Deutsche Bank sieht viel Potenzial in Continental-Aktie
AllgemeinDie Deutsche Bank hält einen Gewinn pro Conti-Aktie in diesem Jahr von 2 Euro für möglich und im kommenden Jahr sogar einen von 2,50 Euro. Bisher waren die Analysten dieser Bank von einem Gewinn pro Aktie von ,80 Euro ausgegangen. Insofern wird ein Kursziel von 25 Euro für möglich gehalten, bisher waren es lediglich 18 Euro gewesen.
Die positive Annahme wird damit begründet, dass man sich von Verlustmachern , u.a. auch von NTS, getrennt habe und eine Verlagerung von Produktionskapazität in Billiglohnländer schneller als zunächst angenommen möglich sei.
Allein mit diesen Verlagerungen werde Continental zwischen 100 bis 150 Millionen Euro einsparen. Die schon zuvor abgegebene Kaufempfehlung wird bekräftigt..
Cooper übertrifft eigene Erwartungen
AllgemeinDer US-Konzern Cooper Tire & Rubber Company (Findlay/Ohio) wird bei der Vorlage der Quartalszahlen am 18. April seine eigenen Prognosen übertreffen. Cooper hatte fürs erste Quartal 2002 mit einem Ergebnis pro Aktie in Höhe von 30 Cent gerechnet, tatsächlich wird es aber im Bereich 35 bis 37 Cent liegen.
Umsatzsprung für indischen Reifenhersteller
AllgemeinDer indische Reifenhersteller Apollo Tyres konnte den Umsatz im letzten Geschäftsjahr (endend am 31.3.2002) um 17 Prozent auf umgerechnet 394,9 Millionen Euro steigern.
Continental: Die Euphorie ist vorbei – Komponenten bekommen wieder Sexappeal
Allgemein /0 Kommentare/von Christian MarxMAHA-Vertriebsleiter ausgeschieden
AllgemeinDer langjährige Vertriebsleiter des Werkstattausrüsters MAHA (MAschinenbau HAldenwang) Manfred Rischke (58) ist nach über 17 Jahren Firmenzugehörigkeit und nach Differenzen mit der Geschäftsführung aus dem Unternehmen ausgeschieden, meldet Autoservice Praxis.
Continental nach Rekordverlust im Umbruch
AllgemeinIst in Hannover jetzt nach einem Rekordverlust von 258 Millionen Euro, wegen zu hoher Schulden nach der Teves-Akquisition sowie der äußerst schwierigen Lage von General Tire in Nordamerika, ein Strategiewechsel fällig? Während Continental den höchsten Verlust unter den größten Reifenherstellern der Welt erlitt, hart gefolgt von Goodyear mit einem bei mehr als 230 Millionen Euro (203,6 Millionen US-Dollar) liegenden Verlust, erwirtschaftete Michelin einen EBIT von mehr als einer Milliarde Euro. Imponierend die Leistung des Bridgestone-Konzerns, der trotz eines Verlustes von 1,5 Milliarden US-Dollar seiner US-Tochter, hervorgerufen durch einen desaströsen Reifenrückruf, dennoch in den schwarzen Zahlen blieb mit einem Gewinn von mehr als 100 Millionen US-Dollar. Betrachte man den Continental-Konzern in der Retrospektive so offenbare sich ein Delta aus Realität und Verheißung, hatte die Neue Reifenzeitung in einer Ausgabe des Jahres 1994 geschrieben und auf die Achillesferse des Konzerns hingewiesen.
Was in der Zwischenzeit geschehen ist oder nicht erledigt wurde, zeigt der Beitrag auf. Ohne die Reifentochter in Nordamerika und ohne die Sparte Nutzfahrzeugreifen, deren Probleme nicht allein auf weltweit schwierige Marktbedingungen abzuwälzen sind, wäre der Konzern viel stärker. Es erhebt sich somit die Frage, warum er an Bereichen, die immer wieder defizitär sind und von denen dauerhafte stabile Beiträge zum Gesamtergebnis nicht erwartet werden dürfen, die zudem strategisch von keinem größeren Nutzen sind, festhält.
Ex-Goodyear-Manager im Cooper-Aufsichtsrat
AllgemeinCooper Tire & Rubber hat John F. Fiedler (63) für einen Zeitraum von drei Jahren in den Aufsichtsrat berufen. Fiedler, heute Chairman und CEO von Automobilzulieferer BorgWarner Inc.
, war bis 1994 bei Goodyear und konnte dort auf eine 29jährige erfolgreiche Karriere zurückblicken. Fiedler unterlag Sam Gibara im Kampf um die Spitzenposition des Konzerns. Unter anderem war er Präsident und CEO der vormaligen und von Goodyear inzwischen integrierten Tochtergesellschaft Kelly-Springfield Tire.
Als diese Gesellschaft dann im Rahmen von Restrukturierungen ihre weitgehende Unabhängigkeit gegenüber der Konzernspitze verlor, zog er es vor den Gummikonzern zu verlassen. Je schlechter die Dinge bei Goodyear laufen, umso höher steigt sein Stern in der alten Goodyear-Belegschaft..