Nachdem Standard + Poor’s im Januar 2002 Goodyear-Anleihen bereits auf „Junk-Status“ – Müll-Status – herabstuften, folgte an diesem Wochenende nun Moody’s Investor Service ebenfalls mit einer Rückstufung auf Junk-Status. Goodyear hat nach wie vor riesige ungelöste Probleme auf dem Heimatmarkt USA und sieht sich einer schwachen Nachfrage ausgesetzt. Es wird auch nicht mehr damit gerechnet, dass sich die bisher ziemlich enttäuschenden Ergebnisse in diesem Jahr noch verbessern werden.
In neueren Stellungnahmen meinen Analysten z.B., der nordamerikanische Markt habe einen Rückgang von vermutlich zuletzt 5 Prozent zu verzeichnen gehabt, der auch Goodyear voll getroffen habe.
Allerdings sehen die Analysten auch so etwas wie Licht am Ende des Tunnels, weil Goodyear, so jedenfalls die Vermutung, die bis dahin heftig bekämpften höhere Abgabepreise im US-Ersatzmarkt habe durchsetzen können. Die Talsohle könne damit ggf. jetzt durchschritten sein.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2002-06-15 00:00:002023-05-16 12:15:02Weitere Krisenzuspitzung bei Goodyear in Nordamerika
Zum 1. Juli veröffentlicht die auf Gabelstapler- und Baggerreifen spezialisierte Oelke Schmitt Industriereifen GmbH ihre neue Preisliste für den Reifenfachhandel. Neben den bereits bekannten Marangoni-Industriereifen „Eltor 3“ und „Jumbo“ finden sich darin auch einige Neuheiten wie beispielsweise der Superelasticreifen „Eltor 4“ oder der Industrieluftreifen Marangoni „SW“.
Bei der diesjährigen Ausgabe der klassischen „24 Stunden von Le Mans“ peilt Michelin den fünften Sieg in Folge und den elften insgesamt an. Gérard Aussage – Leiter der Langstreckenaktivitäten des französischen Reifenherstellers – erklärte jetzt vor der Presse, welche besonderen Herausforderungen der Saisonhöhepunkt mit sich bringt und antwortete auf die Frage, ob Michelin auch wieder die so genannten „Joker“-Reifen dabei habe, dies: Ja. Dabei handelt es sich Experimentalreifen, die noch nie unter Rennbedingungen eingesetzt wurden.
Die bieten wir manchmal jenen Teams an, die ohnehin nicht mehr um den Sieg kämpfen. So können wir neue Daten gewinnen, von denen später alle unsere Partner profitieren. Sollte er einen Wettbewerbsvorteil bringen, dann setzen wir ihn unter Umständen sogar sofort ein.
Wie zum Beispiel 1995: Damals probierten wir einen neuen Regenreifen an einem weit zurückgefallenen Venturi aus – plötzlich drehte er mit Abstand die schnellsten Rennrunden. Also entschieden wir uns, diesen ,Joker‘ auch beim McLaren F1 GTR von Dalmas, Letho und Sekiya aufzuziehen. Er übernahm daraufhin die Führung und gewann das Rennen.
Die Rallye-Weltmeisterschaft gastiert beim siebten von 14 Läufen im Land der Götter. In Griechenland erwartet die Teams der sieben Hersteller die wohl härteste Fahrbahnoberfläche im Kalender – grobe Schotterstrecken, übersät mit scharfkantigen Steinen und geprägt von teilweise hohe Außentemperaturen. Fahrzeugen und Reifen steht somit eine Marterstrecke bevor, die traditionell die höchsten Ausfallquoten aller WM-Läufe bewirkt.
Pirelli und Partner Ford und Subaru dürfen sich trotz der extremen Bedingungen auf die Rallye Akropolis freuen: In den vergangenen neun Jahren zählte die Veranstaltung bislang acht Mal als vollwertiger Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft – Subaru und Ford teilten sich dabei ausnahmslos alle Siege. Fünf Mal vertrauten die Gewinner der vergangenen acht Jahre auf Pirelli. Ford-Werkspilot Colin McRae siegte seit 1996 vier Mal in Griechenland – darunter auch in den Jahren 2000 und 2001.
