen beim Service und bei Produkten..

Top Reifen Team Österreich gestärkt

Aus der österreichischen Reifenhandels-Kooperation Top Reifen Team GmbH und Co. KG (Zentrale in Seekirchen) ist die Gummi Raab Reifenhandelsges. (Dornbirn) zum 1.

Februar ausgeschieden. Zeitgleich sind die Johann Leo Kreisel Ges. (sechs Betriebe) und die Paukner Süd-Ost Reifenhandelsges.

(zwei Betriebe), die im Besitz von Kreisel ist, als neue Gesellschafter hinzugetreten. Top Reifen Team verfügt damit über zwölf Gesellschafter mit über 60 Betrieben in ganz Österreich..

Klarstellung in Sachen VRG

In dem Beitrag aus Heft 12/2001 Neue Reifenzeitung „Wechsel in der VRG-Geschäftsführung per 1. Januar 2002“ wurde u.a.

auch noch einmal Bezug genommen auf die letztlich gescheiterten Fusionsverhandlungen zwischen den Kooperationen Team und VRG. Die Leser könnten den Eindruck bekommen, VRG-Geschäftsführer Klaus Dieter Heymann habe damals im Alleingang die Gespräche für beendet erklärt. Tatsächlich aber war es wohl so, dass der VRG-Entscheidung zur Unterbrechung oder auch Beendigung der Gespräche mit Team ein einstimmiger Beschluss des Beirates und der Geschäftsführung vorangegangen war.

Goodyear schließt Fabrik auf den Philippinen

Goodyear hat eine Reifenfabrik in Marikina geschlossen. Als Gründe werden sowohl nachlassende Nachfrage auf den Philippinen als auch weltweite Überproduktion angegeben. Damit verlieren 175 Menschen ihren Arbeitsplatz; 1999 wurden dort sogar noch 400 Menschen beschäftigt.

In den letzten beiden Jahren hat Goodyear schon Fabriken in Argentinien, England, Italien und Mexiko geschlossen und es ist zu befürchten, dass auch die Aufgabe der Lkw-Reifenproduktion in Wolverhampton/England bald zur völligen Schließung führen wird. Asiatische Fabriken betreibt Goodyear in China, Indien, Indonesien, Malaysia, Taiwan und Thailand..

Delticom mit Umsatzsprung

Wie das „Autohaus“ meldet, soll das als Internetfirma gestartete Reifenhandelsunternehmen Delticom einen Umsatz von 21 Millionen Euro im letzten Jahr geschafft haben. Das wäre dann eine Verdreifachung gegenüber dem Jahr 2000. Die Umsatzverteilung verbleibe wie zuletzt schon bei zwei Dritteln Großhandelsgeschäft und einem Drittel E-Commerce.

Unter Bezug auf den Vorstandssprecher Prüfer heißt es, das Unternehmen habe einen Gewinn „im sechsstelligen Euro-Bereich“ geschafft. Auf ihren Plattformen im Internet habe es 12,5 Millionen „Zugriffe“ zu verzeichnen gegeben..

NHTSA-Untersuchung endet in einem Rückruf von Goodyear-Reifen

Die amerikanische Straßensicherheitsbehörde NHTSA untersucht seit November 2000 Goodyear-Reifen „Load Range E.“ Die Behörde war der Meinung, es sei wegen Laufflächenablösungen zu elf schweren Unfällen gekommen. Nunmehr werden bis zu 200.

000 Reifen der Dimension LT 245/75 R 16 „freiwillig“ zurückgerufen, die in der Zeit von 1996 bis 2000 produziert worden sind, und gegen neue Goodyear-Reifen ausgetauscht. Goodyear bestreitet jeden Fehler am Produkt und meint, es handele sich um eine vorsorgliche Maßnahme..

Rätselraten um Viborg-Restrukturierung in Deutschland

In Teilen der Viborg-Organisation in Deutschland herrscht Unruhe, weil eine größere Restrukturierung unmittelbar bevorstehen soll. Das Management will dem Vernehmen nach kurzfristig in Deutschland eine ganze Reihe von Filialen schließen. Die Rede ist von bis zu 50 Filialen, so dass zwischen 100 und 200 Mitarbeiter ihren Job verlieren könnten.

Die Geschäfte in Östereich sollen für Viborg nicht sehr gut gelaufen sein, das wollen Wettbewerber jedenfalls ausgemacht haben. Über den Geschäftsverlauf des letzten Jahres in Deutschland liegen noch keine Stellungnahmen vor, jedoch soll das Unternehmen mit dem Geschäft mit Sommerreifen nicht allzu zufrieden gewesen sein. Vom Viborg-Management, das bisher Kontakte zur Presse ablehnte, war noch nichts zu erfahren.

Design des Ford Explorer für Unfälle verantwortlich gemacht

Im Rahmen eines Zivilprozesses vor einem kalifornischen Gericht gegen Ford wird das Design des Explorer als ursächlich für die Unfallhäufigkeit angesehen. Es gebe kein Problem mit den Firestone-Reifen, sondern ein Auto-Problem, so der Anwalt des Klägers. Das Gericht stellte fest, dass das Auto nicht erst zum Zeitpunkt des Unfalles, sondern bereits bei der Auslieferung fehlerhaft gewesen sei.

Neues Bridgestone-Zentrallager

Bridgestone/Firestone hat in Zeebrugge (Belgien) 59.000 Quadratmeter große Lagerkapazitäten erworben mit der Option einer Ausweitung um weitere 20.000 Quadratmeter.

Das Lager soll als Distributionszentrum für 1,8 Millionen importierte Lkw- und Bus-Reifen pro Jahr dienen. Ob die Versorgung Europas auch mit importierten Pkw-, LLkw- oder Offroad-Reifen von Zeebrugge aus erfolgen wird, ist derzeit noch offen..