Japans Reifenexporte sind im Januar (-35 %), Februar (-22%) und März (-20%) geschrumpft. Den Rückgang hat Bridgestone am stärksten verspürt, denn dieser Konzern steht allein für rund 80 Prozent aller Reifenexporte. Beobachter und Analysten gehen dennoch davon aus, dass Bridgestone das in diesem Jahr ehrgeizig angestrebte Ziel dennoch erreichen wird.
Der Motorsport findet i immer mehr Beachtung und Interesse in der Bevölkerung und den Medien. Neben der Formel 1 können fast alle bestehenden Rennserien einen Zuwachs an Fans verzeichnen. Brock Car Fashion hat diesen Trend erkannt und verlängert die bisher so erfolgreiche Partnerschaft mit dem Rennfahrer Mario Münch in der Renault Clio Speed Trophy 2002.
Mario Münch fährt dieses Jahr in seinem 285 PS starken Renault Clio 3,0 V6 um die begehrte Trophäe mit. Seine Karriere startete Münch, wie so viele Rennfahrer, im Kartsport. In den folgenden Jahren machte Mario in verschiedenen Serien und seinen zahlreichen Erfolge auf sich aufmerksam.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2002-06-14 00:00:002023-05-16 12:15:02Brock Car Fashion verlängert Partnerschaft mit Mario Münch
TRW Automotive hat für dieses Jahr schon Aufträge für Fahrzeug-Stabilitätssysteme (Vehicle Stability Control – kurz VSC) im Gesamtwert von mehr als einer Milliarde Euro erhalten. Das VSC kommt in diesem Jahr bei vier europäischen Plattformen und bei der ganzen Sparte an Sport Utility Vehicles (SUVs) von General Motors in Nordamerika zum Einsatz..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2002-06-14 00:00:002023-05-16 12:15:02Großaufträge für Fahrzeug-Stabilitätssysteme für TRW
Das “Wall Street Journal” veröffentlicht alljährlich eine Liste der 500 umsatzstärksten europäischen Unternehmen. Angeführt wird die aktuelle Hitparade vom Öl-Multi BP, der mit 197,8 Milliarden Euro Umsatz ausgewiesen wird. Bestplatzierter Reifenhersteller ist Michelin auf Platz 118 mit 15,77 Mrd.
Euro Umsatz, bei Continental (Platz 158/Umsatz 11,23 Mrd. Euro) und Pirelli (217/7,5 Mrd.) sind auch die Nicht-Reifenbereiche berücksichtigt.
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2002-06-13 00:00:002023-05-16 12:15:033 Reifenhersteller unter dem Top 500 in Europa
Der Neuwagenverkauf in Europa brach gegenüber dem Monat Mai des Vorjahres um acht Prozent auf nur noch 1,29 Millionen Einheiten ein. Besonders schwach der deutsche Markt (minus 14%), während Großbritannien positiv ausschert: Seit 20 Monaten in Folge nimmt der Autoabsatz zu..
https://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svg00Christian Marxhttps://reifenpresse.de/wp-content/uploads/2025/09/Reifenpresse-Logo-2025_NEU.svgChristian Marx2002-06-13 00:00:002023-05-16 12:15:03Autoabsatz in Europa eingebrochen
Die drei Hersteller Michelin, ArvinMeritor und Ring Techs haben eine globale Allianz auf dem Gebiet Stahlräder geschlossen, die sowohl technische wie kommerzielle Aspekte umfasst. ArvinMeritor (Werke in Brasilien und Mexico) ist die Nummer 2 in den USA und wird sich auf die Märkte Nord- und Südamerika konzentrieren. Ring Techs – gehört zu Sumitomo Metals (Werke in Japan) – wird diese Aufgabe im Raum Asien/Pazifik zugedacht.
Michelin konzentriert sich auf die europäischen Autohersteller. Die drei Partner tragen damit dem Trend von Automobilherstellern, auf verschiedenen Märkten Autos mit gleichen Plattformen zu produzieren, Rechnung. Dieses weltweite Netzwerk ist ein kräftiges Gegengewicht zum größten einzelnen Stahlradhersteller der Welt Hayes Lemmerz.